Du kannst die Vergangenheit vergessen, aber sie vergisst dich nicht

GeschichteDrama, Humor / P16 Slash
Artie Nielson Claudia Donovan Leena Myka Berring OC (Own Character) Pete Lattimar
09.02.2015
29.03.2016
12
19634
 
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Äh, hallo. *wink* Ich bins, Vivi, mit neuem Lesestoff. Ich hatte irgendwann Lust bekommen, eine FF zu Warehouse zu schreiben und ich bezweifle, dass sie wer liest.  *seufz* Tja, die Geschicht hab ich mir beim einschlafen ausgedacht und es kann sein, dass ich sie abbreche. Vorallem, weil ich hier, meiner Meinung nach, einen neuen Schreibstil bekommen habe. Ich versuche aber so gut es geht sie bis zum Schluss zu schreiben. Viel Spaß beim lesen. ;)
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Kapitel 1

Stille zerfraß die Luft. Claudias Finger glitten über die Tastatur und drückten den Enter-Knopf.
   "Fertig", sagte sie stolz, während sie sich mit dem Stuhl zur Tür umdrehte, um in ihren wohlverdienten Feierabend zugehen. Allerdings hielt sie ihr klingelndes Handy auf.
   Mit einem stöhnen zog sie es aus ihrer Hosentasche. Als sie die Nummer auf dem Display sah, erstarrte sie. Diese Nimmer hatte sie ewig nicht mehr gesehen, genauer, seit sie aus der Psychiatrie entlassen wurde, und trotzdem erinnerte sie sich.

