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Tanz des Spiels 3

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Aomine Daiki Kagami Taiga Kise Ryōta Kuroko Tetsuya Momoi Satsuki Murasakibara Atsushi
07.02.2015
10.06.2015
48
54.269
5
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10.05.2015 1.089
 
Der nächste Morgen war überraschend ruhig. Kyoko schlief ziemlich lange. Erst um 10 kam sie aus Kagamis Zimmer geschlurft, sich den Schlaf aus den Augen reibend. „Morgen“, murmelte sie und umarmte Ivory. Danach umarmte sie auch Taiga, der sie etwas verblüfft hoch hob. Kyoko nutzte die Gelegenheit und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Guten Morgen, Kagami-kun“, begrüßte sie ihn und lächelte. „Guten Morgen, Kyoko-chan“, begrüßte er sie schief lächelnd. „Kommt, aufessen. Wir müssen in 15 Minuten los“, sagte Iv und biss in ihr Toast. Kagami setzte Kyoko auf einen Hocker ab. „Warum und wohin?“, fragte das Kind neugierig. „Wir müssen die Bahn zur Schule schaffen. Und du wirst mitkommen“, erklärte Kuroko. Kyoko blieb der Mund offen stehen. „Ich komme mit?“
Iv lächelte. „Natürlich. Wir werden dich nicht alleine hier lassen. Du kannst dir aussuchen, bei wem du bleiben willst, während des Unterrichts“, verkündete die Tänzerin. Allen war sofort klar, dass es Iv sein würde. Doch sie lagen falsch. Und es war auch nicht Kuroko.
„Warum denn ich?“, fragte Taiga verwirrt. „Weil du ein toller Onii-san bist“, erklärte Kyoko und aß auf. Kuroko und Iv grinsten sich an. Kagami seufzte und ging sich anziehen. Kyoko und Iv taten es ihm gleich, Kuroko war schon fertig.
Gemeinsam gingen sie zur Bahn und stiegen ein. Dabei bemerkte der Rest ihrer Gruppe Kyoko erst nicht. Doch dann sah Nanase sie und riss die Augen auf Tellergröße auf. „Kyoko-chan?“ Das Kind grinste. „Hallo Nanase-nee“, begrüßte das Kind die Ältere brav. Nun war auch der Rest auf sie aufmerksam geworden. „Wer bist denn du?“, fragte Himuro sanft lächelnd. „Ich heiße Kyoko“, stellte sie sich schüchtern vor und klammerte sich anKagamis Hand. Dieser strich ihr sanft über den Kopf. „Sie ist das Mädchen aus dem Waisenhaus. Gestern stand sie plötzlich vor unserer Haustür“, erklärte Iv lächelnd. „Und das sind Aomine Daiki, Akashi Seijuro, Momoi Satsuki, Himuro Tatsuya, Midorima Shintaro und Takao Kazunari.“ Kyoko sah Aomine ängstlich an. „Ivory-nee, der macht mir Angst“, sagte das Kind und deutete auf Daiki. Dieser hob eine Braue. „Und der da?“, fragte er und deutete auf Akashi. „Der sieht nett aus. Außerdem ist er lieb zu Nanase-nee“, erklärte Kyoko und lächelte Akashi an.
Auf Aomines dümmlichen Gesichtsausdruck hin musste Iv lachen. Und nich nur sie. Nanase umarmte das Kind. „Aber Aomine-kun ist auch nett. Ab und an.“ Den letzten Teil konnte sie sich nicht verkneifen. Aomine sah sie wütend an. „Das verspricht Rache“, schwor er düster. Akashi sah Aomine fest in die Augen. „Treib es nicht zu weit, Aomine-kun.“ „Ja, ja.“
Bei ihrer Haltestelle angekommen stiegen sie aud und gingen zur Schule. Dabei lief Kyoko zwischen Kagami und Kuroko. Diese machten mit ihr „Engelein-flieg“. Kyoko lachte in einer Tour. Dann trennten sich ihre Wege. Wie immer gab Taiga seiner Freundin einen Kuss zum Abschied. Akashi tat es bei seiner. Dann gingen sie mit Kyoko zu ihrem Unterricht. Iv sah ihnen nach. „Ob das gut geht“, sprach sie ihre Bedenken aus. Nanase kicherte. „Auf keinen Fall.“

