Love, Hate and Family

GeschichteRomanze, Familie / P12
Robin Sir Guy of Gisborne
04.02.2015
14.07.2015
10
16.064
3
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10 Reviews
Dieses Kapitel
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04.02.2015 1.155
 
Hallo allerseits :)
Dies ist meine erste Robin Hood Fanfiktion. Ich hoffe sehr, dass sie euch gefallen wird.
Wie man sich vllt schon durch die Beschreibung denken kann, wird es jede Menge Drama geben. Natürlich werde ich auch versuchen die romantischen Momente nicht zu vernachlässigen ;)

Ich bin also gespannt, was ihr von meiner FF haltet und freue mich über jedes Review! Ganz egal ob Lob oder Kritik. :D

xoxo,
             CorpseAngel



Prolog:

Robin of Locksley saß mit seiner jüngeren Schwester Ravina bei Tisch. Sie aßen zu Abend, als ein lautes Klopfen den Raum erfüllte. Fragend hob er eine Augenbraue und öffnete die Tür seines Hauses. Vor sich erblickte er einen Mann der königlichen Garde.

>> Robin of Locksley? <<, fragte dieser und Robin nickte.

>> Als Ritter der königlichen Leibgarde, werdet Ihr dazu einberufen mit dem König) in die Schlacht in das Heilige Land zu ziehen. <<

Robin hörte ein schepperndes Geräusch aus dem Hausinneren.

>> Wann brechen wir auf? <<, fragte er ruhig.

>> Morgen Abend. <<, erklärte der Soldat und brach auf, doch davor übergab er Robin noch einen Brief mit dem königlichen Siegel. In diesem Brief war nochmal alles, Tinte auf Papier, genau zu lesen, was der Soldat ihm gerade berichtet hatte. Langsam schloss er die Tür und wendete sich wieder den Geschehnissen im Haus zu. Er sah seine Schwester am Boden knien und weinen, während sie Bruchstücke eines Tellers aufsammelte. Es tat ihm im Herzen weh, sie so zu sehen. Langsam ging er ein paar Schritte auf sie zu und zog sie wieder auf die Beine. Ravina of Locksley sah ihren Bruder mit tränenerfüllten Augen an ehe sie ihm um den Hals fiel.

>> Robin, du darfst nicht gehen! <<, schluchzte sie an seiner Schulter, >> Du kannst mich nicht einfach verlassen… <<

Robin strich seiner Schwester beruhigend durch die Haare. >> Ravina, du weißt ich muss gehen. Es ist meine Pflicht und was wäre ich für ein Mann, wenn ich meinen König im Stich ließe? <<

Ravina nahm nun etwas Abstand von Robin, sodass sie ihm in die Augen sehen konnte.

>> Ich verstehe das… Aber ich brauche dich, Robin! <<, sie wusste nicht wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollte. In ihr stiegen zugleich Trauer, Wut und ja, sogar Angst empor. Sie hatte Angst Robin zu verlieren. Und diesen Gedanken konnte sie nicht ertragen, nicht nachdem sie bereits ihre Eltern verloren hatte. Ihre Mutter starb als sie sieben Jahre alt war und ihr Vater war bei einem Hausbrand wenige Jahre später ums Leben gekommen.

>> Ich habe Angst um dich! Angst dich genauso wie Mutter und Vater zu verlieren… <<

Sie versuchte sich wieder unter Kontrolle zu bekommen, schaffte es jedoch nicht. Robin zog seine kleine Schwester in seine Arme, anfangs wehrte sie sich, gab jedoch nach.

>> Du wirst mich nie verlieren, Ravina. Ich werde immer bei dir sein und es gefällt mir genauso wenig wie dir, dass ich fort muss! <<

Ravina schluchzte und schluchzte. Robin wusste nicht wie er sie beruhigen sollte, er strich ihr immer wieder durch ihre langen blonden Haare. Ihre Haare waren von derselben blonden Farbe, wie seine eigenen. Er kämpfte mit seinen eigenen Tränen.

