Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Krone der Kaiserin

GeschichteAllgemein / P12
06.02.2015
06.02.2015
1
4.970
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
06.02.2015 4.970
 
Titel: Die Krone der Kaiserin
English Title: The Crown of the Queen
Autor: DancingStar
Crossover: PSI Factor/ Warehouse 13
Pairing: Connor/ Lindsay, Pete/ Myka
Rating: 12
Kategorie: AU, Mystery, Romance
Inhalt: Ein Artefakt lässt Mykas Erinnerung an das Warehouse verblassen. Werden Pete und seine neuen Freunde helfen können?
Anmerkungen: Inspiriert von vielen tollen Warehouse 13- Episoden und ich möchte bitte anmerken, dass ich die 5te Staffel noch nicht gesehen habe. Deshalb kann ich nur mutmaßen, wie es nach Season 4 weitergeht. :-)
Viele Grüße aus Bayern!

Die Krone der Kaiserin

„Kannst du bitte etwas schneller fahren?“, wollte Myka wissen, als Pete den großen Wagen eine schneebedeckte Straße entlang steuerte. Sie kamen soeben aus der nächstgelegenen Stadt. Es war einige Tage vor Weihnachten und sie waren alleine in der Pension, da Artie, Steve, Abigail und Claudia vom Rat den Auftrag erhielten, bei der Gründung von einem Warehouse in Australien zu assistieren.
Draußen war es eiskalt, deshalb rieb Myka ihre behandschuhten Hände.
„Mir ist auch kalt“, antwortete ihr Partner und bester Freund Pete. Sie fuhren an einem Auto vorbei, welches am rechten Straßenrand hielt. Eine Frau und ein Mann standen vor der geöffneten Motorhaube und redeten miteinander.
„Wer sind die beiden?“, fragte Myka in dem Moment, in dem sie vorbeifuhren.
„Keine Ahnung. Hab´ sie noch nie gesehen. Sollen wir anhalten und sie mitnehmen?“
„Nein!“, rief Myka, „Das ist die direkte Straße zur Pension. Sie sind vielleicht auf dem Weg zu uns und wenn wir einen Vorsprung haben, können wir sie aufhalten… Was auch immer sie von uns möchten...“
Nach weiteren fünf Minuten Fahrt stoppte Pete den Wagen von Leena´s Bed and Breakfast. Myka lief mit der Einkaufstüte eilig zum Haus und ließ Pete alleine bei seinem Wagen zurück. „Wir müssen heute Abend dringend miteinander sprechen!“, rief Myka ihm auf dem Weg noch zu. Dann fiel die Tür hinter ihr ins Schloss.
„Was immer du möchtest…“ Die kalte Luft umhüllte ihn und er dachte an das Paar, welches mit ihrem Auto am Straßenrand gestrandet war. Er beschloss, nicht auf Myka zu hören, stieg in den Wagen und fuhr erneut die Straße hinunter. Als er den silberfarbenen Audi sah, stoppte er und stieg aus.
„Guten Tag“, sagte er zu den beiden.
„Hallo. Ähm, unser Wagen ist kaputt…“, erklärte die blonde Frau.
„Der Keilriemen ist gerissen“, informierte ein schwarzhaariger Mann im Mantel, während er vom Motor aufsah, „Sie haben nicht zufällig einen Ersatz dabei?“
„Nein“, Pete schüttelte den Kopf.
„Unsere Handys funktionieren außerdem nicht“, ergänzte die Frau, „Haben Sie ein Handy dabei?“
„Ja, aber ich habe etwas besseres, was ich Ihnen anbieten kann“, antwortete Pete, „Am Ende dieser Straße gibt es eine Pension. Ich wohne dort und kann Ihnen eine Unterkunft für die Nacht besorgen. Außerdem gibt es dort ein Festnetztelefon, mit dem Sie Hilfe rufen können.“
„Danke, das ist sehr nett, aber wir steigen normalerweise nicht zu fremden Leuten ins Auto. Sie könnten ein Massenmörder sein…“
„Was?“
„Das war ein Scherz. Aber es ist etwas ungewöhnlich, dass uns ein wildfremder Mann mitten im Nirgendwo von South Dakota eine Unterkunft anbietet.“
„Sie haben Recht: Das klingt verdächtig. Ich würde unter diesen Umständen auch nicht mit mir mitfahren wollen.“ Pete reichte ihr sein Handy und die Frau telefonierte mit dem Pannendienst. Der könnte aber nicht vor morgen Nachmittag hier sein, erklärte der Mann am Telefon.
„Ich fürchte, wir müssen Ihr Angebot annehmen“, gab die blonde Frau klein bei, „Ansonsten erfrieren wir in der Nacht hier draußen...“ Falls der dunkelhaarige Mann, welcher ihnen großzügig Hilfe anbot, tatsächlich ein Massenmörder war, würden sie ohnehin das Zeitliche segnen.
„Ich verspreche, dass ich kein Killer bin“, Pete hob feierlich die Hand.
„Gut… Oh, das ist übrigens Connor, ich bin Lindsay.“
„Hi, ich bin Pete“, sie schüttelten einander die Hände, „Ich schlage vor, Sie steigen ein und lassen Ihren Wagen hier stehen.“

