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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
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31.05.2015 1.498
 
So, nachdem ich Betzy und Murasakibara vermisse, werde ich sie nun mal wieder mit einbinden. Was wird wohl passieren, wenn die Beiden wieder kommen und das ganze Ausmaß der Situation mitbekommen?

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Ivory stand am Flughafen und wartete auf einen Flug. Auf einen bestimmten Flug. Denn heute würde sie die Beiden wieder sehen. Den Riesen und den Teufel. Vor allem auf den Teufel freute sie sich. Und schon sah sie Murasakibara. Er war halt wirklich groß. Und er schien Muskeln aufgebaut zu haben. Oder kam es Iv nur so vor, weil sie ihn lange nicht mehr gesehen hatte?
Iv ging dem Paar entgegen. Murasakibara sah sie sofort und schloss sie in die Arme. „Iv-chin“, begrüßte er sie mit seiner typischen gelangweilten Stimme. Kaum hatte er sie los gelassen, wurde sie von Betzy umarmt und dabei fast erwürgt. „Hey, Coffe. Wie geht’s dir?“ „Super. Atsushi hat Ballett gelernt und stellt sich gar nicht so schlecht an“, erzählte der Weißschopf. „Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen“, bemerkte Iv und musterte den Riesen. Dieser futterte Chips. „Na kommt. Gehen wir erst mal nach Hause.“

Zuhause angekommen, wurde Betzy gleich von allen begrüßt. Murasakibara umarmte Himuro. „Muro-chin. Hast du mich vermisst?“, fragte er. Tatsuya lachte. „Und wie. Es ist einfach zu ruhig, wenn sich nicht jemand dauernd den Kopf anschlägt und sich dann darüber beschwert, dass die Türrahmen und Decken zu niedrig sind.“ Murasakibara grinste sogar. Kyoko versteckte sich hinter Nanase. „Ein Kind?“, fragte der lila Riese erstaunt und ging vor Besagtem in die Hocke. „Ja, das ist unsere Adoptivkind Kyoko. Sie kommt aus einem Klosterwaisenhaus. Nanase und ich haben sie auf einem Schulausflug kennen gelernt“, erklärte Iv und strich dem Kind durch die Haare. Betzy schüttelte den Kopf. „Ivory Vada Felicitas Sasabe. Warum um alles in der Welt hast du dir ein Kind zugelegt? Ich hab dir doch gesagt, dass ich erst in etwa 20 Jahren Tante Betzy genannt werden will.“ „Wer sagt denn, dass sie Tante Betzy sagen wird? Sie könnte auf Tante Coffe sagen“, schlug Kagami vor. Das bracht ihm einen bösen Blick Betzys ein.
Murasakibara hatte derweil Kontakt mit dem Mädchen aufgenommen. Schüchtern war es hinter Nanase hervor gekommen. „Hallo, Kyoko-chan“, begrüßte er sie. Sie nickte. „hallo, Murasakibara-san.“ „Sag einfach Atsushi“, erlaubte er. Sie nickte scheu. Dann sahen sie sich wieder schweigend an. „Ich hab keine Ahnung, wie man mit Kindern umgeht“, gab er zu und streckte ihr seine Chipstüte hin. „Aber ich glaube, dass Kinder Süßigkeiten haben dürfen.“ Kyoko lachte. „Ja, dürfen sie. Danke.“ Sie nahm sich einen Chip aus der Tüte und lächelte den Riesen dann an. „Du kannst auch Basketball spielen, oder, Atsushi-san?“, fragte sie mit glänzenden Augen. Er nickte. „Bringst du mir was bei?“, fragte sie mit Welpenaugen. „Wenn Iv-chin es erlaubt gerne“, stimmte der lila Rise zu. „Ne ne, Ivory-nee! Darf mit Atsushi-san was beibringen?“, fragte Kyoko ihre „Schwester“ aufgeregt. Diese sah sie lächelnd an. „Na klar. Geht auf unseren Platz.“
Murasakibara und Kyoko verschwanden mit Kuroko und Himuro, während sich nun Betzy und Nanase gegenüber standen und sich gegenseitig musterten. „Iv, wer ist das?“, fragte Betzy und verschrenkte die Arme vor der Brust. „Das ist Makehio Nanase. Sie ist, neben dir, meine Beste Freundin. Und wehe ihr eifert jetzt. Ihr seid beide meine besten Freundinnen und Betzy, du weißt, dass das geht.“ Betzy schnaubte ungläubig und wandte sich Kise zu. „Kommst du mit runter, Ryota?“ „Klar.“ Damit waren auch sie verschwunden.Iv seufzte schwer. „Ich werde zu alt für sowas.“
„Lass uns ihnen nach gehen. Wer weiß, was da noch so raus kommt. Man kann sie wohl keine Sekunde aus den Augen lassen“, bemerkte Nanase fast schon gehäßig. „Hey, Nanase. Sei friedlich. Betzy ist eben nunmal sehr temperamentvoll und hat einen ausgesprochen direkten Charakter. Es gibt viele Leute, die nicht mit ihrer Atm umgehen können und sie deswegen meiden. Ich habs irgendwann bemerkt, dass sie es eigentlich nicht so fies meint, wie es rüber kommt. Außer sie hast einen von ganzem Herzen. So wie Dimitri. Den würde sie am liebsten zerlegen.“

