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London 2012

von Anni83
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
26.01.2015
18.03.2021
37
44.224
4
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.03.2019 1.260
 
Hallo meine Lieben.
Ich habe euch mal wieder viel zu lange warten lassen auf das neue Kapitel. Viel los in letzter Zeit.
Vielen Dank an Ghostwriter und KatzenLady61 für die Reviews.


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Das Klopfen an der Zimmertür holte sie zurück aus ihren Gedanken und zuckte sogar ganz leicht zusammen. Amelie fuhr sich seufzend mit einer Hand durch die Haare, klappte ihren Laptop wieder zu und begab sich zur Tür.
Yannick stand gegen die Wand gelehnt da und strahlte sie geradezu an.
„Hey“, wisperte sie leise.
„Hey“ hauchte Yannick, war mit zwei großen Schritten bei ihr und zog sie ganz fest in seine Arme.
Genießerisch seufzte Amelie auf und schloss kurz ihre Augen. Sie fühlte sich wirklich unglaublich wohl in seinen Armen.
Erst wenigen Minuten später löste sie sich wieder von ihm und zog ihn mit einer Hand mit ins Innere des Zimmers.
„Hey alles okay bei dir?“, flüsterte er leise als die Tür hinter ihm sich schloss und sie wieder ihre Arme um seinen Körper schlang.
„Ja, warum fragst du?“ hakte sie nach und sah zu ihm auf.
„Ich weiß nicht. Irgendwie siehst du aus, als würde dich etwas beschäftigen“ zuckte er mit den Schultern und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
Die Deutsche löste sich wieder von ihm und sah ihn mit ernstem Blick an.
„Dir kann man einfach nichts vormachen, oder?“ lächelte sie.
„Nein kannst du nicht. Und jetzt raus mit der Sprache“ erwiderte er das Lächeln.
Sie setzte sich auf das Bett und klopfte neben sich. Yannick nahm das Angebot sofort wahr und setzte sich neben sie.
„Ich habe eine wirklich sehr wichtige Frage an dich“ fing sie an.
„Na klar. Du kannst mich fragen, was immer du willst“ erwiderte er darauf.
Noch einmal atmete sie tief durch und straffte ihre Schultern.
„Ich … ich habe von Michael gehört, dass du mit den Gedanken spielst nach Baltimore zu wechseln“ brachte sie dann heraus.
Unsicher biss sich der junge Franzose auf der Unterlippe herum und senkte seinen Blick auf seine Füße. Dazu fing er auch noch an seine Hände zu kneten.
„Ja das ist wahr. Ich würde das wirklich super gerne machen doch jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Es wird schwer genug sein wenn ich, dann wieder in Nizza bin und dich nicht mehr so regelmäßig sehen kann, aber nach Amerika? Dann würde ich dich noch seltener sehen“ sagte er.
Ein sanftes Lächeln schob sich auf ihre Lippen, griff ganz vorsichtig nach seiner Hand und verschränkte sie mit ihrer eigenen.
„Hey, schau mich mal bitte an“ meinte sie sanft und ganz vorsichtig hob er seinen Kopf und schaute sie mit unsicherem Blick an.
„So habe ich das eigentlich nicht gemeint.“, sagte sie dann und strich sanft durch seine Haare.
Etwas verwirrt sah er sie jetzt an.
„Ach nicht? Und wie sonst?“ fragte er interessiert nach.
Sie griff unter das Bett und holte den Laptop wieder hervor, öffnete ihn und machte ihn an. Die E-Mail war noch aufgeschlagen und so drehte sie den Laptop einfach so das Yannick die E-Mail auch sehen konnte.
Seine Augen wurden immer größer, als er sich die E-Mail durchlas. Als er fertig war, sah er sie einfach nur mit offenem Mund und großen Augen an.
„Hattest du das vor diesem Trainingslager schon in Erwägung gezogen?“, fragte er leise.
Die Blonde nickte nur.
„Ja hab ich. Ich habe ja ein ganzes Jahr in Baltimore gelebt und habe ein komplettes Schuljahr in den USA verbracht. Und ich war so überwältigt von dieser Stadt das es sogar meine erste Wahl zum Studieren war.“ erwiderte sie dann.
Yannick schüttelte nur den Kopf und schnaufte belustigt auf.
„Eigentlich glaube ich nicht so wirklich daran, aber jetzt bin ich mir sicher, dass das Schicksal ist. Ausgerechnet jetzt wo ich dich so richtig kennenlerne kriege ich die Zusage von der Uni und dann willst du auch noch nach Baltimore wechseln. Ich kann mir das einfach nicht mehr anders erklären“ grinste sie ihn richtig an.
„Das ist genau das auf das ich noch gewartet habe. Und weißt du was ich jetzt machen werden?“ fragte er, stand vom Bett auf und suchte sein Handy aus der Hosentasche.
„Nein was denn?“, stellte Amelie die Gegenfrage.
„Ich gehe jetzt kurz auf den Balkon und gebe Bob Bescheid dass ich das Angebot annehme“, sagte er, gab ihr einen sanften Kuss und ging dann nach draußen auf den Balkon.
Amelie sah ihm nur grinsend hinterher. Doch das Grinsen verging ihr ein bisschen als ihr Blick auf das Bild fiel, das auf dem Nachttisch stand. Es war ein Bild von ihr und Paul und irgendwie machte sie sich wieder Gedanken darum wie er das aufnehme würde. Klar hatte sie ihm davon erzählt, dass sie sich in Baltimore beworben hatte, doch irgendwie war es ja doch etwas anderes sich dort zu bewerben und dann auch dort angenommen zu werden.
Sie war so in ihre Gedanken vertieft, dass sie gar nicht bemerkte wie Yannick wieder zurückkam, sich neben sie setzte und einen Arm um sie legte.
„Mach dir mal keine Sorgen. Ich denke schon das er es verstehen wird.“ wisperte er leise.
Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter.
„Ja vielleicht. Aber für mich wird das auch nicht ganz so einfach werden. Es war schon schwer für mich von meiner Familie getrennt zu sein als ich das Jahr in Amerika war. Aber jetzt für immer dahinzugehen und auch noch dort zu studieren?“ wisperte sie.
Ganz sanft strich er über ihren Rücken und verteilte kleine Küsse auf ihrem Haar.
„Ich weiß dass das nicht einfach wird. Für mich doch auch nicht. Aber wir sind zusammen da und nicht alleine“ erwiderte er ebenso leise.
Und wieder schlich sich ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen.
„Ja ich weiß und ich bin auch unglaublich froh darüber“, flüsterte sie und griff wieder nach seiner Hand.



Eine halbe Stunde später lagen sie beide auf dem Bett und sahen sich zusammen das heutige Spiel der EM an.
„Wenn du Bock hast können wir ja morgen unten mit den anderen zusammen schauen“, murmelte Amelie. Sie hatte sich an ihn gekuschelt und mit einer Hand strich sie sanft über seinen Oberkörper.
„Das machen wir auf jeden Fall mon chérie“, flüsterte er direkt in ihm Ohr und küsste dieses leicht.
„Ich finde es unglaublich schön hier so mit dir zu liegen, weißt du das?“, sagte sie und kuschelte sich nur noch mehr an ihn.
„Das ist schön. Finde ich nämlich auch“ antwortete er und sah sie einfach nur an.
Sie erwiderte den Blick, lehnte sich dann zu ihm vor und legte ihre Lippen sanft auf seine.
Der Kuss begann noch sanft und vorsichtig doch dann wurde er immer intensiver und Amelies Herz schlug ihr bis zum Hals.
Sanfte Hände schoben sich unter ihr T-Shirt und im ersten Moment zuckte sie leicht zusammen. Kurz löste er sich von ihr und sah ihr direkt in die Augen.
„Ist das in Ordnung für dich? Du musst mir sagen wenn ich zu weit gehe“ wisperte er.
Amelie schüttelte nur den Kopf und mit einer Hand in seinem Nacken zog sie ihn wieder zu sich herunter.
Diesmal war der Kuss gleich nicht mehr ganz so zurückhaltend und Yannick bemerkte, dass es von ihr aus ging. Als sie seine Zunge an ihrer Unterlippe spürte, keuchte sie leise auf und öffnete sofort bereitwillig ihren Mund und gebot seiner Zunge Einlass.
Die sanften Hände auf ihrem Körper bescherten ihr eine Gänsehaut und ein unglaubliches Kribbeln ging durch diesen.
Es war schwer in Worte zu fassen, doch sie fühlte sich einfach nur unglaublich wohl und sie wollte nicht das dieses Gefühl wieder aufhörte.
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