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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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23.05.2015 1.064
 
Ivory streckte sich gähnend. Heute war doch ein schöner Tag (heut is so ein schöner Tag, lalalala…). Kagami schnarchte noch vor sich hin. Iv lauschte. Aber anscheinend war noch keiner in der Wohnung wach. Verwirrt sah sie auf die Uhr. 5 Uhr. 5 UHR??? Warum bin ich jetzt schon wach? Da hörte sie es leise scheppern. Iv runzelte verwirrt die Stirn. Wer hantierte den um diese Uhrzeit schon in der Küche herum?
Leise stand sie auf und schlich zur Tür. Vorsichtig, um nur ja keinen Laut zu verursachen, öffnete sie die Tür und lugte hinaus. Was sie sah, rührte sie. Kyoko stand in der Küche und deckte den Tisch. Außerdem war sie wohl schon draußen gewesen, da sie frische Blumen auf dem Tisch verteilt hatte.Nur der Brotkorb war noch leer. Ivory konnte sich denken, warum. Kyoko hatte kein Geld und wusste auch keinen Bäcker.Nach einem letzten Blick auf den schlafenden Kagami schlüpfte Iv in Joggingsachen und aus dem Zimmer.
„Guten Morgen, Ritoru.“ Kyoko fuhr herum. „Morgen, Ivory-nee. Eigentlich wollte ich euch alle mit einem Frühstück überraschen“, gestand das Kind und fummelte an ihrem T-Shirtsaum herum. „Wie wär’s, wenn wir mit den Hunden raus gehen und dabei gleich Semmeln holen?“, schlug Iv vor. Kyoko nickte lächelnd.
Talli und Nigou freuten sich auf den Auslauf. Gemütlich joggten die Vier durch den Park zum Bäcker. Das war der längere Weg. So hatten die Hunde mehr Auslauf. Beim Bäcker angekommen band Iv Talli fest. Nigou saß brav daneben. Kyoko und Iv bestellten einige Semmeln und zwei Hundekuchen. Wie immer trug Nigou seinen selber. Talli durfte ihren nicht haben, da sie nur die Tüte zerreißen und das Gebäckstück sofort fressen würde.
„Ivory-nee, was willst du eigentlich nach der Schule machen?“, fragte Kyoko auf dem Rückweg. „Ich will Profitänzerin werden und auf den berühmtesten Bühnen der Welt tanzen“, erzählte die Amerikanerin lächelnd. „Und was wird dann aus Taiga-nii? Talli? Und Tetsu-nii und Nigou?“, fragte Kyoko panisch. „Ich werde natürlich nicht nur weg sein. Mit Taiga werde ich bestimmt noch lange zusammen sein. Aber er und Kuroko werden auf ihrem eigenen Traumjob nach gehen. Das heißt aber nicht, dass man sich nie mehr sieht. Ich meine, die Generation der Wunder hat sich auch nie aus den Augen verloren, obwohl sich ihre Wege nach der Middle School getrennt haben“, beruhigte Kyoko das Kind. „Und dich werde ich auch niemals vergessen. Du bist meine kleine Schwester.“ Kyoko lächelte scheu.
Bei der Wohnung angekommen bekam Talli nun endlich ihren Leckerbissen und auch Nigou durfte seinen essen. Taiga und Tetsu schliefen noch. Kyoko sah Iv dabei zu, wie sie einige Semmeln zur Seite legte und den Rest in den Brotkorb stopfte. „So, jetzt müssen die Jungs nur aus ihrem Koma erwachen“, bemerkte Iv kichernd. Kyoko lächelte schief.
Ein Blick auf die Uhr bestätigte Iv, da die Jungs bald aufstehen würden. Sie hatten fast drei Stunden gebraucht. Doch als die Jungs auch nach 20 Minuten nicht kamen, schlich sich Iv zuerst zu Kurokos Tür und öffnete diese. Zu ihrer Überraschung lag Kise bei ihm. Lächelnd schloss sie die Tür wieder und ging zu Kyoko. „Dekst du bitte noch für eine Person mit? Kise ist hier“, bat sie das Kind. Diese nickte und besorgte einen weiteren Teller, ein Messer und eine Tasse. Derweil schlich Iv zu ihrem Zimmer und öffnete die Tür. Was sie sah, ließ sie schmunzeln.
Kagami hatte sich auf ihre Seite gelegt und die Nase in ihrem Kissen vergraben. Schade, dass sie ihn wecken musste. Aber das konnte sie ja freundlich machen. Sie ging zum Bett und küsste ihn auf die Wange. „Guten Morgen, Tiger.“ Dieser grummelte etwas Unverständliches und zog sie zu sich. Iv quieckte auf, als sie plötzlich neben ihm lag und er sie fest an sich presste. „Kagami Taiga“, versuchte Iv es erneut. Er öffnete ein Auge einen Spalt breit. „Hm?“ „Es gibt Frühstück. Kyoko hat sich viel Mühe gegeben." Gähnend und sich streckend setzte er sich auf. „Ich hoffe, dass es auch was Anständiges zu Essen gibt“, murmelte er müde, stand aber auf. Iv kicherte und folgte ihm zur Tür. „Zieh lieber eine Hose an. Kise ist zu besuch. Nicht, dass er noch auf deinen Geschmack kommt“, riet Iv ihm kichernd. Kagami sah sie ungläubig an. „Hast du den Verstand verloren? Kise hat nicht einen Hauch Interesse an mir.“ Trotzdem zog er sich eine Jogginghose über.
Gemeinsam verließen sie das Zimmer. Kyoko hatte Eier auf den Tresen neben dem Herd gestellt und eine Pfanne auf ein Kochfeld. „Ivory-nee, kannst du mir bitte helfen?“ Iv nickte lächelnd. Gemeinsam machten sie Rührei mit Speck und Schnittlauch.
Vom Geruch angelockt tauchte auch das zweite Paar auf. Kise sah sexy, Kuroko niedlich aus. Beide hatten verstrubbelte Haare und kleine Äuglein. Außerdem war Kise fast so gut trainiert wie Aomine.Und das wollte was heißen. „Morgen“, nuschelte Kuroko und fiel fast über Talli, die sich sofort auf den Blauschopf stürzte.

