My body keeps on telling you YES

von schlange7
KurzgeschichteRomanze / P18
Casey McDonald Derek Venturi
30.01.2015
30.01.2015
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Dieses Kapitel
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30.01.2015 4.183
 
Hallo :) Hier ist ein kleiner OS mit Derek und Casey in der „Hauptrolle“. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und würde mich über Reviews freuen!

LG



Als Casey am Abend gegen halb acht das Haus der McDonnald-Venturi Familie betrat, traute sie ihren Augen nicht. Das Haus war voll mit Leuten und laute Musik dröhnte durch das ganze Gebäude. Einige tanzten, andere tranken und viele unterhielten sich laut. Sie schnappte nach Luft und ballte ihre zierlichen Hände zu Fäusten. Das war Dereks Werk, kein Zweifel! Kaum waren Nora und George für ein paar Tage aus dem Haus musste ihr Stiefbruder es schamlos ausnutzen und eine Party schmeißen. Casey konnte es nicht fassen, dass er es trotz des ausdrücklichen Verbots wagte einfach eine Party zu veranstalten!


Vor Wut schnaubend knallte das Mädchen die Haustür hinter sich zu und bahnte sich einen Weg durch die Menge. Sie hielt nach Derek Ausschau und wenn sie ihn finden würde, dann würde er sein blaues Wunder erleben. Das Problem war nicht nur, dass er diese Party ohne Erlaubnis feierte. Was viel schlimmer war, war die Tatsache, dass Casey heute Abend absolute Ruhe brauchte. Sie musste lernen und dafür musste es still sein!


Casey entdeckte ihren Stiefbruder im Flur und wollte ihren Augen am liebsten wieder nicht trauen. In einem Kreis saßen einige Leute um eine Flasche herum. Vor ihnen standen leere Gläser und ein paar ausgetrunkene Whiskeyflaschen. Doch was Casey am meisten schockte waren die Kleidungsstücke, auf dem Boden und die teilweise halb ausgezogenen Mädchen. Sie saßen kichernd im Kreis und schienen schon ziemlich viel getrunken zu haben. Auch einige Jungen, die mit dabei saßen, hatten ihr T-Shirt schon von sich geschmissen.


Nachdem sie einige Sekunden fassungslos auf die Szene gestarrt hatte fing sie sich wieder. „Derek!!! Was ist hier los?!“ schrie sie aufgebracht und alle sahen sie an. Derek grinste sie nur an „Wir spielen nur ein bisschen Flaschendrehen mit Einsatz.“ Erklärte er unschuldig. Casey stemmte die Hände in die Hüften „Beende diese Party sofort! Ich brauche Ruhe zum lernen, das habe ich dir auch gesagt!“ fuhr sie ihn erneut an. Derek lachte nur „Vielleicht solltest du einfach mitfeiern, anstatt immer nur in deinem Zimmer zu sitzen und zu lernen, Casey. Schließlich bist du sechzehn und nicht sechzig!“


Casey begann damit Derek zu drohen Nora anzurufen, aber sie wollte George und Nora nicht die Reise verderben und ließ es deshalb bleiben. Nachdem Derek mit keinen Mitteln dazu zu bewegen war, die Party zu beenden, gab sie schließlich auf. Wütend und völlig genervt stapfte Casey in ihr Zimmer und versuchte wenigstens ein Bisschen zu lernen. Es wurde immer später und immer lauter. Casey raufte sich entnervt die Haare. So konnte es nicht weiter gehen! Und das Schlimmste war, Derek hatte nicht ganz Unrecht. Sie war sechzehn und das war sie nur ein Mal, doch sie verhielt sich wie eine Sechzigjährige. Vielleich sollte sie das Beste aus der Situation machen und einfach mitfeiern.


