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Die perfekte Lösung

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya
11.02.2015
06.03.2016
24
29.212
7
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30.07.2015 1.573
 
»Jetzt sag endlich Kise. Wo liegt das Problem? «, fragte Aomine ungeduldig. Er wollte endlich wissen was Kise so aus der Fassung brachte, immerhin war er extra wegen ihm so spät noch raus gegangen.
»Wie soll ich sagen? Ich denke ich und Kurokocchi sind in Gefahr. «, erwiderte der Blonde bedrückt.
»Das sagtest du bereits. Komm endlich mal zur Sache «, sagte der Touou Spieler genervt. Kise schien zu überlegen, anscheinend wusste er wirklich nicht wie er es erklären sollte. Nach nicht ganz fünf Minuten, in denen er von Aomine und Kuroko beobachtet wurde, begann er endlich zu sprechen.
»Alles begann vor ungefähr einem Jahr. Ich kam gerade von einem Shooting nach Hause. Es war spät geworden und es war schon dunkel draußen. Ich weiß noch genau wie beobachtet ich mich gefühlt habe. Es war gruslig. Als ich ankam sah ich vor der Eingangstür eine rote Rose liegen. Ich war überrascht, aber ich freute mich auch darüber. Als Model bekommt man manchmal von seinen Fans Kleinigkeiten geschenkt, ich dachte die Sache wäre damit erledigt. «
Ein Seufzen entfuhr dem Blonden und er senkte seinen Blick.
»Aber es war noch lange nicht erledigt. Jeden Tag lag wieder eine Rose vor meiner Tür. Nach zwei Wochen wurde es mir irgentwie unheimlich, also fragte ich meine Nachbaren ob sie vielleicht wüssten wer mir diese Rosen schenkte. Ich hoffte sie hätten jemanden beobachtet, aber niemand hatte etwas bemerkt. «
Kise legte eine kurze Pause ein und lehnte sich auf der Couch zurück. Kuroko beobachtete ihn besorgt dabei und lehnte sich an ihn.
»Kise-kun.. «, nuschelte der Kleine leise.
Der Blonde streichelte seinem Freund sanft über den Kopf, während er mit seiner Geschichte fortfuhr.
»Das ging jeden Tag so, bis irgentwann nicht mehr nur Rosen vor meiner Tür lagen, sondern auch Briefe. Eigentlich keine besonderen Briefe, der Text bestand immer nur aus wenigen Worten. «
Aomine wirkte etwas skeptisch, er fand diese Erzählung schon etwas seltsam.
»Hattest du einen heimlichen Verehrer oder so? «, fragte er unsicher.
»Man könnte es als etwas in der Art bezeichnen. «, antwortete der Blonde zögerlich.
Kuroko tippte seinem Freund leicht an die Schulter, worauf Kise ihn mit einem leichten Lächeln ansah.
»Was gibts Kurokocchi? «
»Was stand denn in den Briefen die du bekommen hast Kise-kun? «, fragte Kuroko neugierig. Das Model überlegte kurz was er sagen sollte.
»In den Briefen standen immer die unterschiedlichsten Dinge. Es standen immer nur wenigen Worten drauf. Zuerst bekam ich jeden Abend einen Brief, auf dem stand "Gute Nacht und träum süß." Manchmal bekam ich am Morgen einen Brief auf dem stand "Guten Morgen, gut geschlafen?" Die Briefe lagen immer mit einer Rose zusammen vor meiner Haustür. Nur leider sollte es nicht nur bei solchen kleinen Nachrichten bleiben. «
Aomine bemerkte schon in welche Richtung sich das Gespräch drehte, blieb aber stumm und hörte weiter aufmerksam zu.