Claudia drückte so hälftig auf den Annahmeknopf, dass ihr fast das Handy aus der Hand gefallen wäre.
   "Claudia Donovan", sagte sie mit zitternder Stimme.
   Erst gab es keine Antwort, nur ein nach luftschnappendes Geräusch.
   "Hallo?", fragte sie nach einer Weile etwas ernster. Jemand holte zitternd Luft.
   "C-- Claudia? B-- bist du das?" Die Stimme war voller Angst und Claudia erstarrte. Ihr Herz fing an, schneller zu schlagen. "Ja."
   "Rette mich, bitte rette mi--", die Stimme erstarb und Claudia fiel der Panik zum Opfer.
   "Bist du noch da? Sag was!", ihre Stimme wurde hysterisch und eigentlich schrie sie nur noch ihr Handy an, "sag was! Los! Hör auf, mich zu ignorieren, sag was! Bitte!", das letzte Wort wurde zu einem Flüstern. Dann hörte sie ein Tuten aus dem Hörer. Es fiel ihr aus der Hand und sie verharrte eine Minute in einer Schockstarre.
   Dann fuhr sie sofort den Computer hoch. "Mach schon, es ist wichtig", murmelte sie eindringlich vor sich hin. Ihr Bein hibbelte herum und bald tat ihr ganzer Körper das.
   "Mach jetzt!", brüllte sie schließlich und schlug mit der Hand auf den Tisch.
   "Was zur Hölle machst du hier, mitten in der Nacht?"
   Claudia zuckte zusammen und drehte sich augenblicklich, mit dem Stuhl, um.
   Artie sah sie fassungslos an. Claudias Körper erstarrte und atmete schwer.
   Artie zog die Augenbrauen zusammen.
   "Äh, Ist alles okay?"
   Claudia blinzelte zweimal und fasste sich dann wieder.
   "Ja ... ja, wieso auch nicht?", fragte sie. Artie starrte sie durchdringend an.
   "Irgendwas stimmt doch nicht mit dir."
   "Doch, warum nicht?"
   "Was machst  du noch hier? Musst du nicht schon seit einer halben Stunde bei Leena sein?", bohrte er nach.
   "Das kann ich Sie genauso fragen. Also, wieso du hier bist, nicht, wieso du nicht bei Leena bist", gab Claudia zurück und wischte ihre Hände an ihrer Hose ab, damit der kalte Schweiß verschwand.
   "Was ist das?" Claudia deutete auf ein Ding, welches Artie in seiner Hand hielt. Artie starre es kurz verwirrt an und sagte: "Das ist nicht wichtig." Er legte es weg.
   Normalerweise wäre Claudia jetzt aufgestanden und hätte sich den Gegenstand geschnappt, aber dafür war sie viel zu nervös.
   "Was hast du am Computer gemacht?", fragte Artie und sah durch seine Brille an Claudia vorbei. Diese stand so schnell auf, dass der Drehstuhl unter ihr umkippte und stellte sich vor den Bildschirm. Auffälliger ging es ja wohl nicht.
   "Claudia, weg da", befahl Artie und kam einen Schritt auf sie zu. "Von wo?", fragte diese und rückte etwas näher an den Bildschirm. "Geh einfach zur Seite und zeig mir, was du gemacht hast!"
   "Ich mache nur meine Arbeit. Wenn Sie mir soviel auftragen dauert es lange."
   Artie seufzte. Claudia wurde nervöser. Sie standen sich 20 Sekunden lang schweigend gegenüber.
   Dann kam Artie mit zwei Schritten auf Claudia zu, packte sie an den Schultern und schob sie vom Rechner weg. Ungläubig starrte er auf die Eingaben.
   "Iiiiich muss jetzt leider schlafen gehen", beschloss Claudia. "Sie wissen, wie man das Teil runter fährt." Sie ergriff demonstrativ die Flucht und beschloss, Artie allein zu lassen.
   Dieser jedoch hatte andere Pläne. Er hielt das Mädchen am Arm fest und wich ihren Angriffen aus.
   "Wer ist das und was ist mit dir? Du hast noch nie Teil  zu einem elektronischem Gerät gesagt."
   Claudia seufzte und gab auf. "Na gut, ich bin ganz-- ha!" Sie hatte ihren Tesla gezogen und schlug Artie mit dem Griff auf den Kopf. Artie zog seinen Oberkörper zurück und nahm ihr die Waffe aus der Hand.
   "Wer ... ist Maren Mason?", knirschte er.
   "Niemand. Sie ist niemand", sagte Claudia, während ein weiterer ihrer Angriffe ins Leere ging.
   "Offensichtlich nicht, nach ihrem jetzigen Lebensort."
   "Mhmmm, das ist doch egal, lassen Sie mich los, ich will ins B&B. Es ist spät!"
   "Claudia, was ist pass-- ist das dein Handy?" Artie bückte sich und hob Claudias Handy auf. Sie nahm es ihm sofort aus der Hand. "Ja ... ja, ist es!"
   "Wieso liegt das da auf dem Boden und warum hast du nicht damit nach Maren Mason gegooglet?"
   "Ich hab damit schlechteres Internet und-- ist doch egal! Ich bin müde!"
   "Das sehe ich anders. Sag mir, wie du auf dieses Mädchen gekommen bist. Du weißt, dass du mir das sagen kannst."
   "Nein, weiß ich nicht. Gut Nacht." Claudia drehte sich um und Artie zog sie am Arm zurück.
   Sie seufzte und sagte ganz ganz schnell, in der Hoffnung, dass Artie sie nicht verstand,: "Sie hat angerufen und mich um Hilfe gebeten." Ihre Augen öffneten sich wieder ganz, da sie sie während des Sprechens zusammen gekniffen hatte. Weil Artie nichts erwiderte, dachte Claudia, dass ihr Plan aufgegangen war, aber sie täuschte sich.
    "Oh", sagte Artie.
   "I-- ich wollte n-- nur wissen, ob sie noch in der Klinik ist." Claudia wurde etwas rot.
   "War sie ... eine Freundin?"
   "Ja. Ihre Stimme war ganz aufgedreht und deswegen hab ich gedacht, dass was mit ihr ist und wollte wissen, ob sie entlassen wurde."
   Artie lies sie los.
   "Geh schon, geh ins Bett."
   Claudia sah ihn verwirrt an und Strich mit ihrer Hand über den Arm, an dem Artie sie festgehalten hatte.
   "Jetzt geh schon, ich kümmere mich um den Rest."

Während dieses Gespräches verkroch sich weit weg ein Mädchen namens Maren Mason unter einem Schreibtisch und lies niemanden in ihre Nähe. Sie hatte von Claudia gelernt, wie man etwas mit Hilfe des Netzes herausfand. Wenn sie doch nur telefonieren könnte ...
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