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Gruppe 15: Beweissuche

von MDU-Story
GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P12
30.01.2015
30.01.2015
10
6.668
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30.01.2015 662
 
So, meine lieben Freunde. Es ist wieder so weit, eine weitere Geschichte geht online! Ich, AuctrixMundi, habe diese Gruppe von LilliAngel übernommen und konnte sie nun zu Ende führen. Freilich mit der Hilfe zahlreicher Autoren, welche da wären:

1. LilliAngel
2. Narina
3. Catastrophic in love
4. Kaiza
5. IsabelleLightwood
6. An Ny
7. Maline
8. Seraphina
9. Red Flower
10. baronesse

Kapitel 1  - LilliAngel


„Bist du wirklich sicher?“, wollte Mila flüsternd wissen und sah ihren besten Freund Pete unsicher an.
„So sicher wie noch nie zuvor“, gab er voller Zuversicht zurück.
„Aber das ist gefährlich. Und wenn uns jemand erwischt…“ Sie scheute sich davor, den Satz zu beenden.
„Du kannst ja hier bleiben“, knurrte Pete. „Ich schaff das auch allein.“
„Nein. Tust du nicht.“
„Dann reg dich nicht auf und komm mit.“
„Aber…muss das wirklich sein?“
„Ja.“
Mila seufzte. Sie war es ja gewohnt, dass Pete nicht von dem abzubringen war, das er sich einmal vorgenommen hatte, aber sie hatte wirklich gehofft ihn dieses eine Mal umstimmen zu können. Ein Einbruch ins Haus der Regierung! Weil er glaubte, dass die Männer, die dort arbeiteten, allesamt korrupt waren. Das war doch völliger Blödsinn! Eine korrupte Regierung! Das hätte der interplanetarische Sicherheitsrat doch längst gemerkt. Immerhin war die aktuelle Regierung bereits seit zehn Jahren an der Macht. Und seit die das war, ging es den Menschen der Erde wieder deutlich besser. Natürlich hatte sich die Verbrechensrate erhöht, aber das war in Nachkriegszeiten schon immer so gewesen. Das würde sich wieder legen. Davon waren alle überzeugt.
Alle bis auf Pete. Und sie, Mila, würde es wieder ausbaden müssen, weil sie so eine treue beste Freundin war. Sie ließ für seinen aberwitzigen Plan sogar ein vielversprechendes Date sausen.
Bescheuerter konnte sie doch nicht mehr sein.
„Na schön. Ich begleite dich“, seufzte sie. „Aber nur, weil du mir damals geholfen hast, diese riesige Venusfliege aus meinem Haus zu kriegen.“
„Yeah! Ich wusste, dass du mich nicht hängen lassen würdest“, jubelte Pete und stieß triumphierend eine Faust in die Luft.
Mila schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn, seufzte und schüttelte den Kopf.
Pete, dem das natürlich nicht entging, grinste breit. „Mach dir nicht immer so viele Sorgen. Ich hab den perfekten Plan und unsere Ausrüstung hab ich auch mit ein paar neuen Spielereien aus Freddys Technikwunderschmiede aufgestockt.“
Damit hatte er sie endgültig. Freddys Wundertechnik hatte sie noch nie im Stich gelassen und sie war es wert, dass man ein großes, riskantes Ding durchzog, um sie dabei einzusetzen.
„Kommt er dieses Mal mit?“, erkundigte sie sich beiläufig.
Pete nickte begeistert. „Er wird draußen in einem Gleiter Wache halten und uns mit den Alarmanlangen helfen.“
„Wunderbar.“ Mila klatschte begeistert in die Hände. „Wann geht es los?“
„Ach. Auf einmal kannst du es gar nicht mehr erwarten. Und das nur, weil ich Freddy erwähnt hab. Ist da jemand in das Genie verknallt?“, versuchte Pete sie aufzuziehen, doch sie verzog nur das Gesicht.
„Niemals. Der stinkt und ist gruselig. Das einzig Gute an ihm sind seine Technikwunderwerke. Deswegen kann ich es kaum noch erwarten. Du weißt, wie gerne ich neue Spielereien von ihm ausprobiere.“
Pete lachte. „Stimmt. Er ist echt gruselig.“
„Also. Wann geht es los?“, wiederholte Mila ihre Frage.
„Um acht. Wir treffen uns bei mir und ziehen dann gemeinsam los.“
„Okay. Abgemacht.“
„Moment. Hattest du nicht heute Abend ein Date?“, wollte Pete plötzlich wissen.
„Ja. Hatte ich, aber es macht ihm sicher nichts aus, wenn ich es auf morgen Abend verschiebe.“
„Bestimmt nicht. Also. Bis heute Abend und sei bitte einmal pünktlich.“
„Ich bin immer pünktlich. Du bist nur immer viel zu früh.“
„Natürlich.“ Pete lachte und floh eilig aus dem Haus, bevor Mila etwas nach ihm werfen konnte.
Sie schüttelte grinsend den Kopf und eilte ins Schlafzimmer, um sich passende Kleidung für die Aktion rauszusuchen.
Es war immer noch Wahnsinn, aber es war auch ein Abenteuer und auch wenn sie es niemals vor Pete oder sonst wem zugegeben hätte, liebte sie Abenteuer.
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