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Der Brand

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Minho Newt Thomas Vizedirektor Jahnson
01.02.2015
01.02.2015
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2.515
 
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Hallo :)
Ja ich meld mich auch mal wieder! Ich war gerändert an meinen Anderen FFs am weiter schreiben, da kam mir so eine Idee. Naja ich hoffe sie gefällt euch zumindest!
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Endlich! Endlich ist es vorbei. Die Schmerzen, das Kämpfen um das nackte überleben ist vorbei. Das EXPERIMENT ist vorbei. Wie lange haben ich und meine Freunde auf diesen Moment gewartet! Den Moment der Freiheit. Erst die drei Jahre im Labyrinth, dann die Brandwüste und schliesslich noch die drei Wochen Einzelhaft. Ich bin gerade dabei Janson durch die Gänge zu Folgen. Gleich, gleich werde ich sie alle wiedersehen. Minho, Thomas, Bratpfanne und Newt... Newt. Mein Newt. Schon als ich ihn im Labyrinth das erste mal gesehen habe wusste ich, dass er anders ist. Er ist einfühlsam, nett, aber auch ein Kämpfer! Er hat nie aufgegeben. Er hat mich nie aufgegeben! Selbst, als er meinte ich hätte etwas mit Aris, hat er nie aufgehört mich zu lieben, und ich nie ihn. Ich erinnere mich daran, als ich ihn das erste Mal gesehen habe; in der Box. Ich bin gerade wach geworden, hatte Angst und weinte. Worauf ich eigentlich alles andere als stolz bin, aber ich könnte nichts dagegen tun. Doch er, obwohl er nur zwei Monate länger auf der Lichtung war, tröstete mich, versicherte mir, dass es okay ist und er für mich da sei. Und das war er. Als alle andern mich ausschlossen war er da und half mir auf, sobald ich fiel. Er half mir mich vor Alby und den Andern zu beweisen, und mit der Zeit akzeptierten sie mich. Nach zwei Jahren hatte ich es geschafft Newt und Alby davon zu überzeugen mich Läufer Werden zu lassen. Minho machte mich zum Läufer und täglich lief ich im Labyrinth herum, in der Hoffnung einen Ausweg zu finden. Ein Ganzes Jahr; das war länger, als es jemals ein Läufer, ausser vielleicht Minho geschafft hat. Und wie gut erinnere ich mich an den Abend bevor Chuck auf die Lichtung kam, an den Abend, an dem mich Newt zum ersten Mal geküsst und seine Liebe zu mir gestanden hat. Es war eine Vollmond Nacht und wir sassen gemeinsam auf dem Wachturm und überblickten die Lichtung. Es schien so friedlich, und dann nahm er mich in den Arm, schaute mir tief in die Augen und küsste mich. Zuerst sanft und unschuldig, fast fragend, und dann antwortete ich ihm mit einem unverständlichen Ja. Wir sassen da, eng umschlungen, als er die Worte sagte, die mir mehr bedeuten, als alles andere auf dieser Welt. Sogar mehr als mein eigenes Leben. "Ich liebe dich, Lou." Es war nicht mehr als Geflüster, dicht mehr als eine sanfte Sommerbriese, und doch war es das schönste, das sie je gehört hat. In den darauf folgenden Wochen, sagte er es tausend mal und immer löste es ein warmes Gefühl in mir aus, doch nie so sehr wie an diesem Abend. Denn auf diesen Abend habe ich Läger als zwei Jahre gewartet. Die nächsten vier Wochen waren die schönsten in meinem Leben, das weiss ich, auch wenn ich mich nicht an mein vorheriges Leben erinnere. Doch dann kam Thomas auf die Lichtung, ich mochte ihn von Anfang an, genau so wie Minho und Chuck. Und dank ihm, fanden wir endlich den Ausweg. Viele sind bei dem Versuch gestorben; so auch Chuck... Er fehlt mir. Obwohl es niemand zugeben würde, so glaube ich dennoch, dass er einer der grössten Gründe war, weswegen wir fliehen wollten. Damit er sein Leben leben konnte. Wir waren fast draussen, hatten es fast geschafft, und dann? Boom! Gally, taucht