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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
02.11.2015 1.963
 
Hey Leute ^.^
Es regt mich echt auf, dass ich in letzter Zeit so wenig Zeit zum Weiterschreiben und Hochladen habe, aber ich versuche mein bestes! :'D
Wie immer vielen Dank für eure tollen Reviews und alles *-*
Tut mir leid, wenn diese Einleitung ein bisschen verwirrend wirkt, aber ich hab grad schon wieder so Zeitdruck und eigentlich keine Ahnung, was ich gerade schreibe ;D
Aber gut, dann wünsche ich euch jetzt einfach nur noch viel Spaß bei dem Kapitel :D

P.S.: Okay, jetzt sag ich doch nochmal was ;D ich war grad in einem kreativen Schaffensprozess und hab ein Titelbild für meine Geschichte erstellt und als Profilbild genommen, also könnt ihr es auch sehen (ich weiß nicht, ich hatte da irgendwie gerade Lust zu ^.^)
Also dann jetzt nochmal: Viel Spaß ^.^
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„Das ist doch scheiße.“, maulte Nate und fixierte den Verband an seinem Arm mit wütenden Blicken. „Krank sein ist echt zum Kotzen.“
„Davon kann ich dir ein Liedchen singen!“, erklärte ich, während ich den leer gegessenen Teller vom Nachttisch aufhob.
„Sei froh, dass du nur zwei Tage im Bett liegen musstest. Ich sitze hier schon fast eine Woche lang fest.“, grummelte Nate.
Ich musste lachen. „Vier Tage.“, sagte ich grinsend. „Es waren vier Tage.“
Nate blickte mich überrascht an. „Echt? Nur vier Tage?!“ Er seufzte. „Kam mir viel länger vor.“
Ich blickte ihn entschuldigend an. „Tut mir leid. Ich fürchte, es dauert auch noch ein bisschen, bis du hier raus kommst und wieder arbeiten kannst.“, erklärte ich. „Zumindest soweit ich das beurteilen kann und ich bin ja noch nicht lange Sanitäter, also würde ich mich nicht unbedingt auf meine Worte verlassen.“
Nate nickte und musste plötzlich grinsen. „Ich hab übrigens das von Newt und dir gehört.“, sagte er. „Echt süß, ihr passt zusammen.“
„Oh, ähm...danke.“, antwortete ich. „Ich mach mir nur gerade Sorgen, weil ich glaube, dass es Newt nicht besonders gut geht, aber er behauptet, dass alles okay wäre.“
Nate schürzte die Lippen. „Hm, dann frag ihn doch einfach. Dir wird er's schon sagen, denke ich.“, schlug er vor.
Ich nickte. „Ich werd's versuchen.“, erklärte ich und lächelte ihn an. „Bis später dann.“
Nate lächelte etwas gequält zurück. „Bis später.“
Zusammen mit dem leeren Teller, auf dem ich Nates benutztes Besteck balancierte, verließ ich das Krankenzimmer und trug das Geschirr zu Bratpfanne in die Küche.
Als ich schließlich wieder auf die Lichtung hinaus trat, blieb ich einen Moment stehen und warf einen Blick zu den Gärten, in denen Newt gerade arbeitete und vermutlich ziemlich fertig war.
Doch ich wollte jetzt nicht nach ihm schauen und ihn zu den Sanis schleppen. Er wusste es wohl selbst am besten, ob er sich von den Sanitätern untersuchen lassen sollte oder nicht – zumindest hoffte ich das.
Also wandte ich den Blick von den Gärten ab und machte mich zurück auf den Weg zu meinem Arbeitsplatz, wo ich ziemlich überrascht feststellte, dass Jeff und Clint nicht da waren.
Verwirrt schaute ich mich um, drehte mich einmal im Kreis und fragte unsicher: „Jeff? Clint? Seid ihr da?“, wobei ich mir ziemlich bescheuert vorkam, da das ganz offensichtlich nicht der Fall war.
Der Sanitäterraum war nämlich so leer und übersichtlich, dass man zwei Jungs, die beide größer als 1,70 waren, unmöglich übersehen konnte, außer man war blind.
Verwirrt trat ich wieder auf den Gang hinaus, wo ich beinahe mit Chuck zusammenstieß.
„Summer!“, rief der überrascht und schaute mich mit großen Augen an. „Da bist du ja!“
Fragend runzelte ich die Stirn. „Ähm, ja, wieso? Hast du mich gesucht?“
Chuck nickte. „Ja, irgendwie schon.“
„Irgendwie?“
„Jeff und Clint haben mich geschickt.“, erklärte er, doch bevor er weiter reden konnte, unterbrach ich ihn: „Echt? Weißt du wo sie sind?“
Chuck nickte. „Ja, sie sind..ähm...oben.“, gab er nicht gerade sehr präzise Antwort.
„Und was machen sie da?“, fragte ich, verwirrt darüber, dass Chuck sich so seltsam verhielt und irgendetwas zu verschweigen schien.
„Das ist unwichtig, ich soll dir nur von ihnen sagen, dass du nicht hochkommen musst.“, erklärte Chuck.
Ich warf Chuck einen flehenden Blick zu. „Chuck, komm schon! Was machen sie da oben und wieso darf ich nicht hoch?“
Einen Moment lang blieb Chuck noch still, dann seufzte er und gab das Schweigen auf. „Na gut, sie sind da oben mit Newt, weil...“, setzte er an, doch der Erklärung hörte ich schon längst nicht mehr zu, da ich mich bereits an Chuck vorbei geschoben hatte und dabei war, die Treppe hoch zulaufen.
Auch das, was Chuck mir daraufhin hinter rief, konnte ich nicht mehr verstehen, doch es war mir ehrlich gesagt sowieso egal.
Während ich die Treppenstufen weiter ungebremst empor sprang, machte ich mir fürchterliche Sorgen. Was zur Hölle war mit Newt passiert? Und warum wollten Jeff und Clint mich eigentlich nicht zu ihm lassen?
Im ersten Stock angekommen blieb ich für einen Moment stehen, denn jetzt war die Frage, in welchem Zimmer Newt wohl lag.
Hoffnungsvoll stieß ich die Tür auf, hinter der das Krankenzimmer lag, in dem ich gelegen hatte und blieb dann zuerst einmal im Türrahmen stehen.
Jeff und Clint, die mit dem Rücken zu mir am Krankenbett standen, wirbelten herum und blickten mich an.
Im ersten Moment dachte ich, dass die zwei jetzt sauer sein würden und mich aus dem Zimmer schicken würden, dabei vielleicht noch Chuck verfluchen würden, weil er es wieder einmal nicht geschafft hatte, den Mund zu halten, doch tatsächlich taten sie etwas anderes viel verwirrenderes.
Die beiden Sanis warfen synchron einen Blick auf Newts Armbanduhr, woraufhin Jeff jauchzend die Hände in die Luft reckte und Clint enttäuscht aufseufzte.
„Was ist los?“, fragte ich vollkommen irritiert über die seltsamen Reaktionen.
„Ach, nur eine Wette.“, meinte Clint. „Die ich gewonnen habe!“, fügte Jeff grinsend hinzu.
Als ich fragend eine Augenbraue hob, begann Jeff zu erklären: „Ich habe gewettet, dass es keine fünf Minuten dauern würde, bis du hier aufkreuzt, auch wenn Chuck dir sagt, dass du das nicht sollst. Clint hier –“ bei diesen Worten schlug er seinem Kumpel auf die Schulter. „– hat daran geglaubt, dass du auf uns hören würdest und warten würdest. Tja, er glaubt nun mal daran, dass du gehorsam bist und auf unser Wort hörst.“
„Es war wohl eher Wunschdenken.“, meinte Clint schulterzuckend, während ich grinsend den Kopf schüttelte. „Ihr seid bescheuert.“, sagte ich, woraufhin Jeff und Clint nickten.
„Wissen wir.“, entgegnete Jeff und wechselte einen kurzen Blick mit Clint, nach dem die beiden begannen ihre Sachen zusammenzupacken. „Dann lassen wir euch mal alleine.“, sagte er grinsend, woraufhin sich die beiden an mir vorbeischoben.
Ich schaute ihnen kurz nach, dann drehte ich mich wieder Richtung Bett. Dort lag Newt auf seinen Ellenbogen gestützt und schaute mich an.
„Hey.“, sagte ich, trat ganz ins Zimmer, schloss die Tür hinter mir und ging zu Newt ans Bett. „Was ist passiert?“
„Es ist nichts Schlimmes, wirklich.“, versprach er mir, während ich mich auf die Bettkante setzte und nach seiner Hand griff, die auf der Decke lag.
„Aber warum bist du plötzlich hier?“, fragte ich besorgt.
„Naja, es ist wegen Zart. Er hat mich zu den Sanis geschleift, weil er meinte, dass ich aussehe, als wäre ich ein Zombie. Ich hab versucht ihn davon zu überzeugen, dass es mir gut geht. Vermutlich hätte ich es geschafft, wenn ich nicht plötzlich beinahe ohnmächtig geworden wäre.“, erzählte Newt.
Ohnmächtig? Das klang nicht gerade nach einer leichten Erkältung.
Ich warf Newt einen besorgten Blick zu. „Newt, das hört sich wirklich nicht gut an.“
Beschwichtigend drückte Newt meine Hand. „Nein, Summer. Ich hab doch gesagt, dass alles okay ist.“, versicherte er mir und lächelte mich schief an.
Erst erwiderte ich das Lächeln, musste aber plötzlich stutzen, als mir ein ziemlich mieser Gedanke kam.
„Ist das meine Schuld?“, fragte ich gerade heraus, woraufhin Newt fragend eine Augenbraue hob.
„Ich meine, dass du krank bist.“, präzisierte ich. „Hab ich dich angesteckt.“
Newt musste schmunzeln und nickte. „Vermutlich schon, aber – und das meine ich wirklich, wirklich ernst: es ist überhaupt nicht schlimm!“, behauptete er.
Ich seufzte. „Na gut, wenn es dir Spaß macht ans Bett gefesselt zu sein und nicht arbeiten zu können, dann hab ich's gern getan!“
Newt lachte. „Und ich bedanke mich herzlich dafür.“, sagte er und bekam kurz darauf einen Hustenanfall. „Okay, vielleicht doch nicht ganz so herzlich. Dieser Husten ist echt nervig, den hättest du gerne behalten können!“
Ich musste grinsen und seufzte daraufhin noch einmal. „Ich hoffe, das bleibt jetzt nicht immer so, dass einer von uns krank ist.“, meinte ich.
Newt nickte. „Stimmt, das wäre ziemlich nervig.“, bestätigte er. „Eigentlich wollte ich dich nämlich einladen, dich zu mir zu legen, aber vielleicht ist das keine so gute Idee, denn dann stecke ich dich vermutlich wieder an und dann liegst du hier, wenn ich wieder gesund bin.“  
Ich nickte. „Ja, vermutlich.“, sagte ich und nachdem wir eine Weile geschwiegen hatten, überlegte ich laut: „Stattdessen kannst du mir ja was erzählen.“
„Was erzählen?“, wiederholte Newt und blickte mich fragend an. „Was denn?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Irgendwas!“ Ich blickte mich um und entdeckte Newts Ledergurt, der auf dem Sessel in der Ecke lag. „Was ist dem Gurt hinten drin ist zum Beispiel.“
Newt warf einen Blick Richtung Sessel und meinte: „Guck doch nach.“
Ich ließ Newts Hand los, stand auf und ging zum Sessel hinüber, wo ich den Gurt aufhob und ihn ein paar Mal hin und her drehte, bis ich schließlich ein langes, spitzes Messer hervor zog.
Ich ließ den Gurt zurück auf den Sessel fallen und starrte das Messer an. „Es ist ein Messer.“, bemerkte ich überflüssigerweise.
„Eine Machete.“, korrigierte Newt mich grinsend.
„Nenn es wie du willst.“, sagte ich und wirbelte zu Newt herum. Dabei positionierte ich mich in eine angriffslustige Haltung und richtete die Spitze der Machete auf Newt, der mich belustigt anschaute.
„Steht dir gut.“, meinte er und lachte. „Damit solltest du öfter herumlaufen.“
Ich musste schmunzeln, drehte mich zurück zum Sessel und schob die Machete zurück in den Gurt.
„Wieso trägst du sie eigentlich immer mit dir herum?“, fragte ich, während ich wieder zurück zu Newt ans Bett ging.
Newt zuckte mit den Schultern. „Es ist einfach...ein gutes Gefühl sie dabei zu haben. Dann fühl ich mich nicht so schwach und unbewaffnet, weißt du? Wenn Gefahr droht, dann hab ich etwas, womit ich mich wehren kann. Verstehst du, wie ich das meine?“
Ich nickte, denn ich konnte es absolut nachvollziehen. Zwar wusste ich nicht, was Newt schon alles während seiner Zeit auf der Lichtung erlebt hatte, doch mir war eines klar: es musste irgendwann einmal einen Moment gegeben haben, in dem Newt so ein Messer gebraucht hätte und es nicht gehabt hatte, da war ich mir sicher.
Die Frage war nur: stimmte das und wenn ja, was war in diesem Moment wohl passiert?
Doch ich beschloss Newt nicht zu fragen, oder besser gesagt noch nicht, denn damit wollte ich ihn jetzt nicht belasten, schließlich war er nun erstmal krank und damit hatte er vermutlich schon genug zu kämpfen.


Als ich wenig später das Krankenzimmer wieder verließ – schließlich konnte ich ja nicht den ganzen Tag bei Newt bleiben, es war ja nicht so, dass mir Jeff deswegen einfach frei geben konnte –, kam mir, kurz nachdem ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, ein extrem gehetzt wirkender Alby entgegen.
„Hey, Summer.“, begrüßte er mich zerstreut. „Ich hab das von Newt gehört. Ist er da drin?“
Ich nickte, woraufhin Alby laut aufseufzte. „Oh Mann, geht es ihm gut?“
„Ja, eigentlich schon.“, versicherte ich ihm. „Tut mir leid, ich fürchte, es ist meine Schuld.“
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen.“, meinte Alby und machte eine wegwerfende Handbewegung. „Auch wenn es natürlich irgendwie blöd ist, dass du ausgerechnet meinen Stellvertreter ausknocken musstest. Hättest du dich nicht in einen Baumeister verlieben können? Davon hab ich nämlich mehr als genug!“
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