Alltag

von Mary-Ann
GeschichteAllgemein / P18
07.02.2015
07.02.2015
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Alltag

"Willst du noch einen?", fragte er grinsend, nachdem er mir das Glas aus der Hand genommen hatte.

"Nein", lachte ich. Es war schon wieder ein Glas zu viel gewesen. Um mich herum bewegte sich alles, vor allem die Dinge, die sich eigentlich nicht bewegen sollten.

"Dann lass uns woanders hingehen", schlug er vor. Ohne meine Antwort abzuwarten, griff er mein Handgelenk und zog mich die elegante Holztreppe hinauf, die im Dämmerlicht der Party mit zu vielen Menschen zugestellt war. Ständig stieß ich gegen irgendwen und fremde Hände berührten mich.

Wir betraten ein Zimmer, in das die laute Musik nur noch gedämpft drang. Die Tür schlug zu und er zog mir das Kleid aus. Seine Hände berührten mich überall und seine Zunge war in meinem Mund, bevor ich etwas tun konnte. Allgemein fühlte ich mich, als sei alles, was ich tat, in Zeitlupe.

Er löste sich wieder von mir, befreite sich von  seiner Hose und begann, meinen Hals zu küssen. "Komm schon, Sam", raunte er, "ich hab gehört du sollst gut darin sein."

Und ob ich gut darin war, aber er ließ mich ja gar nicht zum Zug kommen. Stattdessen war er schon wieder dabei, mich auszuziehen, und danach sich selbst. Dann drängte er mich zum Bett. Sein Körper lag auf meinem, ohne dass ich etwas tun konnte. Er fasste mich überall an, leckte an mir. Er drehte mich, so dass ich auf ihm lag. Dann nahm er meine Hand und ließ sie seinen Penis berühren. Er stöhnte.

"Und jetzt nimm ihn in den Mund", befahl er. Und ich tat es. Er drückte meinen Kopf immer wieder auf seinen Penis, sodass ich kaum Luft bekam. Es schien ihm nicht einmal aufzufallen. Er kam in meinem Mund und ich hatte keine Lust mehr. Ich zog mich an und ging.

Auf dem Flur übergab ich mich. Und dann ging ich nach Hause.
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