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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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Dieses Kapitel
1 Review
 
10.05.2015 936
 
Nanase lag neben Akashi im Gras und genoss die Sonne. Trotzde der Wärme merkte man, dass es kühler wurde. Der Sommer neigte sich seinem Ende. Ebenso Nanases Geduld. Sie wartete sehnsüchtig darauf, endlich mit Akashi weiter gehen zu können, als ab und an küssen. Und selbst dabei war der Rotschopf sehr distanziert. Als würde er alles ganz genau kalkulieren. Jede Berührung, jede Bewegung, alles. Dabei wünschte sich Nanase so sehr, dass auch Akshi mal dem Verstand einen Tritt aus dem Fenster gab. Egal, ob beim Küssen oder wenn sie nur beisammen lagen. Aber, nichts. Er war nur am Kalkulieren.
Nanase stand auf. "Bis morgen", verabschiedete Akshi sie. Sie biss die Zähne zusammen, um keine Regung zu zeigen. "Ja, bis denn." Damit drehte sie sich um und ging. Allerdings nicht nach Hause, sondern zu Iv. Vor der Haustüre blieb sie stehen und klingelte. Drinnen bellte Talli und Iv rief sie zur Ordnung, ehe sie die Tür öffnete. "Du siehst echt Scheiße aus", bemerkte Iv und zog ihre Freundin in die Arme.
Nach einigen Minuten lösten sie sich von einander und gingen in die Wohnung. Talli begrüßte das Mädchen freudig. Nanase hob Talli auf den Arm und kuschelte sich andas weiche Fell. Die Freundinnen setzten sich aufs Sofa. Wo Nanase in Tränen ausbrach. "Ich kann nicht mehr. Akshi ist nie wirklich bei mir. Selbst beim Küssen kalkuliert er jede Bewegung, alles. Es fühlt sich an, als hätte er das Alles nur einstudiert und nun endlich vorgeführt", schniefte die Schwarzhaarige. Iv gab ich eine Box Taschentücher. "Ich glaube, Akashi versucht dadurch seine Nervosität und Unerfahrenheit zu überspielen. Du kennst ihn doch inzwischen. Er braucht es, alles unter Kontrolle zu haben. Aber bei dir klappt es nicht, denn du gehörst nicht zu seiner Mannschaft, du bist seine feste Freundin. Er weiß ganz genau, dass er dich nicht einfach rum kommandieren kann. Das macht ihm Angst", erklärte Iv und strich ihrer Freundin eine Strähne aus dem Gesicht.
"Und was mache ich jetzt?", wollte Nanase entmutigt wissen. "Du wirst ihm ganz einfach sagen, dass er mit dem Kalkulieren aufhören soll, ansonsten gehst du", erklärte Iv. "Meinst du wirklich, dass das klappt", fragte Nanase zweifelnd. "Du kannst natürlich auch so weiter machen wie bisher und ihn euer Liebesleben kalkulieren lassen oder du machst Schluss." Iv zuckte mit den Schultern. Nanase seufzte.
"Ivory-nee! Wir sind wieder da!" Kyoko kam in den Raum gestürmt. Sofort sprang Talli von Nanases Schoß und rannte zu dem Kind. Diese lachte. "Tetsu-nii und Taiga-nii sind mit mir zum Hundepark und da habe ich mit Nigou Stöckchen-holen gespielt. Dann hat Tetsu-nii mir einen Basketball gegeben und Nigou hat..." Kyoko brach ab, als sie Nanase sah und seren verheultes Gesicht. "Nanase-nee! Ist was passiert?", fragte die Kleine besorgt und umatmte die Ältere. Tröstend strich sie über die schwarzen Haare Nanases.
"Es geht schon wieder. Ich musste mich nur einmal richtig ausweinen", beruhigte Nanase das Kind. Taiga und Tetsuya waren inzwischen auch indie Wohnung gekommen. Nigou kam müde hinter ihnen her getrottet. Den hatte Kyoko ordentlich fertig gemacht. Kagami runzelte die Stirn. "Ist es wegen unserem Tyrannen?", fragte er. Iv sah ihn warnend an und dann zu Kyoko. Er hob abwehrend die Hände und sagte dann: "Hey, Kyoko. Geh doch schonmal duschen." Das Kind schmollte, tat aber wie geheißen. Als die Jugendlichen die Dusche rauschen hörten, begannen sie zu reden.
"Ja, es geht um den kleinen Tyrannen. Er kalkuliert ein wenig zu viel", stimmte Iv Kagami zu. "Dann geig ihm deine Meinung!", beschloss der ehemalige Seirin Power Forward. Nanase verzog unwillig das Gesicht. "Na gut."

Am nächsten Tag - Kyoko war wieder bei Taiga gewesen - gingen die Mädchen zum Training. Sie warteten, bis es zu Ende war. Sofort kamen die Vergebenen zu ihren Freundinnen und ließen sich küssen. Iv grinste. "Vielleicht solltet ihr euch eine ruhige Ecke suchen", schlug sie vor. Nanase nickte. "Stimmt, hier haben wir keine Ruhe zum Reden." Akashi runzelte verwirrt die Stirn. "Reden?" "Ja, du weißt schon. Man öffnet den Mund und beansprucht seine Stimmbänder. Das erzeugt einen Ton, der dann..." "Ich weiß, was Reden ist. Ich verstehe nur nicht, warum du mit mir in Ruhe reden willst." "Du wirst es verstehen. Komm." Nanase zog ihn mit sich auf die andere Seite der Halle.
Sie atmete nochmal tief durch, ehe sie begann. "In letzter Zeit habe ich immer stärker den Eindruck, als würdest du alles vorherkalkulieren. Das ist... ist... unangenehm, um es mal freundlich auszudrücken", begann Nanase und sah ihm fest in die Augen. Akashi sah sie mit offenem Mund an. "Vorherkalkulieren?", wiederholte er. "Ja", stimmte Nanase zu. "Und das mag ich nicht. Entweder du hörst auf damit und lässt es einfach alles auf dich zu kommen, oder ich beende es, bevor es mich verletzt."
Akashi sah das Mädchen an, konnte ihre Worte erst nicht verstehen. Doch nach und nach begriff er, was sie ihm sagen wollte. Sie würde an dieser gefertigten Beziehung kaputt gehen. "Ich versuche mich zu bessern. Aber ich bin schon so drinnen, dass es Jahre dauern könnte, bis ich es ganz ablegen k..." Nanase küsste Akashi auf den Mund. Nur ganz kurz. "Mehr verlange ich gar nicht."

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Zwei Kapis an einem Tag (wenn auch zeitversetzt)! Das nenne ich einen gelungenen Nachmittag/Frühabend.
lg an euch alle, besonders Pengu!
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