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"Die Kontordiebe" oder "Fall der Generationen"

GeschichteKrimi, Freundschaft / P12 / Gen
25.01.2015
18.08.2015
7
5.323
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
25.01.2015 1.057
 
Personen: Fiete(24), Natascha(23), Cem(23), Jana(23), Vivi(21), Jojo (19) , Paul(21), Katja(21),  Laurenz(16), Marie(13), Lilly(16), Emma(11), Sophie(13)
Ort: Hamburg

Fiete: Übernimmt Gewürzkontor seiner Eltern, single, Hamburg
Natascha: Polizistin, single, Hamburg
Cem: studiert Medizin, bester Freund von Fiete, single, Hamburg
Jana: studiert Schauspiel, noch vergeben, Freundin von Natascha, Berlin, zu Besuch in Hamburg
Vivi: Ausbildung beim Hamburger Abendblatt, Zusammen mit Paul, Hamburg
Jojo: gerade Abi bestanden, Single, Hamburg
Paul: Ausbildung als Schiffsbauer, Zusammen mit Vivi, Hamburg
Katja: Ballettausbildung in St. Petersburg, single, zu Besuch in Hamburg bei Natascha und Vivi
Laurenz, Marie, Lilly: Zu Besuch in Hamburg bei Freunden und Verwandten
Sophie, Emma: Schule (Sommerferien), Hamburg


Info:
In meiner Fanfiction geht  es um das Wiedersehen der Pfefferkörner und das Aufeinandertreffen aller Generationen. Es ging nicht, dass ich alle 19 Charaktere der Pfefferkörner mit in die Geschichte einbaue, deswegen hab ich nur die sozusagen Wichtigsten. Die Anderen sind zwar vom Namen etc. enthalten spielen aber keine besondere Rolle in meiner Geschichte. Ich hoffe ihr könnt das Verstehen. Denn 19 Charaktere einzubauen macht sich ziemlich schwierig. Es spielen mit Fiete, Cem, Jana, Natascha, Vivi, Paul, Johanna, Katja, Laurenz, Lilly, Marie, Sophie und Emma.



Kapitel 1:

„An Gleis 7 fährt ein: ICE aus Berlin nach Bremen. Bitte Vorsicht bei der Einfahrt“, ertönte es aus den Lautsprecheranlagen am Hamburger Hauptbahnhof. Natascha wurde immer aufgeregter. Endlich würde sie, nach so langer Zeit, ihre Freundin Jana wiedersehen. Nachdem Natascha damals für ein Jahr nach Australien gegangen und Jana nach Berlin gezogen war, hatten sie nur noch wenig Kontakt. Erst vor kurzem haben sie sich durch einen Zufall über das Internet wiedergefunden. Natascha hatte erfahren, dass ihre Freundin inzwischen Schauspiel, an der Universität der Künste, in Berlin, studierte. Sie hatte es von Jana auch eigentlich nicht anders erwartet, bei ihrem Talent. Dabei hatte es Natascha  zur Polizistin geschafft, was sie sehr glücklich machte. Sie war ja auch nicht schlecht bezahlt und ihr Job machte ihr einfach Spaß.
Der Zug kam zum Stehen und langsam gingen die Türen auf. Sie schaute sich um. Nirgends war Jana zu sehen. Auf einmal hörte sie hinter sich eine ihr nur zu bekannte Stimme: „Tascha?“ So hatte sie lange keiner mehr genannt. So schnell sie konnte drehte sie sich um. Und da stand sie und hatte sich kein bisschen verändert. Ihre Haare waren länger geworden und sie sah weiblicher aus, aber sie war immer noch die alte Jana. Sie rannten aufeinander zu und fielen sich in die Arme. Sie hatten sich jetzt fast 10 Jahre nicht mehr gesehen. Eine lange Zeit, hatte sich der Kontakt verloren. Doch jetzt kam es ihnen so vor, als wären sie nie getrennt. Beiden kamen ein paar Tränen. „Ich hab dich so vermisst“, sagte Jana. „Ich dich auch. Aber du hast dich kein Stück verändert“, antwortete Natascha. „Du dich auch nicht“, bestätigte Jana.