Leena´s Pension entpuppte sich als zauberhaftes Häuschen mit einem riesigen, schneebedeckten Garten. „Wer ist Leena?“, wollte Lindsay wissen, als sie aus dem Wagen ausstieg und Connor ihre Reisetasche nahm.
„Leena ist eine Freundin, die vor einigen Jahren verstorben ist. Die Pension gehörte ihr und ist inzwischen unter neuem Management aber wir fanden es falsch, das Haus nach ihrem Tod umzubenennen.“ Pete führte sie durch das Erdgeschoss und zeigte ihnen dann im ersten Stock zwei Gästezimmer. „Hier sind die Schlüssel… Es gibt in den Zimmer leider noch immer keine Fernseher.“
„Das ist in Ordnung. Wir benötigen aber nur ein Zimmer“, erklärte Lindsay und Pete verstand sofort. Da ihnen die Kälte noch in den Gliedern steckte, setzten sie sich im Wohnzimmer an den Kamin. Die fremden Stimmen im Haus, mit denen sich Pete unterhielt, lockten Myka aus ihrem Zimmer. Sie schlich die Treppe hinunter und sah die beiden unbekannten Personen, die auf einer Couch gegenüber von Pete hockten.
Pete und die Gäste unterbrachen ihr Gespräch, als sie den Raum betrat.
„Wer ist das?“, fragte die Frau mit den dunklen Haaren.
„Das sind Connor und Lindsay“, stellte Pete sie vor, „Und das ist Myka.“
„Ist das deine Frau?“
„Nein“, antwortete Pete.
„Wir hoffen, dass dir unsere Anwesenheit keine Probleme bereitet“, sagte Connor.
Myka lächelte. Doch dann lehnte sie sich in Pete´s Richtung. „Kann ich dich einen kurzen Moment sprechen?“
Sie verließen das Wohnzimmer und blieben vor der Tür stehen, um sich dort flüsternd zu streiten.
„Was machst du?! Wir haben doch geschworen, dass wir keine Zivilisten mehr in die Pension bringen“, zischte Myka leise, „Weißt du noch, was passiert ist, als wir das das letzte Mal getan haben? Paracelsus hat uns jede Menge Probleme bereitet.“
„Natürlich weiß ich das noch“, stimmte Pete flüsternd zu. Er streckte sich, um einen Blick zu riskieren: Connor und Lindsay saßen noch immer im Wohnzimmer und tranken Tee. „Aber die beiden sind harmlos…“
„Das haben wir damals auch gedacht…“
„Die beiden sind wirklich harmlos. Ich habe das im Urin.“
„Das sagst du ihnen so besser nicht…“
„Ach komm schon, Myka. Hab ein Herz. Die beiden haben eine Autopanne und möchten nur eine Nacht hier bleiben… Außerdem ist das eine Pension….“
„Dann sag ihnen, wir sind ausgebucht.“
„Es stehen aber keine Autos vor dem Haus und außer dir und mir ist niemand hier“, beschwerte sich Pete.
„Die können doch in ihrem Auto schlafen!“
„Ich weiß nicht, wann du zum letzten Mal aus dem Fenster gesehen hast, aber draußen herrscht tiefster Winter….“
Myka sah ein, dass sie diesmal nicht gegen ihn ankam. „Also gut. Aber morgen verschwinden sie wieder.“ Sie rollte mit den Augen und Pete ballte die Fäuste triumphierend während er eine jubelnde Grimasse schnitt.

