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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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23.05.2015 1.376
 
Takaos Morgen verlief deutlich ruhiger. Er und Midorima standen erst um 10 auf und machten sich gemächlich fertig. Dann packten sie die Dinge, die sie mitnehmen sollten in eine Tasche und machten sich auf den Weg. Takao war verdächtig still und nachdenklich. Midorima hatte sein neues Lucky Item in den Haaren. Eine Haarspange. Eine rosane Glitzerhaarschpange. Als Takao diese gesehen hatte, hatte er seinen Freund erst einmal heftig necken müssen.
Bei ihrer Haltestelle stiegen sie aus und trafen auch schon den Rest der Gemeinschaft. „Hallo, ihr Zwei!“, rief Iv gut gelaunt. „Bist du eigentlich immer so energiegeladen? Hat dich Taiga noch nie so fertig gemacht mit diesem ganz speziellen Sport wie du ihn?“, fragte Takao und wackelte vieldeutig mit den Augenbrauen.
„Meinst du Sex?“, fragte Kyoko unschuldig. Aomine brach in schallendes Gelächter aus. Auch Kagami und Momoi konnten kaum an sich halten. Himuro biss sich auf die Lippe und Akashi? Der sah das Kind an und sagte: „Das ist vollkommen richtig.“ Damit war es vorbei. Iv gab Akashi eine saftige Kopfnuss. Was einen sofortigen Lachstopp hervor brachte. „Wie kommst du dazu, sowas zu einem Kind zu sagen?“, fauchte Iv den sich den Kopf reibenden Akashi an. Die Jungs und Momoi wechselten panische Blicke. Sie alle kannten Akashi und sein… ähm… nunja… Temperament. Doch Akashi sah sie nur wütend an. „Sie hat es selber gesagt. Ich habe ihr nur zugestimmt. „Wenn Nanase dich nicht lieben würde, würde ich dir jetzt mit vollem Karacho in die Kronjuwelen treten“, grollte sie und wandte sich ab.
Aomine versuchte sich zu beherrschen, schaffte es aber nicht. Wieder lachte er schallend. Sogar Takao lachte. Obwohl er noch immer sauer war, dass der Gong ihm die Chance verbaut hatte, Kumiko einzuladen. Er seufzte.


Kumiko stand in ihrem Zimmer und besah sich im Spiegel. Konnte sie so gehen? Sie trug ein hellrosanes Trägertop, darüber eine hellgraue Stoffjacke. Außerdem eine hellblaue Jeans. Schminken konnte sie sich nicht, da sie keine Schminke besaß. Bisher hatte sie ja auch nicht gedacht, dass sie sich jemals über sowas Gedanken machen würde. Allerdings hatte sie weder Ivory noch Nanase je mit Schminke gesehen, wenn sie nicht auf der Bühne standen. Mochten die Jungs Mädchen, die keine Schminke brauchten? Mit einem Stöhnen ließ sie sich aufs Bett fallen. Gott, war das anstrengend.
Schließlich atmete sie nochmal tief durch und stand auf. Ohne nochmal in den Spiegel zu sehen packte sie die Süßigkeiten, ihr Handy, ihren Geldbeutel und ihren Schlüssel in eine Tasche, zog Turnschuhe an und verließ die Wohnung. Auf dem Weg zum Platz wurde sie immer unruhiger. War das wirklich eine gute Idee? Was, wenn er mich doch nicht mag? Wenn er doch nur mit mir gespielt hat?
Dann sah sie die Gruppe. Sie saßen auf einigen Decken oder spielten Basketball. Dazwischen spielte ein Kind mit zwei Huskys. Kumiko hatte sich über die Gruppe informiert. Das Kind war Kyoko, das Waisenkind, welches bei Ivory, Taiga und Tetsuya wohnte. Die Hunde hießen Nigou und Talli und wohnten ebenfalls bei den Dreien.
Unentschlossen stand Kumiko hinter der letzten Kurve und haderte mit sich. Sollte sie wirklich hin gehen? Iv nahm ihr die Entscheidung ab. Sie hatte das Mädchen gesehen. „Hey, Kumiko-chan!“ Kumiko kam mit einem zittrigen Lächeln näher. Kyoko sah ihr entgegen und musterte sie. Dann rannte sie ihr entgegen und reichte ihr die Hand. „Ich bin Kyoko“, stellte sie sich vor. „Yuge Kumiko.“ Kyoko strahlte sie an. Sofort war Kumiko in den Bann der silbernen Augen gezogen. Dieses Strahlen darin, die Freude am Leben, ließ Kumikos Lächeln stärker werden.
„Komm, es sind schon alle da.“ Kyoko nahm Kumikos Hand und zog die Schülerin mit sich. Diese lachte über den Übermut des Kindes und ließ sich mitziehen. Bei den Decken angekommen Wurde sie von Iv, Satsuki und Nanase begrüßt. Iv sehr fröhlich, Nanase etwas zurück haltender und Satsuki sehr freundlich. Auch die Hunde waren vorsichtig. Vor allem Talli. Sie blieb erst einmal auf Abstand. Nigou kam näher und schnüffelte an der Fremden.

