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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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26.05.2015 1.010
 
Tetsuya sah ihnen wehmütig zu. Er wünschte sich auch von ganzem Herzen eine Freundin, auf die er sich 100%-ig verlassen konnte, mit der er Spaß haben konnte, die er küssen konnte. Er seufzte. Warum dachte er gerade jetzt so schwarz? Wahrscheinlich, weil fast jeder aus ihrer Gruppe jemanden hatte. Ivory und Kagami, gefolgt von Nanase und Akashi, Betzy und Murasakibara und sogar Takao hatte seine Kumiko. Kise und Kuroko fielen ein Wenig aus dem Rahmen, aber das war ok.
Aber auch Himuro wollte endlich eine Freundin. Doch er konnte Ivory nicht um Rat bitten. Das wäre Mord. Obwohl. Wenn er so darüber nachdachte… Nein, nein, dass kam überhaupt nicht in Frage. Er würde sich nicht von Iv einwickeln lassen. Aber wie sollte er es dann anstellen? Per Internet? Mixer-Party? Nein. Bei einer Mixer-Party würde sicher was an Ivs kleine Ohren geraten. Und dann war es aus. Nein, es musste doch eine Möglichkeit geben, es selbst auf die Reihe zu bringen!
Aomine sah starr vor sich hin. Dieser Rotschopf ging ihm nicht mehr aus dem Kopf.Keine nennenswerte Oberweite, aber dafür den Schalk im Nacken. Sollte er es mal versuchen? Aber wie sollte er das anstellen? Einfach hin gehen? Aber wo war sie? Er sah zu Kyoko, die noch immer mit Kise tanzte. Ein Plan nahm Gestalt an. Er stand auf und ging zu dem Kind.
„Kyoko-chan. Tanzt du auch mit mir?“, fragte er freundlich. Sie sah ihn prüfend und misstrauisch an. „Wenn du mir was tust schreie ich!“, warnte sie und nahm seine Hand. Kise lachte, ebenso Tatsuya. Aomine trat mit ihr auf die Tanzfläche und begann mit ihr zu tanzen. Zum Erstaunen aller machte Daiki seine Sache gar nich schlecht. Und Kyoko hatte sichtlich Spaß daran.
„Daiki-nii! Du machst das ganz super!“, lobte sie ihn irgendwann. „Das macht auch wahnsinnigen Spaß mit dir zu tanzen. Aber ich hab Durst. Willst du auch was?“ Sie nickte mit glänzenden Augen. Sie verließen die Tanzfläche und gingen zu einem Stand. Daiki holte für sie beide Limo. Gierig trank Kyoko die Flasche halb leer. Aomine schmunzelte. „Da hate aber jemand Durst.“ Kyoko nickte und gähnte hinter vorgehaltener Hand. „Bist du müde?“, fragte Daiki fürsorglich. Das Kind nickte wiederwillig. Daiki ging in die Hocke. „Komm auf meinen Rücken, kleine Maus.“ Mit einem müden Lächeln tat sie es und klammerte sich an ihm fest, die Beine um seine Hüften, die Arme um den Hals. Er trug sie einmal um die Hälfte des Platzes herum, ehe er bei ihrem Tisch ankam.
Ivory setzte sich gerade neben ihren Freund, als sie Daiki und Kyoko sah. „Was ist los, Ritoru?“, fragte sie und strich Kyoko eine Strähne aus dem Gesicht. „Bin n bisschen müde“, murmelte sie. Iv sah auf ihre Armbanduhr. „Es ist ja auch schon 11 Uhr. Normalerweise schläfst du um die Uhrzeit“, stellte Iv fest. Daiki ließ Kyoko in Kagamis Arme fallen. Dieser setzte sie sich seitlich auf den Schoß und strich ihr durch die Haare. Fast sofort war das Kind eingeschlafen.