Zum Abendessen gab es Pizza. Pete schämte sich ein bisschen, weil er seinen Gästen nichts Besseres als Pizza bieten konnte, aber Connor und Lindsay waren hatten kein Problem damit.
„Also, Connor und Lindsay“, begann Myka, als sie in ein Stück Käsepizza biss, „Was macht ihr beide beruflich?“
„Wir arbeiten für eine Organisation, welche unerklärliche Phänomene auf der ganzen Welt untersucht“, erklärte Connor und Myka verschluckte sich fast an ihrem Essen.
„Wir sind jetzt auf dem Weg nach Afrika. Angeblich sind dort aus einem Dorf alle metallischen Gegenstände verschwunden und gehäuft auf einem Hügel wieder aufgetaucht“, erklärte Lindsay nun und während sie das tat, entging Connor nicht der Blick, den sich Myka und Pete zuwarfen.
„…Letztes Jahr waren wir im Himalaya und haben nach dem Yeti gesucht“, erzählte Lindsay, „Kein Witz, es gibt ihn wirklich. Allerdings stellte sich bei genauerem Hinsehen heraus, dass es sich um einen riesigen Affen handelte.“
„Was macht ihr beruflich?“, fragte Connor nun.
„Wir arbeiten für den Secret Service“, antwortete Pete prompt.
„PETE!“, Myka war entsetzt, dass er so vertrauensselig war.
„Was ist?“, Pete verstand ihr Problem nicht.
„Was machen zwei Secret Service- Agenten hier in South Dakota?“
Noch bevor Pete antworten konnte, ging Myka dazwischen: „Das gleiche könnten wir euch fragen: Was machen zwei Leute vom… vom…“ Sie hatte den Namen ihrer Organisation vergessen.
„Vom OSIR“, ergänzte Connor.
„Danke… Was machen zwei Leute vom OSIR hier in South Dakota?“
„Wir sind eigentlich auf dem Weg zu einem Fall nach Montana. Angeblich sind dort Aliens gelandet“, als Connor das sagte, lachte Pete, dass er es ja schon immer gewusst hatte, „Aber weil aufgrund des Schnees sämtliche Flüge gestrichen wurden und auch die Züge nicht fahren, sind wir mit seid Chicago mit dem Auto unterwegs. Nicht mal in Des Moines oder Sioux Falls sind Flüge zu bekommen…“
„…wahrscheinlich kommen wir niemals dort an“, ergänzte Lindsay.
„Wir haben ausgepackt“, sagte Connor, „Jetzt seid ihr dran.“
„Wenn ihr euch mit paranormalen Phänomenen auskennen, habt ihr sicherlich schon einmal vom Warehouse gehört.“
„PETE!“, Myka war entsetzt.
Connor und Lindsay sahen sich an. „Ja, aber wir dachten immer, das sei ein Mythos. Wir haben uns mehrfach bemüht, eines der Warehouses aufsuchen zu dürfen, aber unsere Anträge wurden immer abgelehnt.“
Pete erhob sich nun von seinem Stuhl und grinste. „Dann ist heute euer Glückstag.“

„Willkommen im Warehouse 13“, sagte Peter, als er seine neuen Freunde auf den Balkon vor Arties Büro führte. Connor und Lindsay blickten auf ein gigantisches Lagerhaus.
„Das ist unglaublich“, Connors Stimme war ehrfürchtig, „Ich habe es mir immer kleiner vorgestellt.“
„Wie groß ist das Warehouse?“, wollte Lindsay wissen.
„Es wächst stetig“, beantwortete Myka ihre Frage.
„Hier sind alle möglichen Artefakte gelagert. Mozarts Uhr, der Gehstock von Nelson Mandela, das Klavier von Lady Gaga…“
„Lady Gagas Klavier ist ein Artefakt?“, Lindsays Augen hellten sich auf.
„Hat mich auch sehr gewundert“, stimmte Myka zu.
„Das Klavier hat die Macht, jede Nacht Dinge erscheinen zu lassen, die derjenige der es spielt, sich wünscht… Die Nebenwirkung ist, dass es Alzheimer verursacht“, erklärte Pete, „Wir haben einige Interessante Gegenstände. Wenn ihr möchtet, zeige ich euch ein paar.“
„Sehr interessant. Danke!“
Weil Pete es ihnen vorschlug, gingen die beiden die Treppe hinunter.
„Bist du wahnsinnig?!“, flüsterte Myka.
„Ich zeige Ihnen nur harmlose Artefakte und verspreche, wir machen einen Bogen um den Bronze- Sektor.“ Im Bronze- Sektor waren böse Personen und Gestalten, die eine Strafe verdient hatten, in Bronzefiguren verwandelt worden und sie lagerten dort auch.
„Wenn Artie davon erfährt, wird er dich umbringen“, sagte Myka und verschränkte die Arme vor dem Brustkorb.
„Ja, aber du wirst es ihm nicht erzählen. Ich habe da eine Vorahnung…“, kaum hatte er das gesagt, ging auch er die Treppen hinunter.
„Du musst dich hier nicht als großartigen Gastgeber aufspielen!“, rief Myka ihm flüsternd hinterher und lehnte sich über das Geländer.
„Tu ich doch gar nicht!“
Myka beschloss, dass sie Pete folgen musste, bevor er noch mehr Dummheiten anstellte.

