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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
16.12.2015 2.326
 
Ach Leute ;D ich hab ja gesagt, ich mache Teresa bei mir nett...aber es funktioniert einfach nicht :'D
Ich hab mein Bestes versucht, aber innerlich denke ich die ganze Zeit "Du regst mich so auf!", also tut es mir schon mal leid, wenn sie ein bisschen seltsam rüberkommt :D
Also, wie bereits angekündigt, ist dieses Kapitel gegen Ende - hoffentlich - spannend und ja, mehr kann ich dazu nicht sagen :D
Tut mir übrigens furchtbar leid, dass das Kapitel erst jetzt kommt, aber den ganzen Stress mit Arbeiten kennt ihr sicher auch 0.0
Vielleicht kommt morgen schon das neue Kapitel, aber ich bin mir nicht ganz sicher :/ Vielleicht schafft ihr es ja mich irgendwie zu motivieren, falls ihr morgen ein neues Kapitel haben wollt :'D
Ihr glaubt übrigens nicht, wie oft ich mir für dieses Kapitel die Szene im ersten Band durchgelesen habe, wo Thomas im Kartenraum den Code knackt, weil ich es beim ersten Lesen überhaupt nicht gerafft habe :D
Auch beim dritten Lesen war es nicht viel klarer, aber ich hoffe, dass ich das relativ logisch dargestellt habe ;D
So und bevor ich jetzt noch irgendwas spoilere:
Viel Spaß mit dem Kapitel ^.^

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Newt riss fassungslos die Augen auf. „Was?! Das...das meinst du nicht ernst, Tommy!“, doch Thomas bedachte ihn nur mit einem todernsten Blick und nickte. „Doch.“
„Aber...wie?“, fragte Newt, woraufhin Minho stolz das Wort ergriff. „Liebster Newtie, du erinnerst dich doch noch an die Nacht, in der wir im Labyrinth waren, stimmt's?“
Newt nickte. „Klar, die werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen.“
„Jedenfalls sind wir zurück zur Klippe gelaufen, weil der tolle Thomas mir erzählt hat, dass er gesehen hat, dass die Griewer, die in die Tiefe gestürzt sind, plötzlich weg waren. Tja und dann haben wir eben ein paar Steine die Klippe runter geworfen und erst haben wir nichts Auffälliges entdeckt, denn die Steine sind einfach so gefallen, bis sie so klein geworden sind, dass wir sie nicht mehr sehen konnten, aber dann war da plötzlich dieser eine Stein, der ganz kurz gefallen ist und dann verschwunden ist, so wie die Griewer!“, erzählte Minho und begann zu strahlen wie ein kleines Kind.
Newt und ich starrten ihn fassungslos an, bis er uns beiden einen Schubs gab. „Ey, jetzt versteinert doch nicht! Das bedeutet, wo die Griewer raus können, können wir auch raus!“
Ich wechselte einen Blick mit Newt, der wieder nervös auf seiner Unterlippe herumkaute. „Hm.“, machte er schließlich. „Das heißt also...das heißt da ist wirklich...“, setzte er an, wurde jedoch plötzlich von Clints lauter Stimme unterbrochen.
„Leute! Leute! Es ist was Unfassbares passiert!“, brüllte der blonde Sanitäter und als ich mich in die Richtung, aus der seine Stimme kam, drehte, sah ich, wie Clint vom Gehöft her quer über die Lichtung auf uns zu lief.
Keuchend kam er neben mir zum Stehen und begann, noch bevor jemand nachfragen konnte, laut japsend mit den Händen zu wedeln und zu erklären: „Das...Mädchen ist...aufgewacht!“
Überrascht riss ich meine Augen noch weiter auf.
Teresa war aufgewacht! Und das ausgerechnet jetzt, wo Thomas und Minho den Ausgang gefunden hatten – oder es zumindest glaubten.
Erschöpft sah Clint uns an. „Na los, will nicht jemand mitkommen?“
Endlich wachten Newt und ich aus unserer Starre auf und wechselten einen kurzen Blick. Dann liefen wir los Richtung Gehöft, um das Mädchen mit Fragen zu durchlöchern.
Clint, Thomas und ein irgendwas von „Warum muss diese blöde Kuh denn ausgerechnet jetzt aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen?“ murmelnder Minho folgten uns, bis wir schließlich alle im Zimmer des Mädchens standen, das tatsächlich wach war.
