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Second Apocalypse? New Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Arisa Kuhouin Ayase Shinomiya Daryl Yan Shu Ouma Tsugumi
10.02.2015
31.03.2015
7
13.150
 
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11.02.2015 2.028
 
Kapitel 1: Happy Birthday, Hare!

Zwei Wochen waren inzwischen vergangen und Shu freute sich schon richtig auf den heutigen Tag. Auch wenn es ihn an die schwere Zeit damals erinnerte und an die Verluste. Doch trotz alledem erinnerte es ihn auch an die teils schönen Tage des Zusammenhaltes bei Undertaker. Ein Lächeln zierte die Lippen des Mannes und er lief weiter zusammen mit seiner Familie, um diesen besonderen Tag zu feiern. „Papa?“, fragte Gai seinen Vater. Shu wandte sich an seinen Sohn und dieser fragte nun:“Warum habe ich den Namen Gai bekommen?“ Shu stockte und Ayase ebenso. Es war klar, warum ihr Sohn diesem Namen hatte. Gai.... Wie der Anführer der Undertaker und ein sehr guter Freund von Shu. Es lief Shu eiskalt den Rücken hinunter. Es erinnerte ihn daran, wie er sich damals selbst hasste, als er gegen Gai kämpfen musste. „Nun, so hieß ein sehr guter Freund von uns. Er war ein tapferer Mann.“, erklärte Shu nach einigen Überlegungen. Gai lächelte plötzlich ganz breit und meinte:“Ich bin auch ein tapferer Mann!“ Shu und Ayase begannen zu lächeln, doch Mana-Shina schaute nur fraglich drein. „Wo ist dieser Gai denn jetzt, Mama?“, fragte das kleine Mädchen.
Ayase musste sich eine kindgerechte Antwort zusammenreimen. „Nun... Er ist im Himmel.“, nahm sie als Erklärung. Dies schien Mana-Shina zu genügen und sie gingen weiter zu dem alljährichen Treffpunkt an Hares Geburtstag.

Wäherenddessen waren Yahiro und Kanon mit ihren Söhnen bereits angekommen. „Shu verspätet sich mal wieder.“, meinte Yahiro. „Und Souta fehlt auch noch.“, fügte Kanon hinzu. „Ich glaube nicht, dass er kommt. Er ist ja schon seit fast einem Jahr in Amerika.“, stellte Yahiro fest. Plötzlich hörte man eine Stimme von hinten. „Aber diesen wichtigen Tag kann er doch nicht einfach vergessen!“, meinte Tsugumi, die mit ihrer Tochter nun auch angekommen war. „Hallo, Tsugumi.“, begrüsste Yahiro das Catgirl. „Dein Mann ist mal wieder nicht mitgekommen, oder?“, stellte Kanon missmutig fest. Tsuki meldete sich allerdings fix zu Wort:“Mein Papa muss ganz viel arbeiten. Er ist ein ganz wichtiger Mann!“ Den letzten Satz formulierte das Mädchen leicht prahlend. Jun ging daraufhin zu dem Mädchen und meinte:“Pah! Dein Vater hat früher vielen Menschen leid gebracht!“ Erschrocken beobachteten die Erwachsenen die Situation. „Und dein Vater hat schon Drogen gedealt. Er hieß Shuga!“, merkte Tsuki an, woraufhin Tsugumi sie erschrocken fragte:“Woher weißt du das?“ Tsuki lächelte und antwortete:“Das hat sich schnell rumgesprochen.“ Yahiro schaute missmutig und Kanon musste sich bemühen, ihren Mann bei Zaum zu halten. Auf dieses Thema reagierte Yahiro nämlich immer noch sehr empfindlich. Bevor auch Jun ausrasten konnte, nahm Kanon den Jungen an die Hand und hielt ihn somit fest. Auch Tsugumi nahm ihre Tochter schnell aus dem Geschehen.