auf und... Ich seufze bei der Erinnerung daran und Tränen steigen mir in die Augen. Ich war schon seit meiner Ankunft auf der Lichtung so. Emotional meine ich. Ich war nie der Anführer der Lichter, ich war mehr wie der Motor, die Hoffnung weiter zu gehen, aber nie der Rammbock, der den Weg frei kämpft, sondern immer der versteckte Helfer. Auch habe ich stets das Gute in... den meisten, sag ich mal, gesehen. So auch in Gally, bis er Chuck erschossen hat. Von da an empfinde ich nur noch ungezähmte Wut, wenn ich an sein Gesicht denke. Wegen ihm wird Chuck nie wieder die wahre Sonne sehen, den echten Wind auf seiner Haut fühlen und niemals erfahren wofür er gestorben ist. Niemals wird er ein Mädchen kennen lernen und mir ihr tanzen. Nie wieder werden wir sein klares, niedliches und fröhliches Lachen hören, nie wieder wird er uns mit Nichtigkeiten die Ohren zu schwafeln und nie wieder wird er seine Eltern sehen, sollten sie überhaupt noch leben. Es ist so Unfair! Doch wahrscheinlich ist es besser so. Er wäre in der Wüste nur eines noch schmerzhafteren Todes gestorben. Das ist mein einziger Trost, den ich habe. Und je haben werde. Dann kamen wir in die Wüste, und obwohl ich mit Newt zusammen war, hatte er das Gefühl ich empfände etwas für Aris, was aber nicht stimmte. Erst als Thomas angeschossen wurde unterhielten wir uns darüber und vertrugen uns. Dann kamen wir zum 'sicheren Hafen' nur um zu erfahren, dass wir es noch nicht geschafft haben. Und als wir dann endlich in Sicherheit waren, würde ich von den Schöpfern vor eine Wahl gestellt; ich könnte einen meiner Freunde vor einem grausamen Schicksal retten. Auch ich stand zur Auswahl, aber das zog ich nicht mal in Erwähnung. Doch ich sagte nichts; ich wollte sie alle retten. Sie alle in Sicherheit bringen, koste es was es wolle. Also meldete ich mich freiwillig für dieses Schicksal, wie auch immer es auch aussehen möge, doch der Rattenman lächelte nur hinterhältig und etwas Staunend und sagte der Test sei beendet. Also würde ich wieder in mein Zimmer gebracht. Und nun, nach drei schier unendlichen Wochen, nun kann ich endlich meine Freunde wiedersehen. Mich endlich vergewissern, dass sie okay sind. Sie leben. Wir bleiben vor einer braunen Holztüre stehen. Mein Herz pocht wie wild. Nervös fahre ich mir durch meine rötlichen Haare. Kalt lächelnd öffnet Janson die Türe Stück für Stück. Dann ist sie offen; langsam trete ich ein. Ich stehe in einem grossen Vorlesesaal. Und überall stehen und sitzen: meine Freunde. Meine Freunde! Ich entdecke Aris, Teresa, Pfanne, und da! Minho, Thomas und... Newt... Sie unterhalten sich gedämpft und sehen sich immer wieder suchend um. Mir entfährt ein erstickter kleiner Laut, als wollte mir mein Herz aus der Brust hüpfen um zu Newt zu rennen. Das erregt die Aufmerksamkeit aller auf mich. Auch Newts. Einen Moment sehen wir uns in die Augen. Seine Braunen bohren sich in meine Grünen und scheinen nicht Glauben zu können was sie sehen. Wie in Zeitlupe setzen wir uns gleichzeitig in Bewegung und Rennen auf einander zu. Die Welt scheint still zu stehen, niemand sagt ein Wort. Und dann, endlich, nach drei endlosen Wochen, schliesst er mich in seine starken Arme und drückt mich fest an sich. So, als ob ich verschwinden würde, sobald er mich loslässt. Mir rinnen Tränen übers Gesicht. Tränen der Freude, der Erleichterung, Tränen der Liebe. Ich fange an zu lachen und er auch. Langsam lösen wir uns soweit aus der Umarmung, das wir uns in die Augen sehen können. Doch das tun wir nur kurz; dann küssen wir uns. Es ist ein langer Kuss, er drückt alles aus, dass sich nicht in Worte fassen lässt. Ich weiss auch nicht wie lange wir uns küssen, doch plötzlich stört