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Second Apocalypse? New Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Arisa Kuhouin Ayase Shinomiya Daryl Yan Shu Ouma Tsugumi
10.02.2015
31.03.2015
7
13.150
 
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15.03.2015 2.072
 
Kapitel 5: Daughter


Starr blieb Fujika stehen und kniff die Augen zusammen. „Dann mach' ich dich halt zuerst fertig!!“, schrie Diana und griff das Mädchen an. „Nein, bitte nicht!“, schrie Fujika entgegen und versteckte ihr Gesicht hinter ihren Händen, welche sie nun aber austreckte, um den Angriff zu blocken.
Jedoch half das nichts, da Diana sie direkt traff. Dabei haute es das blonde Kind direkt an die „Wand“ und sofort wurde sie durch den Aufprall bewusstlos. Diana schaute zufrieden und lächelte:“Du hast aber nicht viel ausgehalten. Blöd für dich, dass ich etwas genervt bin, weswegen ich dir nun den Gnadenstoß versetzen werde.“ Nach beenden dieses Satzes, schwebte Diana wieder mit voller Geschwindigkeit auf Fujika zu und begab sich bereits in Angriffsstellung. Tsuki weinte noch immer und schaute schon gar nicht mehr hin. Zu groß war die Angst darüber, was sie sehen würde. Doch plötzlich hörte man Diana empört sagen:“Warum kann ich mich nicht mehr bewegen?!“ Fujika hingegen lag, vom letzten Angriff umgehauen auf dem Boden und man sah deutlich, wie das frische Blut aufquollte. Diana murrte:“Verdammt, Aurora, musst du mir immer in die Querre kommen?!“ Niemand verstand, wenn Diana damit meinen könnte. Doch plötzlich hörte man eine weitere weibliche Stimme:“Du solltest dich doch nicht so reizen lassen, Diana-Chan!“ Nach aushallen dieser Stimme, erschien eine weitere Person. Sie hatte lilanes Haar, lilane Augen und ihr Gesicht, wie auch Körperbau ähnelte dem von Diana stark. Sie grinste über beide Ohren und meinte:“Weißt du, Diana, du hast schon zu viel Zeit verplämpert. Deswegen müssen wir das wohl auf später verzagen. Schade, schade.“ Diana verzog das Gesicht und schwebte wieder hoch. Entnervt entgegnete sie:“Mensch, Aurora! Du weißt genau, dass es ziemlichen Ärger geben wird, wenn der Boss erfährt, dass wir die Kinder noch nicht geschnappt haben.“ Aurora gähnte bloß und sagte:“Gehen wir.“ Nun schnippsten beide Mädchen gleichzeitig und verschwanden.

Just in dem Moment verschwand auch das rote Umfeld und man sah wieder das Zimmer vor sich. Auch Arisa, Tsugumi und Ayase wurden wieder wach. Obgleich sie erst mal Schmerzen verspürten. „Au.... Was ist denn nur passiert?“, fragte sich Arisa und fasste sich an die Prellung am Nacken. Tsuki hatte ihre Hände immer noch weinend im Bettlaken vergraben und Tsugumi realisierte die Situation nun. Auch wenn sie Schmerzen hatte, satnd sie auf und rannte zu ihrer Tochter. „Tsuki... Was ist denn passiert?“, fragte sie die Achtjährige. Tsuki unterbrach ihr Weinen kurz, schaute ihre Mutter an und fiel ihr um den Hals. „Mama...“, schluchzte sie. Ayase schaute sich erst mal um und war erleichtert, dass Gai und Mana-Shina scheinbar nichts passiert war. Doch nun entdeckte sie auch Fujika, die blutend auf dem Boden lag. Ayase fragte:“Wie ist sie hierher gekommen?“ Tsugumi bemerkte das bewusstlose Kind nun auch und lief zu ihr. „Oh je, sie blutete ziemlich stark. Wir sollten sie in ein Krankenhaus bringen.“; war Tsugumis Vorschlag, als sie Fujika notdürftig untersuchte. Arisa hörte überhaupt nicht zu, sondern kniete nur auf dem Boden. „Arisa!“, rief Ayase, um die Frau aus ihren Tagträumen zu holen. Nun reagierte Arisa, wenn auch nicht auf die Verletzung ihrer Tochter...

