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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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14.05.2015 1.080
 
In der Pause zog Takao Ivory zur Seite. „Iv-chan, ich brauche deine Hilfe“, begann er. Sie lächelte sanft. „Geht es um die Brünette von gestern?“, fragte sie. Er zog eine Augenbraue hoch und lachte dann schnaubend. „War ja klar, dass du das mitbekommst. Und ja, es geht um sie.“ „Sie heißt Yuge Kumiko, ist 18 Jahre alt und ließt wahnsinnig gerne. Hauptsächelich Liebesromane. Sie macht Yoga und mag Basketball recht gerne, hat aber keine Lust es wirklich zu spielen. Sie hat keine Freunde und geht auch nie raus. Sie ist bei keinem sozialen Netzwerk, hat ein Uralthandy und mag keine beliebten Leute, die ihren Status ausnutzen. Ihre Lieblingsfarbe ist Lila und…“ „Ok, ok. Du weißt, dass Stalking strafbar ist?“, fragte Takao erschöpft. Iv grinste. „Das hab ich alles raus gefunden, als ich mit einer ihrer Klassenkammeradinnen geredet habe.“ Sie zuckte nonchalant mit den Schultern. „Dachte es könnte dir helfen. Oh, und sie ist vom Sternzeichen her Löwe.“
Takao starrte sie ausdruckslos. „Bist du schon so zur Welt gekommen oder wer hat dich so geformt?“, fragte er lachend. Iv grinste. „Entschuldige bitte, aber hast du bemerkt, wer meine Freunde sind?“ Er grinste. „Oh ja.“
„Soll ich dir helfen?“, fragte Iv ernst und sah ihn fragend an. „Du musst meine Hilfe nicht annehmen. Das muss keiner, wenn man mich denn mal nach Infos fragt.“ Nachdenklich runzelte Kazunari die Stirn. „Ich brauche deine Hilfe, so viel ist klar. Aber irgendwie will ich sie auch nicht“, erklärte er. Schwer seufzte er. „Was soll ich nur tun?“ „Lern sie doch erst mal kennen. Wenn sie dich näher kennen lernt, bemerkt sie vielleicht, dass du anderes bist, als die ganzen Blender“, schlug Iv aufmunternd vor und ging zurück zu den Anderen.
Takao lächelte schief. Iv war wirklich ein Goldschatz. Er ging über den Innenhof zu einem Baum, unter dem eine runde Bank stand. Darauf saß Kumiko und laß. Dabei knabberte sie an einer Karotte. Sieht irgendwie süß aus. Wei ein kleines Kaninchen, dachte Takao und schmunzelte. „Hallo“, begrüßte er sie, als er vor ihr stand. Ihr Kopf ruckte hoch und sie sah ihn leicht erschrocken an. „Was?“, fragte sie mit belegter Stimme. „Darf ich mich zu dir setzen?“, fragte er höflich. Sie klappte ihre Bentobox zu. „Klar, die Bank gehört ganz di…“ „Ich wollte mich zu dir setzen, weil ich dich kennen lernen will. Sonst nichts“, sagte er und sah ihr fest in die Augen
Kumikos Herz begann zu rasen. Meinte er es wirklich ernst? Einige Mädchen aus dem Tanzkurs kamen zu ihnen. „Hallo Takao-kun. Du siehst heute wirklich besonders gut aus“, sagte die Eine. „Danke.“ Er wandte sich wieder Kumoko zu Das zweite Mädchen drängte sich dazwischen. „Takao-kun, willst du mit uns nach der Schule zum Karaoke?“, fragte sie und klimperte mit ihren langen Wimpern. „Du hast gerade ziemlich rüde meine Gesprächspartnerin ausgegrenzt“, knurrte er, statt einer Antwort auf ihre Frage. Kumikos Augenbrauen zuckten in die Höhe, als sie das hörte und Takaos Gesichtsausdruck sah. Er war wirklich angesäuert.
Die Mädchen starrten ihn entsetzt an. „Du redest mit diesem Mauerblümchen? Auch noch freiwillig”, fragte eine ungläubig. “Ja, ich rede freiwillig mit ihr. Habt ihr ein Problem damit?” Sie duckten sich leicht und gingen. „Dann wird doch glücklich mit dem Mauerblümchen“, fauchte eine wütend. Kazunari rollte mit den Augen. Dann sah er Kumiko wieder an. „Also, kann ich mich jetzt zu dir setzen oder soll ich gehen?“, fragte er. Kumiko blieb die Antwort erspaart, da die Schulglocke läutete. Takao fluchte. „Das musste ja passieren.“ Damit drehte er sich um und ging zum Eingang.
Kumiko sah ihm mit großen Augen nach. Er wollte sie kennen lernen. Naja, warum eigentlich nicht? Er scheint nett zu sein. Und Ivory-chan scheint ihn zu mögen. Ihrem Urteil kann man trauen, das hab ich ja schon gesehen.
Vor einigen Tagen hatte Ivory einem Jungen die Hand verdreht, als er eine Abfuhr nicht vertragen hatte. Dabei hatte sie ihm ganz klar gesagt, was sie nicht an ihm mochte. Und diese Dinge waren genau die Dinge, die auch Kumiko nicht mochte. Auch früher schon hatte sie die Urteilsfähigkeit des Mädchens gesehen und für einwandfrei befunden. Außerdem beneidete sie die Ballerina. Sie war schlank, sportlich, beliebt, wunderschön, intelligent, hatte Freunde und war hübsch. All die Eigenschaften, die Kumiko fehlten. Naja, bis auf die Intelligenz. Kumiko hatte einen IQ von 155. Und alles über 150 war ein Genie. Welchen IQ Ivory hatte, wusste Kumiko nicht, aber er konnte auch nicht unter 150 liegen. Dafür war sie zu schlau.
Kumiko seufzte und ging in ihr Klassenzimmer. Dort erdolchten sie schon einige Blicke.


