Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Second Apocalypse? New Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Arisa Kuhouin Ayase Shinomiya Daryl Yan Shu Ouma Tsugumi
10.02.2015
31.03.2015
7
13.150
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
11.03.2015 2.179
 
Kapitel 4: Diana is boring...


“Whaaaa, Das ist dein Ende!“, schrie Shu und schlitzte Yuma entlang des Körpers auf. „So ein Mist!“, schrie Yuma verzweifelt. Er hatte Glück, dass er als Totengrabwächter keinen Schmerz fühlte, und doch... schmerzte es. Yuma fiel zu Boden und aus seinem Körper floß kein Blut, sondern er löste sich viel mehr. Shu hingegen verlor seine gewonenne Kraft, scheinbar wieder und fiel ebenfalls zu Boden. Nun spürte er die tiefe Wunde auf seiner Brust wieder. Der Schmerz war unerträglich stark, wie schaffte er es zuvor den Schmerz für diesen Angriff zu ignorieren? Sein Körper zog sich zusammen und seine Sehkraft ließ nach. Eigentlich trug er soweiso eine Brille, allerdings nur wenn es nötig war. Jetzt allerdings sah er nur noch rot. Panik stieg in ihm auf, doch er konnte trotzdem noch Yuma erkennen. „Du Scheißkerl!“, fluchte dieser und obwohl er zuvor nicht blutete, spuckte er nun Blut. Shu musste alle seine Kraft zusammennehmen, um nicht bewusstlos zu werden. Auch Inori's Void, wie auch ihr Bewusstsein waren verschwunden. „Shu Ouma... Mich hast du vielleicht besiegt, aber Da'ath wirst du niemals bezwingen! Diana wird unseren Auftrag zu Ende führen!“, waren die letzten Worte von Yuma, als er sich komplett auflöste. Ayase... Gai... Mana-Shina.... Bitte haltet durch...,waren die Gedanken Shu's als sich seine Augen schlossen.

In einer Straße Tokios, die voller Menschen war. Alles war laut und Gedrenge herschte bei diesen Menschenmengen. Doch plötzlich erschien Diana mitten über der Straße. Scheinbar bemerkt sie niemand und das Mädchen verzog das Gesicht. „Sieht so aus, als wäre ich am falschen Ort... Dann eben weiter...“, seufzte sie und verschwand mit einem Schnipsen wieder.

Ayase befand sich mit den Anderen inzwischen schon länger im „Gespräch“. Sie ballte alngsam die Fäuste und meinte lautstark:“Jetzt sag uns endlich, was du weißt! Nie sagst du die Wahrheit und verhüllst dich in Geheimnisse, dabei ist Shu einfach verschwunden!“ Es war eigentlich nicht Ayase's Art einfach die Fassung zu verlieren. Doch die Kinder waren inzwischen oben in Gai's Zimmer und da Arisa es nicht für nötig hielt, alles zu klären, konnte sich die Frau nicht mehr zurückhalten. Es war die Trauer, die Wut und vielleicht auch die Enttäuschung, die ihre Gelassenheit ausgelöscht hatten. Arisa schaute fassungslos zu Ayase. Tsugumi seufzte:“Aya-nee.... Beruhige dich.“ Arisa kommentierte nur:“Das ist alles strenggeheim. Diese Regel gilt auch für euch! Ich hab euch eh schon zu viel gesagt!“ Beim Aussprechen der letzten beiden Sätze begann die Frau regelrecht zu schreien. Das wird noch ein langer Tag..., dachte sich Tsugumi und lehnte sich zurück.

„Haha! Geschafft, hier muss es sein!“, jubelte Diana, als sie die Straße entdeckte die sehr wahrscheinlich zum Haus der Familie Ouma führen würde. Sie schwebte weiter durch die Luft.

„Was machen unsere Mütter nur mit Fujikas Mutter?“, fragte Tsuki und schaute zu den ihr gegenüber sitzenden. Die drei Kinder saßen auf dem Boden und unterhielten sich, da ihre Mütter sie nach oben geschickt hatten. Gai wollte gerade antworten, als er plötzlich schreckliche Kopfschmerzen hatte. Vor Schmerz hielt er sich den Kopf, während seine jüngere Schwester scheinbar das Gleiche erlebte, nur dass diese krampfte. „Gai! Mana!“, schrie Tsuki verzweifelt. Inmitten der Schmerzen, sah Gai Bilder vor seinem inneren Auge. Es war verrückt, aber... doch real.

