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Die perfekte Lösung

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
11.02.2015
06.03.2016
24
29.212
7
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01.10.2015 2.373
 
Kise wachte am nächsten Tag erst sehr spät auf, es war wohl schon Mittag. Als er sich aufsetzte und um sich sah, bemerkte er dass Kuroko nicht mehr da war. Verwirrt stand er auf und verließ das Schlafzimmer um nach ihm zu suchen.
Außerhalb des Zimmers hörte er etwas, es hörte sich an wie Stimmen, die durch eine verschlossene Tür traten. Als er diese öffnete wurde es sofort still. Er sah Aomine und Kuroko die sich wie es schien gerade unterhalten hatten.
»Hallo Kise-kun. Hast du gut geschlafen? «, fragte Kuroko mit leiser Stimme. Er klang noch etwas mitgenommen und so sah er auch aus. Das Auffälligste war wohl das blaue Auge und die aufgeplatzten Lippen, zusammen mit einem Verband der sich um seine Stirn wickelte. Dieser Anblick schleuderte die Erinnerungen vom Vortag wieder in Kises Gedächtnis.
»Geht es dir gut Kurokocchi? Es tut mir so leid das ich nicht früher gekommen bin! Ich hätte bemerken sollen dass du weg warst! Es tut mir so leid! «, platzte es dem Blonden hektisch heraus und er umarmte seinen Freund stürmisch. Dieser zuckte zusammen, ignorierte das Stechen in seinem Körper aber so gut es ging.
»Ist schon gut. Kise-kun wollte das nicht. Mach dir keine Vorwürfe. «, sagte Kuroko, seine Stimme zitterte etwas vor Schmerz, sodass Kise ihn gleich wieder los ließ.
»Ich verspreche dir dass so etwas nie wieder vorkommen wird. «, erwiderte das Model mit einem treuen Blick in den Augen. Aomine räusperte sich, sodass beide zu ihm sahen.
»Tetsu war gerade dabei mir zu erzählen was passiert ist. «, meinte er ruhig. Kise nickte leicht, dann begann Kuroko mit seiner Erklärung. Er erzählte den Beiden dass er gestern so müde war dass er einfach umgekippt war. Dann kam der maskierte Mann ins Spiel, Kuroko erinnerte sich nur an einen Schlag, der ihn wieder aufwachen ließ. Er fuhr damit fort das der Fremde ihn beleidigt hatte, jedoch ließ der Kleine ein paar Details aus.
»Dann sagte er das ich... dass... ich bin nicht... «, stotterte er, sprach aber nicht zu Ende.
»Du bist was nicht? «, bohrte Aomine nach, doch Kuroko schüttelte den Kopf.
»Nicht so wichtig Aomine-kun. Der Mann hat sehr viel gesagt. «, sagte er, er wirkte beinahe etwas abwesend. Kise sagte dazu nichts, er nahm sich aber vor ihn später danach zu fragen wenn sie alleine waren.
»Wie es aussieht darf man euch beide in nächster Zeit nicht mehr aus den Augen lassen. Deshalb werdet ihr ein paar Tage hier bleiben, ich lasse euch nicht einfach nach Hause. «, meinte Aomine streng. Beide lächelten ihn dankbar an.
»Was würden wir nur ohne dich tun? «, fragte Kise dankbar, Aomine grinste darauf breit.
»Ich weiß ja nicht was ihr beide ohne mich tun würdet. So ganz alleine, für euch nur zu zweit. Will ich das überhaupt wissen? «
Kuroko war kurz still und sah ihn fragend an, bis ihm ein Licht auf ging und sein Kopf röter anlief als eine Tomate. Er versuchte etwas zu sagen, bekam aber vor Scham kein Wort heraus.
»Was hast du denn Tetsu? Denkst du etwa an etwas bestimmtes? «, fragte Aomine, immer noch breit grinsend.
»Ehm... n-nein...«, brachte der Kleine leise hervor, er vermied jeglichen Augenkontakt zu den anderen Anwesenden.
»Also wirklich! Hör auf so dreckig zu grinsen Aominecchi! «, meldete sich Kise, mit rötlich verfärbten Wangen. Er schlug dem Größeren einmal fest auf den Hinterkopf.
»Hey was soll das Kise! «, rief er verärgert.
