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London 2012

von Anni83
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
26.01.2015
18.03.2021
37
44.224
4
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
19.11.2017 1.200
 
Hach Mädels ich bin so überwältigt von eurer Resonanz *Tränen wegwisch* Und jetzt tut es mir noch mehr leid das es schon wieder so lange gedauert hat. :( Manchmal einfach nicht zu ändern
Vielen Dank an ffreader, Svergieflika, Fcked up fandom und HeldenFuerEinenTag für die Reviews.
Wir rücken der Auflösung immer näher.

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„Na los geh schon“ flüsterte Britta ihr zu und gab ihr einen Schubs in Richtung ihres Zimmers. Amelie atmete noch einmal tief durch, straffte ihre Schultern und begab sich dann mit langsamen Schritten auf die Zimmertür zu. Dort ging sie in die Hocke und hob die Notiz und die Blume auf.
„Woher weiß er denn dass das deine Lieblingsfarbe ist?“ fragte Britta hinter ihr und die jüngere fragte sich zur gleichen Zeit genau das gleiche.
„Ich weiß es nicht“ wisperte sie und öffnete mit zittrigen Fingern die Tür.
Mit der Notiz in der Hand setzte sie sich auf ihr Bett und legte die blaue Rose vorsichtig auf ihrem Nachtschrank ab.
Erst dann widmete sie sich der kurzen Notiz

Willst du noch immer wissen, wer ich bin? Dann komm heute Abend um 20 Uhr zu dem kleinen Pub die Straße runter. Falls du dich wunderst, warum die Rose blau ist. Ich fand einfach das es besser zu dir passt. :) Sie erinnert mich an die Farbe deiner Augen.

Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen als sie die Notiz neben die Rose legte und sich seufzten auf dem Bett ausstreckte.
„Und?“ fragte die Freundin ihres Bruders grinsend nach.
„Ich soll heute Abend um 20 Uhr in den kleinen Pub kommen der die Straße runter ist. Anscheinend will er sich zu erkennen geben“ wisperte sie leise.
„Und er hat geschrieben das er sich für die Blaue Rose entschieden hat weil sie besser zu mir passen würde. Die Farbe hat ihn an die Farbe meiner Augen erinnert“ murmelte sie weiter und vergrub ihr hochrotes Gesicht in ihrem Kopfkissen.
„Oh mein Gott ist das süß.“ lachte Britta.
„Amelie? Ich glaube da hat es einen wirklich erwischt und der meint das alles ernst“ sagte er dann noch zu ihr.
„Ja das Gefühl habe ich auch langsam“
Und der Wunsch in ihr drin wurde immer größer das es vielleicht Yannick war.
„Was ist los?“ kam auch gleich die Frage von ihrer Zimmergenossin.
Sie musste wohl den nachdenklichen Blick in Amelies Augen gesehen haben.
„Ach ehm…. gar nichts. Ist nicht so wichtig“ versuchte sie sich herauszureden.
„Amelie… schau mich mal an“ bat Britta leise und die 19-Jährige hob ihren Blick.
„Was ist los?“ hakte sie noch einmal nach.
„Ich…. es….. ach vergiss es. Es ist echt blöd“ stotterte sich Amelie zurecht.
„Nein es ist nicht blöd. Was ist los?“ ließ die andere nicht locker.
Noch einmal seufzte sie leise auf und strich dich durch die blonden Haare.
„Ich gebe die Hoffnung nicht auf das es vielleicht Yannick ist“ flüsterte sie dann leise.
Auf Brittas Lippen schlich sich ein Grinsen.
„Da siehst du. Du lachst über mich. Es ist blöd“ beschwerte sich Amelie.
„Oh Gott Kleines nein. Versteh das nicht falsch. Ich finde es einfach nur … süß“
Amelie schnaufte verächtlich auf.
„Ja ne ist schon klar“ murmelte sie.
„Nein wirklich jetzt. Er würde super gut zu dir passen und ihr würdet ein abartig süßes Pärchen abgeben“
„Warum habe ich ihn dann nie wahrgenommen?“ wollte Amelie leise wissen und drehte ihre Haare um den Finger.
Britta lachte leise und legte ihr einen Arm um die Schulter.
„Weißt du Kleines… manchmal braucht man einen Anstoß damit man die Augen richtig aufmacht“ antwortete sie ebenso leise.
„Hmmm“ machte Amelie daraufhin nur.
„Mach dir keinen Kopf darum“ hauchte die Ältere und gab ihr einen Kuss auf das Haar.



Der Tag ging unglaublich schnell herum. Das Interview mit den Leuten von der ARD hatte Amelie gut überstanden. Sie wollten viel darüber wissen wie es sich anfühlt kurz vor ihren ersten Olympischen Spielen zu stehen und ob sie sich ein Ziel für die Spiele gesetzt hatte. Aber sie wurde auch auf Paul angesprochen, womit sie ja auch schon gerechnet hatte. Und dann kamen sie auch auf den Brief zu sprechen. An dieser Stelle hatte Amelies Gesichtsfarbe wieder ein unnatürliches rot angenommen und sie machte den Journalisten klar, das sie noch nicht wusste, wer der unbekannte Verfasser des Briefes war.
Nun saß sie ein bisschen aufgeregt und mit einem Kribbeln im Bauch beim Abendessen. Zu ihnen hatten sich auch Ryan und Michael gesellt die morgen allerdings wieder zurückfliegen würden.
„Habt ihr Bock heute mit uns zusammen zu schauen? Wir machen immer Rudelgucken der Fußball EM im Zimmer von Britta und Amelie“ fragte Paul die beiden Amerikaner.
Kurz sahen sich Ryan und Michael an und dann nickten sie einträchtig.
„Ja warum nicht. Das hört sich doch sehr witzig an“ sagte Mike dann noch.
„Dann wird es aber ziemlich eng bei uns“ meinte Markus zweifelnd.
„Einen habt ihr weniger. Ich bin heute Abend nicht da“ murmelte Amelie während sie in ihr Brötchen biss.
Plötzlich hatte sie die Aufmerksamkeit der ganzen Mannschaft (außer Britta natürlich) und den beiden Amerikanern.
„Was? Wo bist du denn?“ wollte Paul wissen.
„Weg“ erwiderte sie nur einsilbig.
„Ach ne was du nicht sagst. Ich will aber wissen, wo sich meine kleine Schwester herumtreibt“ sah ihr Bruder sie ernst an.
„Ich bin in dem kleinen Pub hier gleich die Straße runter. Ist das erlaubt der Herr?“ fragte Amelie sarkastisch.
Einen Moment sah er sie nur an doch dann schien ihm ein Licht aufzugehen.
„Du weißt es schon oder?“ fragte er also.
„Was soll ich wissen?“ stellte Amelie die Gegenfrage.
„Wer er ist? Der Briefeschreiber“
Und wieder hatten sich alle Köpfe zu ihr gedreht und sahen sie interessiert an.
„Nein ich weiß es nicht. Noch nicht“ antwortete sie.
„Aber er will sich mit dir da treffen, oder?“ fragte Mike grinsend.
Die Blonde grinste ihn nur schief an, senkte ihren Blick und nickte leicht.
„Ha wusste ich es doch“ triumphierte der amerikanische Starschwimmer.
„Und du weißt es wirklich noch nicht wer es ist?“ hakte Ryan nach.
„Nein“ schüttelte Amelie den Kopf.
Und so ging dass das ganze Abendessen weiter. Bis sie einen Blick auf ihre Uhr warf und sah, das es schon sieben war.
„Entschuldigt mich bitte. Ich muss jetzt nach oben“ entschuldigte sie sich bei den anderen und stand dann auf.



Sie hatte sich richtig in Schale geworfen und nun stand sie am ganzen Körper zitternd vor dem kleinen Pub. Amelie hatte es noch nicht geschafft den letzten Schritt zu machen und auch den Pub zu betreten.
Noch einmal atmete sie tief durch und straffte ihre Schultern.
Dann ging sie die letzten Schritte und betrat den Pub.
Suchend sah sie sich im Raum um und plötzlich wurden ihr von hinten die Augen zugehalten und in eine etwas abgelegene Ecke gedrückt.
„Ich hoffe du bist jetzt nicht enttäuscht“ hörte sie eine leise Stimme an ihrem Ohr.
Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals und ein Kribbeln breitete sich wieder in ihrem Bauch aus. Diese Stimme kam ihr so bekannt vor.
Ganz langsam und vorsichtig verschwand die Hand vor ihren Augen und als sie dann sah, wer da vor ihr stand, stahl sich ein strahlendes Lächeln auf ihre Lippen und ihre Augen fingen auch an zu strahlen.
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Cliffhänger!!!!! Na so etwas böses. ;) bis zum nächsten Mal
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