Der Korridor, durch den sie gingen, war in warmes, angenehmes Licht getaucht. Einige bunte Lichter tanzten in der Luft. „Nichts anfassen“, sagte Pete, als sie ein Regal erreichten, in dem eine Wikingerkopfbedeckung, der Helm eines Ritters und ein Cowboyhut lagerten.
„Und das ist dann wohl die Abteilung für lustige Hüte“, sagte Lindsay und grinste.
Während Pete Connor die Wirkung eines Artefakts demonstrierte, behielt Myka Lindsay im Auge.
“Was ist das?”, fragte Lindsay. Ein funkelndes Objekt hatte ihre Aufmerksamkeit erregt.
„Das?“, Myka kam zu ihr und blieb direkt neben ihr stehen. Wie Lindsay beugte sie sich zu einem Regal, in dem eine Krone auf einem roten Samtkissen gelagert wurde.
„Das ist die Krone der Kaiserin Sissi. Sie hat die Krone getragen als sie und ihr Mann, der österreichische Kaiser Franz Josef, zum König und zur Königin von Ungarn gekrönt wurden.“
„Was kann dieses Artefakt?“
„Man sagt, dass diejenige, die die Krone trägt genauso schön wie die Kaiserin Sissi wird.“
„Und was ist die Gegenseite?“, wollte nun Connor wissen, der ihr Gespräch gehört hatte. Myka und Lindsay richteten sich auf und drehten sich um.
„Das ist bisher unerforscht“, antwortete Myka.
„Wirklich? Kann ich mir nicht vorstellen“, antwortete Connor.
„Naja, nachdem die Kaiserin 1898 in Genf ermordet wurde, bewahrte der Kaiser einen Teil ihrer Besitztümer im Schloss in Wien in einer Kammer auf. Ein anderer Teil wurde zur Familie der Kaiserin nach Bayern geschickt…. Es gab nur eine Frau, die je versucht hat, die Krone zu tragen. Sie war wunderschön und faltenfrei, bis sie im Alter von 70 Jahren von einem Bus überfahren wurde.“
„Sehr tragisch“, kommentierte Connor.
„Ich wünschte, ich könnte es demonstrieren“, sagte Myka.
„Myka, du bist ja doch eitel“, Petes Stimme klang spöttisch, eigentlich meinte er es nicht so.
„Weißt du was?“, fragte sie herausfordernd, „Ich werde die Krone aufsetzen.“
„Warum willst du das tun? Du musst nicht schöner werden. Du bist bereits schön.“
„Was?“, Myka glaubte, sich verhört zu haben.
„Ach nichts.“ Pete kratzte sich an der Nase, während Myka die Krone von Sissi auf ihren Kopf setzte.
„Hör mal, Myka. Du musst nicht beweisen, dass du genauso cool bist, wie ich“, sagte Pete jetzt, „Leg die Krone wieder hin.“
„Sieht man schon einen Unterschied?“, wollte Myka wissen.
„Es sieht aus als ob leuchtende Schneeflocken aus der Krone regnen.“
„Wirklich?“, weil Myka die Schneeflocken nicht sah, stellte sie die Krone schnell ins Regal zurück.

Als sie wieder in der Pension angekommen waren, warf Myka zuerst einen Blick in den Spiegel. Sie fand, die Krone der Kaiserin zeigte bereits ihre Wirkung. Doch gleichzeitig fragte Myka sich, was die Kehrseite der Medaille und die Nebenwirkung dieses Artefakts war.
Ein Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken und sie sagte „Herein.“ Dann betrat Pete das Zimmer.
„Du wolltest heute mit mir reden“, erinnerte er sie, „Worum geht es?“ Er ließ sich auf ihr Bett plumpsen und hüpfte dort auf und ab.
„Wirklich?“, fragte Myka ratlos, „Naja, ich weiß nicht mehr, was ich mit dir besprechen wollte….“
„Es klang wichtig…“
„Es fällt mir wirklich nicht ein“, wiederholte sie, „Wenn ich es wieder weiß, dann sage ich es dir, in Ordnung?“
„In Ordnung“, Pete erhob sie und sie lächelte ihm vorsichtig zu, bevor er ihr Zimmer verließ.
Doch am nächsten Morgen nervte er sie noch mehr und so fragte Pete, während sie mit ihren Gästen frühstückten: „Ist dir wieder einfallen, worüber du mit mir sprechen wolltest?“
„Was?“, fragte Myka, während sie in einen Bagel biss.
„Du hast mir gestern gesagt, du musst mit mir reden. Worum geht es?“
„Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst.“
„Du bist komisch, seit wir aus der Stadt zurück sind.“
„Wir waren gestern nicht in der Stadt.“
„Doch, waren wir“, behauptete Pete. Es dämmerte ihm, was passiert war, als er Mykas ratloses Gesicht sah, „Das also ist die Nebenwirkung der Krone. Sie löscht Erinnerungen.“