Einige Stunden später, im Krankenhaus.... „Und dir geht es wirklich schon besser?“, fragte Ayase, Tsugumi. Tsugumi nickte und fragte zurück:“Gai und Mana-Shina sind ja auch wohlauf, oder? Ich mache mir nur Sorgen um Tsuki... Die Ärzte meinten, sie hätte einen Schock erlitten...“ Ayase schaute betrübt. Gai und Mana-Shina waren wieder wohlbehalten aufgewacht, aber Tsuki hatte in der ganzen Zeit kein Wort gesagt. Es war als wäre nur ihr Körper hier, ihr Geist aber nicht. Tsugumi stand von der Liege auf und zuckte aber kurz darauf zusammen. Die Verbände würden wohl noch eine Weile bleiben, ebenso wie die Schmerzen. „Gehen wir doch mal nach Fujika schauen.“, meinte Tsugumi. Tsuki war im Moment nämlich sowieso bei einem Kinderpsychologen, bei dem sie alleine sein sollte. Die Arzte machten sich nämlich ziemliche Sorgen um Tsuki, da sie überhaupt nicht mehr reagierte, geschweige denn redete. Somit wollte sich Tsugumi ablenken.

„Geht es ihr schon besser?“, fragte Tsugumi Arisa, die gerade ebenfalls an Fujika's Bett stand. „Das wird schon.“, sagte diese unbeteiligt. Auch Arisa hatte einen Verband um den Nacken und Pflaster im Gesicht. Teilweise mussten Stellen, sowie bei Tsugumi und Ayase, auch genäht werden. Böse schaute Tsugumi Arisa an. Sie sagte:“Sag mal kappierst du es eigentlich nicht? Deine Tochter ist ziemlich schwer verletzt worden und du bist so... so unbeteiligt! Sie ist dein Kind!“ Zum Glück hörten Gai und Mana-Shina diesen Gesprächsauftakt nicht, denn die beiden Geschwister waren im Spielezimmer des Krankenhauses. Arisa schaute nur monoton, zu der Person, die sie gerade angesprochen hatte. Arisa sagte nichts. Ihr Blick war einfach kalt und leer. Nahchdem auch Minuten später kein Wort aus Arisa's Mund kam, sagte Tsugumi:“Aya-Nee... Lass uns gehen, Gai und Mana-Shina warten bestimmt schon... Und Tsuki müsste auch bald fertig sein.“ Mit diesen Worten verschwanden die beiden Frauen und ließen Arisa zurück.

Arisa machte sich eigentlich nie groß Gedanken um solche Anmerkungen. Ihr Blick viel auf Fujika. Sie hatte einen Gibs um das Bein und unzählige Verbände am Körper. Im Gesicht hatte sehr viele kleinere Wunden. Sie war sehr dünn, sodass man ihre Knochen teilweise sehen konnte. Die Ärzte meinten, dass es Stunden dauern dürfte, bis sie aufwachen dürfte, eben weil sie so dünn war und nicht gerade leichte Verletzungen erlitten hatte. Es war verrückt. Wenn Arisa ihr Kind ansah, hatte sie ein richtig abstoßendes Gefühl. Schon seit Jahren hatte Arisa ihre Tochter nicht genau betrachtet oder gar umarmt. Zu ihrem ersten Tag im Kindergarten ließ sie Fujika von Angestellten bringen. Ähnlich am ersten Schultag. Oder an Elternabenden. Wenn Arisa darüber nachdachte, hatte sie lange Zeit Fujika's Exestenz verdrängt Auch wenn das Kind viele Geschenke bekam, hatte sie ihr eigentlich schon seit Acht Jahren keine mütterliche Wärme oder gar Geborgenheit zukommen lassen.

