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Die perfekte Lösung

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
11.02.2015
06.03.2016
24
29.212
7
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Dieses Kapitel
1 Review
 
03.12.2015 1.156
 
Es stand fest das Kuroko noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben musste. Keiner war darüber wirklich glücklich, vor allem wenn man ihre Situation betrachtete. Bei Aomine zu Hause wäre es um einiges sicherer, dort gingen nicht so viele Leute ein und aus. Aber man konnte nichts dagegen machen.
Der Blauhaarige schlief an diesem Tag sehr lange, sein Körper brauchte das einfach. Als er schließlich aufwachte war es bereits Mittag. Kise lag noch neben ihm, er war nicht von seiner Seite gewichen um auf ihn aufzupassen. Aomine allerdings war nicht mehr hier. Kuroko wusste anfangs gar nicht wo er war, als er hier her gebracht wurde hatte er ja geschlafen, also konnte er die Situation nicht richtig einschätzen.
Er rieb sich verschlafen die Augen und sah Kise noch etwas müde an. Der Blonde bemerkte nicht dass sein Freund wach war und sein Blick war gerade aus zur Tür gerichtet.
»Kise-kun? «, fragte Kuroko unsicher. Der Größere lächelte und streichelte dem Kleineren sanft über die Wange.
»Guten Morgen Kleiner. Hast du gut geschlafen? «, fragte Kise freundlich, worauf Kuroko nickte. Der Blauhaarige fühlte sich noch etwas benommen, setzte sich aber vorsichtig auf. Es tat noch ein bisschen weh, aber der Schmerz war zum Glück schon etwas abgeklungen.
»Wie geht er dir? «, fragte der Blonde besorgt.
»Besser. «, antwortete der Kleinere knapp, dann schmiegte er sich eng an Kise und legte seinen Kopf auf die Brust des Größeren. Dieser schlang seine Arme vorsichtig um den Körper seines Freundes.
»Das freut mich, ich hatte schon Angst um dich. «, sagte Kise bedrückt. Zärtlich streichelte er den Kleineren über den Rücken. Kuroko blieb stumm und sah mit seinen klaren blauen Augen zu Kise auf. Einen Moment schaffte es dieser nicht etwas zu sagen, diese Augen zogen ihn in den Bann, er fragte sich wie es möglich war so schön zu sein.
»Kise-kun...«, begann der Blauhaarige unsicher. Durch diese Worte wurde Kise aus seinen Gedanken ins hier und jetzt zurück gerissen.
»Ja? «, erwiderte der Blonde lächelnd.
»Sind wir eigentlich... naja... du weißt schon.... zusammen? «, fragte der Kleinere schließlich leicht stotternd. Ein Rotschimmer bildete sich auf seinen Wangen und er drehte den Kopf langsam zur Seite, da Kise kurz nichts dazu sagte. Er war einfach zu überrascht. Wer hätte gedacht dass Kuroko dieses Thema als erstes ansprechen würde.
In diesem Moment wäre der Kleinere vor Verlegenheit beinahe gestorben und jede Sekunde der Stille machte es schlimmer. Bis Kise seinen Kopf endlich zu sich drehte und ihn liebevoll anlächelte.
»Nichts auf der Welt würde mich glücklicher machen. «, sagte er, dann beugte er sich näher zu dem Gesicht seines Freundes und hauchte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Als dieser kurze Kuss gelöst wurde, kuschelte sich Kuroko dicht an Kise heran. Dieser legte seine Arme wieder eng um ihn und streichelte ihn lächelnd. Vor wenigen Tagen hätte er nie gedacht dass ihm dieser Wunsch erfüllt werden würde. Kuroko gehörte jetzt nur ihm.
Nach knapp einer Stunde, in der sie eng aneinander gekuschelt da lagen und diese friedliche Ruhe genossen, öffnete sich die Tür zu Kurokos Krankenzimmer und zwei Personen traten herein.
»Stören wir gerade? «, fragte Aomine grinsend. Er trat näher zu ihnen und setzte sich auf einen Stuhl. Sein Begleiter folgte ihm, blieb aber stehen.
»Akashi-kun? Was machst du denn hier? «, fragte Kuroko überrascht.
Der Besagte erwiderte zuerst nichts darauf, sondern musterte Kise und Kuroko genau. Nach wenigen Sekunden antwortete er verspätet.
»Daiki hat mich hier her gerufen. Er sagte ihr braucht meine Hilfe. «, antwortete der Rothaarige unberührt und verschränkte die Arme.
»Er hat mir schon erklärt was passiert ist. «, fügte er schließlich hinzu. Kise wusste zuerst nicht was er sagen sollte. Würde Akashi ihm wirklich helfen? Hatte er dazu überhaupt einen Grund?
»Bist du wirklich hier um zu helfen? «, fragte der Blonde unsicher.
»Das kommt ganz auf euch an. «, antwortete er streng. Kise sah ihn verwirrt an.
»Wie meinst du das? «, fragte er weiter, es klang nicht gerade gut. Welche Bedingung hatte Akashi wohl?
»Ganz einfach. Ihr müsst mir gehorchen. Wenn ihr eigenmächtig handelt, kann ich auch nicht helfen. Also tut alles was ich sage. «, meinte der Rothaarige bestimmend, worauf Kise nickte.
»Ich verspreche es. «, sagte der Blonde sofort. Er wäre doch mehr als dumm wenn er Akashi widersprechen würde. Er brauchte seine Hilfe mehr als dringend.
»Gut. Und jetzt will ich mehr von diesem unbekannten Stalker wissen. «, sagte Akashi kalt.