Sie hatte sich in dem Bett aufgesetzt und bereits die Bettdecke weg geschlagen, als wollte sie sofort aufstehen, was ich als ziemlich riskant empfand, immerhin hatte sie ungefähr eine Woche im Koma gelegen. Sollte man es da dann nicht vielleicht erstmal langsam angehen lassen?
Scheinbar schien ich wirklich gut zu den Sanis zu passen, denn als Clint einen Blick auf das Mädchen erhascht hatte, seufzte er genervt auf. „Hey, ich hab doch gesagt, du sollst liegen bleiben! Meine Güte, warum ignoriert ihr Mädchen eigentlich immer meine Befehle?“
„Nimm's nicht persönlich.“, meinte ich grinsend, woraufhin Clint mir einen nicht sonderlich überzeugten Blick zuwarf, den er sofort wieder auf Teresa heftete, sie plötzlich zu reden begann.
„Wer seid ihr alle?“, fragte sie etwas ängstlich und bedachte uns mit einem skeptischen Blick.
„Ich bin Newt, momentan der Anführer hier und das sind Minho und Clint.“, erklärte Newt, wobei er zuerst auf Minho und dann auf Clint deutete. „Thomas und Summer hier scheinst du ja schon zu kennen.“
Unsicher warf das Mädchen Thomas und mir einen kurzen Blick zu, bis Minho in einem anzüglichen Tonfall fragte: „Und? Mit wem haben wir die Ehre?“
Newt, Thomas, Clint und ich warfen Minho einen genervten Blick zu, während das Mädchen etwas verschreckt antwortete: „Teresa. Ich bin Teresa.“
Sofort blickte ich zu Thomas, der mich bereits ansah und musste schlucken. Das war der Beweis: Thomas konnte Teresas Stimme wirklich in seinem Kopf hören!
Woah, das war vielleicht spooky!
„Kannst du uns jetzt vielleicht erklären, woher du Thomas und Summer kennst?“, fragte Minho.
„Und weißt du sonst irgendwas wissenswertes, was uns helfen könnte von hier zu verschwinden?“, fügte Clint hinzu.
„Was ANGST bedeutet zum Beispiel.“, warf ich ein.
Absolut überfordert schaute Teresa uns an und fasste sich dann an den Kopf, als hätte sie auf einmal brennende Kopfschmerzen.
„Okay, ähm...“, setzte sie an und ließ die Hände wieder sinken. „Woher ich Thomas oder Summer kennen sollte, weiß ich nicht. Als ich in dieser Box aufgewacht bin, waren das die beiden Namen, die mir im Kopf herumgeschwirrt sind und ich wusste einfach, dass ich sie aussprechen muss.“
„Oh.“, machte Newt enttäuscht und Minho meinte: „Schade, ich dachte, das geht jetzt in eine allwissendere Richtung.“
„Tut mir leid.“, meinte Teresa und schaute uns entschuldigend an. „Ich weiß nicht genau, ob euch das weiterhilft, aber als ich gerade eben aufgewacht bin, schwirrten mir auch wieder Wörter im Kopf herum.“, erklärte sie und hielt dann einen Moment inne.
„Ja und?“, fragte Minho nach einer Weile. „Willst du die uns vielleicht auch mal sagen?“
Teresa warf Minho einen verunsicherten Blick zu und wandte sich stattdessen an Thomas, der bis jetzt noch gar nichts gesagt hatte.
„Ich weiß nicht, ob ihr was damit anfangen könnt, aber es scheint irgendwie wichtig zu sein: das Labyrinth ist ein Code.“, sagte sie und schaute vor allem Thomas fragend an.
Für einen Moment war es still, bis Minho das Wort ergriff.
„Das Labyrinth ist ein Code?“, wiederholte er und seufzte. „Okay, na toll und was bedeutet das?“
„Naja, was gibt es denn für verschiedene Arten von Codes?“, fragte ich.
„Keine Ahnung. Zahlencodes oder Buchstabencodes.“, überlegte Minho laut. „Aber wo sollen die denn zu finden sein? Wenn die irgendwo auf den Wänden stehen würden, dann hätten wir die doch schon längst gefunden.“
„Naja, vielleicht stellt das Labyrinth die Zahlen oder Buchstaben ja irgendwie dar?“, versuchte ich irgendwas sinnvolles beizutragen, woraufhin Thomas plötzlich die Augen aufriss und uns aufgeregt anschaute.