Arisa erhob eine Hand und strich mit dem Finger über die Stirn des Kindes. Sie spürte nichts, wirklich gar nichts. Sie nahm die Hand wieder weg und ihr Blick war weiterhin monoton. Plötzlich kam ihr aber eine Erinnerung wieder hoch. Erinnerung an eine schöne Zeit, als sie noch glücklich war.

Vor Neun Jahren, in einer Klinik... Glücklich strich Arisa dem Baby in ihrem Arm über die Stirn. Seit Neun Monaten hatte sie auf diesen Moment gewartet. Seit kurzer Zeit hatte sie aber ihr Kind endlich im Arm. Neben ihr stand ein Mann mit dunkelblondem kurzen Haar und grünen Augen. Er hieß Satoshi Kouhin, und war Arisa's Mann. Satoshi tratt näher und gab Arisa einen Kuss. „Ich liebe euch.“, sagte er mit liebevoller Stimme und schaute seine beiden Mädchen lächelnd an. Arisa lächelte zurück.

Arisa's Blick zeigte nun sehr viel Gefühl und ihre Augen nässten sich. Es tat so verdammt weh an diese Zeit zu denken. An die Zeit, als sie so glücklich war, wie sonst noch nie. Irgendwie machte es sie noch trauriger an den Tag von Fujika's Geburt zu denken. Satoshi hatte sich so sehr auf das Kind gefreut und wollte auch gerne ein Mädchen. Angeblich weil es dann bestimmt genauso hübsch wie sie werden würde. Und was hatte sie gemacht? Sie hatte ihre Tochter vernachlässigt und das nur, weil sie sie so sehr an diese Zeit erinnerte und sie sich nur noch in Arbeit flüchtete. Die warmen Tränen floßen immer mehr in Strömen über ihr Gesicht und gleichzeitig begann sie, sich selbst zu hassen. Sich dafür zu hassen, jemand zu sein, die die Bezeichnung 'Mutter' nicht mal verdient hatte. Die nicht bemerkte, wie schlecht es ihrem Kind ging, es nur ignorierte und somit nicht einmal mitbekam wie sich Fujika gefühlt haben musste. Ihre Tränen verdichteten sich und sie nahm Fujika's Hand. „Es tut mir leid...“, flüstertete sie und diesmal spürte sie mehr wie nichts.

Währenddessen im Spielezimmer. Tsugumi kam gerade mit Tsuki zurück zu Gai, Mana-Shina und Ayase. „“Und... Geht es ihr besser?“, fragte Ayase vorsichtig. Tsugumi schüttelte sachte den Kopf und war den Tränen nahe. Tsuki war an ihrer Hand und hatte einen Blick, der nicht einmal erahnen ließ was in dem Mädchen vorging. Tsugumi begann etwas zu schluchzen und Gai schaute traurig zu ihr. „Was hat Tsuki denn, dass Tsugumi weint, Mama?“, fragte der Junge und schaute erwartungsvoll zu seiner Mutter. Ayase überlegt kurz und fragte zurück:“Kannst du dich noch daran erinnern, was war, als du... bewusstlos wurdest?“ Gai überlegte kurz und schüttelte den Kopf. „Was ist denn nun mit Tsuki?“, fragte er weiter. „Du weist doch, dass etwas passiert ist, als du und deine Schwester geschlafen habt, nicht wahr? Dabei scheint Tsuki eine Art Schock erlitten zu haben.“, war die recht kindgerechte Antwort der Frau. Gai schaute betroffen, während Mana-Shina gar nicht zuhörte. Der Junge schritt näher zu Tsuki und umarmte sie. Tsugumi wischte sich die Tränen aus den Augen und sagte:“Gai... Was machst du da?“ Gai umarmte Tsuki fester und sagte:“Ich weiß nicht was war, aber du bist doch meine beste Freundin, oder? Das wird schon wieder.“ Tsuki schaute zu Gai und erwiderte die Umarmung nun leicht. Es würde noch dauern, bis sie den Schock überwunden haben würde, aber ihre Familie und ihre Freunde würde ihr dabei helfen.

