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Die perfekte Lösung

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
11.02.2015
06.03.2016
24
29.212
7
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15.08.2015 1.174
 
Kise sah noch eine gefühlte Ewigkeit auf den Boden, auf dem die rote Rose lag. Seinen Gesichtsausdruck konnte man nicht genau deuten, er war irgentwo zwischen schockiert und ausdruckslos einzuordnen. Wenn man genau hinsah, konnte man auch einen Hauch von Angst in seinen Augen sehen.
Wie sollten sie nun weiter machen? Er wusste wie gefährlich es noch werden könnte. Er wollte vor allem nicht dass Kuroko etwas passiert, der Kleine wusste ja nicht worauf er sich da einließ. Wenn ihm etwas zustoßen würde dann...
Kise spürte wie ihn jemand an der Schulter packte. Sofort wurden seine Gedanken wieder ins hier und jetzt befördert.
»Kise? «, fragte Aomine unsicher.
»Ja? «, erwiderte der Blonde verspätet.
»Ist alles okay? «, wollte Aomine skeptisch wissen. Kise war so abwesend, als wären seine Gedanken ganz wo anders. Und er wirkte etwas zerstreut und unruhig, was für das sonst so lebensfrohe Model mehr als ungewöhnlich war.
»Ist dir nicht gerade etwas entgangen? «, fragte der Touou Spieler, worauf Kise ihn verwirrt ansah. Aomine deutete auf die Hand des Blonden. Kise wusste im ersten Moment gar nicht was sein Freund ihm damit sagen wollte, bis ihm ein Licht aufging.
»Die Handschellen sind weg! «, sagte das Model überrascht und betrachtete sein eigenes Handgelenk. Dann sah er zu Aomine, welcher den fehlenden Gegenstand in der Hand hielt und frech grinste.
»Wie hast du-...«, begann Kise verwirrt, doch wurde er von seinem Gegenüber unterbrochen.
»Ich hatte eben das richtige Werkzeug. «, sagte er neckend, dann hob er seine andere Hand, die zu einer Faust geballt war. Er öffnete die Faust langsam und darin lag der Schlüssel.
Nun war der Blonde vollends verwirrt.
»Woher hast du den Schlüssel? Ich hatte ihn doch verloren! «
Aomine schüttelte den Kopf und sah ihn belustigt an.
»Nein hast du nicht. Ich habe da ein klein wenig nachgeholfen. «, erwiderte er mit einem tückischen Lächeln. Zuerst war Kises Gesichtsausdruck überrascht, schon fast etwas schockiert. Doch dann wurden seine Züge weicher und auch auf seinen Lippen bildete sich ein Lächeln. Er konnte nicht anders. Wenn er so darüber nachdachte hatte Aomine ihm durch diese Aktion einer der besten Tage beschehrt die er je erlebt hatte. Nicht nur das, er hatte ihn und Kuroko so nahe zusammen gebracht wie noch nie.
»Das hätte ich nicht von dir gedacht Aominecchi. «, sagte Kise und gab dann ein leises Lachen von sich. Statt zu antworten grinste Aomine weiter.
»Wollten wir nicht von hier weglaufen? «, kam eine Stimme neben den beiden und sie erschraken kurz, bis sie den Kopf in diese Richtung drehten und in Kurokos hellblaue Augen sahen.
»Tut mir leid Tetsu, du hast recht. Lasst uns schnell verschwinden. «, sagte Aomine und wuschelte ihm durchs Haar. Kise nahm schnell die Hand des Kleinen und zog ihn mit in Richtung Schlafzimmer.
»Wir sind gleich wieder da, wir beeilen uns. «, rief Kise dabei zurück, ohne sich nochmal umzudrehen.
»Also ich hetze euch nicht. Macht nur so lange wie ihr braucht. «, gab Aomine zurück und grinste dabei zweideutig.
»Wir ziehen uns nur etwas anständiges an! Das dauert nicht lange! «, rief Kise sofort. Er biss sich auf die Unterlippe und wurde etwas rot im Gesicht. Was Aomine damit anspielen wollte war ja wohl klar. Nur Kuroko schien das nicht ganz begriffen zu haben, denn er tappte weiter hinter Kise her, während er seine Hand hielt und in einem naiven Blick zu ihm aufsah.
Als die beiden im Schlafzimmer waren knallte Kise die Tür hinter sich zu, worauf der Blauhaarige zusammen zuckte.
»Tut mir leid. «, sagte Kise lächelnd und tätschelte seinen Kopf. Der Kleine sah stillschweigend zu ihm auf.
»Ach ja entschuldigung, du brauchst ja noch etwas zum anziehen. «, meinte der Blonde dann noch als er Kurokos Körper genau betrachtete. Der Kleine war nach wie vor nur in Unterwäsche. Kises Blick wanderte zur Seite und er ging schnellen Schrittes zum Kleiderschrank und holte eine Hose und einen Wollpullover heraus. Beides war ihm beim Waschen eingegangen und war ihm selbst nun etwas zu klein, jedoch konnte es nun die passende Größe für Kuroko haben. Er überreichte die Klamotten seinem Freund, welche dieser auch sofort überzog.
Auch wenn das Outfit um einiges zu klein für Kise war, so wirkte es bei dem Blauhaarigen noch immer ziemlich weit geschnitten. Der Kleine zupfte an den Klamotten herum dass sie richtig saßen, anscheinend ohne Erfolg.
»Warte ich helfe dir. «, sagte der Blonde und musste sich ein Lachen verkneifen, der Anblick war einfach zu niedlich.
Er zupfte ein paar Sekunden an dem Pullover herum und drehte ihn zurecht, bis er mit einem Lächeln zurück trat und Kuroko von oben bis unten musterte.
»Wunderschön. «, nuschelte er zu sich selbst, doch der Kleine hatte dies bemerkt und ein leichter Rotschimmer bildete sich auf seinen Wangen. Dann drehte er seinen Kopf zur Seite.
»Jetzt zieh ich mir nur noch etwas passendes an. «, sagte Kise und setzte seine Worte auch gleich in die Tat um. Bald trug er einen roten Pullover und eine eng anliegende Jeans.
Kuroko betrachtete seinen Freund mit halb geöffneten Mund.
Kein Wunder dass Kise ein Model ist wenn er so schön aussieht, dachte Kuroko sich insgeheim.
»Aominecchi wird sich schon fragen wo wir sind. «, kam es von Kise, der Kuroko so gleich mit sich aus dem Schlafzimmer zog und zu Aomine eilte. Der Kleine ließ sich mitziehen und betrachtete dabei weiter das Gesicht des Größeren, auf dem sich das liebevolle Lächeln befand welches der Kleine so sehr an ihm liebte.
Bei Aomine angekommen machten sich die drei ohne weitere Zeit zu verlieren auf den Weg. Sie hatten sich ohnehin schon zu viel Zeit gelassen. Mit schnellen Schritten verließen sie die Wohnung und gingen in einen etwas starken Schneesturm, der sie sofort begrüßte als sie nur wenige Schritte hinter sich hatten.