»Außerdem spreche ich nur das aus was ihr beide voneinander denkt. «, fügte er in einem spielerischen Tonfall hinzu. Kise wusste nicht recht was er darauf sagen sollte. Also beschloss er das Thema schnell zu wechseln.
»Was sollen wir denn jetzt wegen unseren Sachen tun. Du weißt schon, Kleidung und den ganzen Kram. «, sagte er schnell.
»Das erledigen wir später, jetzt muss ich erst mal telefonieren. Es ist wichtig «, entgegnete der Touou Spieler, dann schnappte er sich sein Handy vom Tisch und verschwand aus dem Zimmer. Etwas verwirrt sahen ihm die beiden zurück Gebliebenen hinterher.
»Was glaubst du denn ist so wichtig? «, fragte Kuroko neugierig.
»Ich habe keine Ahnung. «, antwortete Kise, mindestens genauso neugierig. Der Blonde war die ganze Zeit gestanden, deshalb setzte er sich nun neben Kuroko auf das Sofa. Der Kleine war mit einer Wolldecke zugedeckt, die Kise ihm noch etwas weiter hinauf zog.
»Nicht dass du mir erfrierst. «
Kuroko lag still da und sah zu ihm auf, konnte den Blick aber nicht lange halten und wendete ihn verlegen ab. Das Model legte allerdings eine Hand auf seine Wange und drehte seinen Kopf wieder zu sich.
»Was ist denn los? Fühlst du dich nicht gut? «, fragte Kise besorgt.
»Deine Wangen fühlen sich so heiß an, hast du vielleicht Fieber? «, fragte er weiter, dann beugte er sich zu dem Kleineren hinunter und legte seine Stirn auf die von Kuroko. Was er allerdings nicht realisierte war dass die Wärme am Kopf des Blauhaarigen nicht zwangsläufig von Fieber kam. Kuroko wurde durch die unmittelbare Nähe von Kises Gesicht noch wärmer an den Wangen.
»Du fühlst dich wirklich ziemlich heiß an. Du solltest liegen bleiben. «, sagte der Blonde schließlich lächelnd. Dann wurde sein Blick wieder etwas ernster.
»Du hast vorhin nicht zu ende gesprochen, was hat dieser Verrückte denn zu dir gesagt Kuokocchi? Ich will nicht das du dich quälst, bitte erzähl es mir. «
Kuroko rang mit sich, es war ihm unangenehm darüber zu sprechen und er hatte das Gefühl das ihm die Tränen kamen wenn er es erzählen würde. Doch für Kise versuchte er sich nun zusammen zu reißen.
»Der böse Mann... er sagte ich wäre nicht gut genug für Kise-kun... er sagte Kise-kun k-könnte niemals einen so wertlosen Jungen wie mich lieben. Er meinte ich bin dreckig und schwach... u-und... u-und... Kise-kun liebt mich nicht... «, stotterte der Kleinere beinahe unverständlich zusammen. Umso weiter er sprach, umso mehr Tränen rannen ihm über die Wange, bis er anfing leise zu weinen.
Kise hatte jedes Wort klar und deutlich verstanden. Er nahm ihn vorsichtig in den Arm und ließ ihn nicht mehr los. Er streichelte behutsam über seinen Rücken.
»Ganz ruhig, es ist alles gut. Du darfst ihm das nicht glauben, er ist krankhaft eifersüchtig. Die Wahrheit ist...«, Kise stoppte kurz und nahm sein Gesicht in beide Hände. Kuroko sah ihn noch immer leise weinend an, seine Tränen rannen einzelnd auf die Hände des Blonden.
»Die Wahrheit ist, dass ich dich liebe Kleiner. So sehr wie ich noch nie in meinem Leben jemanden geliebt habe. «, beendert er seinen Satz und ein liebevolles Lächeln schlich sich über seine Lippen. Kuroko sah ihn mit großen Augen an, kleine Tränen glitzerten noch darin. Er wollte noch etwas sagen, aber Kise gab ihm keine Chance dazu.
Schnell vereinte er ihre Lippen miteinander und küsste Kuroko mit aller Liebe um seinem Geständnis Ausdruck zu verleihen. Etwas überrascht bewegte sich der Blauhaarige kurz nicht, doch dann legte er seinen Kopf leicht schräg und erwiderte den Kuss schüchtern.
