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Einmal Ranger, immer Ranger

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Hunter Bradley / Crimson Thunder Ranger
30.01.2015
27.02.2015
21
32.227
2
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27.02.2015 1.005
 
Die Landung war alles, nur nicht sanft, da knackte es schon gewaltig.
War das jetzt wieder meine Zeit?
Mir den pochenden Kopf haltend sah ich mich um und erschrak als es piepste.
„Ja?“
„Endlich, wo bist du?“
„Nicht ganz so laut Cam, ich habe einen heftigen Trip hinter mir.“
„Ein gewisser Bradley hat mir Prügel angedroht wenn ich dich nicht bald finde.“
„Hast du ja jetzt, wie lange war ich denn weg?“
Ich rechnete in unserer Zeit mit Stunden.
„Eine ganze Woche!“
Heiliger Kuhmist, kein Wunder das Hunter da Amok lief.
„Gut, dann sag ihm das ich okay bin und bald nach Hause komme.“
„Mach ich, schön das du wieder da bist.“
„Geht mir genauso.“

Natürlich wollte ich direkt nach Hause, aber ich musste wissen ob ich es geschafft hatte. Der Trip durch den Geisterwald verursachte mir immer wieder eine Gänsehaut, endlich sah ich die Höhle. Mit einem flauen Gefühl im Magen betrat ich sie und stand dann da.
Beim letzten Mal waren sie einfach so aufgetaucht, also würde ich warten. Mit der Zeit wurden meine Beine immer schwerer und ich ließ mich nieder, vielleicht konnte ich sogar ein bisschen meditieren.


Ein lautes „PATTY!“ unterbrach meine Konzentration, es wiederholte sich mehrmals, seufzend stand ich auf und verließ die Höhle.
„Was brüllt ihr denn so? Ich bin nicht taub, noch nicht.“
Mit strahlenden Gesichtern kamen sie mir entgegen gerannt, ich wappnete mich für den Ansturm und tatsächlich schafften es alle 5 mich irgendwie gleichzeitig zu umarmen.
Hunter ließ mich nur los, damit er mich genauestens untersuchen konnte und zog mich wieder in seine Arme, er hatte mir auch ziemlich gefehlt.

„Wo warst du nur zum Teufel?“
„Hey, dein Dad hat dir das fluchen verboten.“
Ich drohte Hunter mit dem Zeigefinger.
„Wie? Woher weißt du das?“
„Ich war in der Vergangenheit.“
„Warum das denn?“
„Um unsere Leben zu retten,“ kam aus dem Schatten der Höhle.

Sofort waren alle kampfbereit, ich verschwand hinter breiten Schultern und lugte deshalb unter dem Arm durch. Aber ich hatte richtig gehört, mit langsamen Schritten kamen Robert und Cindy aus der Geisterhöhle. Ein heftiges Zittern ging durch Hunter und auch Blake schien vom Blitz getroffen zu sein. Doch dann war die geladene Stimmung spürbar, ich konnte sehen wie Hunters linker Arm sich senkte und hielt ihn auf.
„Sie sind es wirklich.“
Er zitterte immer noch ganz leicht und schien nicht genau zu wissen was er machen sollte.
„Vertrau mir einfach!“

„Das wir das nochmal erleben dürfen, unsere Jungs sind sprachlos.“
Die Bradleys lächelten sich an.
„Das ist unmöglich, ihr seid tot, seit mehr als 10 Jahren.“
„Bedanke dich bei Patty, sie hat uns vor Lothor beschützt und damit unserem Dasein als Geister ein Ende gesetzt. Da wir nicht gestorben sind konnten wir in die reale Welt zurückkehren und damit wieder zu euch."
Tori sah mich bewundernd an, ich zuckte nur die Schulter.
„Wenn ihr echt seid, gibt es doch bestimmt etwas das nur ihr wissen könnt, oder?“
Ich fasste es nicht, Dustin hatte logisch gedacht.
„Da gibt es schon etwas.“
Cindy warf ihrem älteren einen verschmitzten Blick zu.
„Patty, was fällt dir bei dem Wort Muttermal ein?“
Ich konnte sehen wie Hunters Gesicht so dunkelrot wie sein Shirt wurde.
„Eine ganze Menge,“ kicherte ich und tauchte hinter ihm wieder auf, um die Eltern richtig zu begrüßen.
„Mum, du bist peinlich!“
„Wir sind eure Eltern, das ist unsere Pflicht.“

Dann ging das Geknutsche erst so richtig los, es flossen die Tränen in Strömen keiner schämte sich dafür. Ein bisschen stolz war ich ja schon auf mich, ich hatte unvorstellbares geleistet und sah wie aus meinen stolzen Ninjas innerhalb von Minuten wieder kleine Jungs wurden, die ihre Eltern nicht mehr loslassen wollten.
„Wie können wir das nur jemals wieder gut machen?“
Ich zuckte nur mit der Schulter und begann zu schluchzen als Cindy mich fest in ihre Arme schloss.
„Wir danken dir!“


Genau das wurde am Abend auch oft genug wiederholt, die Brüder bekamen das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht, erzählten ihren Eltern was sie alles erlebt hatten und sahen mich immer wieder grinsend von der Seite an.

>Wenn ich dir doch nur sagen könnte wie sehr ich dich gerade jetzt liebe, ich hab das Gefühl zu explodieren.>
>Wehe, der Teppich kommt erst aus der Reinigung!>
Ich lächelte Hunter mit all meiner Liebe an, er nahm mein Gesicht sanft in seine Hände und hauchte mir einen Kuss auf die Lippen.
>Erinnere mich daran das jeden Morgen zu machen!>
>Das werde ich.>


Nach dem ganzen wollte ich aber nur noch eines, in mein Bett und 3 Tage lang durchschlafen. Wäre ich wach gewesen hätte ich es peinlich gefunden von Hunter und seinem Dad beobachtet zu werden.
„Mit ihr hast du das große Los gezogen.“
„Ich weiß Dad, ich werde sie nie wieder gehen lassen.“
„Du denkst an was bestimmtes, oder?“
Grinsend nickte Hunter, öffnete leise eine Schublade und nahm eine kleine Schachtel in die Hand.
„Wenn es nach mir ginge könnte sie nicht schnell genug meine Frau werden.“
„Und was glaubst du denkt sie darüber?“
Beide sahen zum Bett, wo ich mich kurz regte und etwas murmelte. Doch die Bradleys hatten gute Ohren, beide hatten das „Hunter, ich liebe dich!“ genauestens gehört.
„Hat sich für mich nicht nach einem „Nein“ angehört.“
Robert legte seinem Sohn lächelnd die Hand auf die Schulter, bevor der die Schlafzimmertür schloss und mich wieder meinen Träumen überließ.  

Die alles andere als erholsam waren, ich hatte in die Geschichte eingegriffen, erneut und wusste das es Folgen haben würde. Aber egal was da auf mich zukam, ich war nicht alleine, ich hatte eine Familie, die mich genauso liebte wie ich sie und zusammen war alles nur halb so schlimm.






 









Damit endet meine 2. Geschichte über die Power Rangers Ninjastorm. Ich hoffe sie hat euch gefallen und ihr werdet auch weiterhin treue Leser bleiben. Denn eines haben wir ja noch nicht geklärt, wer ist dieser mysteriöse Gegner der uns allen das Leben schwer macht? Werde mich sofort an die Arbeit machen, versprochen!!!
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