Beim Sportplatz erwartete sie ein Chaos der größten Wertung. Betzy hatte wohl angefangen mit zu spielen. Iv seufzte und ließ ihren Kopf auf Nanases Schulter fallen. „Ich bringe sie um.“ Dann ging sie auf den Platz und packte Betzy am Kragen ihres T-Shirts. „Betzy, ich habe dir schon oft genug gesagt: Leg dich nicht mit Akashi an!“, murrte Iv. „Ich will mich aber mit ihm anlegen!“, jammerte Betzy und versuchte sich aus Ivs festem Griff zu befreien. Doch es gab kein Entkommen.
„Aka-chin hat fast immer Recht“, bemerkte Murasakibara lustlos und nahm Betzy auf seinen Arm. Sie sahen aus wie Vater und Tochter. Satsuki kam mit Aomine um die Ecke. „Muk-kun!“ Sie umarmte den Riesen, welcher die Umarmung kurz erwiederte. „Murasakibara. Du bist also auch wieder im Land“, bemerkte Aomine. „Mine-chin“, begrüßte der Lilane den Dunkelblauen.
Betzy entwand sich ihm und ging zu Nanase. „Du kannst also tanzen?“, fragte Betzy unterkühlt. „Ja. Sehr wahrscheinlich besser als du“, bemerkte Nanase. Betzy schnaubte abfällig. „Ich muss kein Profi sein. Ich muss es nur so beherrschen können, dass es nicht zu perfekt aussieht.“ Nanase und Betzy boten sich ein Blickduell. Als wären sie beide in Zone, so deutlich sah man die Funken und Blitze, die zwischen den Beiden hin und her sprangen. Iv seufzte schwer. So viel zum Thema Freundschaft!
Plötzlich begann Talli so schaurig zu knurren, dass sogar die beiden Zicken aufsahen. Dimitri stand am Zaun und musterte Coffe. „Was um Himmels Willen habt ihr euch nun wieder eingefangen? Ist das eine Art Cosplay? So sieht doch kein Mensch aus“, bemerkte er angewiedert. „Oh, bitte nicht“, murmelte Iv und schloss die Augen. Jeder auf dem Platz – außer Kyoko, Kumiko und Nanase – wusste, dass Dimitri Betzy kannte und sie sich schon heftig in den Haaren gelegen waren. „Hallo, Strumpfhosenbastard. Hast du deine Marnieren noch immer nicht gefunden? Das muss deine Eltern hart treffen“, begrüßte sie ihn mit einem süffisanten Grinsen. „Besser nicht ganz so perfekte Marmieren als ein unrealistisches Aussehen“, erwiedert Dimitri überheblich.
Nanase sah von Dimitri zu Betzy und wieder zurück. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Du hast ihm den Namen gegeben?“ Die Weißhaarige nickte. „Jupp. Warum?“ „Weil er passt wie die Faust aufs Auge.“ Betzy grinste von einem Ohr zum anderen. „Ihr seid alle verdorbene Mistkerle ohne einen Hauch von Talent und Schönheit“, behauptete Dimitri und ging. Betzys Grinsen wurde diabolisch. „Nanase, kannst du mir mal kurz helfen?“, bat Betzy. Verwirrt ging Nanase mit. Der Rest sah ihnen verwirrt hinterher. „Geht das gut?“, fragte Midorima. Alle schüttelten unisono die Köpfe.