Kurz darauf traffen auch Shu, Ayase und derren Kinder ein. „Mal wieder spät dran.“, meinte Yahiro, der inzwischen wieder ruhig war. Shu winkte seinen Freunden kurz zu, bevor er seine Jacke ablegte.
Kurz darauf fragte Kanon plötzlich:“Wollte Kouhin wieder nicht kommen?“ Shu schüttelte den Kopf und erklärte:“Ich hab es inzwischen aufgegeben sie einzuladen.“ „Sie wird als Boss der Kouhin-Gruppe aber auch viel zu tun haben.“, verteidigte Ayase. Gai meinte:“Aber sie ist soch die Mutter von Fujika Kouhin. Und die ist eine überhebliche Zicke.“ „Stimmt. Spielt sich auf, als wäre sie sonst wer, obwohl sie nur eine Stufe über uns ist.“, stimmte Tsuki ihrem Freund zu. „Seid nicht so gemein. Sie wird es als einziges Kind der Leiterin der Kouhin-Gruppe auch nicht leicht haben.“, meinte Shu und verteidigte somit fast unfreiwillig Arisa. „Seid dem Tod ihres Mannes hat sie sich eben sehr verändert.“, merkte Tsugumi an und schaute nachdenklich. Ihre Aussage war nicht falsch. Vor 8 Jahren wurde ihr Mann von Feinden der Kouhin-Gruppe umgebracht. Seid diesem Vorfall war sie noch kälter als zuvor und fordete auch von ihrer Tochter Perfektion. Auch der Umstand, dass ihr Mann nur Zwei Jahre nach der Hochzeit und ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter verstorben war, machte es nicht besser. „Wir sollten jetzt nicht über solche Sachen reden, sondern Hares Geburtstag feiern!“, merkte Ayase an und die Anderen stimmten ihr zu. Zusammen schnitten sie den Geburtstagskuchen an und sangen auch ein Geburtstagslied für Hare. Heute wollten sie alleinig Hare gedenken.

„Ja, dann bis demnächst.“, verabschiedete sich nun auch Shu von seinem Freund Yahiro, nachdem die Feier zu Ende war. Die Freunde trennten sich wieder und tartten den Heimweg an. Momentan wollten Shu und Ayase allerdings noch bei Arisa vorbeischauen. „Wir wollen Arisa Kouhin sprechen.“, sagte Shu zu dem Sekräter. „Tut mir leid. Kouhin-Sama hat im Moment viel zu tun. Sie müssen sich schon deutlich früher einen Termin holen.“, gab der Sekräter als Antwort zurück. Wohl oder über musste die Familie Ooma also wieder abziehen. „Was wollten wir denn bei dennen?“, fragte Gai neugierig. Shu antwortete:“Nur mal vorbeischauen.“ So ganz stimmte das nicht. Tsugumi hatte ihn darauf aufmerksam gemacht. Da sie DIE Kennerin in Computer-Technik und co. war, hatte sie es zufällig mitbekommen und Shu sofort in Kenntnis gesetzt. „Ob das stimmt?“, fragte Shu seine Frau, eher beiläufig. „Ich weiß es nicht. Aber wenn doch...“, antwortete Ayase zögerlich. „Wenn das wirklich stimmt, dann wird sich die Apokalypse von damals wiederholen. Arisa... Was verschweigt sie uns?“,dachte sich Shu weiter. „Wer ist Hare wigentlich? Wir feiern jedes Jahr ihren Geburtstag, aber ich weiß ja noch nicht mal wer sie war...“, fragte Mana-Shina und schaute fraglich zu ihrem Vater auf. Dadurch wurden die Gedanken, des Mannes unterbrochen und er antwortete liebevoll:“Sie war ein sehr nettes Mädchen, dass für den Frieden gestorben war.“ Mana-Shina schaute zufrieden; diese Antwort schien ihr zu genügen.

