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Die perfekte Lösung

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
11.02.2015
06.03.2016
24
29.212
7
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30.10.2015 956
 
Während Kuroko untersucht wurde, warteten Aomine und Kise auserhalb des Zimmers. So sehr der Blonde auch protestiert hatte, er durfte bei der Untersuchung nicht dabei sein. Die Stimmung war sehr gedrückt und keiner der Beiden sagte etwas. Die Zeit schien nicht vergehen zu wollen, Kise sah jede einzelne Minute auf die Uhr, die über ihnen an der Wand hing.
»Ganz ruhig Kise, Tetsu geht es sicher gut. «, sagte Aomine aufmunternd. Das Model schüttelte den Kopf.
»Nein es geht ihm nicht gut, das hast du ja vorhin gesehen. Und es ist meine Schuld. Nur meine. Wenn ich nicht wäre, dann würde es Kurokocchi jetzt gut gehen. «, meinte er, seine Stimme zitterte und die Schuld, die er sich selbst zuschrieb, konnte man deutlich heraus hören.
Aomine schlug ihm sanft auf den Hinterkopf. Kise erschrak, doch tat es nicht weh. Dafür war der Schlag um einiges zu sanft.
»Hast du Tetsu zusammen geschlagen? «, fragte Aomine ernst.
»Er wurde wegen mir... «, begann der Blonde zitternd.
Der Größere ließ Kise nicht ausreden und unterbrach ihn mit einer nun etwas lauteren Stimme.
»Ich habe gefragt ob DU ihn zusammen geschlagen hast. Antworte mir. «
Das Model sah bedrückt zu Boden, es dauerte ein paar Sekunden bis eine leise Antwort kam.
»Nein habe ich nicht. «
Aomine nickte kurz bevor er weiter sprach.
»Wolltest du dass Tetsu verletzt wird? «, fragte er dann weiter.
»Nein... «, kam es dann wieder zögerlich.
Aomine legte dem Blonden aufmunternd eine Hand auf die Schulter und ließ ein leichtes Lächeln sehen.
»Siehst du? Du hast nichts getan und du wolltest das alles auch nicht. Also kannst du nichts dafür. «, sagte er freundlich, worauf Kise ihn nun endlich ansah. Er lächelte bedrückt und lehnte sich an Aomine an.
»Danke dass du hier bist Aominecchi, du bist ein guter Freund. «, sagte der Blonde, die Dankbarkeit lag deutlich in seiner Stimme, ebenso wie eine unüberhörbare Müdigkeit. Sie warteten nun schon seit beinahe zwei Stunden.
Kise legte den Kopf auf Aomines Schulter und ihm fielen immer wieder die Augen zu. Aomine ging es nicht anders, er musste sich zusammen reißen um wach zu bleiben.
Gerade als beide dabei waren einzuschlafen ging die Tür auf und ein Arzt kam heraus. Sie sprangen trotz ihrer Müdigkeit zeitgleich auf.
»Und? «, fragten sie wie aus einem Mund. Der Arzt zuckte vor Schreck zusammen, nickte den Beiden aber zu.
»Er wird es überstehen. «, sagte er mit einem leichten Lächeln. Beide atmeten erleichtert auf, sie hatten schon Angst gehabt weil alles so lange gedauert hatte. Jetzt fiehl ihnen ein Stein vom Herzen.
»Dürfen wir zu ihm? «, fragte Aomine, worauf der Arzt nickte.
»Natürlich, aber er soll liegen bleiben und... HEY! «
Weiter konnte der Arzt gar nicht sprechen, da sich Kise schon an ihm vorbei gedrängt hatte und ins Zimmer stürmte.
Aomine entschuldigte sich schnell für seinen ungeduldigen Freund, dann folgte er dem Blonden.
»Kurokocchi? «, fragte dieser hektisch und sah sich um. Doch als er das Bett am anderen Ende des Raums erblickte, wurde er sofort still. Kuroko schien tief und fest zu schlafen. Mit leisen Schritten näherte er sich dem Kleineren, bedacht darauf ihn durch kein lautes Geräusch zu wecken. Beim Bett angekommen sah er stumm zu ihm herab.
Der Blauhaarige wirkte so friedlich und unschuldig, bis auf kleine Schrammen im Gesicht deutete nichts darauf hin dass er Schmerzen haben könnte. Kise lächelte und setzte sich neben seinen schlafenden Kuroko, der sich davon nicht stören ließ und weiter friedlich vor sich hin schlummerte.
Sanft strich Kise ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und platzierte einen zärtlichen Kuss auf Kurokos Stirn, der dadurch ein entspanntes ausatmen hören ließ.
»Ich liebe dich und werde auf dich aufpassen. Versprochen. «, flüsterte der Blonde ihm leise zu. Dann legte er sich neben ihn und nahm ihn vorsichtig in den Arm, bedacht darauf ihn nicht aufzuwecken.
Aomine beobachtete die beiden stumm, Kise hatte anscheinend schon vergessen dass er im Raum war. Er ging näher zu den beiden und setzte sich auf einen Stuhl neben dem Bett. Er betrachtete Kuroko von oben bis unter. Jetzt schien es ihm einigermaßen gut zu gehen und Aomine hoffte auch dass das so blieb. Sein Blick fiehl auf einen dünnen Schlauch, der zu Kurokos Arm führte und darin mit einer Nadel befästigt war. War das ein Schmerzmittel? Er hatte keine Ahnung, aber die Ärzte würden schon wissen was sie taten. Jedenfalls hoffte er das.
Jetzt war Kuroko wenigstens in guten Händen, aber trotzdem gab es eine Sorge die Aomine nicht mehr aus dem Kopf ging. Und das war der Drohbrief. Er war sich unsicher ob er ihn Kise überhaupt zeigen sollte, zum Schluss würde das Model noch weglaufen um zu diesem Psycho zu gehen.
»Aominecchi? Ist alles okay? Du wirkst so nachdenklich. «, sagte Kise besorgt. Der Besagte schüttelte lächelnd den Kopf.
»Es ist alles okay. «, erwiderte er freundlich, doch innerlich grübelte er weiter. Er brauchte jemanden den er um Rat fragen konnte. Und er wusste schon genau an wen er sich wenden würde.
»Ich komme gleich wieder. «, sagte Aomine und stand auf. Schnellen Schrittes verließ er das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Er lehnte sich an der geschlossenen Tür an und zog sein Handy heraus. Eilig wählte er eine Nummer und hielt sich den kleinen Gegenstand ans Ohr. Nach dem dritten Läuten meldete sich die bekannte Stimme eines Freundes.
»Ja? «, fragte diese kühl.
»Hi Akashi, ich habe dich ja vorhin schon mal angerufen und gesagt dass wir Probleme haben. Nun ja.. wie soll ich sagen? Ich fürchte es geräht hier einiges außer Kontrolle. Wir brauchen deine Hilfe. «



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Das wars wieder Mal. Tut mir leid dass das Kapitel etwas kürzer ist :/
Das nächste wird bestimmt länger :D
Lasst doch ein Paar Zeilen für mich da, damit ich sehen kann wie das Kapitel ankommt
Bis zum nächsten mal
LG  Melli <3
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