uns ein Räuspern. Langsam lösen wir uns von einander und ich sehe nach rechts um nachzusehen wer uns unterbrochen hat, da werde ich auch schon in eine feste Umarmung gezogen. Thomas hat seine Arme um mich geschlungen. "Freut mich, dass du wieder da bist." Flüstert er. "Mich auch." Erwidere ich. Plötzlich legen sich noch zwei paar Arme um mich. "Ich bin so froh, dass es euch gut geht!" Wir verharren noch kurz in dieser Gruppenumarmung, doch dann lösen wir uns doch voneinander. "Wir haben dir doch gesagt; wir sind eine Familie. Wir bleiben zusammen. Ausserdem... Hast du gedacht ich gebe so schnell auf?" Fragt mich Minho. Ein Grinsen schleicht sich auf mein Gesicht. "Nein, hab ich nicht." Newt legt mir einen Arm um die Taille und zieht mich zu sich. In diesem Moment bin ich einfach nur glücklich. Ich habe meine Freunde, ich habe eine Familie, und diese wird mir niemand nehmen können! Niemals! Doch dieser Perfekte Moment wird zerstört, als Rattenman uns aufforderte Ruhig zu sein und uns zu setzen. Wiederwillig lassen wir uns auf die Stühle sinken. Ich sitze neben Newt und halte seine Hand. Doch irgendwie beschleicht mich ein mulmiges Gefühl. Kann es sein, dass alles vorbei ist? Bis vor ein paar Minuten war ich mir da 100% sicher. Warum also jetzt plötzlich nicht mehr? "Also, wir haben noch einiges zu besprechen bevor die Gedächtnisblockade aufgehoben wird." Fängt Rattenman an und augenblicklich ist es totenstill im Raum. Warte! WAS?! Die Gedächtnisblockade soll aufgehoben werden? Wir sollen unsere Erinnerungen zurück bekommen? Rattenman, der unseren Schock Wohl bemerkt hat, spricht weiter. "Ja, sie haben richtig gehört; sie bekommen ihr Gedächtnis wieder, jeder einzelne von ihnen!" Sprachlos sehe ich mich um. Thomas, Newt und Minho reagieren gleich wie ich; mit Fassungslosigkeit. Doch dann verändert sich ihr Gesichtsausdruck; er wird misstrauisch. Ich verstehe sie. Auch ich traue ANGST nicht über den Weg, warum also wollen sie uns unsere Erinnerungen wiedergeben? Diese Frage stellen sich nun wahrscheinlich die Meisten. Denn auf einmal werden Protestrufe laut. "Warum sollten wir ihnen vertrauen? Wie nannten sie das? Die Gedächtnisblockade? Nach allem, was sie uns und unseren Freunden angetan haben, wollen sie jetzt die Gedächtnisblockade einfach aufheben? Nicht mit mir! Ich glaube, da verzichte ich lieber auf meine Vergangenheit, vielen Dank auch!" Ruft Pfanne erbost, über alle anderen hinweg. Janson hingegen bleibt wie immer Kalt. "RUHE!" Ruft er und donnert seine Faust auf das Rednerpult. "Hört zu, niemand nimmt es euch über, dass ihr ein Gewisses Misstrauen empfindet. Ihr wurdet bis an eure körperlichen Grenzen gebracht, ihr habt Menschen sterben sehen, habt Terror in seiner reinsten Form erlebt. Aber-" er wird von Pfanne unterbrochen, was mir ganz recht ist. "Und was ist wenn wir das gar nicht wollen? Wenn wir unsere Erinnerungen gar nicht wieder haben wollen?" Da hat er aber recht! Wie könnte ich auch so naiv sein und denken, dass alles gut wird? Ich
werde garantiert nicht zulassen, das ANGST mir noch Mals im Gehirn herumhantiert! Mit abschätzigem und überlegenen Blick mustert Janson uns. "Wenn ihr nicht wollt, dass die Blockade aufgehoben wird, dann lass es. Du kannst du daneben stehen und den Anderen dabei zusehen." Mir diesen Worten verlässt Janson das Zimmer um uns Zeit zu geben. Ich überdenke meine Entscheidung noch einmal. Natürlich wünsche ich mir meine Erinnerungen zurück, wieso sollte ich sie nicht wollen? Die Wahrheit über die Welt weiss ich jetzt schon, wenn würde ich also nur etwas über meine Familie erfahren. Aber will ich das überhaupt? Was wenn raus kommt, dass sie Tod sind? Nein! Dann will ich es lieber nicht wissen! Ausserdem; wie könnte ich Angst vertrauen? Schon viel zu lange werden wir von ihnen als Schachfigur benutzt. Nie wieder! Alleine das wäre mir Grund genug, mich gegen meine Erinnerungen zu entscheiden; weil sie von uns erwarten, dass wir sie zurück haben wollen. Aber ich werde nicht nach ihren Regeln spielen! Jetzt ist Schluss! Nie wieder lasse ich sie in meinen Kopf! Egal was passiert. Nie wieder lasse ich mich manipulieren! Wer weiss? Vielleicht wollen sie uns ja falsche Erinnerungen geben? Plötzlich zieht mich Newt zu sich, Thomas und Minho. Ihren Gesichtern zu Folge sind sie zur Gleichen Entscheidung gekommen wie ich; KEINE Erinnerungen. "Das machen wir auf keinen Fall! Ausgeschlossen!" Stellt Thomas Klar. Und ich nicke. "Bin dabei! Lieber gehe ich nochmals drei Jahre ins Labyrinth als ANGST nochmals in mein verklonktes Gehirn zu lassen!" Knurre ich und bin selbst etwas verwirrt über meine Ausdrucksweise. Minho drückt meine Schulter. "Amen. Und selbst wenn ich den Typen vertrauen würde - warum sollte ich mein Gedächtnis, sollte es überhaupt echt sein, wiederhaben wollen? Denkt doch mal an Ben und Alby!" Newt nickt. "Gut, dann sind wir uns ja einig!" "Jap." Stimme ich zu. "Am besten wir fliehen schon sehr bald. Das heisst bei der nächsten Gelegenheit, oder?" Frage ich. "Ja aber nicht all zu bald. Schauen wir erst mal was passiert!" Erwidert Thomas. "Pst!" Zische ich. "Er kommt." Und in diesem Moment kommt Janson durch die Tür und stellt sich wieder ans Rednerpult. "Also, ich denke ihr habt euch richtig entschieden. Ihr könnt mir eure Entscheidung in wenigen Minuten mitteilen, aber zu erst ist da noch eine Kleinigkeit die ich euch mitteilen muss. Es ist besser, wenn ihr es erfährt bevor ihr euer Gedächtnis zurückerlangt und euch an... an den Test erinnert." "Was für ein Test?" Fragt Harriet ängstlich. Ja, was für ein verklonkter Test?! Rattenmann verschränkt die Hände hinter dem Rücken und macht ein noch ernsteres Gesicht. "Die meisten von euch sind Immun gegen den Brand. Aber... nicht alle. Ich lese jetzt die Liste derjenigen vor die nicht Immun sind. Bitte versucht ruhig zu bleiben." Schon wieder war totenstille, keiner wagte es laut zu atmen. "Damit man im Experiment korrekte Ergebnisse erhält" erklärt Rattenmann arrogant. " ist eine Vergleichsgruppe notwendig. Wir haben euch, solange es ging, vor dem Virus geschützt. Aber er wird durch die Luft übertragen und ist hoch ansteckend..." Er machte eine kleine Pause und ich spüre wie mir schlecht wird. Bin ich Immun? Sind es meine Freunde? Was wenn ich es nicht bin? Oder Thomas, Minho oder Newt? Nein! Das darf nicht sein! Das könnte ich nicht ertragen. Sie müssen einfach Immun sein! Sie müssen... "Die meisten von euch sind Immun; ihr habt uns geholfen, Daten von unschätzbarem Wert zu sammeln. Momentan werden nur zwei von euch als Auserwählte angesehen, aber dazu später. Kommen wir zur Liste." Meine Muskeln sind bis zum zerreissen gespannt. Lass es keinen von ihnen sein, oh bitte lass es KEINER von ihnen sein!! Neben mir greift Newt nach meiner Hand und drückt sie. Ich könnte es nicht ertragen, wenn sein Name aufgerufen würde. "Folgende Personen sin NICHT Immun: Harriet,..." Mir fällt mit jedem Namen ein wenig mehr des Riesen Berges auf meinem Herzen herunter. Bis... "...und Louisa. Das wären dann alle." Beendet Rattenmann seinen Vortrag zuckersüss.
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Ich weiss grad nicht ob ich noch ein Kapitel schreiben soll oder nicht... Was denkt ihr? Wäre es für euch Interessant zu wissen wie Newt reagiert und so? Maximal würden es drei Kapis. Bitte schreibt mir eure Meinung!
aemilia chase
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