Vor diesem inneren Auge sah er ein Mädchen, nein vielmehr eine Frau mit langen blauen Haaren und meerblauen Augen. Sie grinste und holte Ayase und Tsugumi am Kragen aus dem Wohnzimmer. „Stirbt!“, schrie sie und tötete die beiden Frauen mit einem grausamen Schlag.

„WAAHH!“, schrie Gai immer wieder im realen Leben verzweifelt. Der Schmerz in seinem Kopf war unerträglich. Mana-Shina hingegen hatte den Schmerzen und Bildern nicht mehr standgehalten. Das kleine Mädchen lag bewusstlos am Boden und Tsuki wusste einfach nicht was sie machen sollte. „Mama, komm schnell!“, schrie sie nun aus dem ganzen Leibe und hoffte, dass ihre Mutter oder Ayase sie hören würde.

„War das nicht Tsuki?“, fragte Tsugumi mit einer besorgten Miene. Ayase macht einen ernsthaften Blick und sofort stürmten die beiden Frauen hoch zum Kinderzimmer. Arisa blieb ruhig auf dem Sofa sitzen, doch da es sie interessierte, was sein könnte, begab auch sie sich nun zum Weg in das Kinderzimmer.

Als Ayase und Tsugumi im Zimmer ankamen, sahen sie Gai und Mana-Shina mit schmerzen auf dem Boden liegen. Tsuki schaute verzweifelt und versucht die Geschwister wach zu bekommen. „Was ist passiert?!“, fragte Ayase und schaute zu ihren beiden Kindern. Tsuki erklärte mit Tränen in den Augen:“Sie hatten plötzlich Schmerzen und haben geschrien...“ Tsugumi schaute nach den Beiden, die nun langsam aufhörten um sich zu schlagen. Die Schmerzen in den Köpfen der Kinder schwellten ab und sie wurden bewusstlos beziehungsweise Mana-Shina war bereits seit längerer Zeit bewusstlos. „Wir müssen einen Arzt rufen!“, rief Ayase, doch Tsugumi ging zu den scheinbar bewusstlosen Kindern und fühlte ihren Puls. Er war wieder ganz normal und nichtmehr überdreht. „Sie sind nur bewusstlos, also ich glaube nicht, dass wir einen Arzt brauchen. Wir sollten sie ins Bett legen.“, gab Tsugumi zu verstehen und beruhigte somit Ayase. Plötzlich tauchte Arisa hinter den beiden Frauen auf und fragte:“Was ist denn los?“ Tsugumi klärte die Situation auf und langsam schien wieder Ruhe einzukehren.

Fujika saß währenddessen immer noch an der Ladenwand, doch nun musste sie aufstehen, da ein Mann, der scheinbar der Besitzer des geschlossenen Geschäftes war, sagte:“Hey Mädchen, verschwinde mal besser. Nicht, dass du noch Kratzer an der Wand hinterlässt.“ Dass die Wand schon voller Graffiti war, schien dem Mann egal zu sein und zitternd stand Fujika auf. Der Mann ging wieder weiter und auch Fujika versuchte weiter zu laufen. Doch ihr gesamter Körper war steif gefroren und ihr Körper zitterte vor Kälte. Auch ihre Augen fühlten sich trocken an, sodass sie nur unklar sehen konnte. Doch plötzlich entdeckt sie jemanden der am Himmel schwebbte. Werde ich jetzt total verrückt?, fragte sich das Mädchen und rieb sich die Augen, die daraufhin aber nur noch mehr Kälteschmerz zeigten. Die Person, die schnell durch den Himmel schwebbte, hatte blaues langes Haar. Fujika konnte dieser Erscheinung keinen Echtheitswert geben. Schließlich hätten die anderen Personen, sonst schon längst Reaktionen auf diese Frau gezeigt, oder? Auch wenn Fujika sich selbst für verrückt hielt, folgte sie der Person. Ihr Körper war zwar schwer und die Frau schwebte nicht gerade langsam, aber irgendwoher fasste das Mädchen die Kraft, um schneller zu laufen.