Gemeinsam räumten sie nach dem Essen auf. Plötzlich vibrierte Ivs Handy. Neugierig nahm sie es zur Hand. Eine Nachricht bei Facebook. Wer konnte das sein?

Hallo Ivory-chan. Ich musste dich unbedingt erreichen, hab aber keine Nummer. Hier ist Yuge Kumiko.

Iv traute ihren Augen nicht. Kumiko hatte sich bei Facebook angemeldet? Jetzt war sie mehr als nur neugierig, was der Grund war. Aber eigentlich konnte sie es sich schon denken.

Guten Morgen, Kumiko-chan. Wie kann ich dir helfen?

Ich würde heute gerne zu eurem Picknick kommen, weiß aber nicht, wo ihr sein werdet und ob ich wirklich kann und wie ich hin komme und was ich mitnehmen soll, ob ich was mitnehmen soll… Sry, ich bin ein bisschen nervös.

Ist doch kein Ding. Naja, du könntest Süßzeug mitbringen. Daran haben wir nicht gedacht.

Ok, dann bringe ich das mit. Wo werdet ihr denn sein?

Kennst du den Basketballplatz am Ende des großen Parks in der Nähe der Schule?

Ja

Da werden wir sein. Die Jungs wollen spielen und der Rest will chillen.

Ich glaub ich werde kommen.


Dann war sie off. Iv grinste. „Ich habs gewusst“, murmelte sie. „Was gewusst?“, fragte Kagami und schlang seine Arme um ihre Mitte. „Das ist ein Geheimnis, Tiger“, grinste sie und küsste ihn auf den Hals. Und machte ihm dabei einen Knutschfleck. Kagami seufzte schwer. „Bist du es nicht langsam leid?“, fragte er. Sie schüttelte lachend den Kopf. „Gar nicht.“ Damit verschwand sie tänzelnd im Bad.
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