Keine Zeit

GeschichteRomanze / P12 Slash
Shibuya Yuri Wolfram von Bielefeld
31.01.2015
13.07.2015
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Verträumt steht Yuri auf dem Balkon. Die Ruhe im Neuen Dämonenkönigreich ist in letzter Zeit etwas gruselig. Greta spielt unten im Hof. Ab und zu schaut sie zu Yuri hinauf und winkt. Doch dann färbt sich der Himmel dunkel und es fängt an zu regnen. Er schaut in den Himmel und lässt den Regen auf sein Gesicht fallen. Schließlich hat Yuri nicht immer Zeit für so etwas. Hinter sich hört er, wie sich die Tür öffnet und wieder schließt. Aber diese Tatsache ignoriert er gekonnt. Bis er von hinten umarmt wird. Er dreht sich um und sieht, dass Greta vor ihm steht. „Du solltest reinkommen. Sonst wirst du noch krank!“ Sie nimmt Yuri an der Hand und zieht ihn ins Zimmer. Yuri geht in die Knie und streichelt ihr über den Kopf. Greta lächelt ihn an. Dann schließt sie die Türe zum Balkon und läuft wieder aus dem Zimmer. Yuri sieht ihr lächelnd hinterher. „Warum kann ich nicht auch einfach laufen?“ „Vielleicht weil du rein zufällig der König bist?“ Erschrocken dreht sich Yuri um. Im Türrahmen steht Wolfram. „Du Waschlappen!“ „Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du mich nicht so nennen sollst?!“ Etwas beleidigt sieht Yuri Wolfram an. „Stimmt doch!“ Lachend umarmt er Yuri.

„Eure Majestät! Eure Majestät!“ Yuri starrt auf das Dokument, dass ihm Gunther zum unterzeichnen gegeben hat. Dieser läuft derweilen wie verrückt durch Yuris Arbeitszimmer. „Geht das auch etwas leiser?“, fragt Yuri genervt. Gunther bleibt stehen und sieht ihn an, bevor er sich an den Tisch setzt und still ist. Gerade als Yuri das Papier zur Seite legt und aufstehen will, kommt Gwendal und legt ihm noch einen Stapel Dokumente auf den Schreibtisch. Stöhnend setzt er sich wieder hin. „Kann ich nicht auch mal etwas Urlaub haben?“, murmelt er. „Aber eure Majestät! Wer würde dann eure Arbeit erledigen?“ Gunthers Antwort passt Yuri so gar nicht. Er wirft ihm einen genervten Blick zu und wendet sich wieder an seine Arbeit.
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