Geburtstage...

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
Cho Hakkai Genjo Sanzô Sha Gojyo Son Goku
04.02.2015
06.02.2015
4
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Konban wa ^^
Herzlich Willkommen zu meiner zweiten Saiyuki - FF! *Popcorn & Cola hinstell*
Ich habe mich bei den geplanten vier Kapiteln an folgende Reihenfolge gehalten:
1. Sanzo
2. Hakkai
3. Goku
4. Gojyo
Sollte das nicht die Reihenfolge sein, in der sie eigentlich Geburtstag haben, so tut es mir furchtbar leid! Aber ich weiß die Daten leider nicht, deswegen habe ich einfach "irgendeine" Reihenfolge festgelegt.
Ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem halbwegs...
... und wäre euch sehr verbunden, wenn ihr eure Meinung dazu in einem kurzen Review schreiben würdet! ^^"
Ansonsten...
... Viel Spaß beim Lesen! <3

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GEBURTSTAGE…
1 – Sanzo

„Ich sagte, ich feiere meinen Geburtstag nicht!“, rief Sanzo wütend und ließ seinen Fächer auf Gokus Kopf niedersausen.
„Aber, Sanzo, reg dich bitte ab!“, versuchte Hakkai ihn zu beruhigen…
… der im Übrigen noch gar kein einziges Mal Bekanntschaft mit dem Fächer gemacht hatte, wie der Priester feststellte. Also bestand dringender Nachholbedarf, ganz eindeutig, weswegen auhc gleich dafür gesorgt wurde, dass dem nicht mehr so war.
Jammernd hielt Hakkai sich den Kopf. „Was soll das denn, Sanzo? Was habe ich dir getan?“
Das war der springende Punkt: Konnte er seinem Freund sagen, dass er hin geschlagen hatte, weil dieser versucht hatte, ihn zu beruhigen?
Doch er selbst musste gar nichts mehr sagen, denn Gojyo mischte sich ein: „Er hat dich geschlagen, weil du dich – seiner Meinung nach – auf Baka – Sarus Seite gestellt hast.“
„Nenn mich nicht ‚Baka – Saru‘, du perverser Kappa!“, lautete Gokus wütender Kommentar.
„Haltet ihr jetzt verdammt nochmal die Klappe!“, schrie Sanzo genervt. „Es ist spät und eigentlich müssten wir morgen weiterreisen, wenn wir nicht nochmal auf den Markt müssten, weil eine gewisse Person unsere ganzen Vorräte vernichtet hat!“ Er schaute kurz bedeutungsschwer zu Goku. „Jetzt geht endlich ins Bett, Affe, Kakerlake! Oder wollt ihr sterben?!“
Das alles wäre ja ein kleineres Problem gewesen, wenn sie nicht aufgrund der Bedingungen ein Viererzimmer mit zwei Doppelbetten hätten mieten müssen. Es wäre sogar noch weniger schlimm gewesen, wenn Sanzo nicht darauf bestanden hätte, mit Hakkai in einem Bett zu schlafen.
Doch eben WEIL der Mönch auf diesen Umstand bestanden hatte, wurde es zum Problem, denn so mussten Gojyo und Goku gemeinsam in einem Bett schlafen.
Zum wiederholten Male fragte Hakkai sich, warum Sanzo immer, wenn ihnen zwei Doppelbetten zur Verfügung standen, die beiden nebeneinander schlafen ließ.
Vielleicht, weil er immer wieder vergaß, was dann passieren würde? – Nein, das konnte auf gar keinen Fall sein, denn so vergesslich war Sanzo nicht.
Weil es ihm egal war? – Das war etwas wahrscheinlicher, aber andererseits auch keine wirkliche Option, weil das genaue Gegenteil dieser Option immer dann bewiesen wurde, wenn die beiden einen der ‚liebevollen‘ Schläge mit dem Fächer abbekamen.
Seine beiden weiteren Theorien, nämlich dass Sanzo a) etwas für ihn empfand oder b) die beiden verkuppeln wollte, verwarf der Yokai ebenfalls sofort.
Blieb nur noch die Vermutung, dass Sanzo gewissermaßen ‚Angst‘ vor Gojyo und Goku hatte, also befürchtete, dass sie… - Hakkai überlegte kurz - … ihm im Schlaf etwas ‚antun‘ würden, wie zum Beispiel ihn als Kuscheltier zu missbrauchen. Da waren ihm die Zankereien wohl lieber…
„… - kai. Hakkai!“
„Huh?“ Er zuckte erschrocken zusammen. „Ja, Sanzo?“
Der Priester deutete nur mit finsterer Miene auf das Bett und weil er weitere Schläge vermeiden wollte, folgte der Yokai dem stummen Befehl.
Sanzo schaltete das Licht aus, woraufhin Gojyo und Goku wieder zu streiten anfingen.
Innerhalb weniger Sekunden schlugen zwei Pistolenkugeln knapp über den Köpfen der beiden ein.
Selbst im Dunkeln konnte Sanzo noch erstaunlich gut zielen, überlegte Hakkai…

