Only you can heal me

GeschichteDrama, Romanze / P16
Dr. Allison Cameron Dr. Eric Foreman Dr. Gregory House Dr. Lisa Cuddy Dr. Robert Chase
26.01.2015
23.07.2019
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26.01.2015 854
 
Ich hatte den Knall noch in den Ohren. Was genau passiert war konnte ich nicht sagen. Mein Schädel brummte und ich sah leicht verschwommen. Außerdem schien sich meine Umgebung zu drehen. Ich konnte nicht sagen wo ich war oder wie ich hierher kam.
Es fiel mir schwer meine Umgebung wahrzunehmen. Ich war umgeben von Häusern, ob es Wohnhäuser oder Geschäfte waren, konnte ich nicht sagen und auch die Menschen um mich herum nahm ich kaum wahr. Wo war ich? Was war geschehen? Fragen über Fragen türmten sich in meinem schmerzendem Kopf.
Nur im Unterbewusstsein nahm ich wahr, dass an meinem Rücken etwas herunterlief. Meine Schritte wurden schleppend und ich fing an zu stolpern. Die ersten Male konnte ich mich noch halten, doch dann stürzte ich zu Boden und verlor fast augenblicklich das Bewusstsein. Von dem was um mich herum geschah merkte ich nichts.
Hektisch sammelten sich die Leute um mich herum, tasteten nach meinem Puls, zogen ihre Handys und riefen einen Krankenwagen. Das alles geschah ohne das ich erwachte. Auch das schaukeln des Krankenwagens änderte nichts an meinem Zustand.
Wie ich später erfuhr brachte man mich ins Princeton-Plainsboro Teaching Hospital.

Ich wusste nicht wie lange ich bewusstlos gewesen war, als ich das Stimmengewirr wieder wahr nahm. Kurz darauf spürte ich eine Hand auf meiner Stirn, dann an meinem Hals. „Temperatur normal und auch der Puls ist angemessen.“, sagte eine mir unbekannte, männliche Stimme.
Meine Augenlider waren so schwer, doch ich wollte wissen was hier los war. Ich versuchte immer wieder meine Augen zu öffnen, doch es gelang mir nicht. Doch mein Zucken schien dem Mann, der meinen Puls und meine Temperatur überprüft hatte, aufzufallen. „Ich glaube sie wacht auf!“, sagte er zu jemandem, der sich auch im Zimmer befinden musste. Dann spürte ich wie jemand versuchte mein Shirt hoch zuschieben. Sofort gingen bei mir die Alarmglocken los und ich riss ruckartig die Augen auf und wehrte mich mit Händen und Füßen gegen die Hände am Saum meines Shirts. Erschrocken ließen sie los und die Person wich einige Schritte zurück.
Kaum das ich den „Angreifer“ von mir gestoßen hatte kniff ich die Augen wieder zu. Das Licht blendete so grausam. Kurz darauf öffnete ich sie vorsichtig.
Im ersten Moment war alles verschwommen, doch es gab sich schnell.
Der Raum, in dem ich mich befand, sah wie ein Krankenzimmer aus. Ich lag in einem hohem Bett, an den Seiten war eine Vorrichtung angebracht um zu verhindern, dass man aus dem Bett fiel. Die Bettwäsche war so weiß wie die Wandfarbe. Das restliche Mobiliar war in weiß und hellen Grautönen gehalten. Es war nicht viel in diesem Raum, nur das Bett, einige kleine Schränke und ein paar Maschinen, von denen ich nicht wusste wozu sie nutzten. Erst jetzt viel mir der Tropf auf, dessen Schlauch zu meiner linken Hand führte. Ich riss die Augen auf und sah erst zu dem blonden Mann, der links an meinem Bett stand und sich inzwischen wieder etwas näher an mich heran getraut hatte und dann zu dem dunkelhäutigen Mann, der noch immer an der Stelle stand, zu welcher er zurück gewichen war, als ich angefangen hatte um mich zu schlagen.
Da sie beide weiße Kittel trugen und ich einen Zugang für den Tropf im Handrücken hatte, war ich mir sicher das ich mich in einem Krankenhaus befand. Nur warum?
Mein Blick glitt immer wieder von einem zum anderen und zum Zugang des Tropfs. Dann, der blonde Arzt wollte gerade etwas sagen, riss ich mir den Zugang aus dem Handrücken und sprang auf. „Sind Sie völlig bescheuert? Was ist das für ein Zeug, dass Sie mir da in die Blutbahn gejagt haben? Wie können Sie es wagen einer Ihnen unbekannten Person einfach irgendwelches Zeug zu injizieren?“, schrie ich die Ärzte an, völlig außer mir. Ich atmete in kurzen Abständen durch den Mund ein und aus. Während die beiden Ärzte mich völlig verdattert ansahen und versuchten zu begreifen was gerade los gewesen war, fing mein Sichtfeld wieder an zu verschwimmen und der Boden begann sich zu drehen. Der Blondschopf reagierte zuerst und fing mich auf bevor ich hart auf dem Boden aufschlagen konnte. „Da hat sich wohl jemand etwas übernommen, hm?“, fragte er triefend ironisch. In diesem Moment war ich zu erschöpft um zu antworten und ließ mir einfach wieder ins Bett helfen. Als ich wieder lag standen die Wände ganz schnell wieder still.
„Können wir dir ein paar Fragen stellen oder müssen wir mit einer weiteren Attacke von dir rechnen?“, fragte der dunkelhäutige Arzt.
Ich sah ihn bissig an, verkniff mir aber einen bissigen Kommentar. „Wenn Sie mir vorher erst einmal verraten wer Sie sind und wo ich bin, können Sie mich fragen was Sie wollen.“    
„Mein Name ist Dr. Chase, mein Kollege ist Dr. Foreman.“, antwortete der Blondschopf. „Du befindest dich im Princeton-Plainsboro Teaching Hospital in New Jersey, du wurdest hier her gebracht, weil du auf der Straße zusammen gebrochen bist.“
Ich sah ihn an. Ich? Zusammen gebrochen? Das war ungewöhnlich.
„So aber nun sind wir dran dir Fragen zu stellen.“, sagte Dr. Chase.
Ich lehnte mich in die Kissen. „Na dann schießen Sie mal los.“
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