>> Wie kannst du das wissen?! Du könntest in der Schlacht getötet werden! <<, murmelte sie heiser.

Lange war es still und man konnte nur die leisen Schluchzer der jungen Lady hören.

>> Ich verspreche dir, meine kleine teure Schwester, dass ich wohlbehalten zurückkommen werde. Du weißt, ich lasse mich nicht so leicht umbringen… <<

Robin löste seine kleine Schwester von sich, sodass er ihr nun in ihre smaragdgrünen Augen schauen konnte.

>> Hast du gehört? Ich werde zurückkommen. <<, er sagte es mit solcher Überzeugung, dass Ravina sich langsam beruhigte und er es selbst fast schon glaubte. Dennoch wusste er, dass er sein Versprechen vielleicht nicht halten konnte.





~Am nächsten Tag~

Robin orderte an, dass seine Sachen gepackt werden sollten. Much, sein treuester Diener, würde mit ihm kommen. Bis zu seinem Aufbruch waren es nur noch wenige Stunden und er wusste immer noch nicht, wie er es seiner Verlobten, Marian, beibringen sollte, dass er in den Krieg zog. Er dachte daran ihr einen Brief zu hinterlassen, um ihr den Abschied nicht so schwer zu machen, doch dies kam ihm etwas geschmacklos vor. In aller Stille davon zu schleichen, war auch für ihn keine Option. Er zerbrach sich lange Zeit den Kopf darüber, so kam es, dass sein Aufbruch nahte und er sich immer noch nicht verabschiedet hatte.



Die Entscheidung, wie Robin sich von seiner Geliebten verabschieden sollte, wurde ihm abgenommen, als er eine aufgebrachte Marian auf ihrem Pferd angeritten kommen sah. Sie schwang sich elegant von ihrem Pferd, lief auf Robin zu und anstatt ihm in die Arme zu fallen, gab sie ihm eine Ohrfeige und schrie ihn an, weshalb er ihr nichts von seinem Aufbruch erzählt hatte. Sie hatte es von Ravina erfahren, welche nach Knighton geritten war, um es Marian zu erzählen. >> Es tut mir leid, ich wusste nicht, wie ich es dir sagen sollte… <<

Anstatt ihn weiterhin böse anzufunkeln, fiel Marian Robin um den Hals und küsste ihn.

>> Komm bloß wohlbehalten zurück! Ich werde auf dich warten. <<



Während sich Robin und Marian verabschiedeten, ging Ravina zu Much, welcher gerade die Pferde Sattelte.

>> Much? <<

>> Ja, My Lady? <<, sagte der soeben genannte.

>> Gib mir gut auf Robin Acht… Versprichst du mir das? << Ravina wusste, dass man Much vertrauen konnte und er beinahe alles für seinen Master tun würde. >> Bring ihn wohlbehalten zurück. << Much nickte gewissenvoll. Gemeinsam mit den Pferden und Ravina lief er zu seinem Master.

>> Master, es wird Zeit… <<

Robin löste sich von Marian. Nun ging Robin auf seine Schwester zu, um sich von ihr zu verabschieden. Er legte seine beiden Hände auf ihre Schultern und sah ihr tief in die Augen.

>> Ravina… <<, sagte er, nicht imstande weiter zu reden, da ihm der Abschied einfach zu sehr schmerzte, also zog er sie einfach in seine Arme und drückte sie fest.

>> Pass gut auf dich auf, Robin! <<, sagte sie ihre Tränen zurückhaltend. Robin nickte.

>> Pass du auch auf dich gut auf während ich weg bin! <<

Die beiden Geschwister lösten sich voneinander und Ravina stellte sich neben Marian, welche ebenfalls mit ihren Tränen rang. Robin und Much stiegen unterdessen auf ihre Pferde.

>> Wir werden uns wieder sehen! <<, rief Robin an seine Schwester und Marian gewandt, in der Hoffnung ihnen den Kummer zu nehmen und ritt davon. Es tat ihm im Herzen weh, seine Verlobte und seine über alles geliebte Schwester zurückzulassen.
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