„Natürlich! Die Wände vom Labyrinth bewegen sich jede Nacht! Vielleicht formen sie ja so irgendwelche Buchstaben oder irgendwas, was uns weiter hilft!“, erklärte er begeistert.
Minho begann zu nicken. „Oh Mann, ja! Das ist ja gar nicht mal so blöd, toller Thomas!“, fand er und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. „Dann lasst uns mal zum Kartenraum gehen!“
Unschlüssig schaute ich zu Minho auf. „In den Kartenraum darf man aber nur, wenn man Läufer ist oder?“
Minho grinste mich breit an. „Eigentlich schon, aber für dich mach ich da mal eine Ausnahme.“, meinte er und wollte schon losgehen, als Teresa sich aus ihrem Bett erhob. „Darf ich auf mitkommen?“, fragte sie und klang dabei so verzweifelt, dass Minho genervt mit den Augen rollte und murmelte: „Ja, meinetwegen. Aber das heißt nicht, dass du jetzt ein Dauerabo auf Kartenraumbesuche hast!“
„Das will ich auch gar nicht.“, meinte Teresa kratzbürstig, klang dabei aber gleichzeitig ziemlich dankbar, weil das bedeutete, dass sie den Rest des Tages nicht in diesem Zimmer verbringen musste.
Ihre Erleichterung konnte ich durchaus nachvollziehen, denn ich hatte schon genug Zeit in einem dieser Krankenzimmer verbracht!
Als Minho, Newt, Thomas, Teresa und ich uns auf den Weg zum Kartenraum machten, starrten uns im Vorbeigehen alle Lichter mit großen Augen an, weil sie es vermutlich alle noch nicht glauben konnten ab jetzt noch ein zweites lebendiges Mädchen auf der Lichtung zu haben.
Der Kartenraum war leer, sodass wir weder einem anderen Läufer oder Kartenzeicher verscheuchen noch einem erklären mussten, was wir gerade vorhatten.
Während Minho einen der Kartons, die in den Regalen links und rechts vom Eingang standen, hervor holte und auf einen der Tische stellte, schaute ich mich im Kartenraum um, weil das vermutlich meine einzige Chance war, ihn zu erkunden.
Mir würde Minho nämlich mit Sicherheit auch nicht einfach so ein Kartenraum-Besucher-Abo schenken, was irgendwie schade war, denn der Kartenraum war wirklich gemütlich.
Die Decke war nicht besonders hoch, es gab mehrere Tische mit Bänken, an denen die Kartenzeichner vermutlich die Karten zeichneten, denn die Tische waren mit einigen Blätterstapeln und schwarzen Stiften bedeckt.
Außerdem stand mitten in der Mitte das Modell vom Labyrinth, von dem Thomas Chuck und mir gestern noch erzählt hatte, allerdings hatte ich keine Zeit es mir genau anzusehen, denn Minho und Thomas hatten sich bereits über den Karton gebeugt und ich wollte unbedingt dabei sein, wenn sie etwas fanden.
„Also, toller Thomas. Wie genau hast du dir das jetzt vorgestellt?“, fragte Minho und stemmte die Hände in seine Hüften.
„Folgendermaßen“, begann Thomas und holte einen Stapel Karten heraus. „Sind das die Karten den acht Abschnitten vom gleichen Tag?“, fragte er und hielt sie Minho unter die Nase.
„Ja, klasse. So kann ich das gut sehen!“, bemerkte Minho sarkastisch und nahm Thomas die Karten aus der Hand. Nachdem er sie kurz durchgeschaut hatte, nickte er und gab sie Thomas wieder zurück.
„Okay und was wird das jetzt?“, fragte Minho genervt, woraufhin Thomas nur den Kopf schüttelte.
„Ich kann das nicht erklären, ich muss euch das...zeigen!“, sagte er und sah sich um. „Gibt es hier irgendwo Wachspapier?“
„Wachspa-was? Oh Mann, Thomas! Du regst mich total auf!“, rief Minho, während er sich im Kartenraum auf die Suche nach Wachspapier machte.
