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Second Apocalypse? New Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Arisa Kuhouin Ayase Shinomiya Daryl Yan Shu Ouma Tsugumi
10.02.2015
31.03.2015
7
13.150
 
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14.02.2015 1.417
 
Kapitel 2: Genom – Erinnerungen

Shu suchte fieberhaft nach seiner kleinen Tochter. Irgendwie hat er ein merkwüriges Gefühl – Ähnlich wie damals. „Mana-Shina!“, rief der Braunhaarige, erhielt jedoch keine Antwort. Hilfesuchend wandte er seinen Blick an die Umgebung. Da erblickte er plötzlich braunes, langes Haar, das wegging. „Mana-Shina, warte!“, rief er und rannte der Gestalt hinterher. Kurz drauf erblickte er seine Tochter. „Was für ein schöner Stein...“, schwärmte das Mädchen verträumt und wollte diesen aufheben. Sofort erkannte Shu den Stein – Das war der Stein, mit dem damals alles angefangen hatte! „Lass das!“, schrie Shu so laut der konnte, rannte auf das kleine Mädchen zu und packte sie hoch, sodass sie sich dem Stein nicht weiter nähern konnte. „Was soll das Papa?“, fragte die Kleine beleidigt. Shu seufzte erleichtert – Fast hätte es sich wiederholt. Nachdem er seine Gedanken wieder ordnen konnte, rief er:“Ayase, Gai! Ich hab Mana-Shina gefunden!“ Nur kurze Zeit später waren gerufene Personen auch schon da. „Ein Glück haben wir dich gefunden, Mana-Shina! Das darfst du nie wieder machen.“, schimpfte Ayase ihre Tochter, die kurz drauf schon eine Schnutte zog. „Ich heiße Mana! Und nicht Mana-Shina!“, tadelte das Mädchen sofort zurück. Ayase konnte darüber Lachen. „Laut deiner Geburtsurkunde, heißt du aber Mana-Shina Ouma. Aber natürlich nennen wir dich gerne auch nur Mana, wenn du das möchtest.“, erklärte Ayase. Plötzlich bemerkte sie den geschockten Blick, den Shu aufwies. „Was ist, Shu?“, fragte Ayase ihren Mann besorgt. Shu schaute seine Frau an und antwortete:“Siehst du es nicht? Da, der Stein!“ Shu zeigte auf den Stein, den er als den von damals identifieziert hatte. „Aber Shu... Das ist nur ein Stein, aus dem sich Kristalle gebildet haben.“, erklärte Ayase. Shu schaute noch einmal ganz genau auf den Stein – Sie hatte Recht. Es war so wie Ayase gesagt hatte. Es war nur ein Stein und Shu hatte so überreagiert. „Du bist bestimmt überarbeitet, Shu...“, merkte Ayase an. Auch Shu war nun verunsichert. Hatte er wirklich einen normalen Stein, mit DEM Stein verwechselt?

Drei Wochen später, war dieser Vorfall, aber bereits vergessen. Im Moment hatte vielmehr die Spezialeinheit von Daryl Yan einiges zu tun. „Ich dulde kein Weigern! Ihr seid doch alle Männer und keine kleinen Mädchen!“, verkündete Daryl wütend. Einer der Männer vor ihm zuckte zusammen. „Ich kann das aber nicht...“, beschwerte sich der Mann. Böse schaute Daryl den Mann an. „Meine Tochter hat mehr Mum als du! Und sie ist erst 8!“, keifte er den dürren Mann an, schlug ihm kurz hart auf den Rücken und fügte hinzu:“Geh mir aus den Augen, du Schlappschwanz!“ Schluchzend rannte der Mann davon. „Ich hoffe ihr habt mehr Mum...“, sagte Daryl und blickte die restlichen Männer genervt an. Die Männer schluckten – Ihr Kommandant konnte wirklich grausam sein.

Shu saß an seinem Schreibtisch und durchforstete alle möglichen Internet-Seiten, nach dem Apocalypse-Virus. „Nichts zu finden...“, seufzte er und legte seinen Holo-PC weg. „Hast du etwa wirklich erwartet, etwas zu finden? Arisa würde niemals informationen nach außen sickern lassen.“, weiste ihn Ayase und kam näher. „Ja schon. Aber Tsugumi hat doch auch-“, bevor er zu Ende sprechen konnte, redete bereits Ayase wieder:“Du weist, dass es bei Tsugumi etwas anderes ist.“ Shu seufzte. Sie hatte ja recht – Arisa wäre niemals so nachlässig. Entmutigt ließ Shu sich nach hinten fallen. Es war doch verrückt... Wie sollte der Apocalypse Virus zurückkehren? Shu lächelte plötzlich etwas und sagte:“Ich glaube ich werde verrückt...“ Ayase konnte darüber nur lachen. „Du wirst doch nicht verrückt!“, gab die junge Frau lachend zurück.

