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London 2012

von Anni83
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
26.01.2015
15.01.2021
36
43.139
4
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.03.2020 1.142
 
Vielen Dank an KatzenLady61 für das Review. Ich bin dir unfassbar dankbar dafür, das du mir immer wieder ein Review dalässt. Nicht nur bei dieser Geschichte. :)



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Paul weckte sie um 04 Uhr morgens und Amelie war noch ganz schläfrig und gähnte erst einmal herzhaft.
„Hey Kleines. Du musst langsam aufstehen. Zum Frühstücken haben wir leider keine Zeit. Wir essen was, wenn wir dann in Hamburg sind, okay?“ trat er an ihr Bett und strich ihr sanft durch die Haare. Gestern Abend hatten sie noch einen witzigen Abend gehabt mit ihren Eltern und Jannick und Sebastian war auch dabei. Als sie ins Bett gingen, wurde sie von ihren Eltern noch einmal in eine feste Umarmung gezogen und sie wünschten ihnen viel Erfolg in London. Und auch Sebastian und Jannick wünschten ihnen noch viel Glück.
Amelie rieb sich noch einmal über ihre Augen und stand dann endlich auf.
„Los zieh dich an und pack deine Waschtasche noch ein. Dann können wir in einer halben Stunde aufbrechen zum Bahnhof. Dad holt dann nachher das Auto dort wieder ab“
„Okay“ murmelte sie noch immer schlaftrunken und begab sich mit halb geschlossenen Augen ins Badezimmer. Als Paul ein Rumpeln hörte, wusste er, das sie gegen irgendetwas gerannt war.
„Aua“ maulte sie auch sofort los und Paul schüttelte nur belustigt schnaufend den Kopf.



Tatsächlich schaffte es Amelie innerhalb von einer halben Stunde abfahrbereit zu sein und sie saß neben Paul im Auto auf dem Weg zum Bahnhof von Halle/Saale.
„Nun komm schon. Mach mal ein anderes Gesicht. In ungefähr 10 Stunden siehst du Yannick wieder“ versuchte Paul sie aufzumuntern und tatsächlich schob sich ein kleines Lächeln auf ihre Lippen.
„Na siehst du. Nur er kann dir zu so einer unchristlichen Zeit ein Lächeln auf die Lippen zaubern“ grinste er und wuschelte ihr durch die Haare.
Die erste Fahrt nach Leipzig war sehr kurz, doch im ICE in Leipzig lehnte sich Amelie in ihren Sitz zurück, schaltete ihren I Pod an und war nur kurz darauf eingeschlafen.
Um viertel vor neun wurde sie wieder von Paul geweckt.
„Wir sind jetzt gleich in Hamburg", flüsterte er leise.
„Ist gut“ lächelte sie und schaltete ihren IPod aus.
„Du wirkst schon um einiges wacher“
„Das liegt daran, dass es nicht mehr mitten in der Nacht ist“ erwiderte sie.



Eine halbe Stunde später kamen sie am Hafen an und das Schiff, das sie nach London bringen würde, stand auch schon da. Außerdem tummelten sich schon sehr viele der deutschen Sportler am Hafen. Sie nickten ihnen zu und mit dem ein oder anderen unterhielten sie sich auch kurz.
„Setzen wir uns da vorne auf die Bank, verdrücken unser Frühstück und warten auf die anderen?“ schlug er vor.
„Ehm... ja das hört sich ganz gut an“, antwortete sie und folgte ihrem Bruder dann zu der nahestehenden Bank.
Der Himmel war strahlend blau, die Sonne schien und es war schon richtig angenehm warm. „Es ist das perfekte Wetter für eine Schifffahrt“, bemerkte die 19-Jährige und lehnte ihren Kopf nach hinten.
„Ja das wird bestimmt eine sehr angenehme Reise nach London werden“ nickte Paul und sie machten sich weiter über ihre Brötchen her.
Es dauerte nicht lange, dann schlich sich ein strahlendes Lächeln auf Pauls Lippen, er sprang von der Bank auf und rannte auf Britta zu, die gerade angekommen war.
„Oh okay alles klar. Plötzlich bin ich Luft für ihn“ feixte Amelie.
Sie wusste, dass sie nachher auch nicht viel besser wäre, wenn sie dann Yannick sehen würde.
„Hey hey Kleines.“, wurde sie aus ihren Gedanken gerissen.
Neben ihr saßen Steffen und Markus und lächelten sie an.
„Hey… meine Lieblingsbrüder“ freute sie sich die beiden zu sehen.
„Für diese frühe Tageszeit bist du aber schon erstaunlich gut gelaunt“ grinste Steffen sie an.
„Das liegt daran, dass ich zu einer echt unchristlichen Zeit aufgestanden bin und dann noch ein bisschen schlafen konnte im Zug von Leipzig nach Hamburg", erwiderte sie und nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee.
„Und an Karamelmacchiato“ fügte sie noch hinzu und die beiden Brüder lachten laut.
„Freust du dich schon auf London?“, fragte Markus nach.
Das Grinsen auf ihren Lippen sagte alles.
„Oh das sagt alles. Aber ich glaube, sie freut sich weniger auf die Spiele als auf einen gewissen großen, dunkelblonden Franzosen.“ grinste Steffen.
„Hey Kleines“ kam nun auch endlich Britta auf sie zu und zog sie in eine feste Umarmung.
„Hey Britta“, erwiderte sie die Umarmung.
„Ahhh Karamelmacchiato?“, grinste Britta sie an als sie sich von Amelie löste.
„Jap. Etwas das mich ein bisschen aufweckt.“



Es war das erste Mal, das sie eine richtige Schiffsreise machte und sie hatte sich ein paar mehr Sachen eingepackt, weil Yannick und sie sich überlegt hatten nach den Spielen noch ein bisschen in London zu bleiben und eine Sightseeingtour durch die Stadt zu machen. Darauf freute sie sich schon mindestens genauso darauf wie auf ihre ersten Spiele.
Sie verbrachte sehr viel Zeit auf dem Deck und sah auf die Nordsee die sich vor ihr erstreckte. Ab und zu sah sie auch mal eine Möwe oder einen Fisch im Wasser und sie machte auch ein kleines Video davon. Mit Yannick hatte sie sich nicht mehr geschrieben, weil sie sich ja eh heute noch sehen würden. Bei dem schönen Wetter tummelten sich wirklich sehr viele auf dem Deck und genossen die Sonne.
Es war gegen zwei Uhr nachmittags als das Schiff am Hafen von London anlegte und sie von Bord gingen. Henrick unterrichtete sie darin das es jetzt erst einmal ins Olympische Dorf ging, wo sie sich schon ein bisschen einleben konnten. Die Eröffnungsfeier würde erst in zwei Tagen sein.
Und so stiegen sie alle in einen großen Bus, der sie ins olympische Dorf brachte. Paul und Britta kannten das alles ja schon von Peking aber für Amelie war es alles neu und sie machte große Augen als sie das olympische Dorf sah und wie groß dieses war.
„Wow. Was wird eigentlich daraus, wenn die Spiele dann vorbei sind?“ wollte Amelie wissen.
„Keine Ahnung. Das haben wir auch schon gefragt.“ erwiderte Paul.
„Amelie“ wurde sie dann gerufen und als sie sich umdrehte, kam Tom auf sie zu gerannt.
„Oh mein Gott. Hey“ freute sie sich riesig und zog ihn in eine ganz feste Umarmung.
„Es ist wirklich toll, dass du hier bist“ lächelte Tom sie an.
„Du siehst gut aus“, sagte er dann zu ihr.
„Ja ich fühle mich auch so richtig gut“, erwiderte sie.
Es dauerte nicht lange da kamen auch Michael und Ryan auf sie zu.
„Das gibt es doch wohl nicht. Warum seit ihr alle früher da als wir?“ beschwerte sich Amelie und wurde von den Schwimmern in eine Umarmung gezogen.
„Ganz einfach. Weil wir nicht mit dem Schiff gekommen sind, sondern geflogen sind“ grinste Ryan.
„Ja aber ihr habt einen viel längeren Weg als wir“
„Wir sind über Nacht geflogen“ sagte Michael und schlug mit Paul ein.
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