Zur Mittagszeit hatte Myka die ganze letzte Woche vergessen, sie erkannte Connor und Lindsay nicht mehr. Stattdessen sprach sie von einer Katharina, mit der sie kürzlich in ein Hotel in Genf gezogen war. Pete kannte niemanden, der Katharina hieß.
Nachdem Myka am Abend eingeschlafen war, eilte Pete die Treppen ins Erdgeschoss hinunter. Seine Gäste saßen im Wohnzimmer und starrten besorgt ins Kaminfeuer.
„Wie geht es Myka?“, wollte Lindsay wissen, als Pete das Zimmer betrat.
„Sie hat bis jetzt das ganze letzte Jahr vergessen. Stattdessen spricht sie immer wieder von einem Rudolf.“ Er versuchte, auszurechnen, wie lange es dauern würde, bis sich Myka nicht mehr ans Warehouse erinnern konnte, aber er kam zu keinem Ergebnis.
„Warum bitten wir nicht diesen Artie um Hilfe?“, wollte Connor wissen.
„Weil er mir den Kopf abreist, sobald er erfährt, dass ich Zivilisten in das Warehouse geführt habe.“
„Aber ja! Das ist es“, sagte Lindsay, „Die Krone löscht nicht nur Mykas Erinnerungen: Sie überschreibt ihre mit den Erinnerungen der Kaiserin Sissi.“ Sie blickte in die fragenden Gesichter der beiden Männer. „Rudolf war der Sohn der Kaiserin“, erklärte Lindsay, „Er und seine Lebensgefährtin begingen Selbstmord. Das hat der Kaiserin damals das Herz gebrochen…. Myka hat doch selbst gesagt, Sissi wurde in Genf ermordet. Und sie hat davon gesprochen, dass sie mit einer Frau namens Katharina in Genf eingekehrt war… Ich nehme an, Katharina ist der Name der Zofe…“
Connor erhob sich nun von der Couch, „Ich habe eine Idee, wenn wir schon diesen Artie nicht um Hilfe bitten können: Vielleicht gibt es ein Artefakt, welches die Wirkung der Krone aufheben kann“, schlug er vor, „Aber wo sollen wir danach suchen?“
„Ich habe Artie einmal darüber reden hören, dass sich das Tagebuch der Kaiserin ebenfalls im Warehouse befindet“, erklärte Pete.
„Ein Tagebuch?“, fragte Lindsay, „Wie soll uns ein Tagebuch helfen? Die Lösung wird kaum dort niedergeschrieben sein….“
„Das ist mir bewusst“, gab Pete zu, „Sonst war Myka immer der klügere Kopf von uns beiden…“
Sie beschlossen jedoch, dass es eine Option war und so teilten sie sich auf: Connor durchforstete die Datenbank des Warehouse, ob es noch weitere Artefakte aus der Zeit der Kaiserin gab, Pete und Lindsay durchsuchten die Bücherabteilung nach dem Tagebuch der Kaiserin. Lindsay stand auf einer Leiter und räumte soeben die Notizblöcke von Charles Dickens in eine Kiste während sie lilafarbene Handschuhe trug. Pete stand ebenfalls auf einer Leiter und durchsuchte Kisten, jedoch auf dem Bücherregal nebenan.
„Darf ich dir eine Frage stellen?“, wollte Pete plötzlich wissen, aber er ließ ihr nicht die Möglichkeit zu antworten, „Seid du und Connor ein Paar?“
Lindsay legte die Stirn in Falten.
„Entschuldige, ich wollte dir nicht zu nahe treten….“ Es tat ihm leid, dass er mit der Tür ins Haus gefallen war.
„War das etwa die Frage, die du stellen wolltest?“, fragte Lindsay.
„Nein“, antwortete Pete kleinlaut, wie ein Junge, der etwas angestellt hatte, „Ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll….“
„Pete Lattimer!“, rief Lindsay, „Bist du etwa heimlich in deine Kollegin verliebt?“ Ihr Gesicht hellte sich auf, als Pete mit einem Schulterzucken eine Kiste ins Regal stellte. „Ich fühle mich geehrt, dass du ausgerechnet mich um Rat fragst“, sie legte eine Hand auf ihr Herz, „Weiß Myka davon?“
„Naja, also ich weiß nicht, wie….“
„Keine Sorge, mein Freund. Wenn die Zeit gekommen ist, wirst du wissen, wie du es ihr gestehst“, sagte Lindsay, „Ich kenne dich zwar nicht besonders gut, aber ich glaube, du bist ein feiner Kerl.“
„Danke.“ Pete griff nach der nächsten Kiste und zog sie aus dem Regal. „Ich hab es!“, rief er, „Ich habe das Tagebuch der Kaiserin gefunden!“