Takao war mehr als nur sauer über den Ton, der seine Gelegenheit, Kumiko kennen zu lernen, verdorben hatte. Iv strich ihm tröstend über den Rücken. „Das wird schon. Keine Sorge, sie wird an dich denken. Ganz bestimmt. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr euch ja auch so mal treffen. Lad sie doch für morgen ein“, schlug sie vor. Das tat er auch.
Er wartete vor ihrem Klassenzimmer auf sie. Als sie raus kam, erschrack sie zuerst. Dann sah sie ihn fragend an. „N paar Freunde und ich gehen morgen in den Park und wollen Basketball spielen, Piknicken und einfach chillen. Willst du mitkommen?“ Er betete, dass sie ja sagte. Bitte sag ja, bitte sag ja! „Ich würde gerne kommen, aber meine Eltern erlauben mir nichts, ohne, dass ich sie um Erlaubnis gefragt habe. Aber sie arbeiten den ganzen Tag, weswegen ich sie nicht sehe. Es tut mir leid.“
Takaos Magen verkrampfte sich. Sie hatte ab gesagt. „Ok, dann vielleicht wann anders“, verabschiedete er sich und ging.

Kumiko sah ihm nach. Sie hatte gerade eine gewaltige Lüge erzählt. Ihre Eltern würden sie auch ohne Erlaubnis gehen lassen. Aber Kumiko war sich noch immer nicht sicher, ob er sie wirklich kennen lernen oder verarschen wollte. Und solange das nicht geklärt war, konnte sie nicht mit ihm gehen.
„So so, du bist also Kumiko. Das Mädchen, welches Takao den Kopf verdreht.“ Erschrocken fuhr sie herum. Da stand Sasabe Ivory. Sie sah ziemlich ernst drein. „Weißt du, wenn du ihn nicht magst oder nichts mit ihm zu tun haben willst, sag es. Aber lass ihn nicht leiden. Wenn du dich nicht entscheidest und ihn weiterhin leiden lässt, mache ich dir das Leben zur Hölle. Denn ich beschütze meine Freunde.“ Damit ging sie in die Richtung, in die auch Takao verschwunden war.
Kumiko sah der Brünetten nach. Sie konnte die Amerikanerin ja verstehen. Aber wie sollte sie über ihren Schatten springen, der Null Selbstbewustsein hatte?
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