Das Model beugte sich während des Kusses über Kuroko, der dadurch weiter in das Sofa zurück gedrückt wurde. Der Kleine schloss genüsslich seine Augen, es war ein unbeschreibliches Gefühl. Sein Herz sprang förmlich aus seiner Brust, solch einen Kuss hatte er noch nie erlebt. Alle Gedanken in seinem Kopf schalteten sich augenblicklich ab. Es gab nur noch Kise und ihn, alles andere auf der Welt wurde nicht mehr wahrgenommen.
Zwei starke Arme legten sich währenddessen eng um den zierlichen Körper Kurokos und drückten ihn besitzergreifend an sich. Der Kleine spürte dass sein Freund verlangender wurde und dass sich der Kuss um einiges vertiefte, doch das nährte nur eine unbekannte Gier in ihm, die sich über seinen ganzen Körper ausbreitete. Auch wenn dieses fremde Gefühl ihm etwas Angst machte, so gab er sich ihm immer mehr hin. Er konnte nicht anders, es war zu gut um sich einfach zurückzuziehen.
Kise berührte vorsichtig mit der Zunge Kurokos Lippen, sie fühlten sich so sanft und weich an wie er es sich nie in seinen noch so schönsten Träumen ausgemahlt hatte. Er liebkoste Kurokos Unterlippe, die durch die gestrigen Schläge noch etwas verletzt war. Diese Nähe, er wollte mehr davon. Auch wenn es von Außen nicht so aussah, so musste er sich zusammenreißen um den Kleineren nicht zu sehr zu bedrängen.
Dieser jedoch hatte seinen Verstand schon lange verloren und war mit Leib und Seele in diesen intensiven Kuss vertief. Langsam, zuerst schon fast ängstlich, öffnete er seine Lippen einen kleinen Spalt. Der Größere sah dies als Bestätigung dass es Kuroko gefiehl, also tastete er sich sanft in seinen Mund vor. Ein leises Keuchen fuhr dem Blauhaarigen in den Kuss hinein, als er spürte wie ihre Zungen aufeinander trafen. So viele Gefühle und Gedanken durchfuhren ihn, doch wusste er selbst nicht wie er all das beschreiben konnte.
Er wollte Kise noch näher sein und drückte sich so fest es ging an ihn. Dabei überwand er sich und traute sich zögerlich seine Zunge zu bewegen. Das Model tat es ihm nach und umschlang seine Zunge zuerst vorsichtig, doch mit jeder Sekunde wurde er dabei gieriger. Er spürte Kurokos Hände, die sich immer fester an seinen Rücken krallten. Auch seine eigenen Hände gingen auf Wanderschaft und tasteten sich den Rücken hinunter. Er wollte jeden Zentimerter dieses zierlichen Körpers erkunden.
Langsam spürte er wie ihm die Luft knapp wurde, also war er gezwungen diesen Kuss zu lösen. Beide waren etwas außer Atem und sahen sich verträumt an. Kurokos Augen schienen etwas vernebelt, wie ein Schleier der sich vor ihnen ausbreitete und seine Wangen waren knallrot verfärbt.
»Tut mir leid, ich wollte dich nicht so überfallen. «, sagte Kise, sein Atem ging noch etwas schwer. Kuroko war noch nicht wieder mit seinen Gedanken zurück und nickte nur abwesend. Er konnte seine Augen nicht von seinen über ihn gebäugten Freund lassen und sah ihn unentwegt an.
Kise lächelte liebevoll zurück, seine Hände waren noch tief unten am Rücken des Kleineren platziert. Das schien diesem keineswegs unangenehm zu sein, viel mehr hatte es den Anschein dass er es genoss. Also streichelte der Blonde ihn dort zärtlich über seine weiche Haut. Am liebsten hätten seine Hände diesen zierlichen Körper noch weiter erkundet, doch er wollte nichts machen was dem Kleineren unangenehm war. Er beließ es in einem Rahmen, in dem sich sein Freund wohl und geborgen fühlte. Bedrängt zu werden war etwas ekelhaft Unangenehmes, das wusste Kise selbst.
»Glaubst du immer noch das ich dich nie lieben könnte? «, hauchte er dem Blauhaarigen gegen seine Lippen. Ihre Gesichter waren noch immer eng aneinader.
»Da ist mal Mal fünf Minuten weg um zu telefonieren und ihr wollt hier eine Nummer auf meinem Sofa schieben? «, kam es plötzlich von Richtung Tür. Beide schraken auf und sahen Aomine peinlich berührt an.
