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One Shot-Sammlung

GeschichteAllgemein / P12
03.02.2015
15.12.2015
2
1.225
 
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03.02.2015 419
 
Er lag schon seit Stunden ganz still da und das nur, weil ich ihn nicht beschützen konnte.
Ich streckte meine Hand nach ihm aus, sie schwebte nur wenige Zentimeter über seinen Haaren und doch konnte ich ihn nicht berühren.
Meine Miene verfinsterte sich, als ich meine Hand zurück auf mein Bein fallen ließ und dachte an den gestrigen Tag zurück.
Dieses simple Trugbild hatte mich in die Vergangenheit zurückgeworfen, sodass ich sogar die Gegenwart vergessen hatte.
Ich blickte auf das wunderschöne Gesicht vor mir, warum hatte sie sich damals so entschieden?
Warum wollte sie als Mann wiedergeboren werden?
Ohne Erinnerungen?
Nicht mal an mich?
Sie hat damals gesagt, dass sie mich liebt und nur durch meine Hand sterben will...
Und doch hatte sie mich zurückgelassen und sogar unser Versprechen vergessen...
Trotzdem liebte ich sie und ihn in gleicher Weise, obwohl mir klar geworden war, dass sie nicht die selbe Person waren.
Es war eher als würden sie zwei sich sehr ähnliche Menschen sein, keine Wiedergeburt, sondern Individuen.
Denn er kennt ihren Schmerz nicht, diesen jahrhunderte alten Schmerz, der Menschen von Grund auf  und für immer verändert...
Seine Seele ist viel freier als ihre es gewesen war, auf seiner Seele lasteten nur die Ketten eines Lebens...
Auch, wenn diese Ketten wohl schwerer waren als es in seinem jungen Alter üblich war, immerhin war er gezwungen gegen die Person zu kämpfen mit der er aufgewachsen war, die wie ein Bruder für ihn gewesen war.
Zwar kannte ich diese Bande nicht, immerhin war ich immer noch ein Duras und noch dazu gab es etwas wie "Familie" nie in meinem Leben doch, wenn ich mir Toko und Tsukumo ansah wurde mir bewusst welche Last es für ihn sein musste.
Der Schmerz, welcher jedes Mal in seine Augen tritt, wenn Reiga's Name nur fiel, brachte mich jedes Mal fast um den Verstand und ließ mein Herz gefrieren.
Denn das Schlimmste daran war, dass ich ihn davor nicht beschützen konnte, lediglich bei körperlichem Schmerz konnte ich als sein Schild dienen...
Bevor meine Gedanken noch mehr durcheinander geraten konnten, schlug Yuki die Augen auf.
Sein Blick traf meinen und das Einzige, was ich noch denken konnte, als er mir mit den Augen so viel Vertrauen und Wärme entgegen strahlte, war: Ich werde alles geben um ihn zu beschützen! Ich werde ihn niemals verraten!



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So, ist leider ein wenig kurz geworden :o
Ich werde versuchen die folgenden One Shots länger zu machen :)
Wäre trotzdem schön, wenn ihr mir eine Meinung da lasst :3
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