Kise erzählte seinem ehemaligen Kapitän alles was er wusste. Unter anderem auch von den Briefen die er früher immer bekommen hatte und berichtete auch von dem Verhalten des Stalkers. Sehr viel wusste er selbst jedoch nicht, er hatte ihn kein einziges Mal ohne Maske gesehen. Wenn er so darüber nachdachte hatte er ihn auch so sehr selten gesehen, es waren ja immer nur die Briefe mit denen der Unbekannte Kontakt zu Kise aufgenommen hatte.
Akashi hörte stillschweigend zu und unterbrach den Blonden kein einziges Mal, bis er schließlich mit der Erzählung endete. Darauf sahen alle erwartungsvoll auf Akashi, fast so als würde er ihnen gleich die Lösung aller Probleme verraten. Der Rothaarige wirkte nachdenklich.
»Jetzt wäre der passende Zeitpunkt um es ihm zu sagen. «, sagte Akashi ohne Aomine auch nur anzusehen, er wirkte noch etwas im Gedanken. Aomine war nicht ganz überzeugt, widersprach aber nicht.
»Wir haben ein kleines Problem Kise. «, begann er. Der Blonde sah ihn fragend an, sagte aber nichts.
»Es gibt eine Forderung des Stalkers, von der du noch nichts weißt. «, erklärte Aomine, sein Blick sank zu Boden. Irgendwie schämte er sich dafür Kise so etwas verheimlicht zu haben. Er kramte in seiner Hosentasche herum und zog einen kleinen Zettel heraus. Auf Wunsch von Akashi hatte er ihn von zu Hause geholt. Laut dem Rothaarigen war es wichtig dass Kise ihn lesen würde.
Er gab den Zettel an den Blonden weiter, der ihn nahm und sofort anfing zu lesen. Mit jedem Satz wurde Kises Gesicht ernster.
»Warum hast du so etwas vor mir geheim gehalten? «, fragte Kise, er war nicht wirklich wütend, aber man bemerkte sofort dass es ihm gar nicht passte.
»Weil ich dich kenne. Ich war mir nicht sicher was wir tun sollten, du wärst aber bestimmt abgehauen um dich mit diesem Psycho zu treffen. «, meinte Aomine ernst. Kise sah zu Boden, Aomine hatte damit nicht mal unrecht.
»Und was sollen wir jetzt machen? «, fragte er bedrückt. Aomine wusste darauf nichts zu antworten und blieb deshalb stumm. Dann meldete sich Akashi.
»Ich sage euch was wir jetzt NICHT tun werden. Wir werden uns auf keinen Fall verstecken. Er hat uns angegriffen. «, sagte er und sah dabei auf Kuroko und Kise, dann sprach er weiter.
»Aber er soll nicht denken dass er uns einschüchtern kann, darum ist es Zeit zurück zuschlagen. «

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Hi :D
Endlich wieder ein Kapitel. Und wieder ein böser Cut, ich weiß XD
Ich hoffe das Kapitel gefällt euch hinterlasst doch bitte ein paar Sätzchen was ihr so darüber denkt :D
Ich werde mich mit weiterschreiben beeilen so gut es geht
LG  Melli <3
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