Bei ihrem Klassenzimmer angekommen starrte erst einmal die ganze Klasse Kyoko an. Diese versteckte sich hinter Kagamis breiten Rücken. „Taiga-nii, die machen mir Angst“, sagte sie ängstlich. „Keine Sorge, Kyoko-chan. Wir beschützen dich“, versprach Kagami und lief mit ihr die Treppen zu seinem Platz hoch. Akashi setzte sich neben Kyoko. „Keiner wird dir was tun. Darauf hast du mein Wort, Kyoko-chan“, flüsterte er ihr ins Ohr. Da umarmte sie ihn spontan. „Danke, Akashi-nii.“ Mehr als einem Schüler fiel die Kinnlade runter. Akashi interessierte es nicht, stattdessen erwiderte er die Umarmung und strich Kyoko über die Haare.
Als der Unterricht begann, gab Kagami Kyoko Blatt und Buntstifte. Sofort begann Kyoko zu malen. Sie war so ruhig, dass Kagami ein paar Mal zu ihr schielte, um sich zu vergewissern, dass sie noch lebte. Sie war sehr artig und lenkte die Jungs nicht ab.
Nach dem Unterricht zog sie an Kagamis Shirt. „Taiga-nii, ich muss mal“, sagte sie. Er nahm ihre Hand und ging mit ihr zu den Toiletten. Schnell war sie verschwunden. Kagami wartete auf der anderen Seite an die Wand gelehnt. Einige Jungs kamen vorbei und grüßten ihn. „Taiga-nii, können wir zu Ivory-nee und Nanase-nee gehen?“, fragte sie lächelnd. Kagami lächelte. „Sicher, Kyoko-chan.“ „Äh? Taiga-nii?“, wiederholte einer der Jungs verdattert. „Ja, ist ne längere Geschichte“, sagte Kagami und kratzte sich am Hinterkopf. „Wir haben vor dem Training viel Zeit“, bemerkte der Zweite. Taiga seufzte. „Dann werdet ihr aber auch mi dem Rest reden. Die wissen es nämlich auch.“
Kyoko und Kagami gingen durch das Gebäude und zu Ivs Klassenraum. Die Tür stand offen und Ivory war gut zu sehen. Kyoko riss sich los und rannte los ins Zimmer und zu ihrer „Schwester“. „Ivory-nee!“ Das braunhaarige Mädchen fuhr herum. „Kyoko!“ In voller Geschwindigkeit sprang das Kind der Schülerin in die Arme. „Ich hab neben Taiga-nii und Akashi-nii gesessen und gemalt und hab nicht gestöhrt, oder?“ Sie sah Kagami an, der zu ihnen getreten war. „Nein, du warst sehr brav. Ich hab manchmal gedacht, du bist nicht mehr da, weil du so ruhig warst“, stimmte er zu. Iv strich dem Kind eine Strähne aus dem Gesicht. „Wollen wir was essen?“, fragte Iv und holte drei Bentoboxen aus ihrer Tasche. Nanase nahm ebenfalls eine Box aus ihrer eigenen Tasche. „Auf geht’s!“

Der Schultag war rum und die Gruppe fuhr Heim. In der Bahn wurde Kyoko von allen verabschiedet. Auf dem Stück Heimweg, welches sie zu Fuß bestreiten mussten, hüpfte Kyoko fröhlich herum. In der Wohnung kuschelte sie sofort mit den Hunden und ging dann mit ihnen und Kuroko raus.
Kagami und Iv standen alleine in der Wohnung. Iv ging in die Küche und holte sich ein Glas Wasser. „Und? Bist du immer noch gegen Kyoko?“, fragte Ivory und lehnte sich mit der Hüfte gegen die Arbeitsplatte. „Ich habe ja nichts gegen sie, aber es bleiben die bekannten Probleme“, seufzte er. „Ich hab mich umgehört. Hier ganz in der Nähe gibt es eine Grundschule mit anschließender Betreuung. Sie ist nicht teuer, hat aber einen sehr guten Ruf“, erzählte das Mädchen und sah in ihr Glas. „Wann hast du das gefunden?“, fragte Kagami schmunzelnd. „Als du mit Kuroko beim Training warst.“ Kagami ging zu ihr, stellte das Glas weg und nahm sie in die Arme. „Du bist die wundervollste Person, die ich je kennen gelernt habe.“ Sie sah ihn mit ihren Himmelaugen an lächelte. Sanft strich sie ihm durch die roten Haare. „Ich liebe dich.“
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