Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.05.2015 1.101
 
Um Punkt Fünf Uhr stand Ivory vor dem Eingangstor und erwartete Kyoko. Diese begann sofort von ihrem Tag zu erzählen. Ivory hörte ihr aufmerksam zu und stellte auch Fragen. Auch freute sich die Ältere, dass die Schwarzhaarige schon Freunde gefunden hatte. „Na, da hast du ja ziemlich viel erlebt“, staunte Iv. „Hast du auch alle Hausaufgaben erledigt?“, fragte Iv. Kyoko nickte. „Alles erledigt.“ „Brave Maus.“
Zuhause angekommen zog sich Kyoko um und begann dann Taiga und Tetsu von ihrem Tag zu erzählen. Beide freuten sich für das Kind, dass es Freunde gefunden hatte. „Freunde sind immer gut. Gin wird dir bestimmt Rückendeckung geben, wenn du mal in Schwierigkeiten steckst“, versichtere Kagami.

Drei Tage später kam es dazu, dass Kyoko in Schwierigkeiten steckte. Der Junge, der an ihrem ersten Tag gesagt hatte, sie würde lügen, stand nun vor ihr. Seine Freunde um sich geschaart. „Du musst einfach lügen. Bisher hat dich nur deine Adoptivfreundin abgeholt“, sagte er abschätzig. „Ich lüge nicht!“, rief Kyoko aufgebracht. Gin trat neben sie. „Hibikis Schwester hat sie doch beim Fest gesehen!“, erzählte Gin wütend. Hibiki nickte zustimmend. Die weißen Locken flogen, die weißblauen Augen eisig. So ging das hin und her, bis Kyoko kurz vorm Weinen war.
Im Unterricht passte sie kaum auf und Zuhause war sie nicht ganz so gesprächig. Deswegen ging sie auch ohne Murren ins Bett. Iv und die Jungs tauschten Blicke. Doch sie taten vorerst nichts. Als es auch die nächten Wochentage so weiter ging, machte sich Ivory große Sorgen. Auf die Frage, was los sei, antwortete Kyoko mit: „Nichts.“
Am nächsten Montag wartete Iv wieder auf Kyoko. Dieses Mal hatte sie Talli und Nigou dabei. Tetsu und Kagami hatten noch Training. Kyoko war noch nicht da, dafür aber Gin und Hibiki. Iv hatte sie schon einige Male gesehen, als sie sich von Kyoko verabschiedet hatten. Nun ging die Ältere gezielt auf die Kinder zu. „Hey.“ „Hallo, Sasabe-san“, begrüßten die Kinder Iv höflich. „Ihr seid doch mit Kyoko befreundet, richitg?“ Die Kinder nickten zerknirscht. „Ihr geht’s in letzter Zeit nicht so besonders. Wisst ihr warum?“
Gin und Hibiki wechselten Blicke. Dann begann Gin zu erklären. „Toyoma, einer aus unserer Klasse, ist gemein zu ihr. Er glaubt ihr nicht, dass sie wirklich mit der Generation der Wunder befreundet ist.“ Iv verstand nun, was mit Kyoko los war. „Danke, ihr Beiden. Kyoko kann wirklich froh sein, so gute Freunde zu haben. Ich kläre das, aber sagt Kyoko nichts, ja?“ Die Kinder nickten lächelnd.