„Sanzo! Alles Gute zum Geburtstag!“, lautete Gokus gutgemeinter Weckruf am nächsten Morgen.
Es war überhaupt ein Wunder, das der Affengott als Erster wach war.
Grummelnd drehte sich der Blonde auf die andere Seite und blickte aus schlafkleinen Augen in das lächelnde Gesicht Hakkais. „So wie du schaust, hast du doch was vor…“
„Aber nein, wie kommst du darauf? Heute ist dein Geburtstag, Sanzo, wir haben beschlossen, noch einen Tag länger zu bleiben, damit du einen entspannten Tag haben kannst.“
Sanzos Augenbraue fing gefährlich an zu zucken; er drehte sich um, tastete auf dem Nachttisch nach seinem Fächer und fand…
… nichts.
„Itai!“, rief Goku entrüstet. „Was soll das, blöder Kappa?! Woher hast du überhaupt Sanzos Fächer?“
„Lag auf seinem Nachttisch. Hakkai meinte, ich dürfe ihn heute haben.“ Zufrieden lächelnd klopfte der Hanyou mit dem Fächer in seine Hand.
„Hakkai“, knurrte der Priester gereizt. „Einen entspannten Tag soll ich haben, ja? Wie soll das denn gehen?“
„Reg dich doch bitte einmal nicht auf“, bat Hakkai sanft, während er seinem kleinen weißen Drachen über den Kopf streichelte. „Und es ist für uns alle, auch für Hakuryu, besser, wenn wir mal einen Tag länger Pause machen.“
Da die gesamte Truppe dieser Meinung zu sein schien, fügte Sanzo sich zähneknirschend. „Okay, wir bleiben den Tag noch hier. Aber –“
Goku unterbrach ihn, indem er ihm ein eingepacktes Geschenk hinhielt. „Hier!“
„Ich sagte doch, ich feiere nicht!“
„Hey, Mönch!“ Gojyo baute sich vor ihm auf, hielt den Fächer drohend über den Kopf des Blonden und funkelte ihn an. „Ich hab EIN VERDAMMTES MAL getan, worum Baka – Saru mich gebeten hat und dieses blöde Geschenk besorgt. Also pack es aus und freu dich gefälligst drüber!“
Sanzo schielte nach oben zu seinem Fächer, überlegte, ob es sich lohnte, zu versuchen, an diesen zu kommen, überlegte es sich dann aber anders und packte zögernd das Geschenk aus.
„Bier? Zigaretten? Eine Zeitung? Ist das euer –“ Er brach ab, als ein Zettel aus der Zeitung segelte und in seinem Schoß landete.
Es war ein Foto – das Foto, von dem der Priester nicht nur gehofft, sondern auch erwartet hatte, es wäre längst für immer verschwunden gewesen. Er hatte ja keine Ahnung gehabt, dass seine Freunde das Bild ausgedruckt hatten…
Auf diesem Bild waren sie alle vier zu sehen: Er selbst, Sanzo, mit ziemlich mürrischem Gesichtsausdruck. Rechts neben ihm Hakkai, wie immer freundlich lächelnd, und links neben ihm ein sehr gelangweilt dreinblickender Gojyo. Goku stand hinter ihnen, die Arme um die Schultern Hakkais und Sanzos gelegt, und strahlte in die Kamera.
Das Foto hatte man gegen Sanzos und Gojyos Willen gemacht; Goku hatte einfach einem Passanten die Kamera in die Hand gedrückt und ihn gebeten, den Auslöser zu betätigen.
Aber nun, wo diese ganze Situation ein Dreivierteljahr zurücklag, rührte sich beim Anblick des Bildes etwas in Sanzos Herz. Wie immer dann, wenn er gemeinsam mit seinen Freunden kämpfte, stellte er fest, dass er sie doch ziemlich mochte, auch, wenn die Zeiten, in denen er dies zeigte, mehr als rar waren. Dieses Gefühl, eine Art freundschaftliche Liebe, empfand er nun auch beim Betrachten des Fotos.
„Hey, blöder Mönch! Woran denkst du, dass du so dämlich grinst?“
Augenblicklich verschwand das Lächeln von Sanzos Gesicht. „Ich grinse nicht dämlich. Grundsätzlich nicht.“
„Wenn du’s sagst.“ Offenbar hatte nicht mal Gojyo Lust, sich zu streiten. „Dann eben nicht. Aber dass du gelächelt hast, wirst du doch wohl zugeben?“
Nach kurzem Zögern nickte der Blonde. Heute hatte er schließlich Geburtstag, da konnte er ja mal etwas… ‚gnädig‘ und freundlicher sein.
Doch natürlich musste Goku die ‚schöne‘ Stimmung zerstören, indem er fragte: „Gehen wir jetzt essen? Ich hab Hunger!“
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