Es war abends...

GeschichteRomanze / P16
07.02.2015
07.02.2015
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Hallo,
mein erster kleiner Versuch in dieser Kategorie.
Mir gehört nur die Idee, Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind zufällig und nicht gewollt.
Ich verdiene damit kein Geld. Reviews sind aber gerne gesehen. =9

Ansonsten: Viel Spaß beim lesen.




Es ist später Abend. Alleine liege ich in meinem Bett. Du bist mal wieder unterwegs und so können wir nicht wie fast jeden Abend noch eine Runde kuscheln.

Doch heute ist mir auch nicht nur nach kuscheliger Zweisamkeit. Heute gehen meine Wünsche weiter. Doch wie gesagt, du bist nicht da. Deshalb muss ich wohl oder übel mein Kopfkino einschalten und es mir vorstellen…

Ich rufe mir unser letztes Mal ins Gedächtnis. Denke daran, wie du dich vorsichtig an meinen Rücken schmiegtest, meinen Hals mit deinen Lippen erkundetest, während ich am Fenster stehe und hinaus in die Dunkelheit sehe. Dann mit ihnen weiter wandertest bis zu meinen Lippen, während du mich langsam umgedreht hast. Ich erinnere mich an das sanfte Prickeln, deine nackte Haut unter meinen Fingern, da du wie immer dein Hemd ausgezogen hattest. Meine Hände fuhren über deine Schultern, deine Brust und über deinen Bauch. Erhaschten die Konturen und Erhebungen der Knochen und Muskeln.

Immer realer taucht dein Bild vor meinen Augen auf und die Spirale beginnt sich zu drehen…

Langsam ziehst du mein Shirt aus. Ich genieße es, endlich noch mehr von deiner Haut spüren zu können. Dann zwinge ich meine Hände zwischen unsere aneinander gedrückten Körper, um deinen Gürtel zu öffnen. Wie immer fällt mir dies ganz leicht. Doch an den Knöpfen deiner Jeans muss ich (wie gewohnt) mehrfach zupfen, bis sie endlich nachgeben und ich deine Hose von den Hüften schieben kann. Du bleibst dabei nicht untätig. Ziehst ebenfalls an meinem Gürtel und nestelst an meiner Hose. Doch ich halte deine Hände fest. Es ist mein Spiel. Nicht deins. Es ist nie dein Spiel gewesen. Ich drehe mich wieder um, presse meinen Körper an dich, bevor ich mich abstoße und langsam mit schwingenden Schritten und dabei meine Jeans abstreifend auf deine Matratze zugehe. Deine hungrigen Augen brennen dabei auf meiner Haut. Ich genieße es, merke wie meine Lust wächst, wie sie anfängt zu brennen. Bei der Matratze angekommen, lasse ich mich elegant aber völlig undamenhaft einfach auf den Rücken fallen. Mal schauen was dir dazu einfällt.

Du schaust mich verblüft an, kommst zögernd näher und setzt dich schließlich auf mich. Du senkst deine Lippen wieder auf meine. Ich lasse zu, dass du mich küsst. Ganz sanft beginne ich mein Becken zu heben und an deiner Härte zu reiben. Du bist darauf nicht vorbereitet. Du beginnst leise zu stöhnen, was ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert. Ich liebe es, zu sehen, wie du immer heißer wirst, wie du schließlich fällst, weil ich der Grund dafür bin. Doch ist es noch lange nicht soweit. Ich will spielen.

Ich intensiviere meine Bemühungen. Schaffe es dich völlig zu überrumpeln. Du drehst uns ganz einfach um. Nun bin ich es, die oben auf dir sitzt und es genießt. Ich reibe mich an dir. Sehe, wie sich deine Augen schließen. Wie du genießt. Merke, wie ich genieße. Doch irgendwann habe ich genug. Denn es ist noch lange nicht genug. Ich will dich ganz. Unter mir, in mir, mit mir.