»Wir... wir wollten keine Nummer schieben... «, sagte Kise beschämt, doch Aomine grinste wieder vergnügt.
»Ach nein? Was wäre denn passiert wenn ich nicht da gewesen wäre? «, fragte er provozierend. Daraufhin realisierte der Blonde welcher Anblick sich Aomine erbot. Kise war noch immer dicht über Kuroko gebeugt, seine Arme noch eng um ihn geschlungen und die Hand weit unten, unter dem Pulover seines Freundes vergraben.
»Na? Wäre es nur beim rumknutschen geblieben? «, kam es nur belustigt von Aomine. Kise entfernte sich etwas von Kuroko, dieser schien schon fast etwas enttäuscht zu sein als sich der warme Körper von ihm weg bewegte.
»Lass uns in ruhe.. «, murmelte Kise, schon fast etwas wütend. Der Touou Spieler konnte daraufhin nur lachen, lächelte seine Freunde dann aber an.
»Ich mache doch nur Spaß, nehmt das nicht ernst. «, sagte er dann freundlich.
Kise und Kuroko sahen sich an, auch sie konnten sich ein Lächeln nicht verkneifen. Nun wussten sie es ohne Zweifel von einander. Sie liebten sich, dieses Gefühl war unbeschreiblich. Und auch wenn sie es früher nie zugegeben hätten, war es genau das was sie sich schon immer gewünscht hatten.
Kise beugte sich langsam zu Kuroko und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Dabei ignorierte er vollkommen dass sie von Aomine beobachtet wurden.
»Ich liebe dich, mehr als du dir vorstellen kannst. «, sagte er und strich Kuroko eine Strähne seiner Blauen Haare hinter sein Ohr. Kurz sagte der Kleine nichts, dann lächelte er den Blonden an.
»Ich liebe dich auch Kise-kun. «

Aomine stand neben ihnen und beobachtete sie zufrieden.
»Na endlich, dann hat sich die Mühe ja gelohnt. «, nuschelte er so leise dass es seine Freunde nicht hörten. Sie waren auch viel zu sehr damit beschäftigt sich gegenseitig anzusehen. Bemerkten sie überhaupt was um sie herum passierte? Wahrscheinlich nicht.
Plötzlich hörte man einen lauten Knall, der direkt von Fenster kam. Alle rissen ihren Kopf in diese Richtung und sahen gerade noch wie eine schwarz gekleidete Gestalt wegrannte.
»Ich glaube da hat noch jemand euer rumgeknutsche gesehen. «, sagte Aomine, der Schreck saß ihm noch in den Knochen. Allerdings fing er sich schnell wieder und rannte nach draußen. Dort war niemand zu sehen, der Fremde war schon verschwunden. Allerdings fand er einen Zettel, der von außen an das Fenster befestigt war. Er war zusammen gefaltet und als er ihn auseinander klappte fand er wie beim letzten mal eine Schrift aus roter Tinte vor.

"Ihr wollt es anscheinend nicht anders. Ich sage euch wie das jetzt ablaufen wird. Entweder ich bekomme meinen Schatz, oder niemand soll es tun. Er soll alleine zu mir kommen. Kise weiß schon wo ich ihn erwarte. Er wird alleine kommen, ohne euch. Morgen Abend. Wenn ich ihn nicht bei mir vorfinde, wird es bald Tote geben

PS: Keine Polizei, bis die mich finden ist schon einer von euch tot. Und vergesst nicht, ich beobachte euch"






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Hey :D
Wie fandet ihr die kleine Knutschszene? Ich weiß, viele von euch hätten sich jetzt noch mehr gewünscht. Wollten dass die beiden noch ein bisschen weiter gehen. Ja, ich meine genau dich, die richtige Person wird sich hier schon angesprochen fühlen XD
Wenn ich hier noch weiter gegangen wäre, hätte ich die Altersbeschränkung auf 18 slash erhöhen müssen. Vielleicht mach ich das ein anderes Mal, ich habe sie erst von 12 auf 16 erhöht XD
Jaaaa und jetzt wollt ihr sicher wissen was unsere Freunde in so einer Situation machen oder? Tut mir leid, da müsst ihr wohl bis zum nächsten Kapitel warten :D
Also gut, ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns noch *winke winke*
Bis bald
LG  Melli <3
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