Gai, Tsuki und Jun waren hingegen im Moment in der Schule. Besser gesagt, sie hatten gerade Pause. „Da ist die wieder...“, murrte Jun, als er Fujika erblickte, die mal wieder mit einem abfälligen Blick alleine über den Schulhof lief. „Pah! Nur weil sie die einzige Tochter, der Leiterin der Kouhin-Gruppe ist, ist sie doch nichts besseres!“, fauchte Gai und stellte sich vor Fujika. „Was willst du, Kleiner?“, fragte Fujika mit einem abfälligen und arroganten Unterton in der Stimme. „Ich bin nur ein Jahr jünger als du! Also nenne mich nicht ´Kleiner´! Ich will das du andere auch endlich als gleichwertig ansiehst!“, gab Gai als patzige Antwolrt zurück. Fujika schnaubte nur verächtlich und kommentierte:“Willst du mir was erzählen? Du bist der Sohn von zwei Krüpeln und das weißt du!“ Gai wurde so langsam richtig sauer. „Meinem Vater fehlt vielleicht ein menschlicher Arm und meine Mutter kann nicht laufen, aber wenigstens kümmern sie sich um mich und meine Schwester! Und geben ihr Kind nicht so wei deine Mutter immer anderen Leuten...“, gab Gai als wütende Antwort zurück, was Fujika die Sprache verschlag. Fujika schaute zu Boden und rannte weg. „Sollen die doch denken was sie wollen! Ist mir total egal!“, dachte sie sich, als sie mit feuchten Augen davon rannte. „Ich glaube das war zu hart...“, meinte Tsuki und schaute zu ihrem Freund Gai. „Ach was, das musste doch mal gesagt werden.“, antwortete Jun für Gai.

Eine weitere Woche später, zwei Tage vor Heiligabend hatten Shu und Ayase endlich den Termin bei Arisa. Sie konnten ihr Gespräch nun beginnen. „Arisa... Der Apocalypse Virus wurde wieder entdeckt, oder zumindest Hinweise, nicht wahr?“, stellte Shu mit ernster Stimme fest. Arisa beugte sich weiter vor und antwortete:“Warum sollte ich dir Informationen darüber geben? Das alles ist streng geheim.“ Shu knallte seine geballte Faust auf den Schreibtisch der Blondine und fordete sie auf:“Herrn Gott nochmal, Arisa! Jetzt sag endlich was los ist! Ich bin der ehemalige Nutzer des voidginoms und habe ein Recht darauf, es zu erfahren!“ Ayase, die geschockt von der Reaktion ihres Mannes war, flüsterte nur leise:“Shu...“ Arisa schaute überrascht und packte nun endlich aus:“Ich bin beeindruckt, Shu Ouma. Nun gut, ich werde es dir erklären. Der Apocalypse Virus wurde eigentlich besiegt, das stimmt. Aber bei zwei Personen wurde ein unbekannter Virus festgestellt, der dem Apocalypse Virus nicht unähnlich ist.“ Als die frau den Satz beendet hatte, holte sie einen Holo-PC heraus und suchte etwas in den Ordnern. „Da hier sind die Bilder und Daten.“, meinte sie und zeigte dem Ehepaar die Bilder. Shu betrachte die Bilder nur kurz, bevor er gespielt monoton fragte:“Wie alt?“ „Ähm... Ein junger Mann, 24 Jahre und ein Mädchen 16 Jahre alt.“, gab Arisa als Antwort zurück. „Also alles Personen, die damals bereits geboren waren...“, sagte Shu mehr zu sich selbst. „Worauf willst du hinaus?“, fragte Arisa unwissend. „Die Informationen reichen mir. Wir bleiben in Kontakt, Arisa. Komm, Ayase.“, sagte Shu nur noch, als er sich mit Ayase auf den heimweg machte. Arisa ließ die Anmerkung von Shu allerdings keine Ruhe.

„Mama?“, fragte Fujika ihre Mutter, die so eben im Anwesen der Kouhins angekommen war. Arisa hörte allerdings gar nicht, da ihr noch immer Shu's Worte im Kopf rumschwirrten. „Mama!“, rief Fujika nun wütender. „Was denn? Ich hab zutun!“, reagierte Arisa genervt. „Ach... nichts.“, antwortete Fujika niedergeschlegen und ging zurück in ihr Zimmer. „Was meintest du damit nur, Shu Ouma?!“, verlierte Arisa schon fast die Beherschung.

„Wow, einen neue Puppe!“, freute sich Mana-Shina, als sie ihr Geschenk auspackte. Heute war der 24. Dezember. Früher auch als „Lost Cristmas“ bekannt. „Ja und ich hab ein paar tolle Autos bekommen!“, sagte Gai und grinste seine Schwester an. „Jetzt wo ihr eure Geschenke habt, können wir ja auch nochmal Spazieren gehen. Mana-Shina und Gai waren davon weniger begeistert. „Muss das sein? Wir wollen lieber spielen!“, meinten die Geschwister synchron. Doch trotzdem ließen sie sich breitschlagen, spazieren zu gehen.

Sie spazierten einen gepfalsterten Weg und Shu meinte zu Ayase:“24. Dezember... Dieser Tag weckt immer Erinnerungen.“ Ayase schaute zu ihrem Ehepartner und kommentierte:“Ja... Meinst du Mana und Gai sind jetzt glücklich?“ Bevor Shu eine Antwort geben konnte, fragte Gai:“Was ist mit uns?“ Shu schaute seinen Sohn an und erklärte:“Euch meine ich doch gar nicht.“ „Ach so.“, gaben die Geschwister als Antwort zurück. Shu wandte sich nun wieder an Ayase und sagte:“Bestimmt. Gai und Mana sind nun endlich frei.“ Ayase lächelte daraufhin, doch dann erschien plötzlich ein Wesen aus einer Art Portal und sagte:“Jetzt kannst du nichts mehr ändernm und deine Strafe wird kommen, Shu Ouma.“ Das Wesen packte Shu und zog es mitsich. Die Kinder schauten dies geschockt mitan, ebenso wie Ayase. „Shu!!“, rief die querschnittsgelähmte Frau verzweifelt. Doch Shu war schon fort, zusammen mit dem seltsamen Wesen.

Fortsetzung folgt...



Das war also Kapitel 2. Sorry, das es diesmal so verhällnissmäßig kurz ist. Aber ich hoffe trotzdem, dass euch auch dieses Kapitel gefällt.
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