»Irgentwann schrieb dieser anonyme Fan längere Texte. Er schrieb immer unheimlichere Dinge. Ich kann mich sehr gut an einen Brief erinnern. An diesem Tag bin ich noch bei einer kleinen Bäckerei vorbei gegangen und habe mir von dort das hausgemachte Gebäck gekauft. Das mochte ich früher immer sehr gerne. Am selben Tag bekam ich einen Brief, in dem stand "Du hast einen guten Geschmack, das Gebäck dieser Bäckerei ist wirklich lecker. Wir müssen da unbedingt mal zusammen hingehen. Zieh dann aber bitte dein rotes lieblings Shirt an. Das steht dir am besten" Das war die erste Nachricht bei der ich etwas Angst bekam. «
Aomine zählte eins und eins zusammen, dann sah er Kise schockiert an.
»Hat dich dieser Typ etwa den ganzen Tag beobachtet oder was? «, fragte er fassungslos, worauf der Blonde ein Nicken sehen ließ.
»So ist es. Von diesem Tag an hat er mir sehr oft geschrieben, wie schön ich doch heute angezogen war. Und er konnte immer genau beschreiben was ich so den ganzen Tag gemacht habe. Es gab keinen Ort mehr an dem ich mich nicht beobachtet gefühlt habe. «
Aomines Gesichtszüge verhärteten sich als er die folgenden Worte aussprach.
»Hat er dich irgentwann verletzt oder angegriffen? «, fragte er ernst.
Darauf antwortete das Model anfangs nichts und sein Blick sank zu Boden.
Kuroko beobachtete Kise traurig. Er konnte deutlich sehen wie schwer es seinem Freund fiel darüber zu sprechen, also setzte sich der Kleine auf Kises Schoß und kuschelte sich an ihn. Auf den Lippen des Blonden bildete sich ein bedrücktes Lächeln, dann schlang er seine Arme um Kurokos zarten Körper und schwieg für kurze Zeit. Die Nähe seines Freundes gab ihm sofort den Halt den er benötigte und innerhalb kurzer Zeit ging es ihm etwas besser.
Schließlich fiel es ihm um einiges leichter weiter zu erzählen.
»Ernsthaft verletzt hat er mich nicht, aber er wurde immer aufdringlicher. Er drängte mich ständig zu einem Treffen. Ich bin jedoch nie zu einem Treffpunkt gegangen den er mir in seinen Briefen schrieb. Das schien ihn wütend zu machen. Das habe ich in seinen Nachrichten deutlich herauslesen können. Eine Zeit lang habe ich versucht das zu ignorieren, aber ich denke das war keine gute Entscheidung. Denn dann wurden aus den netten Briefen irgentwann Drohungen...sogar Mord Drohungen. «
Aomine fühlte sich schlecht, da er von alldem nichts mitbekommen hatte. Auch Kuroko machte sich gewisse Vorwürfe, hätte er Kise früher nicht immer so ignoriert, hätte er ihm womöglich helfen können.
»Kise-kun...ich hatte ja keine Ahnung. «, sagte Kuroko bedrückt.
»Das ist auch gut so. Es hieß, jedem den ich davon erzähle würde es schlecht ergehen. Ich wollte nicht dass jemand wegen mir in Gefahr kommt, weshalb ich mit niemanden darüber gesprochen habe. «, erwiderte Kise und schloss Kuroko enger in seine Arme. Der Kleine sollte keine Schuldgefühle haben, immerhin konnte er doch nichts dafür.
»Wie weit ist das mit diesem Stalker dann gegangen? «, fragte Aomine mit einem skeptischen Blick im Gesicht.
»Als immer mehr Dinge passierten und er immer gefährlicher wurde, konnte ihn die Polizei gerade noch rechtzeitig schnappen. Er war in dieser Nacht in meine Wohnung eingebrochen, ich weiß nicht welche Absichten er hatte, aber bestimmt keine Guten. Er hatte eine schwarze Maske auf, deshalb habe ich sein Gesicht nicht erkennen können. Aber das Letzte was ich von ihm gehört habe als ihn die Polizei mitnahm war, wenn er mich nicht haben kann, dann soll mich niemand haben. Ob er nun mich oder meine Mitmenschen dafür töten muss. Er wird ist krankhaft eifersüchtig auf alles was sich mir auch nur einen Schritt nähert. «
Aomine und Kuroko sahen Kise erschrocken an. Das die Lage so ernst war, hatten beide nicht gedacht. Der Blauhaarige klammerte sich so stark es ging an dem Blonden fest.