Wieder zu Hause angekommen, setzte Shu sich missmutig auf den Sessel. „Ein Glück sind Mana-Shina und Gai gerade im Zimmer spielen. Sie müssen das ja nicht mitkriegen.“, seufzte Shu. Ayase seufzte ebenfalls und meinte:“Wir sollten schnellstmöglich mit Arisa reden. So etwas wichtiges kann sie uns nicht verschweigen.“ Shu stimmte zu und zückte sofort das Handy. „Schon wieder Warteschleife!“, fluchte der eigentlich passive Mann Zehn Minuten später. Ayase versuchte Shu zu beruhigen, was ihr auch halbwechs gelang. Weitere Zehn Minuten inklusive Warteschleifen später. War Shu endlich in der Leitung. „Guten Tag. Ich brauche dringend einen Termin bei Arisa Kouhin.“, hörte man Shu in den Hörer sprechen. Etwas später schrie der Mann entsetzt:“Was?! Erst in zwei Monaten?! Das ist viel zu spät!“ Shu war eindeutig aufgebracht und die laut gewordene Stimme hörten auch seine beiden Kinder, die allerdings im Zimmer blieben.

„Was Papa wohl hat?“, fragte Mana-Shina und kämmte ihre Puppe weiter. „Weiß nicht. Wie ich mitgekriegt hab, telefoniert er ins Kouhin-Zentrum.“, kommentierte Gai. „Gehen wir runter?“, fragte Mana-Shina und legte ihre Puppe beiseite. „Nein. Wir würden sie nur stören.“, erklärte Gai vernünftig, weshalb die Geschwister im Zimmer blieben. „Ja. Ja, ist gut.“, hörte man Shu in den Hörer sprechen. Der Braunhaarige schrieb etwas in den Kalender und legte auf. Ein Seufzen entglitt seiner Kehle und er wandte sich zu Ayase. „Nächsten Monat, den 22. Dezember haben wir einen Termin.“, informierte der Mann seine Familie. „So spät?“, fragte Ayase nach und erhielt ein nicken, seitens ihres Mannes. Klar, einen Termin bei Arisa Kohin zu bekommen war schwer, aber es war schließlich wichtig. Die Kouhin-Gruppe war inzwischen nämlich leitend für Forschungen verantwortlich, da Arisa die Gruppe komplett neu aufgebaut hatte. Doch nun kamen auch Gai und Mana-Shina runter zu ihren Eltern und fragten:“Was habt ihr denn?“ „Gai.... Mana-Shina...“, brachte Ayase nur hervor. „Nichts.“, meinte Shu und winkte seine Kinder ab. Doch diese wollten nicht locker lassen. „Papa, jetzt sage doch endlich die Wahrheit! Du kannst mich und Mana nicht immer belügen!“, warf Gai seinem Vater vor.
Shu schluckte. Gai war kein Junge, der sich schnell abwinken ließ, das wusste er. Ayase mischte sich mit besorgter Stimme ein:“Gai, das ist einfach nichts für euch. Versteht doch...“ Gai wandte sich sauer von seinen Eltern ab und ging zurück in sein Zimmer. Mana-Shina tat es ihrem älteren Bruder gleich und verschwand ebenfalls. „Na super...“; murmelte Shu sarkastisch.