Ich lehne mich zurück, stoße mich mit den Händen ab und stehe über dir. Ziehe provokant langsam mein Höschen aus. Dabei sehe ich, wie sich deine Pupillen noch mehr weiten und deine Iris fast verdrängen, da du siehst, wie der Kerzenschein auf meiner Haut schimmert, wie meine Augen glitzern, in der Erwartung des Kommenden. Du willst nach unten greifen um dich ebenfalls des störenden Stoffes zu entledigen. Doch das weiß ich zu verhindern. So weit sind wir noch nicht. Nicht ganz. Erst will ich dich noch etwas foltern, dich sanft quälen um dich soweit zu treiben, dass du anfängst die dominante Seite herauszulassen um mich am reizen zu hindern.

Doch heute will mein Plan nicht so gelingen wie ich mir das vorstelle. Nun ja, ich habe auch so meine Erregung, indem ich mich an deinem, für mich perfekt passenden Penis reibe, deine engen Shorts dabei befeuchte und schließlich mit kurzen Reibungen an meiner empfindlichsten Stelle soweit bin, dass ich es keinen Moment länger aushalte. Ich bin einfach zu heiß auf dich. Vergessen ist das Spielen.

Ich setze mich neben dich auf meine Fersen, ziehe ganz langsam deine Shorts über deine Knöchel. Du bist dabei auch so erregt, dass du im selben Prozess das Kondom aufsetzt und ich mich nur wenige Sekunden nach dem Absteigen erneut auf dich schwingen kann. Jetzt habe ich für nichts mehr Geduld. Ich greife dich, halte dich fest, reibe dich und befinde dich für perfekt. Ich genieße es mich langsam auf dich zu setzen. Mich gemächlich zu pfählen. Mich zu quälen. Und gleichzeitig auch dich. Merke ich doch, wie du mir entgegen kommen willst. Doch du kannst es nicht. Meine Hände verhindern das. Halten deine Hüfte wie eine Stahlklammer auf dem Laken. Dabei kann ich sehen, dass du fast verzweifelt versuchst still zu halten und es doch nicht aus eigener Kraft schaffst, dich gegen deine Instinkte zu stellen. Ich genieße es zu sehen, wie du kämpfst, wie du fühlst, wie du genießt. Das ist es was ich brauche. Was ich an dir liebe und von dir will. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es ist das Gefühl, wie du mit mir harmonierst, wie du mir die Kontrolle überlässt, sie dennoch schnell an dich reißen kannst. Ich spüre wie wir uns immer höher schaukeln. Wir treiben in einer steilen Kurve dem alles verschlingenden Abgrund entgegen. Spüre wie du dich noch mehr anspannst. Deine Muskeln sind bis zum Zerreißen gespannt. Ich sehe sie zittern bei dem Versuch deine Erregung zu unterdrücken und deine Augen in meine bohren um unsere Blicke zu verbinden. Dich zusammenreißend um auch mir meinen Höhepunkt zu gönnen. Du greifst zwischen uns, um deine Daumen auf mein Empfindlichstes zu legen. Ich merke, wie meine Muskeln anfangen sich um dich herum zu krampfen, wie du loslässt und mit einem tiefen grollen endlich deine Konzentration fahren lässt. Du umgreifst meine Hüften mit deinen eisernen Fingern, zwingst mir endlich für die letzten Bewegungen deinen Rhythmus auf um deine Erfüllung zu finden und …

…ich falle über den Rand. Alleine durch den Gedanken, wie sehr es mich anmacht, dich zu verführen.

Schwer atmend und keuchend liege ich da und starre in die Dunkelheit während ich warte, dass meine Atmung sich beruhigt, damit ich schlafen kann und du schneller wieder bei mir bist.


Rechschreibfehler düfen gerne behalten werden. Zu allem anderen freue ich mich über Rückmeldungen.
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