Als er es gefunden hatte und zurück an den Tisch getreten war, hielt er es Thomas entgegen und meinte: „Ernsthaft, du bist der anstrengendste Typ, der mir je untergekommen ist! Warum kannst du nicht einfach sagen, was du willst?“
„Ich hab doch gesagt, ich muss es euch zeigen!“, erklärte Thomas und seufzte. „Könnt ihr mir eben helfen?“
Minho warf fassungslos die Hände in die Luft. „Ja klar, aber WOBEI, Thomas?! Erklär es mir, bitte, bitte!“
Thomas seufzte. „Also, das hier sind die Karten der acht Abschnitte vom selben Tag.“, erklärte er. „Die werde ich jetzt auf das Wachspapier zeichnen und ihr helft mir dabei.“
„Wie, kannst du nicht alleine zeichnen?“, fragte Minho belustigt, woraufhin Thomas sofort den Kopf schüttelte. „Doch, kann ich. Du sollst ja auch die Karten der acht Abschnitte vom darauffolgenden Tag machen!“, erklärte er.
„Und was soll das bezwecken?“, fragte Minho, doch Newt schien verstanden zu haben, was Thomas vorhatte. „Mach es einfach, Minho. Das ist gar nicht so blöd, was Tommy vorhat.“
„Das würde ich gerne auch behaupten, aber ich hab absolut keine Ahnung, worum es gerade geht.“, gab ich zu und setzte ein hilfsbereites Lächeln auf. „Trotzdem helfe ich gerne mit.“
Die nächsten zwanzig Minuten waren Minho, Thomas, Teresa, Newt und ich damit beschäftigt die Karten der acht Abschnitte von jeweils fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf Wachspapier zu zeichnen.
Als wir schließlich alle fertig waren, begannen meine Finger langsam zu brennen, doch ich ignorierte den Schmerz, denn ich war viel zu aufgeregt über das, was gleich passieren würde.
Vielleicht brachte dieses sinnlos erscheinende Zeichnen ja tatsächlich was?
Thomas räusperte sich und legte dann die Karten, die er gezeichnet hatte geordnet von Abschnitt 1 bis Abschnitt 8 übereinander, sodass die Linien des Labyrinths direkt übereinander lagen.
Neugierig beugten wir uns über die Karten, als Thomas plötzlich scharf die Luft einzog.
„Was ist los?“, fragte ich besorgt, woraufhin Thomas leise fragte: „Da ist ein 'T', seht ihr das?“
Ich beugte mich noch weiter vor und konnte es tatsächlich sehen, denn es war ganz offensichtlich: die Mauern dieses Abschnitts bildeten ganz klar die Form eines 'T's.
„Das kann Zufall sein.“, fand Minho, woraufhin Thomas die Karten, die Minho gezeichnet hatte – da sein Tag der nächste war – in die Hand nahm und ebenfalls übereinander legte.
Schweigend griff er nach einem der weißen Zettel auf dem Tisch, nahm seinen schwarzen Buntstift wieder in die Hand und notierte die Buchstaben, die er sehen konnte.
Als er alle Karten, die wir bis jetzt nachgezeichnet hatten, durchgeschaut hatte, standen auf dem weißen Papier fünf Buchstaben: T-R-E-I-B.
„Treib?“, sagte Newt und hob verwirrt eine Augenbraue. „Das klingt ja noch nicht sehr vielversprechend.“, fand auch Minho, während ich mit etwas ganz anderem beschäftigt war.
Wie hypnotisiert starrte ich auf die fünf Buchstaben, die Thomas auf das Papier vor mir auf dem Tisch geschrieben hatte und ich konnte förmlich spüren, wie die Zahnräder in meinem Gehirn sich drehten, bis es plötzlich 'Klick' machte.
„Ich kenne diese Schrift.“, murmelte ich und während Minho verwirrt: „Was?“, fragte, griff ich nach dem Zettel in meiner Hosentasche.
Die Botschaft, die ich vor ein paar Wochen bekommen hatte, trug ich seitdem ausnahmslos mit mir herum und hatte sie dabei ehrlich gesagt schon fast wieder vergessen, doch jetzt, wo ich Thomas' Handschrift gesehen hatte, fiel sie mir plötzlich wieder ein.
Mit zittrigen Fingern faltete ich den Zettel auseinander und legte ihn neben das weiße Blatt auf den Tisch. Tatsächlich war die Handschrift exakt die gleiche. Es gab keinen Zweifel mehr und Thomas schien das auch gerade gemerkt zu haben, denn er sprach leise das aus, was ich mir auch schon gedacht hatte:
„Ich hab das geschrieben.“
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