Sie trafen sich in Arties Büro und durchblätterten das Tagebuch der Kaiserin. „Ich bin fertig“, sagte Connor, der das Buch als erster gelesen hatte. Zuvor hatten sie festgestellt, dass es außer dem Tagebuch keine weiteren Artefakte der Kaiserin im Warehouse gab. Es gab auch keine Artefakte, die einst im Besitz eines Verwandten gewesen waren. Also gab es nichts, außer dem Buch, was ihnen helfen könnte.
„Gegen Ende ihres Lebens war die Kaiserin ziemlich depressiv. Man erzählte sich, dass sie mehrfach den Gedanken hatte, sich im Starnberger See zu ertränken. So, wie es ihr Cousin Ludwig II getan hatte“, Connor legte das Buch zur Seite.
„Mann, der Typ hatte alles: Ruhm, Reichtum, er hat auf Schloss Neuschwanstein gelebt und war trotzdem kreuzunglücklich….“, plötzlich dämmerte es ihm, „Soll das etwa heißen, Myka hegt Selbstmordgedanken?“ Als ihm bewusst wurde, dass sie Myka alleine gelassen hatten, beschloss er, dass er sofort in die Pension zurückkehren musste.

„Myka?“, rief Pete und eilte mit großen Schritten die Treppe hinauf. Er öffnete die Tür zum Zimmer seiner Partnerin und stellte fest, dass ihr Bett leer war. Auch nebenan im Badezimmer hielt sie sich nicht auf. Pete durchsuchte jedes Zimmer in der Etage. Dann machte er im Erdgeschoss weiter.
„Myka ist nicht hier“, er klang beunruhigt.
„Sie hat das Haus verlassen“, sagte Lindsay.
„Das weiß ich auch!“
„Sie hat eine Spur hinterlassen“, Lindsay deutete auf eine Spur feiner, glitzernder Schneeflocken, welche auf dem Teppich lagen, der zur Haustür führte.
„Die Krone. Myka hat die Krone aus dem Warehouse mitgenommen.“
Sie griffen nach ihren Jacken und einigen Taschenlampen. Bevor Pete das Haus verließ, ergriff er lilafarbene Handschuhe und eine Tüte, dann rannte auch er nach draußen. „Myka!“, rief Pete.
„Connor und ich gehen in diese Richtung“, schlug Lindsay vor.
„In Ordnung. Ich gehe da lang.“
Es war kalt. Sie mussten Myka finden. Lindsay verstand nun, warum die einzige Frau, die es gewagt hatte Sissis Krone zu tragen, von einem Bus überfahren wurde: Bestimmt war die Frau aufgrund der überschriebenen Erinnerungen nicht mehr daran erinnern, dass große Fahrzeuge für Fußgänger eine Gefahr darstellten.
Zweige schlugen in Lindsays Gesicht und ihr Fuß durchbrach den Eisdeckel einer kalten Wasserpfütze, während der Lichtkegel ihrer Taschenlampe über den Boden huschte. Sie hoffte, dass Myka nicht gestürzt war und bewusstlos auf dem Boden lag. Bei diesen Temperaturen würde sie das nicht lange überleben.
„Was gefunden?“, fragte Connor.
„Nein“, Lindsay schüttelte den Kopf, „Lass uns weitersuchen.“

