Die Erben Whitebeards

von JoeBestan
GeschichteAllgemein / P12
05.02.2015
05.02.2015
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„Hey Captain, wie soll es jetzt weiter gehen?“, fragte Jozu. Der Angesprochene zuckte heftig zusammen und drehte sich zu den riesigen Mann um. Schmerz lag in Marcos Augen und als er antwortete bemühter er sich sichtlich nicht in Tränen auszubrechen:
„Wer hat gesagt, das ich überhaupt Captain sein will, Jozu?“, fragte der Blonde den Schwarzhaarigen.
Dieser schwieg einige Momente, entsetzt wegen der Antwort von Marco. Ungläubig starrte Jozu ihn an. Das konnte nicht sein Ernst sein, dachte er sich. Dann fragte der ruhig:
„Warum willst du nicht unser Captain sein, hm?“
Marco hatte sich wieder umgedreht. Er antwortete ihm nicht und schwieg. Einige Augenblicke sagte keiner der beiden ein Wort, bis Jozu ein beängstigender Gedanke kam.
„Willst du abhauen und uns im Stich lassen?!“, brüllte er, „Willst du das !?!“
Marco zuckte heftig zusammen. Wutausbrüche war er von Jozu nicht gewöhnt, es erschreckte ihn.
Als Antwort auf seine Frage schüttelte der Blonde verneinend seinen Kopf.
„Gut.“, sagte Jozu, nun einfühlsamer, „Was bedrückt dich dann, mein Bruder?“
Marco bebte vor unterdrückten Emotionen. Dann drehte er sich zu Jozu um, um ihn ins Gesicht zu sehen. Tränen liefen nun ungehemmt sein Gesicht hinab.
„Verdammt noch mal ich habe Angst, ok!!“,schrie Marco den Schwarzhaarigen an, „Ich fürchte mich davor als Captain zu versagen, davor nicht so gut zu sein wie Paps es gewesen ist.“
Marco drehte sich erneut um und biss sich auf seine Unterlippe. Er versuchte nicht mehr zu weinen, doch es gelang ihm nicht. Jozu stand hinter ihm. Nun verstand er was den Blonden so sehr bedrückte. Dann stellte er sich neben ihm und legte eine Hand kameradschaftlich auf seine Schulter
und sagte:
„Du weißt erst wie gut du bist wenn du es versucht hast, Marco. Vergiss auch nicht: Du bist nicht allein. Wir alle stehen hinter dir und unterstützen dich. Also brauchst du auch keine Angst zu haben.“
Diese Worte rührten Marco zutiefst. Innerlich lachte er über sich selber. Als ob er wirklich glauben konnte er müsse das alleine durchstehen. Dummkopf. Schniefend wischte er sich den Rotz an seinem Ärmel ab und drehte sein Gesicht zu Jozu. Lächelnd sagte er:
„Danke, mein Bruder.“
Dieser erwiderte mit einem leichten Grinsen im Gesicht:
„Gut dann werden wir es den anderen sagen.“


Alle Mitglieder der Whitebeardbande waren versammelt. Erwartungsvoll blickten sie zu Marco, der vorne an den Gräbern von Ace und Whitebeard stand. Neben ihn stand Jozu mit verschränkten Armen. Entschlossen blickte er sie an und rief der versammelten Menge zu:
"Brüder und Schwestern! Ich habe euch hier versammelt um zu verkünden, dass ich euer neuer Captain sein werde!
Unser Vater lebt nicht mehr, doch unsere Bande wird weiter bestehen!
Die Marine glaub uns vernichtend geschlagen zu haben, doch da täuschen sie sich gewaltig!
Wir werden das Erbe unseres Vaters fortführen! Also frage ich euch jetzt: Wer wird unter meiner Führung mit mir segeln?!“
Nun brach ein Höllenlärm aus. Die versammelte Menge jubelte und rief laut Marcos Namen. Dabei streckten sie ihre geballten Fäuste in den Himmel und ließen ihn hoch leben. Marco besah die Szene vor sich schloss kurz die Augen und lächelte. Jozu, der neben ihm stand, lächelte ebenfalls und sagte:
„Tja, einstimmig angenommen würde ich sagen“
„Haha, wohl wahr“, antwortete Marco lachend.
So wurde Marco also zum neuen Captain der Whitebeardpiratenbande  ernannt. Die Bande führte das Erbe ihres Vaters weiter. Stolz, frei und unbeugsam lebten sie ihr Leben, jeder Gefahr tief ins Auge blickend.
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