Kise trat zu ihnen. „Soll ich sie mit zu mir nehmen? Kuroko und ich wollten eh noch zu mir. Dann könntet ihr noch n bisschen hier bleiben“, schlug Kise vor. Als Iv gerade ablehnen wollte, hörte sie die ersten Takte eines bestimmten Lieds. Und nicht nur sie. Ser Mejor. Iv und Taiga wechselten Blicke. Flehend sah sie ihn an. „Na gut. Ein Lied noch, dann gehen wir Heim“, lenkte er ein und gab Kyoko an Aomine weiter. „Kise, Kuroko, geht alleine. Dann habt ihr auch noch n bisschen Zeit für euch.“
Aomine sah ihnen erstaunt nach.Es machte ihm nichts aus, auf Kyoko aufzupassen. Denn selbst er kam nicht gegen ihre Niedlichkeit an. Dennoch fand er es unfreunlich, sie einfach bei ihm abzuladen. Satsuki, die neben ihm saß, strich Kyoko sanft durch den sich gelösten Zopf. „Willst du tanzen?“, fragte ein Mädchen.Aomine sah sich um. Da stand ein Mädchen mit so helllblauen Haaren und Augen wie Kuroko. Nur waren ihre Haare schulterlang und gewellt und ihre Augen hatten noch einen Hauch Grau. „Sorry, aber ich kann nicht“, sagte er entschuldigend. „Dich hab ich auch nicht gemeint“, sagte sie ausdruckslos und sah Satsuki an. Diese erwiederte den Blick erstaunt. „Mich?“ Die Fremde nickte. „Ich heiße Watanabe Hina und bin in deiner Paralellklasse. Ich hab dich n paar Mal gesehen, als du mit Kiki-chan geredet hast“, stellte sie sich vor. „Ähm, ok. Lass uns tanzen“, stimmte Momoi etwas überrumpelt zu.  Die Jungs wechselten erstaunte Blicke. „Denkt ihr gerade exat das Selbe wie ich?“, fragte Aomine. Der Rest nickte.
Am Ende des Liedes, welches voller Erinnerungen lag, kamen Iv und Taiga wie ausgemacht zurück und brachen ihre Zelte ab. „Wir sehen uns morgen“, verabschiedete sich Iv von den Jungs und umarmte sie. Kagami hielt Kyoko schützend in seinen Armen. „Was ist mit dem Tyrannen, dem Hawkeseye und den Mädchen?“, fragte Aomine. „Von denen hab ich mich schon verabschiedet“, erklärte Ivory und nahm Daiki in die Arme. „Ein Wort und ich helfe dir“, flüsterte sie ihm ins Ohr. Noch bevor er etwas sagen konnte, löste sie sich wieder von ihm und ging.
Daiki ließ den Kopf auf die Tischplatte fallen. „Woher weiß sie sowas immer?“, fragte er gequält. Tatsuya seufzte schwer. „Manchmal glaube ich, dass sie Gedanken lesen kann. Oder zumindest etwas Ähnliches. Anders kann man es nicht erklären.“
„Wir müssen uns jetzt wirklich mal was einfallen lassen, sonst bleiben wir drei Singel bis ans Ende unseres Uniaufenthalts“, murrte Midorima und schob seine Brille hoch. „Was ist eigentlich dein heutiges Lucky Item?“, wollte Aomine wissen. Shintaro hob einen Messbecher hoch. Ungläubig sah Aomine ihn an. „Ist…ist das dein Ernst? Das ist so… ich weiß nicht… harmlos?“ Tatsuya lachte. „Das stimmt.“
Die Rothaarige kam zu ihnen und setzte sich neben Aomine. „Hi.“ Sie sah die drei Jungs an. „Hallo. Verrätst du mir jetzt deinen Namen?“, fragte Aomine grinsend. Sie lächelte schelmisch zurück. „Nein. Den musst du selber raus finden. Kannst ja Sasabe-chan fragen. Sie weiß ihn bestimmt.“ Damit küsste sie ihn auf den Mund und ging. „Heilige Scheiße!“
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