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~Assassins Creed III~ Du und Connor

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Connor Kenway
01.02.2015
01.02.2015
1
690
 
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01.02.2015 690
 
Connor steht mitten an der Klippe und starrt auf die wilden Wellen. Seine Kapuze  über dem Kopf und die Schulter leicht hängend. Unbewaffnet noch dazu. Ich trete aus dem dunklen Wald heraus, hundertprozentig hat er mich bereits gehört. Die Fragen bei ihm sind immer wieder, soll ich ihn nun umarmen und Trost spenden, oder lieber abstand halten und nur schweigen, oder  maximal gut zu sprechen? Was hilft ihn nun mehr,  Zuneigung , Spott oder Schweigen?  Ich weiss das man sehr vorsichtig sein muss- viel Temperament steckt in ihm. Ich dagegen bin sehr leicht verletzlich. Langsam spiegelt sich die untergehende Sonne im Wasser wieder und jeder kleine Grasbüschel auf dieser kleinen Waldlichtung erscheint in einem leichtem rot ton. Ich entschließe mich aus reiner Intuation zu ihm zu gehen. Mit wenigen Schritten stehe ich nun hinter seinem starken Rücken der mir trotzdem gerade so geschwächt vorkommt. Langsam lege ich meine Hand auf seine rechte Schulter, dabei hoffe ich so sehr das er mich nun nicht kalt abweist. Selbst nach weiteren Sekunden rührt Connor sich nicht vom Fleck, weder dreht er sich um noch spüre ich eine Atembewegung. Ich setze an um ihm etwas zu sagen: "Connor?" Keine Reaktion. Mein Atem zittert leicht und langsam bete ich das er nun endlich auf mich reagiert. Ich lasse seine Schulter los und meine Hand streift langsam seinen Arm. Wir stehen nun fast nebeneinander an dem Klippen Abgrund und diese frische Luft lässt mich klare Gedanken fassen. Diese leichte Briese und das beruhigende Geräusch der Wellen, schärfen die Sinne ungeheuer gut. "Ratonhnhaké:ton..." sage ich mit unsicherer Stimme und sehe das dass der Schlüssel zu seiner Aufmerksamkeit ist. "Du hast ihn dir gemerkt?" Er dreht sich leicht zu mir um und ich kann seinen traurigen Blick eindeutig erkennen. Connor starrt mich kurz an während der Wind seinen Körper  umspielt. Als meine Reaktion unbewegt bleibt, richtet er seine Sicht wieder aufs Wasser.


"Bitte sag mir was mit dir ist." setze ich an. "Ich sehe doch das es dir nicht gut geht, es ist ziemlich offensichtlich." Er sieht weiterhin auf das rötliche Wasser bis er sich räuspert und kaum hörbar grummelt: Achja. Und das konntest du woran erkennen...?" Er veräppelt mich. Es ist so typisch. "Deinem Gesicht." Ich gehe stur darauf ein. Ich warte eigentlich darauf das er mir nun sowas antwortet wie ,Ich habe meine Kapuze auf du siehst mein Gesicht kaum, aber er tut es nicht. Stattdessen antwortet er: "Dachte ich mir." Würde ich sein Gesicht erkennen ,könnte ich besser deuten wie es gemeint es. Trotzdem überrascht es mich. Warum antwortet er das was ich zuletzt erwartet hatte? Und weshalb gehe ich davon aus das er mich erniedrigen würde? Ich möchte mit ihm reden, unbedingt. Ich muss einfach mal riskieren. "Bitte sag mir was dich beschäftigt, ich möchte das nicht." Mitten im Satz stocke ich als er sich wieder umdreht und mir einwenig Näher kommt. "Was möchtest !du! nicht?" spricht er mit einem hauch von druck. Seine Betonung bei ,Du, klingt mir etwas zu direkt weshalb ich einen kurzen Moment verwirrt bin. "Das du traurig bist. Also irgendwas stimmt anscheinend nicht, aber was? Ich würde dir gerne helfen." wiederholt unterbreche ich da Connor mir mitten in den Satz fällt: " DU willst mir helfen beim töten von Menschen? Du willst ein Monster sein ohne Zunkunft? DU willst MIR helfen?!" Von Aussage zu Aussage bekommt seine Stimme immer mehr reiz und er wird lauter sodass es mir vorkommt als ob ich gerade angeschrien werde.Ich atme tief durch als ich antworte: "Nein. Ich will ,das es dir besser geht." Connors Kopf neigt sich in meine Richtung und er seufzt. Ich kenne Connor sogut das ich weiss dass er Berührungen eher meidet, umso mehr bin ich überrascht das er mir noch näher kommt und seine Stirn gegen meine lehnt. So nah das ich seinen Atem spüren kann, meine Hände umschlingen leicht seinen Oberkörper und ich denke wir beide wissen das bei jedem Atemzug wieder mehr Aussgeglichenheit und ruhe einkehrt.
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