Kurz darauf ließ Gai von Tsuki ab und grinste. „Das wird schon wieder.“, sagte er und Tsuki nickte stumm. Auch Ayase musste lächeln. Dass ihr Sohnemann in Tsuki verliebt war, war recht offensichtlich, auch wenn er es niemals zugeben würde. Ihr lächeln verschwand aber schnell wieder, denn es kam ihr wieder diese eine Frage auf: Was war mit Shu passiert? Es war zwar schon ziemlich verrückt, was innerhalb von einem Tag alles passiert war, aber die großen Sorgen um ihren Mann ließen sie erschaudern. Und dann war da noch die Sache mit Diana und Da'ath. Sie hatte einfach Angst, dass sich alles wiederholen würde. In diesem Moment öffnete Arisa die Tür. Die Frau tratt ein und Ayase fragte sogleich:“Geht es Fujika besser?“ Man konnte Arisa ansehen, dass sie geweint hatte und wie total fertig sie war. Arisa antwortete nichts, sondern bückte sich zu Gai hinunter und fragte:“Wie verhält sich Fujika eigentlich so in der Schule?“ Verdutzt blickten Ayase und auch Tsugumi sie an. Seit wann interessierte Arisa sich denn dafür?! Gai schnaubte kurz und antwortete:“Wenn Sie mich fragen, dann verhält sich sich ganz schön arrogant! Voll überheblich, aber wenn's darauf ankommt, dann scheint sie wie ein zerbrechliches Glas!“ Arisa biss sich auf die Unterlippe und dachte: Es ist also doch so, wie ich dachte. Ich bin wirklich eine schreckliche Mutter... Irgendwie mitfühlend schauten Ayase und Tsugumi zu Arisa, da man ihr ansah wie schlecht es ihr ging.

In einem unbekannten Labor.... „Ihr habt es also vermasselt?“, stellte der „Boss“ vielmehr fest, statt dass es eine Frage war. Diana ballte eine ihrer Fäuste und kommentierte:“Ja, aber wir werden das schon noch schaffen!“ Aurora grinste zwar auch, aber musste seufzen. „Du bist wirklich unmöglich, Diana-chan.... Hättest du nicht so viel „spielen“ und „spaß“ haben müssen, dann hätte ICH ja noch nicht einmal auftauchen müssen!“ Bevor Diana etwas darauf erwidern konnte, hörten sie ein lautes „Schluss jetzt!“ Die beiden jungen Frauen verstummten sofort und blickten eingeschüchtert zu ihrem Boss. „Ihr wisst ja hoffentlich, dass Yuma vernichtet wurde, oder?“, begann der schlanke Mann und erntete nur verdutzte Blicke, die sich aber schnell in freches Grinsen verwandelten. „Hat es diesen Trottel also doch noch erwischt...“, lachte Diana und Aurora grinste ebenfalls recht gehässig. Ein weiteres Seufzen, entkam dem Mann und er verkündete:“Wie auch immer. Ihr werdet euch regenerieren und in ein paar Monaten fahren wir dann fort.“ genervt blickte Aurora zu dem Mann und meckerte:“Aber, Boss! Ich bin doch gar nicht verletzt und was soll das mit 'in ein paar Monaten'?! Warum denn so lange warten?!“Der Mann ignorierte die beschwerde und brachte nur ein mürrisches“Regeniriert euch, sofort.“, hervor. Seufzend taten die beiden Mädchen, wie ihnen befohlen wurde. Sie transferierten sich zu den „Overglades“, um sich zu regenerieren.

Wie wird es mit Arisa und ihrer Tochter weitergehen? Ist Shu etwa Tod, oder was ist mit ihm? Was plant Da'ath? Ihr werdet es bald erfahren....

Fortsetzung folgt...



Die Ideen zu dieser FF sprudeln mir gerade nur so im Kopf herum. Ansonsten wünsche ich euch noch einen sehr schönen Abend!
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