Betzy und Nanase folgten Dimitri heimlich bis zu einem Teich. Dort stand er und sah aufs Wasser. Die Amerikanerin nickte. Leise schlichen sie sich an ihn ran. Nanase packte seine Arme und Betzy riss ihm das Oberteil vom Körper. „Was soll das?“, schrie Dimitri und versuchte nach den Mädchen zu treten. Aber Betzy war flink. Immerhin hatte sie schon so einiges an Erfahrung. Wie oft war sie vor Jason oder Dave weg gelaufen und hatte sich dabei sehr gut angestellt?
Sie zerrte Dimitri auch noch Schuhe und Jeans vom Leib und warf die Kleidung in den See, holte davor aber noch alles aus den Hosentasche raus. „Was soll die Scheiße, du missgebürtiges Etwas? Ich zeig dich an du Arschloch! Du Bastard!“ Dimitri brüllte immer weiter Schimpfwörter in Betzys Richtung. Die interessierte es aber gar nicht. Sie zog aus ihrer Umhängetasche Isolierband. „Will ich überhaupt wissen, warum die das dabei hast?“, fragte Nanase und hatte sichtlich Mühe, Dimitri fest zu halten. Betzy zuckte mit den Schultern. „Meine Tante hat mir welches geschenkt, als ich ihr sagte, ich würde hierher fliegen.“ Sie band Dimitri die Beine zusammen und dann die Handgelenke. Da er sie noch immer beschimpfte, klebte sie ihm auch den Mund zu. Und zwar gründlich. Das Isolierband wickelte sie dreimal um seinen Kopf herum, ehe sie es abschnitt. Dann banden Betzy und Nanase den Jungen an einen kleinen Baum in der Nähe des Teiches. Seine Sachen klebten sie in die Nähe seiner Hände. Zufrieden betrachteten die Mädchen ihr Werk. „War doch ne einwansfreie Leistung“, verkündete Betzy und hielt der Anderen die Hand zum Abklatschen hin. Nanase schlug ein und nahm dann Betzys Hand. „Komm, lass und zurück gehen.“
Lachend kamen sie am Platz an und schienen nie was anderes als Freundinnen gewesen zu sein. „Coffe! Nanase! Was habt ihr gemacht?“, fragte Iv misstrauisch. Betzy sah sie unschuldig an. „Wir haben Cowboy und Indianer gespielt“, sagte sie. Nanase nickte bekräftigend. „Du weißt schon. Einen Indianer verfolgen und ihn dann an nen Baum fesseln und so“, fuhr die Schwarzhaarige fort. Kagami begann zu kichern und schließlich zu lachen. „Habt ihr den Strumpfhosenbastard gefesselt? An einen Baum?“, fragte er. Die Mädchen sahen ihn unschuldig an. „Nein. Nicht nur.“ Iv sah sie fragend an. Betzy seuzte und holte ihr Handy hervor. Dann zeigte sie ihnen das Foto von einem wütenden Dimitri, der seinen Sachen auf dem Teich nach sah.
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