Die Jungs waren völlig in ihr Spiel vertieft. Gerade warf Aomine einen formlosen Wurf, den Kagami blockte und zu Akashi warf. Der wiederum spielte zu Takao, der den Ball dann in den Korb warf. Plötzlich hörte er eine Stimme, die er nicht erwartet hätte.
Und da stand sie. Bei den anderen Mädchen. Sie sah in bunten Farben wirklich gut aus. Takao war so in den Anblick des Mädchens vertieft, dass er seine Kammeraden vergaß und einen von Kurokos Bällen übersah. Mit vollem Karacho bekam er ihn in die Seite. Fluchend brach er zusammen und hielt sich die schmerzende Stelle. „Kannst du nichts sagen!“, fuhr er den Schatten an. „Er hat was gesagt. Wir alle haben mit dir geredet“, bemerkte Midorima und schob seine Brille hoch. Aomine sah zu den Mädchen und musste lachen. „Dein Mauerblümchen ist da. Deswegen warst du vermutlich etwas… wie soll ich sagen… abgelenkt.“ „Wenigstens habe ich so jemanden“, erwiederte Takao grinsend. Aomine verzog das Gesicht und fluchte wie ein Bierkutscher. „Warum bekomm ich nicht eine Biene mit riesigen Titten und nem hammer Körper ab?“
Takao verließ grinsend den Platz und begab sich zu den Mädchen. „Hey, Kumiko-chan“, begrüßte er sie. Ivory, Nanase und Satsuki tauschten wissende Blicke. „Hallo, Kazunari-kun.“ Sie sah ihm nicht in die Augen, sondern sah auf ihre Hände. Takao kratzte sich am Hinterkopf. Was sollte er sagen? Iv hob einen Block hoch. Verwirrt laß er, was sie geschrieben hatte.

Sag ihr, dass sie toll aussieht. Mach ihr ein Kompliment über ihre Frisur!

Gute, verlässliche Iv. „Du siehst heute sehr hübsch aus. Deine Haare hast du dir auch toll gemacht.“ Kumiko sah auf und lächelte. „Danke. Du hast eben toll gespielt. Ich hab schon mit den Mädchen darüber geredet“, erklärte sie und sah wieder weg.

Frag sie, ob du ihr was beibringen kannst.

Takao war Iv wirklich dankbar. Denn er wusste schon wieder nicht, was er sagen sollte. „Willst du ein bisschen was lernen? Ist gar nicht so schwer, wenn man den richtigen Lehrer hat“, schlug er vor. Zweifelnd sah Kumiko ihn an.

Sporn sie an!

„Dann können die anderen Mädchen in der Schule nicht mehr sagen, du seist unsportlich.“ Iv klatschte sich die Handfläche an die Stirn, Nanase sah aus, als habe sie Zahnschmerzen und Satsuki hatte das Gesicht in den Händen vergraben. Hatte er was falsch gemacht?
„Na, dann wollen wir mal sehen, wer hier unsportlich ist! Wenn du blaue Flecken und eventuell gebrochene Knochen hast, darfst du dich nicht beschweren“, stimmte Kumiko zu. Nicht nur Iv fiel die Kinnlade runter. „Stille Wasser sind tief“, bemerkte Nanase flüsternd. Satsuki nickte zustimmend. „Naja, vielleicht mögen sie einander ja wirklich und unsere kleiner Sarkast bekommt eine Freundin“, grinste Iv. Nanase sah sie leicht ungläubig an. „Sarkast? Das Wort gibt es nicht.“ „Doch, jetzt schon.“
Takao führte Kumiko auf den Platz, weg von den drei Clowns. Dafür war sie in der Nähe der Jungs. Vor allem Aomine musterte sie ganz genau. „Aomine-kun, pass auf, dass dein letzter Rest Hirn nicht nach weiter unten rutscht!“, rief er dem Power Forward zu. Kumiko musterte die Jungs ihrerseits. Als sie Midorima ansah, runzelte sie die Stirn. „Bist du ein Mädchen?“, fragte sie frei heraus. Schallendes Gelächter entflammte. Midorima sah sie ziemlich sauer an. „Wie kommst du darauf?“ „Du hast eine Mädchenhaarspange in deinen Haaren. Und du trägst ein rosanes Shirt. Allerdings könntest du auch eine Transe sein. Obwohl, nein, dafür hast du nicht genug Oberw…“ Kazunari hielt ihr den Mund zu und musste sich selbst beherrschen, sie nicht einfach weiter reden zu lassen. Der einzige Grund, warum er es nicht tat, war Kyoko. Diese stand am Zaun und sah die Jugendlichen verwirrt an.
Das wird noch ordentlich Ärger mit Ivory geben, dachte Takao schaudernd. Kumiko zog sich seine Hand vom Mund. „Was hast du denn? Warum hast du mich unterbrochen?“, fragte sie ungehalten. „Ich dachte mir, dass du mit Ivory-chan Freundschaft schließen willst und da wollte ich dir helfen und dich nicht offenen Auges in deine Verdammnis rennen lassen. Am Zaun steht Kyoko und wenn sie plötzlich mit seltsamen Wörtern zu Iv kommt, dann könnte diese sauer werden. Frag nur den Rest.“ Kumiko blinzelte ein paar Mal, was sehr süß aussah, fand Takao. „Oh, das habe ich gar nicht bemerkt. Danke.“ Sie lächelte ihn herzlich an. Und Takao war im Paradies!
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