Währenddessen im Anwesen der Kouhins. „Jetzt hör doch endlich mal, Fujika! Deine Mutter hat viel zu tun und währenddessen haben wir die Verantwortung für dich!“, schimpfte die füllige Frau mit dem Mädchen. Fujika rannte mit Tränen in den Augen davon. „Nie hat Mama Zeit für mich...“, murmelte sie unter Tränen, als sie sich wie so oft, in der Ecke ihres großen Zimmers verschanzt hatte. „Ich darf nicht weinen... Ich bin die Tochter der Chefin, der Kouhin-Gruppe.“, murmelte die 9-Jährige weiter. Sie wischte sich die Tränen aus den Augen und ging zu dem Foto ihres Vaters. „Papa.... Ich kenne dich gar nicht mehr, aber bitte hilf mir! Mama hat nie für mich Zeit und ich bin so Einsam...“, sagte die Blondine nun wieder weinend und formte ihre Hände, zu einer betenden Stellung. Traurig weinte das Kind, bis es an der Tür klopfte. Fujika schreckte auf und fragte vorlaut:“Wer ist da?!“ „Ich bin es! Und jetzt mach sofort auf, sonst hol ich den Schlüssel!“, drohte die Stimme hinter der Tür. „Das machst du nicht!“, schrie Fujika der Stimme entgegen. Sauer stapfte die Frau, der sie Stimme gehörte weg und holte den Schlüssel. „Ich komm jetzt rein!“, sagte sie drohend und Fujika versteckte sich wieder in der Ecke und versank ihren Kopf in ihrem Schoß. „Komm nicht rein..“, flehte das kleine Mädchen, doch schnell wurde die Tür aufgestoßen und die mollige Frau, welche auf Fujika täglich aufpassen sollte, packte das Mädchen am Kragen. „Du kleines Gör!“, fluchte sie und schmiss Fujika auf ihr Bett. „Wehe, du machst das noch einmal!“, drohte die Frau noch ein weiteres Mal. „Das sag ich Mama!“, antwortete das Mädchen daraufhin unter Tränen. „Mach das nur, Kouhin-Sama wird besseres zu tun haben, als einem Balg zu zuhören.“, informierte die Frau das Kind mit einem abwertenden Blick und verließ das Zimmer. Schniefend versank Fujika ihren Kopf im Kopfkissen und versuchte zu schlafen.

„Ich rede aber nicht mehr mit dir!“, sagte Gai wütend und verschränkte die Arme vor der Brust. „Gai, bitte...“, kommentierte Ayase. Shu schaute seinen Sohn an und meinte:“Dann gehen wir jetzt spazieren. Ich werde dir und Mana-Shina alles erklären, versprochen.“ Ayase schaute ihren Mann geschockt an. Wollte Shu den Kindern DAS wirklich erklären?! „Shu, du kannst doch nicht-“, wollte Ayase schon sagen, aber er unterbrach sie mit:“Es ist schon okay, Ayase.“ Ayase schaute weiterhin misstrauisch zu ihrem Partner, versuchte ihm aber erstmal zu vertrauen.

Daraufhin ging die Familie tatsächlich spazieren. „Und ich höre?“, fragte Gai schon nach kurzer Zeit. „Ich werde es euch erzählen.“, kündigte Shu an und Gai kommentierte fix:“Da bin ich aber mal gespannt.“ Shu holte tief Luft und begann seine spetakuläre Erklärung:“Nun, die Kouhin-Gruppe soll einen Virus entdeckt haben und wir wollen jetzt unbedingt mit ihr darüber sprechen.“ Misstrauisch zog Gai eine Augenbraue hoch. „Ist das alles?“, fragte der Junge misstrauisch nach.
Shu nickte. Eigentlich war seine Erklärung ja gar nicht mal gelogen. Er hatte es nur sehr allgemein gehalten. „Wenn das so ist, frage ich mich aber, warum ihr so ein Geheimnis daraus gemacht habt.“, fügte Gai hinzu. „Wir dachten es sei einfach nichts für Kinder.“, erklärte nun Ayase, die von der Erklärung ihres Mannes hellauf begeistert war. Dies schien auch für Gai eine glaubwürdige Erklärung zu sein, weshalb der Junge nicht nachhakte. „Wo ist Mana-Shina?“, fragte Shu plötzlich, als er seine Tochter nicht fand. „Sie war doch eben noch da...“, äußerte sich Gai dazu. „Wir müssen sie sofort suchen!“, kündigte Ayase besorgt an. Alle stimmten zu und begannen, nach dem Mädchen zu suchen.

Fortsetzung folgt....

Das war also Kapitel Eins. Zu diesem Zeitpunkt möchte ich euch auch mal über die vermutlichen Updates informieren: Ich werde vermutlich alle 1-2 Wochen ein neues Kapitel veröffentlichen, welches vermutlich am Wochenende gepostet wird. Tut mir leid, dass es keine häufigeren Updates gibt, aber da ich noch so einige andere Storys habe, die teils auch jede Woche aktualisiert werden, muss ich es so machen. Nun hab ich euch aber genug vollgesabbelt und freue mich einfach wie immer auf mögliche Reviews!



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