Zuhause wartete Iv bis Kyoko im Bett lag, ehe sie den Jungs ihren Plan erklärte. „Ja, das wird lustig“, stimmte Taiga zu.
Schon am nächsten Morgen brachte Taiga sie zur Schule mit der Ausrede, Iv hatte heute mal ausschlafen sollen. Kyoko hatte es schief lächelnd hingenommen. Die Kinder hatten taiga erschrocken angesehen und Toyoma den Mund nicht mehr zu bekommen.“ „Dann bis später, Kyoko.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und wartete, bis sie im Gebäude war. Kyoko setzte sich neben Gin und lächelte. „Wer war das?“, fragte Gin. „Taiga-nii. Er ist der feste Freund von Ivory-nee und trainiert mit der GdW“, erklärte Kyoko stolz. Da staunte ihre Freundin nicht schlecht. Trotzdem hatte Toyoma noch was zu mekkern. „War ja klar, dass du deinen Adoptivfreund dazu bekommst, dass er dich her bringt.“ „Kannst du eigentlich auch mal aufhören zu mekkern?“, fragte Kyoko gelangweilt.
Nach der Schule war Kyoko schon wieder fertig mit den Nerven. Ihre Laune war tiefer als im Keller. Was sich jedoch sofort änderte, als sie ihr Abholkomite sah. Vor dem Eingangstor stand die versammelte Mannschaft. Akashi, Kise, Aomine, Momoi, Midorima, Kuroko, Himuro, Takao, Ivory, Nanase und Kumiko. „Was macht ihr denn alle hier?“, fragte Kyoko strahlend. „Habt ihr nicht Jobs?“ „Doch, aber wir wollten unser jüngstes Teammitglied abholen“, verkündete Akashi und strich Kyoko sanft durch die Haare. „Das ist doch alles nur Show!“, rief ein Junge. „Das ist Toyoma“, erklärte Kyoko entmutigt. Midorima ging zu ihm. „Warum sollte das Show sein?“, fragte er frei heraus. „Weil ihr nur einmal kurz auftaucht, damit Ruhe ist. Aber das wird nicht funktionieren. Kyoko hat gesagt, sie lernt Basketball und kann Ballett. Das glaube ich ihr aber nicht. Denn ich beherrsche Basketball. Sasabe-san ganz sicher nicht. Das hat Kyoko nämlich auch gesagt.“
Iv lachte leise. „Gut. Spielen wir doch gegeneinander.“ Ungläubig und spöttisch sah Toyoma sie an. „Aber nicht weinen, wenn du gegen ein Kind verlierst“, sagte er überheblich und ging zum Basketballfeld. Iv lachte wieder. Der Rest und einige Schüler folgten ihnen zum Platz. Kagami warf Iv den ball zu. Diese gab ihn dem Kind. „Dann los.“
Toyoma stürmte los, verlor den Ball aber schon am Anfang. Iv warf einen Dreier. „Bis wie viel spielen wir?“, fragte sie. „15“, knurrte der Junge. „Gut. Nimm den Ball.“ Das tat er. Er warf einen Dreier, der mehr als nur daneben ging. „Sagstest du nicht, du beherrschst Basketball?“, fragte sie gespielt besorgt.
Für Toyoma war es eine vernichtende Niederlage. Dann zog Iv ihre Spietzenschuhe aus der Tasche. „So, dann wollen wir doch mal die nächste ‚Lüge‘ beweisen.“ Iv zog ihre Schuhe an. Nanase gesellte sich zu ihnen. „Auf einem Basketballplatz kann man nicht Ballett tanzen“, behauptete Toyoma. „Ach nein?“, fragte Akashi und fixierte den Jungen. Dieser sah weg und schien zu schrumpfen. Iv und Nanase dehnten sich und begannen dann kurz zu tanzen. Irgendwann half Kagami Ivory bei den Hebeübungen und Kyoko tanzte mit Nanase zusammen. Das Kind hatte ihre Schläppchen mit genommen, da sie mit Ivory und Nanase tanzen wollte. Nach der Schule. In einem Tanzraum. Ohne Publikum.
Nach dieser Tanzeinlage, sah Toyoma angesäuert zu der Gruppe. „Ihr seid alle dumme Idioten!“, brüllte er. Ein junger Mann gab ihm eine saftige Kopfnuss. „Hör auf, Toyoma! Du bist hier der Idiot!“ Das Kind sah den Mann entsetzt an. „Eita-nii! Warum hälltst du zu denen und nicht zu mir?“ „Weil du sie ohne triftigen Grund beleidigt hast, Kyoko-chan beschuldigt hast, weil du nicht solche Freunde hast und du wirklich gemein warst“; erklärte der junge Mann. Toyoma warf Eita seine Tasche entgegen und rannte weg.
Eita seufzte. „Tut mir wirklich leid. Mein kleiner Bruder ist manchmal ein Wenig stressig und vorlaut. „Ich bin übrigens Akera Eita und studiere BWL“, stellte er sich vor. „Naja, ich denke mal, die Generation der Wunder ist dir bekannt. Und ich bin Sasabe Ivory. Das sind Makehio Nanase, Yuge Kumiko, Takao Kazunari und Himuro Tatsuya“, stellte Iv ihre Gruppe vor. „Vielleicht sieht man sich mal wieder. Am besten ohne Streit.“ Mit einem Handheben verschwand er.
„Na komm. Kyoko. Auf zum Trainieren“, schlug Kise vor und Kagami setzte sie sich auf die Schultern.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast