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London 2012

von Anni83
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
26.01.2015
18.03.2021
37
44.224
4
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.03.2015 1.514
 
Hey Leute,

ja man ich weiß Schande über mich. In den letzten Wochen war einfach so viel los das glaubt ihr gar nicht. Und es waren eine menge Schreibblockaden drin so das ich nicht jeden Tag zum schreiben von einem Kapitel einer Storry gekommen bin. Die Leser die mich schon kennen (keine Ahnung ob ich schon eine eigene "Fanbase" .... Gott wie sich das anhört :D habe) aber die kennen das dann schon von mir das es immer etwas länger dauert.
Und seit etwas über einer Woche fang ich mich auch schon langsam an zu fragen.... Warum um Himmels Willen immer ich?
Ich hab eine große Handballfanfiktion geschrieben und mir vorgenommen einem jungen Mann eine besondere Rolle zu geben. Kurz nach dem das erste Kapitel über ihn geschrieben war fällt er bei einem Juniorenländerspiel einfach um und ist tot.
Nun habe ich bei dieser Fanfiktion auch einer französischen Schwimmerin eine ganz wichtige und große Rolle zugeschrieben. Ist nicht mehr zu ändern ich bin schon ein bisschen weiter im schreiben und sie hatte ihren ersten Auftritt schon. SO und jetzt dürft ihr dreimal raten wer diejenige ist...
Ich geh am Stock schon wieder weiß ich nicht was ich machen soll. :( :( Naja ich schlaf nochmal ne Nacht drüber. Jetzt Schluss mit dem Gelaber.
Vielen Dank noch an swimmer10 und Asphaltluder ( also hab ich doch schon so was wie eine Fanbase hahaha :D)
Und nun viel Spaß mit dem nächsten Kapitel

P.S. scheiße man beinahe vergessen. R.I.P. Camille Muffat :( :( :(
https://www.youtube.com/watch?v=VR4u5C2QIBA
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„Wollen wir langsam wieder zurück?“, fragte Amelie leise und löste sich aus der Umarmung.
„Naja ich hab ja keine andere Wahl, oder?“ verzog Jannick das Gesicht.
Besorgt sah die Blonde ihn an. Am liebsten würde sie ihm helfen, aber sie wusste nicht, wie sie es machen sollte.
„Vielleicht solltest du ihnen einfach die Wahrheit sagen“, murmelte sie leise.
Jannick sah sie nur geschockt an.
„Bist du des Wahnsinns. Sie werden mich hassen“ entgegnete er sofort.
Amelie hob beschwichtigend die Hände.
„Es war ja nur ein Vorschlag von mir“, meinte sie.
Er seufzte leise auf und fuhr sich mit den Händen durch die Haare.
„Ja ich weiß. Tut mir leid.“ entschuldigte er sich.
Sie wuschelte ihm noch einmal durch die Haare stand dann auf und hielt ihm eine Hand hin, die er sofort ergriff und sich hochziehen ließ.
Kurz darauf verabschiedeten sie sich und Amelie machte sich mit ihrem Skateboard auf nach Hause.



Keine 10 Minuten später betrat sie ihr Elternhaus. Sie zog sich ihre Chucks aus und ging erst einmal nach oben um ihr Skateboard und ihren Rucksack ins Zimmer zu stellen. Als sie ihr Zimmer betrat, stolperte sie erst einmal über ihren offenen Koffer, den sie schon angefangen hatte zu packen. Amelie ließ ihren Blick schweifen und befand, dass es mal wieder Zeit wurde, ein bisschen Ordnung in dieses zu schaffen. Der Raum sah mal wieder aus als hätte eine Atombombe dort eingeschlagen. An einer Wand am Fenster stand ihre Gitarre und auf ihrem Bett lag schon ihre Trainingstasche, die sie nach dem Essen noch holen würde.
Der Rucksack flog einfach nur in irgendeine Ecke, während sie das Skateboard ordentlich gegen die Wand stellte.  Dann drehte sie sich um und lief wieder nach unten in die Küche.
In dieser traf sie ihre Eltern und auch Paul an. Ihre Mutter drehte sich vom Herd aus zu ihr um und lächelte sie an.
„Ach, habe ich also doch richtig gehört, dass du gekommen bist“ wurde sie begrüßt.
Amelie trat nun ganz in den Raum, schlug sich kurz mit ihrem Bruder ab begrüßte ihren Vater und gab dann ihrer Mum einen Kuss auf die Wange.
Aus dem Kühlschrank holte sie sich eine Flasche Wasser und setzte sich dann mit angewinkelten Beinen auf die Eckbank.
„Wie ist die Prüfung gelaufen, Große?“, fragte ihre Mutter nach.
Die Blonde zuckte mit den Schultern.
„Eigentlich ganz gut. Ich hab ein gutes Gefühl“ entgegnete sie und trank einen Schluck aus der Flasche.
Ihre Mutter nickte daraufhin nur.
„Hast du Hunger? Das Essen ist gleich fertig“ fragte sie weiter.
Amelie schüttelte den Kopf.
„Ich hab schon was gegessen. Aber heb mir was auf, wenn ich vom Training komme, habe ich bestimmt Hunger.“ antwortete sie.
Paul sah sie mit erhobenen Augenbrauen an.
„Wo warst du?“, fragte er nach.
„Ich war mit Jannick nach der Prüfung bei MC Donalds und dann haben wir uns an die Saale gesetzt“
Sofort wurde Brigitte Biedermann hellhörig und sah ihre Tochter an.
„Sag mal ist da mehr zwischen euch als nur Freundschaft?“, fragte sie neugierig nach.
Amelie verdrehte leicht ihre Augen und schüttelte dann den Kopf.
„Nein Mum. Auch von meiner Seite aus nicht.“ murmelte sie.
„Tut mir leid das ­ich so neugierig bin. Aber ich wundere mich halt so langsam.“ entgegnete ihre Mutter.
„Mum lass mir einfach Zeit. Es hat bis jetzt einfach nicht sein sollen“ flüsterte sie.
Holger Biedermann sah seine Frau an.
„Jetzt lass sie doch, Brigitte. Ich bin ganz froh darüber, dass sie noch keinen Freund hat“ verteidigte er sofort seine Tochter.
Die angesprochene hob abwehrend die Arme.
„Es war ja nur eine Frage“ rechtfertigte sie sich.
Amelie schnaufte amüsiert auf und warf einen Blick zu Paul, der ebenfalls grinsend gegen den Küchenschrank lehnte.
„Ich muss zum Training.“, meinte sie dann nur und gab ihrer Mum noch einmal einen Kuss auf die Wange.
„Mach dir keine Sorgen um mich, okay?“, flüsterte sie ihr noch ins Ohr.
„Wenn du nach Hause kommst, wird dein Zimmer aufgeräumt mein Fräulein. Das sieht schon wieder aus wie eine Rumpelbude“ fuchtelte sie mit dem Kochlöffel vor ihrer Nase herum.
„Ja ich weiß Mum. Das kommt daher, weil ich so aufgeregt bin“ entgegnete sie.
Dann wandt sie sich an Paul.
„Bist du nachher noch mal hier? Dann können wir mal wieder ne Runde jammen“ fragte sie und zog ihren Bruder in eine feste Umarmung.
Inzwischen war sie sogar größer als er.
„Ja Große können wir gerne machen. Ich muss sowieso noch mal mit dir reden ­wegen dem Trainingslager.“
„Okay Captain. Grüß Britta von mir“, zwinkerte sie ihm zu, weil sie sich 100%ig sicher war, dass er heute noch mit der telefonieren würde. Ihr Bruder hatte es nicht immer leicht. Sie konnte ihn sehr gut verstehen das er mit dem Gedanken ­spielte nach Berlin zu wechseln.
Schnell flitzte sie hoch in ihr Zimmer und holte ihre Trainingstasche und ihren I Pod. Ohne den verließ sie nie das Haus.
„Bist später“ verabschiedete sie sich noch, als sie sich die Schuhe im Flur angezogen hatte.



Mit angezogenen Beinen saß sie an der Bushaltestelle, hatte die Stöpsel in den Ohren und die Musik voll aufgedreht. Im Moment lief Dance Dance von Fall out Boy. Ihre absolute Lieblingsband und sie wurde sich wieder schmerzhaft darüber bewusst, das diese gerade eine Pause einlegte, aus der sie vielleicht nicht mehr wiederkommen würden. Vor ein paar Monaten hatte sie sich ein kleines Tattoo stehen lassen am Knöchel. Mit verschlungener Schrift standen dort nur drei Buchstaben. FoB. Aus Liebe zu dieser Band.
Das Quietschen der Busreifen holte sie wieder aus den Gedanken, sie stand auf, zeigte dem Busfahrer ihre Monatskarte und suchte sich dann einen Viererplatz. Inzwischen hatte das Lied gewechselt und es lief Crying Lightning von den Arctic Monkeys. Leise fing sie an mitzusingen und machte dabei ihre Chucks noch mehr kaputt.



Ein schriller Pfiff ertönte und Amelie stemmte sich aus dem Wasser. Ihre Beine fühlten sich wie Gummi an und ihre Arme waren schwer wie Blei. In den letzten Wochen waren die Trainingseinheiten für sie hoch gesetzt wurden und sie arbeitete noch mehr beim Training. Sie wollte unbedingt topfit sein zu den Spielen.
„Amelie kommst du bitte noch einmal kurz zu mir?“, wurde sie von ihrem Trainer Frank Embacher gerufen.
Sie ging auf ihn zu und setzte sich neben ihn.
„Geh es ein bisschen ruhiger an, ja? Du setzt dich viel zu sehr unter Druck. Du wirst das packen bei Olympia also mach dir selber nicht so einen Stress.“ riet er ihr und Amelie nickte nur leicht.
„Wie ist deine letzte Prüfung gelaufen?“ fragte er nach.
„Ganz gut. Ich bin sehr zuversichtlich“ entgegnete sie.
„Du bist doch bestimmt schon sehr aufgeregt wegen Marseille, oder?“, fragte er weiter.
Sie grinste.
„Das erste Mal bei der Nationalmannschaft dabei. Wer wäre da nicht aufgeregt?“ stellte sie die Gegenfrage.
Frank lachte nur laut auf.
„Brauchst du nicht zu sein. Du bist ja nicht alleine. Paul und Britta sind ja bei dir und den Rest der Truppe kennst du doch auch schon. Du hast es so viel leichter.“
Die Blonde nickte. Da musste sie ihrem Trainer recht geben.
„Und jetzt ab mit dir unter die Dusche. Sonst erkältest du dich noch“ schubste er sie Richtung Duschen.
„Oh nein das will ich natürlich nicht so kurz vor Olympia“, rief sie empört aus und ging grinsend und pfeifend ihres Weges.
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ich freu mich über Reviews. Und BITTE über Ideen ob ich die Geschichte jetzt so lassen soll oder nicht.
Bis zum nächsten Mal. Ich geb mir Mühe das es nicht zu lange dauert.
Namen der Eltern frei erfunden, mir liegt das stalken nicht so wirklich :D
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