Casey gab sich einen Ruck. Sie stand auf, ging aus ihrem Zimmer, lief die Treppe runter und stolperte fast über Derek, der unten an der Treppe saß. Der Anblick der sich Casey bot war jetzt noch erschreckender. Mittlerweile saßen einige Mädchen nur noch in Unterwäsche da und jeder in der Runde war zumindest halb ausgezogen. Auch Derek hatte obenrum nichts mehr an und Caseys Blick fiel auf seinen nackten Oberkörper, ohne dass sie es verhindern konnte. Sie schluckte. Derek sah zu ihr hoch und grinste „Na Case, hast du es dir doch anders überlegt und willst jetzt mitspielen?“ fragte er. „Da werde ich bestimmt nicht mitmachen, das ist doch völlig niveaulos!“ sagte sie, bevor sie an Derek vorbei ging. „Ich wette du bist nur zu verklemmt für dieses Spiel.“ Hörte sie Derek rufen und drehte sich sofort um. Sie hätte einfach nicht darauf reagieren sollen, doch sie war schon zu gereizt.


Sie funkelte ihn böse an „Ich bin nicht verklemmt!“ schnaubte sie. Derek und ein paar andere lachte „Aber nein, DU doch nicht!“ Rief er mit vor Sarkasmus triefender Stimme. Casey ballte ihre Hände zu Fäusten. Was sollte sie erwidern, Derek hatte schon wieder Recht. Sie war wahrscheinlich das einzige Mädchen im ganzen Haus, das mit ihren sechzehn Jahren noch kaum Erfahrungen gemacht hatte. Außer ein paar unschuldigen Küssen, hatte sie noch nicht viel erlebt. Wollte sie das jetzt tatsächlich ändern?


Es war mehr eine spontane Laune, als eine wirkliche Entscheidung, die Casey dazu brachte, sich in den Kreis dazu zu setzen. „Also gut. Wie sind die Spielregeln?“ fragte sie herausfordernd. Über Dereks Gesicht zog sich ein dreckiges Grinsen, das ihr gar nicht gefiel. „ Die Flasche in der Mitte wird gedreht. Derjenige, auf den die Flasche zeigt muss entweder einen Schluck trinken, oder ein Kleidungsstück ausziehen. Es ist ganz einfach.“ Erklärte er. Casey fühlte sich gar nicht wohl dabei, aber einen Rückzieher würde sie auch nicht machen, den Triumph gönnte sie Derek nicht! Sie nickte und das Spiel konnte weiter gehen.


Nach zwei Runden zeigte die Flasche auf Casey und sie entschied sich sofort etwas zu trinken. Sie kippte die Flüssigkeit schnell runter und musste würgen. Dass Whiskey so widerlich schmeckte hatte sie nicht erwartet. Es brannte noch eine ganze Weile unangenehm in ihrer Kehle, bis sie den nächsten Schluck trinken musste. Zum Glück wurde das Getränk mit jedem Schluck etwas weniger ekelig.


Nach einer halben Stunde saß Casey zwar noch ganz angezogen, aber sehr angetrunken da. Sie kicherte unaufhörlich und als sie das nächste Mal dran war zog sie sich kurzerhand ihr Top aus. Sie spürte die Augen der Jungen auf ihrer nackten Haut und hätte das Top am liebsten wieder angezogen, doch das ging nicht. Die ganze Zeit über bemerkte sie, dass gerade Derek sie fast pausenlos ansah. Es war ihr irgendwie unangenehm, dabei hatte sie selbst den einen oder anderen Blick auf ihn geworfen. Warum wusste sie selbst nicht genau.


Casey fühlte, wie ihr Kopf immer schwerer wurde und sich um sie herum alles drehte. Sie saß jetzt nur noch in ihrer hübschen rosa Unterwäsche mit weißer Spitze da und hatte sich fast an die Blicke gewöhnt. Doch auf das was als nächstes kam, war sie nicht vorbereitet. Da sie mittlerweile alle nur noch in ihrer Unterwäsche um die Flasche herum saßen, änderte Derek einfach die Spielregeln. „Wir drehen die Flasche jetzt in jeder Runde zwei Mal und die beiden Personen, auf die die Flasche zeigt, die müssen sich küssen. Und mit küssen meine ich nicht, ein Küsschen auf die Wange geben, sondern richtig auf den Mund und mindestens zehn Sekunden.“ Erklärte er und sah in die Runde. Sein Blick blieb bei Casey hängen, die nervös an ihren Haaren nestelte. Er grinste, denn er wusste, dass Casey so etwas normalerweise nie tun würde.


Casey blieb trotzdem sitzen. Erstens war ihr mittlerweile alles ziemlich egal, was sicher am Alkohol lag und zweitens wollte sie es irgendwie ausprobieren. In den ersten drei Runden hatte sie Glück und musste niemanden küssen, doch in der vierten Runde zeigte die Flasche eindeutig auf sie. Jetzt konnte sie nur hoffen, dass sie niemanden küssen musste, den sie absolut nicht küssen wollte. Die Flasche wurde gedreht, wurde langsamer und blieb stehen. Casey sah erschrocken auf. Die Flasche zeigte eindeutig auf Derek!


Das durfte doch nicht wahr sein! Sie konnte Derek nicht küssen, das war einfach nicht möglich! Sie sah zu ihm. Was sollte sie tun? Es einfach hinter sich bringen? Derek grinste „Ich wusste, dass du dich das nie trauen würdest.“ Sagte er. Warum hatte er das bloß gesagt? Jetzt hatte sie gar keine andere Wahl mehr, als es einfach zu tun, denn den Triumph konnte sie Derek nicht lassen. Sie hatte schon so viel auf sich genommen, das konnte sie jetzt nicht einfach hinschmeißen.


Casey atmete tief durch. Sie stand schwankend auf und wankte zu Derek, der ziemlich überrascht wirkte. Sie ließ sich neben ihn auf den Boden sinken und sah in seine braunen Augen, in denen eine Spur Unsicherheit zusehen war. „Und ob ich mich traue!“ erklärte sie mit fester Stimme. Derek rührte sich nicht, sondern starrte sie nur an. Keiner wollte den ersten Schritt machen. „Jetzt mach schon, dann haben wir es hinter uns.“ Forderte Casey ihn schließlich auf.


Derek kam ihr näher und Casey schloss einfach die Augen. Wenige Augenblicke später fühlte sie, wie Dereks Lippen ihre zögernd berührten. Sie hörte, wie die anderen zu zählen begannen „Ein, zwei, drei…“ und fühlte wie ihr Herz für einen Moment aussetzte. Seine Lippen waren erstaunlich weich und angenehm. Sie spürte, dass er seine Lippen auf ihren bewegte und machte es ihm nach. Plötzlich fühlte Casey nicht nur Dereks Lippen, sondern auch noch seine Zunge, die sanft über ihre Lippen strich und diese spaltete. Ohne wirklich zu wissen, was sie tat, ließ Casey ihn einfach machen und öffnete ihren Mund ein Bisschen.


Um Derek und Casey herum war eine erschütterte Stille eingetreten, denn die zehn Sekunden waren längst um und die beiden sahen nicht so aus, als ob sie bald fertig wären. Im Gegenteil, der zögerliche Kuss hatte sich zu einem heißen und ziemlich leidenschaftlichen Zungenkuss entwickelt, den keiner für möglich gehalten hätte. Ihre Zungen kämpften miteinander und Derek war erstaunt, dass sie so gut küssen konnte. Casey merkte kaum, als sie ihre Hände auf seine nackten Schultern legte und fühlte es fast nicht, wie seine Hand über ihren nackten Rücken strich. Ihr ganzer Körper fühlte sich wie betäubt an und trotzdem kribbelte es heftig in ihrem Bauch und ihre Haut prickelte. Casey hatte für diesen Moment alles um sich herum vergessen, erst als Derek den Kuss beendete kam sie ins Hier und Jetzt zurück.


Alle starrten sie an und Casey fühlte, wie ihre Wangen anfingen zu glühen. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen, stand auf und schwankte zu ihrem Platz zurück. Das Spiel konnte weiter gehen. Casey beobachtete das Spiel, konnte sich aber nicht wirklich konzentrieren. Ihre Gedanken waren immer noch bei diesem Kuss. Warum hatte es sich so gut angefühlt Derek zu küssen? Warum hatte sie es nicht abstoßend gefunden? Sie wollte es sich eigentlich nicht eingestehen, aber das war der heißeste und beste Kuss ihres Lebens gewesen.


Casey wurde erst aus ihren Gedanken gerissen, als sie jemand in die Seite stieß „Du musst Derek küssen.“ Sagte das Mädchen, das neben ihr saß grinsend und deutete auf die Flasche, die auf Casey zeigte. Das durfte doch nicht wahr sein! Wie war es möglich, dass sie schon wieder Derek küssen musste? Sie stand auf wankte zu Derek, setzte sich neben ihn und küsste ihn sofort. Derek war überrascht, wie fordernd sie ihn küsste und war noch überraschter, als er ihre Zunge spürte, die über seine Lippen strich und Einlass verlangte. Er ließ sie gewähren und merkte, wie sich ihr Körper enger an seinen drängte. Er hatte erstaunlicherweise nichts dagegen. Im Gegenteil, er genoss diese ungewohnte Nähe sogar! Was war bloß los mit ihm? Das war schließlich Casey! Obwohl er zugeben musste, dass ihre Kurven schon ziemlich heiß waren.


Sie beendete den Kuss abrupt und blieb dieses Mal einfach neben Derek sitze. Die Flasche wurde wieder gedreht. Ein paar Runden später zeigte sie wieder auf Casey und wählte danach einen jungen mit kurzen blonden Haaren aus, den sie vom Sehen aus der Schule kannte. Er sah nicht schlecht aus und trotzdem wollte Casey ihn nicht küssen. Er kam zu ihr, legte den Arm um ihre Schultern und küsste sie stürmisch, doch Casey presste die Lippen fest aufeinander. Sie wollte nicht von ihm geküsst werden und verharrte die zehn Sekunden regungslos.


Derek beobachtete die ganze Szene und hatte ein Gefühl, das er nicht erwartet hatte. Es fühlte sich fast an, wie Eifersucht. Eifersucht? Wie konnte das sein? Das war Casey! Warum sollte es ihn stören, wenn irgendein anderer, halb nackter Kerl seinen Arm um ihre Schultern legte und sie küsste? Es sollte ihm nichts ausmachen, doch das tat es.


Casey war froh, als der Kuss beendet war und auch Derek fühlte sich erleichtert. In der übernächsten Runde musste Derek ein blondes Mädchen küssen, das gerne mehr mit ihm gemacht hätte, als ihn nur zu küssen. Sie setzte sich direkt auf seinen Schoß und küsste ihn stürmisch. Alle waren sehr verwundert, als Derek das hübsche, blonde Mädchen nach exakt zehn Sekunden wieder von seinem Schoß schob. Normalerweise ließ er keine Chance ungenutzt.


Casey hatte den Kuss mit Missfallen beobachtet und war sogar froh, dass Derek nicht weiter auf das Angebot des Mädchens einging. Die nächsten Runden bekam sie kaum mit. Sie saß gedankenverloren neben Derek und fühlte sich schrecklich benebelt vom Alkohol. Ihr ganzer Kopf schwirrte und vor ihren Augen drehte sich alles. Ihr Körper fühlte sich irgendwie schwer und taub an.


Erst als sie erneut in die Seite gepikst wurde zuckte sie kurz zusammen und sah Derek an, der sie aus ihrem Wachschlaf gerissen hatte. „Was ist?“ murmelte sie leise. Derek grinste sie an „Wir müssen uns schon wieder küssen.“ Erklärte er und deutete auf die Flasche. Casey seufzte. Musste das wirklich sein? Das Schicksal machte es ihr nicht gerade leicht an diesem Abend. Vielleicht war die Flasche auch mit einem Fluch belegt oder sie saß einfach immer zur falschen Zeit an der falschen Stelle! Aller guten Dinge sind drei, dachte Casey, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob das etwas Gutes war oder nicht.


„Gut auf ein Neues.“ Seufzte sie, legte ihre Arme um seinen Nacken, schloss die Augen und legte ihre Lippen auf seine. Erst war der Kuss sanft. Ihre Lippen bewegten sich perfekt aufeinander und es war ein gutes Gefühl, dass sich in ihren Körpern ausbreitete. Das Gefühl war so gut, dass Derek einfach mehr davon wollte. Er legte seine Hände an Caseys Hüfte und zog das Mädchen auf seinen Schoß. Casey war erst überrascht, doch sie wollte jetzt noch nicht aufhören. Das Kribbeln in ihrem Bauch war einfach zu aufregend.


Sie spürte seine Körperwärme. Fühlte seine Hände, die leicht an ihren Seiten entlang streichelten und bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper. Sie merkte gar nicht, wie sich ihre Hände über seinen Rücken bewegten und ihre Fingernägel leicht über seine Haut kratzten. Ihm lief ein heißer Schauer den Rücken runter und er zog Casey enger zu sich, um ihren Körper noch besser fühlen zu können. Casey war so schwindelig, sie fühlte sich, als würde sie schweben und hatte gleichzeitig das unheimliche Gefühl keine Kontrolle mehr über ihren Körper zu haben. Völlig unbewusst begann sie ihre Hüfte zu bewegen und sich enger an seinen Körper zu schmiegen. Erst als Derek leise in den Kuss hinein stöhnte, merkte Casey, was sie gerade tat und hörte sofort auf.


Beschämt rutschte sie von seinem Schoß und traute sich nicht in die Runde zu sehen. Was war nur in sie gefahren? Sie hätte nie geglaubt, dass sie so etwas jemals tun würde und jetzt tat sie es auch noch vor allen Leuten. Was mussten die Anderen nur von ihr denken? Casey fühlte sich schrecklich. Die Situation war ihr unendlich unangenehm und sie spürte die Blicke von allen Seiten auf sich. Wenn sie doch bloß alleine gewesen wären!


Derek rettete Casey aus ihrer Lage, indem er aufstand und ihr die Hand hinstreckte. Sie ließ sich hochhelfen und sammelte ihre Sachen vom Boden auf. Derek und Casey zogen sich wieder an und verließen den Flur. „Tanzen?“ fragte er knapp. Casey nickte und folgte Derek ins Wohnzimmer, wo die Party immer noch in vollem Gange war. Nachdem Casey noch zwei Cocktails geschlürft hatte, war ihre Stimmung wieder deutlich besser. Sie packte Derek am Handgelenk und zog ihn mit sich in die Menge der tanzenden Partygäste. Sie tanzten locker miteinander und hatten ziemlich viel Spaß dabei, vor allem weil ihr Gleichgewichtsinn nicht mehr der beste war und sie aufpassen mussten nicht andauernd jemanden anzurempeln. Casey hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt und sie genoss es richtig.


Der Spaß war zwar klasse und trotzdem wurde Derek die falschen Gedanken nicht los, die er seit dem ersten Kuss mit Casey verdrängen wollte. Er sollte nicht so über sie denken, aber sie machte es ihm nicht gerade leicht. Wie sie vor ihm tanzte und ihre Hüften perfekt zum Rhythmus der Musik bewegte. Ihr Körper wirkte einfach zu anziehend. Derek konnte seine Augen nicht von Caseys Kurven lassen, so sehr er es auch versuchte. Sie machte ihn verrückt.


Sie fasste seine Hand und er begann sie zu drehen. Nachdem Casey sich ein paar Mal um sich selbst gedreht hatte, wurde ihr plötzlich so schwindelig, dass ihre Beine versagten. Zum Glück war Derek noch schnell genug und hielt sie fest, bevor sie umfallen konnte. Casey brauchte einen Moment, bis der Schwindel sich wieder verzogen hatte. Derek hielt sie immer noch in den Armen und sah sie etwas besorgt an „Alles okay bei dir?“ fragte er. Casey schaute in seine braunen Augen. Ihr war nie aufgefallen, wie schön sie eigentlich waren. Vielleicht waren sie auch nur in diesem Moment so schön, weil darin ein Mal kein Spott lag, sondern etwas anderes. Etwas Unbekanntes. Sorge? Etwas Liebevolles?


Ohne weiter nachzudenken schlang Casey ihre Arme um seinen Hals, schloss die Augen und küsste ihn einfach, ganz von selbst. Sie hatte es aufgegeben sich den Kopf darüber zu zerbrechen, warum sie heute Abend alles tat, was sie sonst nie getan hätte. Heute war heute und was morgen kam interessierte sie jetzt nicht mehr. Sie küsste ihn fordernd und merkte plötzlich, wie sie den Boden unter den Füßen verlor. Derek hatte sie hoch gehoben. Er beendete den Kuss und begann sich mit ihr einen Weg durch die Menge zu bahnen. Er trug sie die Treppe hoch und war erstaunt, dass er sie so mühelos bis in sein Zimmer gebracht hatte.


Nachdem er Casey auf seinem Bett abgelegt hatte, begann er sich bis auf seine Boxershorts auszuziehen, bevor er sich ihrer Kleidung widmete. Das Mädchen lag einfach nur da und ließ ihn machen. Sie schloss die Augen, dachte nicht nach und genoss es, wie seine Hände ihren Körper berührten. Ihr Verstand hatte für heute Sendepause. Vielleicht würde sie das morgen bitter bereuen, aber in diesem Moment wollte sie nichts anderes, als genau hier zu liegen. Ihr Herz hämmerte wild in ihrer Brust und ihm ging es nicht besser. Das war anders als alles, was er vorher erlebt hatte. Viel aufregender und heißer.


Als Casey nur noch ihre Unterwäsche trug legte Derek sich neben sie und zog die Bettdecke über sie beide. Er fühlte ihre zierliche Hand, die sich vorsichtig auf seine Brust legte und über seine nackte Haut strich. Jetzt schloss er die Augen und ließ sie einfach weiter machen. Ihre Hände strichen weiter über seine Brust, seine Schultern und seine Oberarme, während sie zärtlich anfing seinen Hals zu küssen. Er genoss es in vollen Zügen, so von ihr verwöhnt zu werden und warf die letzten Bedenken über Bord. Das war zu gut, um es zu beenden.


Langsam strichen ihre Finger über seinen Bauch und ihre Lippen wanderten weiter nach unten über seine Brust. Ein heftiges Kribbel durchfuhr seinen Körper, als sie am Bund seiner Boxershorts angekommen war. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, um sie zu stoppen. Sonst würde alles viel zu schnell gehen und er wollte es genießen. Sanft aber bestimmt zog Derek das Mädchen wieder nach oben und küsste sie leidenschaftlich. Er strich mit seinen Händen über ihren flachen Bauch, der sich leicht hob und senkte. Ihre Haut war so weich und warm. Er begann ihr Schlüsselbein zu küssen und arbeitete sich bis zu ihrem Kinn hoch, bevor er Casey umdrehte, sodass sie auf ihm lag. Derek setzte sich hin und zog sie mit sich hoch. Jetzt war Casey wieder auf seinem Schoß und spürte deutlich wie erregt er war.


Mit einer geschickten Bewegung öffneten seine Hände den Verschluss ihres BH´s. Casey streifte ihn von ihren Armen und beobachtete Derek, der ihre Brüste bewundernd ansah. Er hatte schon viele Brüste von vielen Mädchen gesehen, aber ihre waren besonders schön. Er fing an über ihre Rundungen zu streicheln und massierte sie schließlich. Casey schloss während dessen genussvoll die Augen. So hatte sie noch niemand angefasst und das war sehr aufregend.


Sie begann wieder ihre Hüften langsam und gleichmäßig auf ihm zu bewegen und entlockte Derek damit ein leises Stöhnen, das sie zittern ließ. Sie fühlte wie seine Hände über ihren Bauch strichen und ihr Höschen nach unten streiften. Sie stand kurz von seinem Schoß auf, um ihr letztes Kleidungsstück auf den Boden zu befördern und ließ sich wieder auf ihn sinken. Derek streichelte über Caseys runden Hintern und drückte sie fester auf seinen Schoß, bevor er sie wieder küsste.


Während ihre Zungen sich in einem lustvollen Spiel umkreisten, brachte Derek das Mädchen wieder unter sich zum liegen. Ihre glänzenden braunen Haare verteilten sich über das Kissen und fielen über ihre Schultern. Derek sah auf Casey runter und konnte kaum glauben, wie schön und begehrenswert sie in diesem Moment aussah. Er war sich sicher, dass er noch nie ein Mädchen so sehr gewollt hatte, wie Casey. Jetzt konnte er einfach nicht länger warten und befreite sich schnell von seinen Shorts.


Casey spreizte fast von selbst die Beine und fühlte, wie ihr Herz aufgeregt in ihrer Brust hüpfte. Jetzt war es so weit. Ihre erste richtige Erfahrung in Sachen Liebe. Sie hatte keine Zeit weiter darüber nachzudenken, denn Derek hatte ihre Lippen schon wieder mit einem Kuss versiegelt. Er lag zwischen ihren Beinen und positionierte sich an ihrem feuchten Eingang. Casey war schrecklich nervös und krallte sich an Dereks Schultern fest, während er langsam begann in sie einzudringen.


Es war ungewohnt und plötzlich tat es weh. Ein kleiner, stechender Schmerz durchfuhr ihren Körper und sie zuckte kurz zusammen. Der leise Aufschrei wurde von dem Kuss gedämpft, in den sie immer noch vertieft war. Bei den nächsten Stößen tat es immer noch etwas weh, aber das war es wert. Das positive Kribbeln in ihrem ganzen Körper, war wie ein Feuerwerk. Der Schmerz verschwand mit der Zeit immer mehr und machte der hemmungslosen Lust Platz.


Casey konnte es nicht verhindern, dass ab und zu ein leises Stöhnen über ihre Lippen kam. Ihre Hände strichen ruhelos über Dereks Rücken, während er ihren Hals küsste. Sie hörte, wie er leise an ihrem Ohr stöhnte und es machte sie nur noch heißer. Sie begann jeden seiner Stöße zu genießen und stöhnte immer lauter.


Derek drang immer tiefer in sie ein. Sie war so verdammt eng, dass es ihm schwer fiel weiter an sich zu halten. Er konnte sich das Stöhnen nicht länger verkneifen. Seine Finger krallten sich geräuschvoll in den Stoff der Matratze und seine Küsse wurden immer fordernder. Der ganze Raum war von lustvollem Stöhnen, dem Rascheln der Bettdecke und dem leisen Knarren des Bettes erfüllt. Von unten drangen immer noch Musik und Stimmen durch das Haus.


Derek wusste, dass er es nicht mehr lange aushalten konnte und drehte das Ganze deshalb wieder so um, dass Casey auf im saß. Sie sah ihn zuerst fragend an und wirkte etwas hilflos. Derek grinste „Du musst nur deine Hüfte richtig bewegen.“ Erklärte er. Er legte seine Hände an ihre Hüfte und begann sie vorsichtig zu bewegen. Casey bewegte sich mit und fand langsam in den Rhythmus hinein. Sie beugte sich zu ihm runter, sodass ihre Haare auf seine Brust fielen und küsste ihn, während sie sich gekonnt bewegte.


Diese Bewegungen raubten Derek fast endgültig den Verstand. Er fuhr mit einer Hand zwischen ihre Beine, um die Sache etwas zu beschleunigen und nicht vor ihr zu kommen. Casey stöhnte überrascht auf, als er begann ihre empfindlichste Stelle mit dem Finger zu reiben. Sie setzte sich wieder aufrecht hin, schloss die Augen und stöhnte lustvoll. Sie spürte ein fast unerträgliches Kribbeln in ihrem Körper. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Moment explodieren und legte ihren Kopf in den Nacken.


Derek spürte, wie er nicht mehr an sich halten konnte und kam endlich. Casey folgte ihm keine Sekunde später stöhnend und keuchend. Für einen Moment flog sie in den höchsten Himmel und fühlte sich so gut, wie nie zuvor. Sie krallte sich an Dereks Schultern fest, als wären diese ihr letzter Halt. Dann sank sie mit einem erschöpften Keuchen auf seine Brust und fühlte, wie sehr sein Körper unter ihr bebte.


Nachdem Casey etwas zu Atem gekommen war, rutschte sie von ihm runter und ließ nur ihren Kopf auf seiner Brust liegen, sodass sie sein Herz heftig schlagen hörte. Dereks Brust hob und senkte sich immer noch schnell. Seine Atmung wurde nur langsam ruhiger. Sie schloss die Augen und spürte, wie er seinen Arm um ihren zitternden Körper legte und sie enger zu sich zog. Sie seufzte zufrieden und streichelte zärtlich über seinen Bauch, während er ihre Seite entlang strich.


„Ich hab dich lieb.“ Murmelte sie geschafft und schmiegte sich noch fester an ihn. Derek strich mit seiner anderen Hand eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. „Mal sehen, ob du das morgen noch genauso siehst.“ Sagte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht. „Aber für heute habe ich dich auch erst mal lieb, Case.“ fügte er hinzu, bevor er ihr einen letzten Kuss gab. Sicher würden sie es morgen beide bitter bereuen, aber in diesem Moment fühlte es sich genau richtig an und vielleicht war es das, was wirklich zählte.


Vielen Dank fürs lesen! Ich hoffe es hat euch gefallen :)
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