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Mein kleiner weißer Tiger

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 Slash
29.01.2015
20.02.2015
2
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29.01.2015 966
 
Heiiho, meine Mäuschen!

Ich bin’s die Mystica und mitgebracht habe ich heute eine kleine Fanfiction über zwei Mäuseriche [Boy x Boy!] Seit euch dem bewusst, genauso wie der Tatsache, dass meine Geschichte wie immer reine Fiktion ist! Zwar können sich Teile der Unterhaltung auch im >Spiel< abgespielt haben aber mit der REALITÄT hat das Ganze herzlich wenig zutun.
.. wenn ihr das verstanden und verinnerlicht habt: Viel Spaß beim lesen! ^^

Eure Myca.~



___________________



(Ich hab den ersten Teil noch einmal raus nehmen müssen. Nun habe ich aber alles editiert was ich rein schreiben wollte. Viel Spaß also ^^)

Es war einer dieser kalten Wintertagen an denen man eigentlich nicht so gerne raus ging, doch was hatte man für eine Wahl, wenn das eigene Überleben davon abhing ob man jetzt nun raus ging um etwas zum Essen zuholen oder ob man hier drinnen langsam aber qualvoll verhungerte? Genau. Gar keine! Also machte ich mich kurzerhand mit einigen anderen Mäusen auf den Weg.
Huh, wer ich bin, fragt ihr? Nun, ich bin der stolzer Anführer, der Stammes Oberhaupt  von Smintheus, der einzig wahre und wunderbar großartige: Keema!
Sagt mal, aber eigentlich kann es gar nicht stimmen, dass ihr mich noch nicht kennt. Ich meine.. mein Name eilt mir nämlich Voraus wie der Blitz dem Donner. Unschlagbar und unzertrennlich wie Pech und Schwefel! Ein Wort – eine Maus!

Seufz.. aber was mache ich mir vor. Die Tage voller Ruhm sind schon lange vorbei und ich bin nicht mehr als ein vereinsamter Held. Alt .. eingestaubt...
“Hey, Keema! Verdammt, wo bleibt du denn? Willst du dir etwa so schnell ein Ende machen, dass du freiwillig so lange da wie angewurzelt stehen bleibst bis der Eisfluch dich trifft?“
Eine aufgebrachte Stimme riss mich aus meinem albernen Selbstmitleid. Ich fuhr zusammen, wobei sich meine Pfoten reflexartig in den vereisten Boden gruben bis mir ein kalter Schauer über den Rücken jagte wodurch ich eine nach dem anderen eilig wieder aus dem Schnee zog.
“Wir haben keine Zeit zu verlieren also KOMM!“, fuhr man mich wieder an.
Ich hob den Kopf an um zusehen wer mich da eigentlich so anging aber das war eigentlich gar nicht nötig gewesen. Mein Hirn wusste die Antwort noch bevor ich die Maus vor mir richtig fixiert hatte: Tuggtugg. Sie hatte sich auf die Hinterpfoten gestellt und ihre kleinen Ärmchen in die Hüfte gestemmt, mich dabei voller Ungeduld anfunkelnd.
„Wird’s heute noch, der Herr?“
„Ah.. natürlich, ja.“
Mit den Hinterbeinen drückte ich mich kräftig vom Boden ab, sodass ich einen Satz nach vorne machte, dann lief ich in einem eiligen Tempo den anderen hinterher. Jetzt aber schnell! Über eine Kiste, die glücklicherweise am Boden befestigt war sprang ich auf ein großes Holzbrett, was mich zu einer höheren Ebene führte. Respekt, der Shamane hatte hier ganze Arbeit geleistet, das alles so schnell zu bauen. Oder war ich einfach nur zu lange weg gewesen? Ich rannte zum Käse und schnappte ihn mir dann, dicht hinter mir Tuggtugg. Ich wartete bis auch sie einen Käse hatte und dann drehte ich mich um und lief den halben Weg wieder zurück. Über das Brett.. die Kiste hinunter.. dann schlug ich einen anderen Pfad ein. Einer, der mich sicher und vor allem schnell zum Loch führen würde, so verriet es mir mein 6ter Mäusesinn. Und auch dieses Mal ließ mich mein Instinkt nicht im Stich, denn schon wenige Sprünge später kam das heimatliche Schwarz in Sicht, in dem schon einige Mäuse verschwunden waren müssten. Noch einmal erhöhte ich mein Tempo, voller Vorfreude auf die Wärme, die mich dort erwarten würde. Kein Schnee, keine Kälte - Wunderbar!

“Hah puuh,“ schnaufte ich angestrengt als ich wieder drin angekommen war. Tuggtugg kam wenige Augenblicke hinter mir ebenfalls rein gerannt und zusammen liefen wir durch den kleinen Bau in die Speisekammer um den Käse dort aufzulisten und letzt endlich abzugeben.
Ja, eigentlich war sie eine Maus aus einem anderen Stamm aber das war hier nicht von großer Bedeutung. Wir verstanden uns trotz der unterschiedlichen Stämmen gut und der Käse wurde sowieso nur auf die einzelne Maus gerechnet. Im Klartext: Entweder du selbst gehst los und holst dir deine Ration oder eben nicht. Darum wiederum schert sich dann keiner.
“........ Keema!“ Ein leises Seufzen, dann kurzweilige Stille.
“Hmmm?“ Ich hatte mich gedankenverloren umgedreht und überhaupt nicht gemerkt, dass sie gerade versucht hatte mit mir zusprechen.
Sie fuhr sich angespannt durch ihre Haare was aussah als ob sie versuchte krampfhaft Ruhe zu finden um nicht ausrasten zu müssen. „Sag mal, was ist bloß los mit dir Keema?“
“Nichts, was sollte schon sein?“ Ich musterte sie verständnislos.
“Du hast dich verändert.“ Ihre Stimme war nicht mehr als ein leises Hauchen in meinen Ohren, sodass ich echt verdammt große Probleme hatte sie überhaupt zu verstehen.
“Äääähm, findest du?“
“Da hilft jetzt auch keine Grimasse. Ich meine es ernst, Keema! Ich mach mir doch Sorgen verdammt.“
Oh man. Frauen können manchmal echt nervig sein mit ihrem Sinn für Zwischenweltliches. Da hatten wir Männer es definitiv besser. Wir waren fast schon Immun gegen diese ‚Gefühlswelt’ und konnten uns so auf ’s wesentliche konzentrieren.
“Es gibt keinen Grund um sich Sorgen zumachen.“
Warum war ich auf einmal nur so müde?
“Das glaube ich dir nicht also sag mir besser gleich wie Wahrheit.“
“Hab ich doch.“
“Keema!!“
Klar war sie sauer aber was hatte das mit mir zu tun?
Ich richtete kurz meine Kopfhörer wofür ich mich kurz ebenfalls auf meine Hinterbeine stellte, dann ließ ich mich wieder nach vorne zurück fallen.
“Die neue Runde fängt an. Lass uns raus gehen!“ Mit diesen Worten setzte ich mich in Bewegung. Ich würde den schnellsten Weg nach Draußen nehmen und dann so schnell wie möglich versuchen weit von Tuggtugg weg zukommen. Oder nein... besser irgendwo in der Nähe verstecken. Boah, warum war ich auch nur so müde?
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