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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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Dieses Kapitel
1 Review
 
14.05.2015 771
 
Takao stand mit dem Rest der Clique auf dem Rasen und bespaßte Kyoko. Ihm war das Kind sofort ans Herz gewachsen. Dem Rest gings nicht besser. Sie alle hatten einen Narren an der Kleinen gefressen. Midorima war zwar nicht so begeistert, dass sie nun ein Kind bei sich hatten, aber auch er konnte nicht leugnen, dass er Kyoko mochte. Immerhin brachte er ihr das richtige Werfen bei.
Takao fragte sich schon, ob Kyoko mal genauso basketballverrückt enden würde, wie ihre „Familie“. Nigou war ja das beste Beispiel, dass es so kommen konnte. Bei Talli bestand auf noch die Gefahr.
Im Moment allerdings spielten sie Fangen. Dabei bemerkte Takao aus dem Augenwinkel immer wieder ein Mädchen. Sie war sehr unauffällig. Kurze, dunklebraune Wellen, dünne Brille, unauffällig angezogen und ein Buch in der Hand. Takao hatte sie schon häufiger gesehen. Die Meisten übersahen sie, da sie so unscheinbar war. Kazunari kannte sie nicht, wusste nichts von ihr, nur, dass sie in seine Paralellklasse ging und mochte sie doch auf Anhieb. Ihre Art war ihm sympatisch. Sie plapperte nicht zu viel, war nicht auf Mode und Aussehen fixiert. An und für sich eine wunderbare Person.
Nach einer Weile hielt er es nicht mehr aus und ging zu ihr. Ließ seine Freunde einfach stehen. Je näher er kam, desdo nervöser wurde er. Warum war er nervös? Sie war nur eine Schulkameradin. Als er vor ihr stand, war er wiederdie Ruhe selbst. „Hallo.“ Sie sah auf. Hinter der Brille mit dem dünnen Drahtgestell funkelten hellgrüne Augen. „Willst du mich auch verarschen?“, fragte sie und schloss ihr Buch. Verwirrt runzelte er die Stirn. „Nein. Ich wollte mich mi dir unterhalten. Ist das verboten?“ Sie sah ihn misstrauisch an. „Warum solltest du? Du bist ein Sportler, ungeheuer beliebt, hat eine Clique aus anderen tollen Sportlern und bist mit dem beliebtesten Mädchen der Schule befreundet. Warum sollte sich also gerade jemand wie du sich für mich interessieren?“, fragte sie kühl und stand auf. „Ich gehe jetzt. Einen schönen Tag noch.“
Mit offenem Mund starrte Takao ihr nach. Und ich dachte, sie sei nur schüchtern. Geknickt ging er zurück zu den Anderen.



Kumiko lehnte an der Mauer, die den Platz begrenzte und presste eine Brust auf ihr wild rasendes Herz. Takao Kazunari hatte mit ihr gesprochen. Mit ihr! Das hätte sie nie für möglich gehalten. Und dann hatte sie auch noch so ruhig und kühl mit ihm gesprochen… Sie wurde bleich.
Gott, bin ich ein dummes Schaf! Ihr wurde bewusst, dass er es vielleicht auch ernst gemeint hatte. Und was tat sie, sie verscheuchte ihn. Aber zurück gehen wollte sie nun auch nicht. Das würde alles kaputt machen. Stattdessen ging sie Heim und beendete ihr Buch. Ihre Eltern waren noch nicht Zuhause und andere Bewohner gab es in der Wohnung nicht.
Als sie das Ende des Buches gelesen hatte, wusste sie nichts mehr mit sich anzufangen. Sie hatte keine Freunde, mit denen sie was unternehmen konnte. Kaum einer bemerkte sie. Und wenn sie sie bemerkten, dann verspotteten sie sie nur. Schon früh hatte Kumiko begriffen, dass es nichts half, wenn sie sich wehrte. Das stachelte die Verspotter nur an. Deswegen hatte sie angefangen sie zu ignorieren. Denn dann wurde ihnen ziemlich schnell langweilig.
Kumiko ging duschen und zog sich dann ihren Schlafanzug an. Und es war wirklich ein Anzug. Hemd und lange Hose in einem dunklen Violett mit pinken Einhörnern. Darin konnte sie am besten Schlafen. Es war ihr Glücksbringer.
Irgendwann hörte sie dann ihre Eltern. Ein Blick auf die Uhr sagte dem Mädchen, dass es schon wieder 23 Uhr war. Ihre Eltern kamen spät und gingen früh. Als Kumiko einmal gesagt hatte, sie fände das unfair, hatte ihr Mutter nur gesagt: „Irgendwer muss es doch tun. Und uns bringt es Geld. Warum sollten wir es dann nicht tun? Und wenn wir Heim kommen, haben wir ja dich.“
Aus diesem haben wir ja dich war schon lange nichts mehr geworden. Sie sahen sich äußerst selten. Doch Kumiko hatte eine Methode gefunden, mit der sie mit ihren Eltern reden konnte. Briefe. Sie schreiben sich gegenseitig welche und legten sie dann in eine Schale im Wohnzimmer.
Kumiko kuschelte sich zurück in ihre Kissen und begann wieder ins Land der Träume abzudriften.



Takao schlurfte hinter Midorima her. Seine Laune war im Keller. Es war Freitag und seine letzte Chance dem Mädchen nahe zu kommen, bevor das Wochenende begann. Doch wie sollte er das anstellen? Sie mochte ihn ja anscheinend nicht. Sollte er sich von Iv und Nanase helfen lassen? Vor allem Ivory bekam a so ziemlich alles auf die Reihe, wenn sie ihren Freunden helfen konnte. Es war bestimmt einen Versuch wert.
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