„Myka!....“, Petes Atem bildete Wölkchen in der Luft, „Myka!“
Der Lichtkegel seiner Taschenlampe huschte durch den Wald, fing aber nicht mehr ein, als dürre Zweige und vom Himmel fallende Schneeflocken.
„Myka!“
Aber dann antwortete eine Stimme: „Pete!“
Er lief so schnell er konnte in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Sein Lichtkegel streifte schließlich eine Gestalt, welche mit den Füßen in einer Pfütze stand.
„Myka, bist du das?“
„Ja“, ihre Stimme zitterte, „Was mache ich hier?“
Pete erkannte, dass dies ein klarer Moment war, den Myka als sie selbst erlebte und nicht die Erinnerungen der Kaiserin Sissi.
„Du hast die Krone.“
„Nein, hab ich nicht. Sie ist im Warehouse.“
„Sie ist auf deinem Kopf, Myka.“
„Was?“, Myka bemerkte nun das schwere Gewicht auf ihrem Kopf, „Ich habe die Krone nicht genommen. Das schwöre ich.“
„Ich weiß, du kannst dich vermutlich nicht erinnern“, er machte einen Schritt auf sie zu, „Gibt mir die Krone.“
„Pete, hilf mir“, bat sie.
„Das versuche ich doch. Gib mir die Krone, Myka.“ Er hatte sie erreicht und seine Hand nach ihr ausgestreckt. Myka ergriff die Hand und überwand die letzte Distanz zwischen ihnen. Pete fühlte, wie kalt sie war. Sie musste mit der Krone einfach aus dem Haus gerannt sein, ohne sich etwas Vernünftiges anzuziehen.
„Pete, ich….“, Tränen traten in ihre Augen, „Ich glaube, das Artefakt verändert mich. Ich fühle, dass etwas nicht in Ordnung ist…“
„Das Artefakt überschreibt deine Erinnerungen mit denen der Kaiserin Sissi.“
„Das heißt, ich vergesse das Warehouse und all die Menschen, die darin arbeiten?“
Pete gefiel nicht, ihr zustimmen zu müssen, also schwieg er. Aber Myka kannte ihn zu gut: Sie wusste auch so, was das bedeutete.
„Ich will das alles nicht vergessen“, ihre Stirn lehnte an seiner, „Ich liebe dich, Pete.“ Mit ihrer Hand in seinem Nacken zog sie ihn zu sich und küsste ihn innig.
Pete nutzte die Gelegenheit und entriss ihr die Krone. In diesem Moment erfasste ein starker Schmerz ihren Kopf. Ihr Geschrei lockte Lindsay und Connor an.
Pete steckte die Krone in einen Beutel, der sogleich Funken sprühte. Lindsay nahm ihm den Beutel ab, als Myka bedrohlich schwankte und damit sie nicht in die Wasserpfütze stürzte, fing Pete sie auf. Sie war bewusstlos, deshalb trug er Myka zurück zur Pension. Dort legte er sie auf die Couch.
Myka war fast eine halbe Stunde lang bewusstlos, bis sie endlich die Augen aufschlug. Ihr Kopf schmerzte noch immer.
„Bist du in Ordnung?“, fragte Lindsay,  „An was kannst du dich erinnern?“
„Ich habe die Krone aufgesetzt und da war ein Licht… Ich glaube, ich habe nach jemandem gesucht, der Katharina heißt… Und dann erinnere ich mich nur noch an ein Gespräch mit Pete…. Wir standen im Wald und es war ziemlich dunkel…“ Während sie das sagte, sah sie ihn an. Das bedeutete, sie erinnerte sich auch an den Kuss.
„Sollen wir einen Arzt rufen?“, schlug Connor vor.
„Nein, es geht mir gut. Ich könnte eine Mütze Schlaf vertragen“, stimmte Myka zu. Sie halfen ihr, aufzustehen aber überließen es Pete, Myka in ihr Zimmer zu bringen. „Sollen wir wirklich keinen Arzt rufen?“, fragte er besorgt.
„Nein, es geht schon“, murmelte sie, „Bei dem Schneesturm kommt ohnehin niemand hierher…“ Sie brauchte nur ein warmes Bett und Schlaf.
Nachdem Pete sich davon überzeugt hatte, dass Myka tatsächlich schlief, ging er mit Connor und Lindsay ins Warehouse um die Krone wieder an ihren Platz zu bringen.

Am nächsten Morgen fühlte sich Myka viel besser. Ihre Erinnerungen an das Warehouse und an die letzten Jahre waren fast vollständig wiederhergestellt.
Sie fand Pete in seinem Zimmer und glaubte nicht, was sie sah: Er räumte auf. Soeben steckte er T- Shirts in die Schublade einer Kommode, als er sie bemerkte. „Hi“, lächelte sie.
„Hi“, erwiderte er.
Sie lehnte nun ebenfalls an der Kommode und sah ihn an. “Ich danke dir, dass du mich vor der Krone gerettet hast“, sagte sie und bemerkte selbst, wie merkwürdig das klang. Dann fiel ihr etwas ein: „Soweit ich mich erinnere, wollte ich dir etwas sagen, bevor das alles passiert ist.“
„Richtig“, Pete nickte. Er war gespannt und gleichzeitig sehr überrascht, als Myka nach rechts rutschte, sodass sie mit dem Rücken an der Kommode und direkt vor ihm stand. Sie schlang die Arme um seinen Hals und küsste ihn. Myka lächelte erleichtert, als er den Kuss erwiderte und sie seine Hände an ihrer Hüfte fühlte. Sie konnte sich nicht länger zurückhalten, schaffte es aber noch, sich mit dem letzten Funken Vernunft von ihm los zu machen.
„Das ist die letzte Nacht, in der wir das Haus für uns alleine haben“, bemerkte sie, „Morgen kommen Artie und die anderen wieder zurück… Ich nehme an, du weißt, was das heißt?“
„War es das, was du mir sagen wolltest?“
„Nein“, stimmte Myka zu, „Ich bin gespannt, wann wir es ihnen sagen. Unfassbar, dass sie noch nichts bemerkt haben.“
„Ja, ich kann´s kaum erwarten, Claudias Gesicht zu sehen.“ Pete schnitt eine Grimasse und Myka lachte. Genau wie Pete hatte sie das Geheimnis satt. Sie hüteten es bereits seit zwei Jahren.
„Es wird alles verändern. Wir können im gleichen Zimmer wohnen…”, schlug sie vor, „Und unser Versteckspiel hat ein Ende.“ Immer, wenn sie bei einer Mission waren, buchten sie zwei Hotelzimmer, doch sie benutzten stets nur eines. „Das wird höchste Zeit, weißt du?“, fragte Myka, „Lange kann ich es nicht mehr verbergen.“
“Ja, ich auch nicht.”
„Ich glaube nicht, dass wir über die gleiche Sache sprechen.“
Pete sah sie skeptisch an, als sie ihre Hände kurz vors Gesicht schlug und dann erneut die Arme um seinen Hals schlang. „Ich bin schwanger…. Endlich.“ Als sie vor zwei Jahren erfuhr, dass sie Krebs hatte, zerschlugen all ihre Pläne, denn sie hatte sich immer damit getröstet, dass sie jede Menge Zeit hatte Kinder zu bekommen. Mit einem Male realisierte sie, dass ihr Wunsch immer ein Wunsch bleiben würde und sie erkannte, wie gerne sie mit Pete eine Familie gründen wollte. Als sie erfuhr, was er getan hatte, um sie vor ihrer Krankheit zu retten, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie liebte ihn. Ihr war noch nie ein so aufrichtiger Mensch begegnet, der alles tun würde, um sie zu retten. Seitdem waren sie ein Paar, doch niemand wusste davon. Natürlich war es schwer, vor ihren engsten Freunden so zu tun, als wäre nichts und Pete war sicher, dass Steve etwas ahnte.
“Es…. Es ist…”
“Es ist ein Wunder.”
Pete hob sie hoch und drehte sich mit ihr. Als er sie wieder herunterließ, entschuldigte er sich.
„Es ist alles in Ordnung, dem Baby geht es gut. Ich bin in der siebten Woche und ich weiß es seit unserem letzten Besuch in der Stadt. Ich war heimlich beim Arzt…“
„Mein Gott, das ist toll… Myka, das ist ein Super- Weihnachtsgeschenk.“
„Ja, ich wollte dir eigentlich ein Raumschiff schenken, damit du zu deinem Heimatplaneten zurückkehren kannst, aber das hier fand ich besser“, scherzte sie, bevor sie sich erneut küssten.
„Pete, ich habe die Schere gefunden, die du suchst, aber…“, Lindsay erschien auf der Schwelle seines Zimmers und als sie bemerkte, in welcher Situation er sie gestört hatte, entschuldigte sie sich schnell und ging davon.