„Hihi, da wären wir.“, brachte Diana mit einem Grinsen hervor. Endlich sah sie vom Himmel aus das Haus der Familie Ouma. Weiterhin grinsend schwebte das Wesen auf das Haus zu und öffnete die Tür mit einem weiteren Schnipsen. „Jetzt geht es erst richtig los!“, jubelte sie, mit einem fiesen Ausdruck in den Augen.

„Wo bin ich?“, fragte sich Fujika. Inzwischen war sie der Gestalt, den ganzen Weg gefolgt. Hier schien ein Haus zu sein. Nirgends entdeckte sie die Gestalt. „Hab ich es mir doch eingebildet?“, fragte sich die Blonde.

Ayase strich ihren beiden Kindern über die Stirn. „Was hatten sie nur?“, fragte sie in die Runde. Tsugumi schaute unwissend, während Tsuki etwas weinte. „Das war echt schlimm. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte.“, jammerte sie und Tsugumi heiterte sie auf:“Du hast alles richtig gemacht, Tsuki.“ Arisa hingegen lehnte an einer Wand und betrachtete die Situation. Doch plötzlich hörten alle eine Stimme:“Wie nett, dass ihr die Beiden versucht zu retten. Aber euch werde ich noch zeigen, wie man das macht.“ Arisa schrie schon fast:“Wer bist du?!“ Es erklang keine Antwort, sondern eine Frau mit hellblauen Haaren erschien. Sie hatten eine dunkelblaue Strähne am hängenden Pony – Diana! Geschockt von der aufgetauchten Person, standen alle Beteiligten nur regungslos da. „W-wer bist du?“, fragte Ayase und man konnte ihre Angst deutlich spüren. „Das tut jetzt nichts zur Sache. Ich werde mir diese beiden Kinder hier mitnehmen, schließlich müssen sie eine Aufgabe erfüllen, die ihr Vater und ihre liebe Tante nicht taten. Da müssen sie es nun wohl machen.“, erklärte Diana, die dabei ihr Grinsen nicht verlor. „Du Miststück!“, keifte Arisa und versuchte, sie mit ihrer flachen Hand zu erwischen. Vergeblich – Diana wich locker aus und meinte überlegen:“Wisst ihr was? Weil ich heute von Langeweile geplagt war, dürft ihr alle versuchen mich anzugreifen und zu erledigen. Wenn ihr gewinnt, werde ich gehen und ihr hört nie mehr etwas von Da'ath. Aber das wird sowieso nicht passieren!“ „Was soll das werden?“, fragte nun auch Tsugumi, die fassungslos zu der Blauhaarigen starrte. Kaum nach dieser Ansage schnippste sie und die Umgebung wechselte sich scheinbar.

„Was hast du gemacht?!“, fragte Arisa sauer. Diana lachte:“Ach wisst ihr, ohne einen richtigen Schauplatz macht das alles doch gar keinen Spaß!“ Zwar schien es eine andere Umgebung zu sein, aber da die Betten der Kinder noch vorhanden waren, nahm Arisa an, dass es der selbe Raum war – Obgleich er viel größer und sehr viel anders wirkte. Diana erhob ihren Finger und sagte:“Kommt und versucht es!“ Geleitet von ihrer Wut, versuchte Ayase die Da'ath-Gesandte anzugreifen – Erfolglos. „Wollt ihr mich veralbern? Du kannst ja noch nichtmal einen Tritt austeilen und willst mich angreifen? Töricht, sind Mütter wenn sie wütend sind schon... Ganz besonders, wenn ihr geliebter Ehemann auch im Ungewissen ist.“, verkündigte Diana und gähnte. „Was weißt du über Shu?“, fragte Arisa und griff sie nun auch an. Diana schwebbte ausweichend davon. Trotzdem schlug Arisa weiter auf sie ein, bis sie zu Boden viel. Mist... Es ist mein Job zu klären, was Shu mit dem neuen Virus gemein hat..., dachte sich Arisa und biss sich auf die Unterlippe. Es war ihre Aufgabe, als Kopf der Kouhin-Firma, das alles zu klären. Dass sie dies im Moment nicht schaffte, nahm die Frau sehr mit. Auch Tsugumi konnte sich nun nicht mehr halten und rannte auf die Frau zu. „Mama, lass das!“, rief Tsuki verzweifelt, die auf dem Boden saß und weinte. Tsugumi aber stürmte weiter auf Diana zu und überraschenderweise traff sie – direkt in ihr Gesicht. Diana wurde gegen die nächste Wand, die vielmehr wie eine Barriere wirkte, geschleudert. Die Blauhaarige schrie auf und sagte erstmal nichts. „Tsugumi... Das war ja unglaublich!“, meinte Arisa und schaute zu der schweratmenden Violethaarigen.

Diana konnte es nicht fassen – Eine gewöhnliche Frau hatte SIE geschlagen. Sie eine Da'ath-Gesandte konnte solchem Abschaum doch nicht unterlegen sein! Wütend wischte sich Diana, das Blut von dem Mundwinkeln und über der Oberlippe ab. „Ihr wagt es... Mich, Diana zu schlagen?!“, schrie sie wütend und griff alle Drei Frauen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit an. Tsuki indes vergrub ihre Hände in der Decke des Kinderbettes. Sie hatte Angst – Große Angst. Diana attackierte Arisa, Ayase und Tsugumi weiter gnadenlos. Alle drei fielen zu Boden und konnten sich kaum noch bewegen. Ein schrecklicher Schmerz durchzog ihre jeweiligen Körper. „Tja, das kommt davon wenn ihr ich angreift!“, gab Diana nun wieder lachend zurück. Gai und Mana-Shina schliefen immer noch seelenruhig in ihrem Bett, doch Diana's Blick fiel zu Tsuki. Tsuki's Augen waren geweitet und sie hielt ihre Hände vor Gai und Mana-Shina. Sie wollte die Beiden beschützen, auch wenn sie selbst schreckliche Angst hatte. „Na na, sei ein braves Mädchen und geh da weg. Ich würde wirklich ungern einem kleinen Kind wehtun müssen. Mein Interesse gilt lediglich den beiden Geschwistern.“, meinte Diana und kam gefährlich langsam näher. Tsuki hatte weiterhin Tränen in den Augen. Was würde diese Diana nur tun?

An der Eingangstür des Hauses der Familie Ouma... Die Tür war zum Erstaunen Fujika's nicht geschlossen gewesen. Ihr wurde zwar beigebracht, dass man nicht ungefragt andere Leute Eigentum betritt, aber ihre Neugier war einfach zu Groß. Zumal es wärmer war, als draußen. Nach ein paar Minuten schaute sich Fujika im Haus weiter um. Ihr war mulmig zumute, denn was wäre, wenn sie jemand erwischen würde? Na ja, vermutlich würde man ihr nichts tun, schließlich war sie ja die Tochter der Leiterin der Kouhin-Gruppe... Das Mädchen schaute sich weiter um, als sie ein Schluchzen hörte. Sie folgte dem Geräusch bis sie vor einem Raum war. Sie schluckte kurz und öffnete diese langsam. Als sie eingetretten war, bekam sie einen wahren Schock. Die Tür verschwand und der Raum war plötzlich rot, wie auch die Blauhaarige Frau von vorhin sie anschaute. „Wie zur Hölle, bist du Gör hier rein gekommen?!“, fragte sie aufgebracht und Fujika schaute geschockt zu der Situation. Ayase, Tsugumi und Arisa lagen inzwischen bewusstlos auf dem Boden und Tsuki schien die einzige noch wache Person zu sein. Was passiert jetzt...?, fragte sie sich und zwickte sie Augen zusammen, als Diana auf sie zustürmte.

Wird das das Ende der Gruppe sein? Was ist mit Shu passiert? Und wie wird diese Szenario seinen voreiligen Ausgang nehmen? Ihr erfahrt es beim nächsten Mal...

Fortsetzung folgt...



Das wäre nun das schon 4. Kapitel! Ich hoffe die Kapitellänge war zufriedenstellend. Weiterhin freue ich mich über jedes Review, aber auch stille Mitleser werden bei mir natürlich nicht verurteilt! Übrigends habe ich inzwischen einen Guilty Crown OS veröffentlicht. Schaut doch bei Interesse einfach mal rein. Demnach: Schöne Rest-Woche noch!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast