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Second Apocalypse? New Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Arisa Kuhouin Ayase Shinomiya Daryl Yan Shu Ouma Tsugumi
10.02.2015
31.03.2015
7
13.150
 
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04.03.2015 2.058
 
Kapitel 3: Heartbeat...

Shu verschwand mit dem mysteriösen Fremden. Sie durchliefen ein Portal und die Momente dabei kamen Shu bekannt vor. „Du bist doch...“, brachte der Mann überrascht hervor, als er sah wer ihn entführt hatte. Die Person sah eher kindlich aus, hatte große Augenbrauen, schulterlanges helles Haar – Kein Zweifel! Der Junge, den Shu damals besiegt hatte! „Wieso lebst du noch?!“, fragte Shu schockiert, wurde aber nur von dem „Unbekannten“ abgeschüttelt und durch das Portalinnere geschleudert. Shu verschwand. „Das ist deine Prüfung – Shu Ouma!“, flüsterte der Totengrabwächter noch.

„Wahh!“, schrie Shu, als er an einem ihm unbekannten Ort aus dem Portal flog. Er schlug hart auf den Boden auf und rieb sich erstmal den Kopf. „Au...“, seufzte der Mann. Als er sich umschaute sah er wo er war – Und das ihm der Ort nicht unbekannt war!Alles voller Genome und den Kristallen... Es war der Ort an dem alles Eins war... Der Ort andem Shu seine Liebe Inori für immer verlor. „Warum bin ich hier?“, fragte sich der Mann verzweifelt. „Shu...“, hörte er plötzlich eine Stimme. „Was war das?“, flüsterte Shu und schaute sich um. Immer wieder hörte er diese Stimme, bis er sah, wem sie gehörte. Entgeistert starrte der Mann das Mädchen an, dass nun näher gekommen war. In ihrem Körper waren Kazenoma Kristalle und sie schien nichts mehr zu sehen. Ihre Haare waren lang und rosa Farben, gepaart mit roten Augen. „Inori...“, flüsterte Shu wie benommen und konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Schnell rannte er auf das Mädchen zu und umarmte es. „Du bist doch gestorben?! Warum bist du hier an diesem Ort?!“, fragte Shu und nahm Inori sanft an den Schultern. „Ich weiß es nicht genau, aber die Hauptsache ist doch, dass du auch hier bist!“, sagte die rosahaarige Freudig und küsste Shu leidenschaftlich. „Inori ist irgendwie verändert....“, fällt es Shu auf. Inori und Shu setzten sich an einen der großen Kristele, an diesem Ort.

„Sind Gai und Mana auch hier?“, fragte Shu betreten. „Nein. Aber das ist doch auch nicht so wichtig.“, antwortete Inori. „Und die Kazenoma an deinem Körper?“, fragte der Mann weiter. Inori stand auf und fragte:“Stören sie dich?“ Nachdem sie diese Frage gestellt hatte, schüttelte sie sich kurz, wie ein Hund es nach einem Bad tut. Die Kazenoma-Kristalle flogen in alle Richtungen und Shu schaute sie entgeistert an. Dem Mann wurde langsam mulmig zu mute. „Ist das wirklich Inori? Sie ist so anders und wie hat sie das überhaupt gemacht?“, fragte sich Shu abermals. Inori fragte ihn plötzlich:“Shu... Ich dachte du liebst nur mich. Aber du hast diese Ayase geheiratet und mit ihr Kinder bekommen. Hast du mich immer belogen?“ Shu wollte erst aufspringen um sie zu trösten, doch dann wurde ihm etwas klar. „Du bist nicht Inori.“, flüsterte Shu und fragte in den Himmel:“Was soll das alles? Warum gebt ihr diese Person als Inori aus? Zeigt euch endlich!“
„Du hast dazu gelernt, Shu Ouma.“, erklang die Stimme des jungen Totengrabwächters.

Der Junge landete vor Shu's Füßen und die vermeindliche Inori sagte zu ihm:“Er hat's schnell gerafft. Schade eigentlich.“ Das Mädchen schnippste mit ihren Fingern und plötzlich sah man ihre langen blauen Haare, wie auch blauen Augen. „Was zum-“, flüsterte Shu und starrte die beiden Personen an. Der Junge tratt näher und erklärte:“Du hast meinen Vorgänger auf dem Gewissen. Trotzdem hast du Da'ath nicht besiegt und alles Wissen des Vorgängers geht stets an den Nachfolger, der ich bin.“ Shu schluckte und fragte sich, was nun passieren würde. „Die neue Generation von Menschen, die durch die Gene von dir und Mana entstehen sollten, taten es nicht. Weil DU deiner Position als Adam nicht gerecht wurdest!“, den letzten Satz schrie der Totengrabwächter und zeigte auf Shu. „Er ist viel energetischer, als sein Vorgänger...“, geht es Shu ducrh den Kopf. Der Junge fuhr fort:“Und auch Gai Tsutsugami wurde der Aufgabe nicht gerecht. Das Schlimmst allerdings ist, dass unsere Eve Mana dank dir und ihm für immer verloren ist!“ Shu bat ihm Contra:“Mana ist nun endlich frei! Frei von der Bürde Eve zu sein!“ Der Totengrabwächter konnte darüber nur lachen:“Und deswegen werden nun deine Kinder, Gai Ouma und Mana-Shina Ouma die Rollen als Adam und Eve übernehmen!“ Shu ging auf ihn los und schrie:“Das wirst du nicht tun!“ Er versuchte dem Da'ath Gesandten eine Faust zu verpassen, doch der Junge wich aus und redete unbeirrt weiter:“Ich heiße übrigends Yuma. Aber du brauchst dir meinen Namen sowieso nicht zu merken, Shu Ouma!“
Yuma stieß Shu zurück und dieser landete inmitten der Kristalle. „Das ist langweilig.“, nörgelte die Blauhaarige Komplizin und gähnte. Yuma wendet seinen Blick zu ihr und sagte:“Nun nörgel doch nicht immer so viel, Diana.“ Diana grummelte nur vor sich hin. Shu hingegen versuchte aufzustehen, aber sein gesamter Körper schmerzte. Der Schmerz durchbohrte förmlich seinen Körper und er musste sich eine Hand gegen die Brust drücken. „Was wollen sie nur?“, fragte sich der Mann und spuckte etwas Blut. „Erbärmlich...“, knurrte Diana.

Währenddessen in der „normalen“ Welt. „Und er ist einfach verschwunden?“, fragte Tsugumi nach. Ayase nickte traurig. „Da ist einfach so ein Kerl aufgetaucht, der Papa mitgenommen hat!“, gab Gai von sich und mischte sich somit gekonnt ein. Tsuki schaute den Jungen an, als ob er verrückt wäre. „Spinnst du? Als ob so etwas geht!“, kommentierte das Mädchen und kassierte sofort einen giftigen Blick von ihrem eigentlich besten Freund. „Aber so ist es wirklich gewesen!“, gab Gai zurück und stand vom Sofa auf. „Er hat recht. Shu ist einfach-“, wollte Ayase sagen, aber sie begann mitten im Satz wieder zu weinen. „Aya-nee... Er taucht bestimmt wieder auf.“, versuchte Tsugumi ihre beste Freundin aufzumuntern. Plötzlich klingelte es an der Tür und Tsugumi öffnete diese. Ayase fragte hinterher:“Und wer ist es?“ Sie hörte Schritte und wen sie da sah, hätte sie nie vermutet. „Arisa Kouhin... Wie kommen wir denn zu der Ehre?“, fragte Gai sarkastisch. Arisa gab zu verstehen:“Shu ist verschwunden, nicht wahr?“ Geschockt sahen sie alle Anwesenden an. „Woher weißt du das?!“, fragte Ayase energetisch. Arisa nahm auf einem Stuhl platz und meinte:“Ich hab da so meine Quellen.“ Misstrauisch schauten sich alle Anwesenden an.

Währenddessen waren Shu und der der Totengrabwächter, der sich als Yuma bekannt gab, noch immer im Kampf. „Verdammt!“, fluchte Shu. Ohne die Voids, mit dennen er damals den Vorgänger Yu besiegt hatte, konnte er kaum etwas ausrichten. „Du willst die Kraft der Voids zurückerlangen, nicht wahr, Shu Ouma?“, fragte Yuma grinsend. Shu bemühte sich ein weiteres mal aufzustehen und schrie den beiden Antagonisten entgegen:“Nein! Nie wieder soll so eine schreckliche Welt entstehen und nie wieder, werde ich die Herzen anderer Menschen benutzen!“ Nun stürmte der Mann auf Yuma zu, der weiterhin mithilfe von Teleportation auswich. Der Angriff des Mannes ging in die Leere und ein weiteres Mal machte er Bekanntschaft mit dem kristallüberzogenen Boden. Lachend meinte Diana:“Du bist wirklich erbärmlich! Und so etwas will mal ein König gewesen sein? Ha ha!“ Shu spürte förmlich wie sein Körper sich ihm langsam selbst wiedersetzte. Langsam gab er schon selbst die Hoffnung auf.

Arisa hatte es sich inzwischen ebenfalls auf dem Sofa bequem gemacht. „Also... Was machst du hier?“, fragte Ayase misstrauisch. Arisa nippte an ihrem Tee und antwortete:“Shu wird uns bestimmt noch in Schwierigkeiten bringen. So war er schon immer.“ „Du weißt doch was!“, behauptete Tsugumi und schaute Arisa böse an. „Vor einigen Stunden tauchte eine seltsame Raumverzerrung auf. Deswegen weiß ich davon. Aber... solltet ihr nicht lieber auf die Kinder achtegeben?“, gab Arisa zu verstehen und schaute zu Gai und seiner Schwester. Tsuki klammerte sich hingegen geradezu krampfhaft an den Arm ihrer Mutter. Ayase zog Gai und Mana näher an sich und fragte:“Was soll das heißen?! Aber überhaupt, solltest du dich besser mal um dein eigenes Kind kümmern!“ Arisa lächelte und ein Schauer durchfuhr Tsugumi und Ayase. Sie hatte sich in den letzten Jahren so sehr verändert.... Allerdings nicht ins Positive. Arisa erklärte nun:“Fujika hat alles was ein Kind möchte. Sei es Spielzeug, Klamotten oder-“ Die Blonde wurde von Tsugumi unterbrochen:“Aber ein Kind braucht auch die Liebe seiner Mutter!“ Arisa schaute verdutzt zu den ihr gegenüber sitzenden. Die Frau biss sich auf die Unterlippe, sodass es schon zu bluten anfing. Woher wollen die wissen, was Fujika braucht?!, fragte sich Arisa und gab ein leichtes Knurren von sich.

Es war noch immer Winter und dementsprechend kalt und voller Schnee. Doch in dieser Kälte lief ein Mädchen ganz allein durch den Schnee. „Ich halt das nicht mehr aus...“, flüsterte das blonde Kind und dachte an die vergangene Stunde.

Vor ein paar Stunden im Kouhin Anwesen... Fujika saß allein am Christbaum. Der Butler der Famile fragte das Mädchen:“Wünschen Sie nicht, ihre Geschenke auszupacken?“ Fujika schüttelte den Kopf. Es war ein weiteres Weihnachten, ohne ein Familie. Sie tut immer stark, aber in Wirklichkeit ist sie sogar etwas neidisch auf die normalen Kinder. Sie hatten eine Mutter, die Essen kochte und tröstete und einen Vater, der ihnen die Welt zeigte. Die Traurigkeit stieg dem Mädchen in den Körper. Warum war ihre Mutter nur nie bei ihr? Warum ignorierte sie sie? Liebte sie ihr Kind überhaupt? Fujika weinte. Sie konnte diese Tränen der Einsamkeit einfach nicht mehr zurückhalten. „Wünschen Sie ein Taschentuch, Fräulein?“, fragte der Butler und schaute zu dem Mädchen hinunter. „Das Fest der Liebe.... So ein Quatsch!“, flüsterte das Kind, stand auf und rannte einfach weg. „Warten Sie gefälligst! Frau Kouhin hat uns die Verantwortung für Sie gegeben!“, schrie der Butler und lief dem Mädchen hinterher. Auch die restlichen Angestellten liefen Fujika hinterher. Doch diese war schon längst durch die Tür verschwunden.

Deswegen war sie jetzt hier draußen. Hier war sie zwar auch allein, aber das machte doch gar keinen Unterschied. Ihre dünnen Finger zitterten. Sie aß nie viel, was man an ihrem dünnen Körper auch sah. Vielleicht war ihr jetzt deshalb so kalt? Sie wusste es nicht und ließ sich an der geschlossenen Tür eines Geschäftes nieder, dabei aber den Kopf tief im Kragen verpackt.

„So ein Mist...“, schnaufte Shu. Er hatte bereits jegliches Zeitgefühl verloren und dabei auch langsam die Hoffnung. „Das wird ja wirklich langsam langweilig...“, gab Yuma von sich und wendete seinen Blick zu Diana. Diese nickte und sagte:“Wird gemacht.“ Grinsend schnippste sie ein weiteres Mal und verschwand. „Was wird das?! Wo ist das Mädchen hin?!“, fragte Shu erbost. „Das muss dich nicht mehr kümmern.“, erklärte Yuma und ließ ein Shwert erscheinen. „Denn jetzt bring ich es zu Ende!“, schrie der Junge und ging auf Shu los. Das Schwert schlitze entlang des Brustkorpes entlang und eine Blutlache tauchte den kristallenen Boden rot. Der schreckliche Schmerz durchzog den Körper von Shu. Zusammengekrampft lag Shu am Boden. Ist das jetzt mein Ende?, fragte sich der Mann, der wieder Blut spucken musste. „Shu... Glaub daran. Lass dein Herz synchron schlagen.“, hörte Shu eine Stimme. „Wer ist das?“, fragte Shu mit Mühe, da seine schmerzliche Wunde ihm zu schaffen machte. Schnaufend versuchte er aufzustehen und hielt sich mit Mühen. Da sah er eine Erscheinung – Inori! „I-inori?“, fragte Shu vorsichtig, auch Sorge, dass es weider Diana sein könnte. Doch Inori sah mehr wie eine Art Geist aus. „Shu... Ich bin nicht Inori, aber der Teil ihrer Erinnerung, ihrer Persönlichkeit, der hier an diesem Ort geblieben ist.“, erklärte die Erscheinung, derren Stimme nachhallend klang. Weiter zitternd, schaffte Shu es sich aufrecht zu halten. Auch wenn, der Schmerz schrecklich, nein... fast unerträglich war. „Shu nimm das Void, das ich als ihr Gewissen besitze.“, sprach das geistartige Mädchen weiter. Ein Schwert erschien, das Shu nur alzu bekannt vor kam – Inori's Void! Der Mann zögerte, schließlich wollte er nicht mehr die Herzen anderer als seine Waffen benutzen. „Shu bitte... Es ist einer ihrer letzten Wünsche gewesen.“ Shu nahm all seinen Mut zusammen. „Ein letztes Mal... Ein allerletztes Mal noch!“, schrie er und stürmte mit unterdrücktem Schmerz auf Yuma zu. „Was zum- Wie kann das nur sein?!“, fragte sich Yuma, als er die Situation begriff.

Wird Shu wieder in die normale Welt zurückkehren können? Wo ist Diana und was hat sie vor? Und was wird aus Arisa und ihrer Tochter? Ihr erfahrt es beim nächsten Mal....

Fortsetzung folgt...



Sorry, dass dieses Kapitel so spät kam. Ich hoffe es war trotzdem zufriedenstellend und wünsche euch noch einen schönen Mittwoch!
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