Ein Treffen im Waldende

von Roheryn
DrabbleFreundschaft / P6
Gildor Inglorion
26.01.2015
26.01.2015
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Ein Beitrag zum Winterwichteln

Liebe Mugiwara-Ace13,

nachdem ich deine Vorgaben bearbeiten durfte, haben wir hier das Ergebnis, ich hoffe, du bist damit zufrieden. Da ich allerdings kaum Animes kenne und auch die, die ich einmal kannte in den letzten Jahren vergessen habe, bekommst du einen Herr der Ringe, bzw. Hobbit Text. D.h. Dieser vorliegende Text spielt zwischen den beiden Büchern und spielt darauf an, dass Gildor und Bilbo sich oft getroffen haben.
Hier meine Interpretation dazu in Form einer kurzen Drabble-Geschichte.


Ein Treffen im Waldende


Schnee, überall lag das weiße Pulver, es hatte in der vorigen Nacht begonnen vom Himmel zu fallen und Bilbo zog sich besonders warm an. Er hatte versprochen, dass er im Waldende erscheinen würde und an seinem Wort hielt er fest. Außerdem mochte er Gildor sehr gerne, er hatte den Elben während seinem ersten Aufenthalt in Bruchtal kennen und schätzen gelernt. Damals hatte er nicht gedacht, dass er den Elben noch einmal sehen würde, denn Bruchtal war so weit weg und nach seiner Reise war seine abenteuerliche Seite sehr müde geworden und es hatte ihn nicht mehr in die Ferne gezogen. Umso überraschter war er gewesen, als er auf einmal einen Brief bekommen hatte, der ihn in das Waldende bat. Einen Brief, der von einer verschlungenen und kraftvollen Hand geschrieben war und der mit Gildor Inglorion, aus dem Hause Finrod unterzeichnet gewesen war.
Der Hobbit wusste zwar nicht, was ihm die Ehre verschaffte, aber dennoch verließ er seine gemütliche Höhle, um aufzubrechen. Mit einem Wanderlied auf den Lippen, ging Bilbo durch das Land, welches er wie kein anderes kannte – das Auenland. Noch immer fragte er sich, ob der Elb tatsächlich kommen würde, immerhin war er keine der großen Personen der Geschichte.

~*~


Gildor wartete geduldig, er hatte die anderen Exilanten, die mit ihm reisten, gebeten bereits vorzugehen, er würde zu ihnen aufschließen, nachdem er den Halbling getroffen hatte.  Aber er mochte den kleinen Geschichtenerzähler und fand Bilbos Interesse an den lange vergangenen Tagen bewundernswert und wollte dieses unterstützen. Denn nur so blieben die Taten seiner Familie erhalten und die Gefallenen auf gewisse Weise am Leben.
Seine Ohren fingen leise Geräusche auf und erst dachte er, es wäre nur ein Fuchs, der durch das Unterholz schritt, dann aber erblickte er den Schopf eines Hobbits und lächelte.
„Mae govannen, Meister Beutlin“, rief er aus.

~*~


Er hatte sich erhoben und begrüßte den Halbling mit allen Ehren. Es war ein wenig befremdlich, wie klein sein Gegenüber war, doch Gildor hatte nie geglaubt, dass Größe alles war. Dafür hatte er auch zu viele Zwerge gekannt, deren Körpergröße gering sein mochte, doch ihre Werke sprachen für sich und er musste dem Hobbit anrechnen, dass dieser so leise war, dass er ihn kaum bemerkt hatte.
„Ich bin froh, dass Ihr gekommen seid, ich dachte schon, Ihr würdet nicht kommen, wo der Schnee fällt!“, sagte Gildor und der Halbling überraschte ihn damit, dass er lachte.
„Ich bin für Fremde weiter in den Osten gegangen, als je ein Hobbit zuvor, da werde ich für einen Freund in das Waldende kommen, ohne mich von ein wenig Schnee daran hindern zu lassen!“, rief Bilbo aus und legte seinen Kopf in den Nacken, um Gildor anzusehen.
„Wie wahr, aber man findet wenige Leute, wie Euch, die so treu sind wie Ihr, Bilbo.“ Gildor setzte sich hin und beobachtete den Halbling weiter, dieser schien ungeduldig zu sein und doch sagte er nichts, sondern wartete. In gewisser Weise erinnerte Bilbo Gildor an sich selbst, wenn er versucht hatte, Celebrimbor etwas zu entlocken, betteln hatte dort nur selten geholfen und so hatte er sich in Geduld geübt.
Mit leiser Stimme begann Gildor von den Königen der Eldar zu sprechen.
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