Connor und Lindsay verabschiedeten sich von ihnen am nächsten Morgen. Pete und Myka standen vor der Pension und winkten ihnen, als der silberfarbene Audi davonfuhr. Es schneite ein wenig.
„Jetzt sind es nur noch ein paar Stunden“, sagte Myka, als sie sich bei Pete einhängte, „Wie sagen wir es den anderen?“
„Ich habe schon jedes mögliche Szenario durchgespielt…“
„Ja, ich auch.“ Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter, „Lass uns reingehen. Es ist kalt.”
Pete war einverstanden und so kehrten sie in Innere des Hauses zurück, wo sie darauf warteten, dass Artie, Abigail, Steve und Claudia aus Australien zurückkehrten.

When your legs don't work like they used to before
And I can't sweep you off of your feet
Will your mouth still remember the taste of my love
Will your eyes still smile from your cheeks

And darling I will be loving you 'til we're 70
And baby my heart could still fall as hard at 23
And I'm thinking 'bout how people fall in love in mysterious ways
Maybe just the touch of a hand
Oh me I fall in love with you every single day
And I just wanna tell you I am

So honey now
Take me into your loving arms
Kiss me under the light of a thousand stars
Place your head on my beating heart
I'm thinking out loud
Maybe we found love right where we are   (“Thinking out loud” by Ed Sheeran)

“Wie ist es in der vergangenen Woche gelaufen?”, fragte Artie, „Ich hoffe, mein Warehouse steht noch.“
„Ja“, antworteten Pete und Myka gleichzeitig. Claudia machte einen Witz über die beiden und machte Myka anschließend ein Kompliment über ihre Haare.
„Das ist aber nicht die einzige Neuigkeit“, sagte Myka schließlich und sie beschloss, ihre Freunde nicht länger auf die Folter zu spannen, „Wir….“
„Haben einen neuen Auftrag“, erklärte Artie, „Wir müssen eine Liste von Artefakten finden. Das Problem an der Sache ist, dass es sich um eine Art Schnitzeljagd handelt.“
„Das heißt, wir erfahren das nächste gesuchte Artefakt, wenn wir das erste gefunden haben“, erklärte Steve.
Sie wurden von einem Klopfen unterbrochen und als sie sich umdrehten, sahen sie eine blonde Frau und einen dunkelhaarigen Mann im Türrahmen stehen. „Entschuldigt die Störung“, sagte Connor.
„Wer sind Sie? Und wie sind Sie hier reingekommen?“, fragte Artie.
„Artie, das sind Connor und Lindsay. Myka und ich sind ihre Freunde…“
„Wir wurden gefeuert, weil wir nicht rechtzeitig in Montana waren“, berichtete Lindsay.

To be continued….
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast