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London 2012

von Anni83
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
26.01.2015
18.03.2021
37
44.224
4
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Dieses Kapitel
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02.01.2019 1.188
 
Hallo Leute,

Entschuldigung für die lange Pause. Ich hatte eine kreative Durststrecke. Aber jetzt bin ich wieder voll motiviert. Ich wünsche euch allen ein gesundes Jahr 2019

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„Ehm Britta … kannst du mir mal kurz helfen?“ keuchte Amelie und sofort war die Blonde da um ihr die Gewichte von der Brust zu nehmen.
„Puhhh… Danke“ bedankte sie sich und richtete sich auf der Bank auf.
„Kein Problem. Hab ich gerne gemacht“ lächelte Britta und setzte sich neben sie auf die Bank.
„Wir wollen uns wieder alle heute Abend unten im Aufenthaltsraum treffen und zusammen Fußball gucken. Seit ihr mit dabei. Yannick und du?“ fragte sie nach.
Leicht verzog Amelie ihr Gesicht.
„Morgen sind wir bestimmt mit dabei. Aber lasst ihr uns den Abend heute noch alleine?“ fragte sie leise und sah sie bittend an.
Die 28-Jährige erwiderte das Lächeln und wuschelte ihr durch das blonde Haar.
„Na klar. Ich werde das deinem Bruder schon irgendwie beibringen. Mach dir mal darüber keine Gedanken“ sagte sie und stand dann wieder auf.
Amelie stand ebenfalls auf und machte sich auf den Weg zum Trampolin.
„Okay Leute. Es ist halb fünf. Schluss für heute. Ihr habt euch für heute genug verausgabt“ meinte Henning nach einer weiteren halben Stunde und alle seufzten erleichtert auf.
„Gut Leute. Ich muss euch gleich verlassen. Ich habe noch eine halbe Stunde Zeit um zu duschen und mich ein bisschen auf das Interview vorzubereiten, das vor mir liegt“ murmelte Amelie leise und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
„Ich glaube nicht das die ARD, damit gerechnet hat, das sie eine Lovestory bekommen, als ihnen die Idee kam für einen Film über den Schwimmsport“ grinste Markus sie an.
„Ja glaubst du etwa ich habe damit gerechnet das ich ausgerechnet hier und im Schwimmzirkus jemanden finden würde, den ich so sehr mag?“ drehte sie sich um und sah den Hamburger fragend an.
Fast wäre ihr das Wort Liebe herausgerutscht, doch sie wusste, dass es dafür noch zu früh war.
Doch ihr Bruder sah es ihr an und er lächelte nur sanft.
„Überleg dir richtig gut was du denen erzählst, okay?“, bat er sie noch und Amelie nickte.
„Ich bin ja auch nicht alleine“ zwinkerte sie noch und verließ dann mit dem Handtuch über der Schulter den Kraftraum.



Gerade als sie nach draußen in den Flur des Kellers trat, sah sie, das auch die Franzosen gerade die Schwimmhalle verließen. Camille lächelte sie sanft an, als sie an ihr vorbeikam und sie erwiderte das Lächeln. Auch die anderen warfen ihr grinsende Blicke zu und als Yannick an ihr vorbeikam, blieb er kurz vor ihr stehen, nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie dann zärtlich.
„Es ist fast kaum zu glauben aber du hast mir in der kurzen Zeit so sehr gefehlt.“, wisperte er leise und ganz sanft strich sie mit ihrem Daumen über seine Wange.
„Was soll das nur werden, wenn wir in einer Woche wieder zu Hause sind?“, flüsterte sie und schlagartig wurde er blass im Gesicht.
„Oh je … das wollte ich jetzt nicht Yannick. Wir sollten noch nicht darüber nachdenken. Wir haben noch eine ganze Woche hier und vor allem müssen wir uns jetzt beeilen, das wir es noch rechtzeitig zu dem Interview schaffen. Treffen wir uns um fünf unten in der Lobby?“ fragte sie nach und er nickte nur leicht und küsste sie noch einmal, bevor er ebenfalls den Keller verließ.



Sie war ein paar Minuten zu spät dran und sie hatte die Kapuze ihres Hoodeds auf, weil ihre Haare noch nass waren. Als sie in die Lobby kam, saß Yannick schon auf einen der Sofas und das Fernsehteam war schon um ihn gescharrt. Als Amelie bei ihnen ankam, schaute Yannick sie durchdringend an und tippte auf seine Uhr.
„Du bist spät dran mon chérie.“, sagte er dann zu ihr.
„Ja ja ich weiß. Ich weiß“ erwiderte sie abgehetzt, gab ihm einen flüchtigen Kuss und setzte sich neben ihn.
„Ahhh. Also haben wir doch alles richtig interpretiert“ meinte die Journalistin ihr gegenüber.
Amelie sah sie mit einem kleinen Grinsen an.
„Jetzt tut doch bloß nicht so. Das habt ihr doch schon gewusst. Ich war nun einmal sehr unvorsichtig heute Morgen im Speiseraum“ erwiderte sie.
„Ja allerdings das warst du“ lachte die andere.
„Ihr braucht euch beide wirklich keine Sorgen zu machen. Wir möchten euch nur ein paar Fragen stellen. Ist das in Ordnung?“ fragte sie dann an die beiden und beide nickten.
Das Interview ging eine knappe halbe Stunde und es waren wirklich Fragen, mit denen beide leben konnten. Sie waren nur neugierig und wollten wissen wie das mit ihnen passiert ist, ob dieser Liebesbrief von dem sie natürlich auch schon gewusst haben, von Yannick war und solche Sachen.



Geschafft ließ sich Amelie auf einem Stuhl neben ihrem Bruder fallen und schloss für einen kurzen Augenblick ihre Augen.
„Wie ist es bei dem Interview gelaufen?“, fragte Paul sofort nach und sah seine kleine Schwester fragend an.
„Eigentlich ganz gut. Sie waren nur neugierig und wollten wissen wie das mit uns gekommen ist und ob der Brief von Yannick war. Halt solche Sachen“ murmelte sie und fuhr sich mit den Händen durch das Gesicht.
Erst dann stand sie auf und besorgte sich etwas zu Essen vom Buffet. Die Blicke von Yannick entgingen ihr nicht und sie musste tief durchatmen, um sich von diesen nicht verunsichern zu lassen.
Auch den anderen von den Franzosen fielen diese Blicke auf, denn plötzlich fingen sie alle an laut zu lachen. Amelie drehte sich auf dem Rückweg zu ihnen um und streckte ihnen frech die Zunge heraus.
Das brachte sie nur noch mehr zu lachen und auch Amelie musste leicht grinsen.
Die nächsten Tage würden bestimmt noch lustig werden und danach musste sie sich etwas einfallen lassen. Vielleicht würde sie ein paar Tage in Nizza machen. Doch das musste sie erst mit ihm absprechen.



„Hast du wirklich keine Lust mit nach unten zu kommen?“ fragte Britta nach die gerade aus dem Badezimmer kam.
Entschuldigend sah sie die Freundin ihres Bruders an.
„Lass mir nur noch einen Abend mit ihm alleine. Morgen kommen wir mit runter“ bat sie und Britta lächelte nur.
„Gut. Ich mache mich jetzt auf dem Weg nach unten.“ sagte sie.
„Viel Spaß“ wünschte Amelie ihr noch und kurz darauf verließ Britta das Zimmer.
Ein Blick auf ihre Uhr sagte ihr, das sie noch ein paar Minuten Zeit hatte bis Yannick kommen würde.
Sie öffnete ihr E-Mail-Programm und kurz darauf blieb ihr kurz das Herz stehen. Sie hatte eine E-Mail von der Uni aus Baltimore bekommen.
Noch einmal atmete sie tief durch und versuchte ihre Finger still zu halten. Dann öffnete sie die E-Mail und begann zu lesen.
Und je mehr sie von der E-Mail zu lesen bekam, desto größer wurde das Lächeln auf ihrem Gesicht.
Als sie diese zu Ende gelesen hatte dachte sie aber gleich an etwas anderes. Wie sollte sie das ihrem Bruder, ihren Eltern, Jannick und Britta erklären. Doch auf der anderen Seite musste sie auch daran denken was Michael gesagt hatte. Das Yannick auch mit dem Gedanken spielte nach Baltimore zu gehen.
Da musste sie ihn gleich unbedingt fragen.
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