Das Telefon bei den Overbecks klingelte heute am laufenden Band, genau wie im Moment.  Gerade eben waren die Gewürzlieferungen aus China eingetroffen, die darauf warteten sortiert zu werden, als Fiete erfuhr, dass die Fahrer der Spedition mit den neuen Möbeln für den Lagerraum, der ein Museum werden sollte, den Weg nicht fanden. Und gerade jetzt mussten seine Eltern im Urlaub sein. Vivi war sowieso nicht zu Hause, weil sie ihre Ausbildung beim Hamburger Abendblatt machte und ihr scheinbar alles andere Unwichtig war, außer Paul, mit dem sie sowieso die meiste Zeit zusammen war, und sich sowieso nur ganz selten zu Hause blicken ließ,  und Johanna war ihm im Moment auch keine große Hilfe, weil sie damit beschäftigt war Bewerbungen sowohl für ein Studium als auch für eine Ausbildung zu schreiben und sich deshalb seit Tagen in ihrem Zimmer verschanzte und sich höchstens zum Essen mal blicken ließ. Trotzdem brauchte Fiete dringend Hilfe. Auch wenn er das Gewürzkontor übernehmen wollte und sich mit allem auskannte, war das alles heute ziemlich viel für ihn. „Johanna. Ich brauche dringend deine Hilfe!“, schrie Fiete, trotz Johannas schlechter Laune, nach oben. „Ich komme ja schon“, schrie sie zurück und kam schneller angerannt als Fiete es erwartet hatte. „Gehst du mal bitte ans Telefon“, sagte er zu ihr. Fiete versuchte nun schon seit 10 Minuten am Telefon, den Möbelwagenfahrern, den Weg zu erklären und sein Handy wollte nicht aufhören zu klingeln. „Gehst du mal bitte an mein Handy“, sagte er zu seiner Schwester, „das ist bestimmt nur Mama oder so“  
„Handy von Phillipp Overbeck. Hallo?“, meldete sich Johanna ganz förmlich. „Hey Cem“, ertönte es im nächsten Moment. „Nein Fiete kann gerade nicht, aber du kannst gerne vorbeikommen, denn er steht ganz schön im Stress und könnte echt Hilfe gebrauchen“ Fiete hörte ihr gar nicht zu. „Okay bis gleich Cem“, sagte Johanna mit einem verschmitzten Lächeln, und legte auf.  Seit Cem vor 3 Wochen ganz plötzlich in Hamburg aufgetaucht war, war Johanna irgendwie anders. Sie merkte es selbst an sich und wusste noch nicht, ob sie das gut oder schlecht fand. Er war mehrere Jahre in Afrika um sich dort um kranke Kinder zu kümmern, doch jetzt hatte er sich entschieden endlich Medizin zu studieren und das wollte er in Hamburg machen. Und deshalb hatte er wieder Kontakt zu Fiete aufgenommen, der sich sichtlich freute ihn wiederzusehen, nachdem sie solange kein Kontakt mehr hatten.
Zur gleichen Zeit legte auch Fiete das Telefon auf. „Meine Güte! Als wenn die Speicherstadt so groß wär, dass man gerade unseren Kontor nicht findet“, schimpfte er wütend. „Na ja egal. Wer war da am Telefon?“, fragte er neugierig. „Cem. Er wollte dir irgendetwas Wichtiges sagen. Ich hab gesagt, dass du dringend Hilfe gebrauchen könntest und er deswegen gleich vorbeikommen könnte“
„Na da haste Recht. Aber wieso kannst du mir eigentlich nicht helfen?“
„Du denkst doch nicht im Ernst, dass ich hier diese schweren Säcke mit Salz und Pfeffer und was weiß ich nicht für nem Zeug, rumschleppe. Also da hab ich echt besseres zu tun“
„Also 1.ist das Sichuanpfeffer aus China,  2. Wüsste ich nicht was du besseres zu tun hättest, und 3. Geht das zu dritt viel schneller, also kannst du uns ruhig helfen. Abgesehen davon kommen gleich die Möbelpacker. Denen könntest du gleich mal den Weg zum fünften Boden zeigen und dann können die da die Kartons hinstellen, dann müssen wir nach dem ausräumen nur noch die Möbel aufstellen“
Johanna sah Fiete verwirrt an. Sie dachte, sie hätte sich verhört.
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