Doch in einem verborgenen Winkel, von Schatten umhüllt, lauerte jemand. Ein Ginsen zierte seine Lippen als er Aomine, Kise und Kuroko hinterher sah. Da hatte sich sein hübsches Model also Hilfe besorgt. Aber der große braungebrannte Junge konnte nicht viel ausrichten, der kleine Blauhaarige war auch keine Bedrohung so schwächlich wie er aussah. Kise konnte nicht für immer bei ihnen bleiben. Der Moment würde kommen. Ein Moment der Unachtsamkeit in dem niemand etwas böses ahnen würde. Der Moment in dem er zuschlagen und das Objekt seiner Begierde mit sich nehmen würde. Und alle die sich ihm in den Weg stellen, werden beseitig.
Bei diesem Gedanken fuhr ein gewaltiger Blutrausch durch seinen Körper und sein psychisch krankes Grinsen wurde noch etwas breiter. Sein Gesicht war von einer Maske bedeckt, welche dieses aber nur zur Hälfte verborg. Denn sein Mund, auf dem sich ein boshaftes sadistisches Lächeln zeigte, war frei.
Langsam zog er sich die schwarze Kapuze seiner Jacke etwas mehr nach vorn, dann setzte er sich in Bewegung. Dabei kicherte er leise, schon fast unheimlich, während er in einer beinahe kindlichen Melodie summte und sang.
»Nicht mehr lange mein Schatz, dann sind wir zusammen. Du gehörst mir. Für immer. «







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Und? Was haltet ihr davon? Der ist doch echt gruselig..
Ich hoffe ich habe euer Interesse geweckt :D
Über Reviews freue ich mich immer sehr *-*
Bis zum nächsten Kapitel
LG  Melli <3
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