»Ich beschütze dich Kise-kun. «, sagte Kuroko entschlossen, während er mit naiven Blick zu seinem Freund aufsah.
»Da fühlt sich dein Kise sofort viel sicherer. «, sagte das Model, dann gab er seinem Kleinen einen liebevollen Kuss auf die Stirn.
Aomine  musste sich mit Mühe ein Lächeln verkneifen, während er die beiden beobachtete. Die ernste Lage in der sie sich befanden machte jedoch alles zu nichte, denn sie mussten dringend von hier weg bevor dieser Verrückte wieder kam.
»Also gut, dann gehen wir jetzt am besten zu mir, da seit ihr für heute Nacht erstmal sicher. «, sagte Aomine und stand auf. Nach allem was Kise erzählt hatte, war der Streich mit den Handschellen nicht mehr angebracht und er entschloss ihnen endlich zu beichten das er den Schlüssel hatte. Sonst konnten sie sich immerhin nicht anziehen und von hier verschwinden. Sie in Unterwäsche durch den Schnee zu jagen war sogar für Aomine ein bisschen zu böse.
»Also Leute...ich muss euch etwas sagen, ich ha-...«
Weiter kam er nicht da es plötzlich lautstark an der Tür hämmerte, man dachte schon diese würde jeden Moment einbrechen.
Kise riss die Augen auf. Das war doch nicht etwa dieser Verrückte? Er sendete schon gedankliche Gebete an den Himmel das diese Vermutung nicht wahr werden würde.
»Tetsu, Kise. Ihr bleibt hier sitzen. Ich werde nachsehen gehen. «, sagte Aomine entschlossen. Er würde nicht zulassen das jemand seinen Freunden etwas antut.
Als er sich auf den Weg zur Tür machte, verstummte das Hämmern und es kehrte Stille ein. Aomine sah skeptisch auf die Tür, die er dann langsam öffnete.
Zu seiner Verwunderung fand er niemanden vor und alles war seelenruhig. Als er jedoch wieder zu seinen Freunden zurückgehen wollte, fiel ihm etwas auf.
»Hey Kise! Das solltest du dir vielleicht ansehen. «, rief er in die Wohnung ohne sich überhaupt umzudrehen, denn seinen Blick hatte er zu Boden gerichtet.
Kise kam nach wenigen Sekunden mit Kuroko im Schlepptau angerannt.
»Was ist los? «, fragte der Blonde hektisch.
Aomine sagte nichts, sondern zeigte als Antwort stumm auf den Boden.
Sofort wich Kise jede Farbe aus dem Gesicht und er wurde leichenblass.

Auf dem Boden lag eine wunderschöne rote Rose, neben ihr lag ein Brief mit einem blutroten Umschlag. Die drei öffneten ihn sogleich und fanden einen weißen Zettel vor auf dem mit roter Tinte säuberlich geschrieben stand:
"Hast du mich vermisst mein Hübscher?"




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Jetzt kennt ihr das Geheimnis :D
Was sagt ihr dazu? schon krass oder? Und wie würdet ihr euch fühlen wenn euch so etwas passieren würde? 0.0
Also ich wäre ziemlich ratlos an Kises Stelle gewesen..
Ich bin jetzt Mal ganz ehrlich
Dieses Kapitel war von vorn bis hinten ein Kampf, ich dachte schon ich schaffe es nicht es fertig zu bekommen
Aber jetzt bin ich happy das ich es geschafft habe :D
Ich würde dann mal sagen, bis zum nächsten Mal Freunde
LG  Melli <3
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