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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
22.10.2015 851
 
Heyy liebe Leute ^.^
Also echt, ich muss wirklich sagen: ihr seid die allerbesten <3
Die vielen lieben Reviews zum letzten Kapitel haben mich echt gefreut und seit gestern habe ich über 10.000 Leser!! o.O
Ihr seid wirklich zu cool ^.^
Aber gut, dann rede ich jetzt nicht länger herum, sondern lasse euch das neue Kapitel lesen :D
Ich hoffe, dass es euch gefällt :>
Viel Spaß beim Lesen :)

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Ich konnte die Gefühle, die mir in diesem Moment durch den Kopf schwirrten, nicht genau in Worte fassen, aber es fühlte sich ungefähr so an, als würde irgendetwas in mir drin explodieren – vermutlich mein Herz, denn das schlug auf einmal so heftig gegen meinen Brustkorb, dass es dabei unmöglich heile geblieben sein konnte.
Ein Kribbeln ging durch meinen ganzen Körper und ich spürte, wie meine Beine zu zittern begannen, doch weil Newt mein Handgelenk immer noch umschlossen hielt, schaffte ich es, aufrecht stehen zu bleiben und nicht einfach umzukippen.
Als wir uns irgendwann wieder voneinander lösten, konnte ich nichts anderes tun, als Newt anzuschauen, auf dessen Lippen ein sanftes Lächeln erschien.
Vorsichtig streckte Newt die rechte Hand, mit der er mich nicht gerade festhielt, aus und strich mir eine lose Haarsträhne hinters Ohr.
„Ich wollte gestern Morgen nicht so fies zu dir sein.“, erklärte Newt und blickte mich entschuldigend an. „Ich konnte es nur einfach nicht ertragen, dass du nicht mehr wusstest, was du nach dem Fest gesagt hast und deswegen dachte ich, es wäre vielleicht besser, dir aus dem Weg zu gehen.“
Ich seufzte. „Das war mal wieder eine ziemlich blöde Idee von dir.“, bemerkte ich.
Newt grinste, ließ mein Handgelenk los und verschränkte stattdessen seine Finger mit meinen.
„Ich weiß, ich hab ständig blöde Ideen.“, meinte er und blickte mich an. „Du aber scheinbar auch. Du hättest dir ja wenigstens Schuhe anziehen können, bevor du dir überlegt hast, gegen Jeffs oberste Krankenregel zu verstoßen.“
Dabei warf er einen amüsierten Blick auf meine Füße, die nur in nicht mehr wirklich weißen Socken steckten.
„Dafür war keine Zeit mehr, sonst hätte Jeff mich aufgehalten und dann hätte ich nicht mit dir reden können.“, erklärte ich.
Newt musste schmunzeln. „Da hast du recht, aber ich hoffe, dir ist klar, dass deine Erkältung davon nicht wirklich besser wird oder?“, fragte er und legte dabei grinsend den Kopf schief.
Ich seufzte. „Ja, weiß ich.“
„Dann werde ich dich wohl wieder zurück bringen müssen.“, meinte Newt und ehe ich protestieren konnte, hatte er mich hochgehoben, sodass ich jetzt wie ein Baby in seinen Armen lag.
„Hey, ich kann auch alleine gehen.“, warf ich ein, doch Newt grinste nur und meinte: „Ich weiß, aber sonst erkältest du dich nur noch mehr.“
Entschlossen trug er mich bis zu meinem Krankenzimmer.
Auf dem Weg begegneten wir einigen Lichtern, die lachten, stehen blieben und sich gegenseitig grinsend anstießen oder Newt auf die Schulter klopften.
Als wir es schließlich zurück zum Krankenzimmer geschafft hatten, legte Newt mich vorsichtig auf dem Bett ab und deckte mich zu.
Schließlich setzte er sich auf die Bettkante und schaute mich an, wobei ein leichtes Lächeln seine Lippen umspielte.
„Musst du weg?“, fragte ich, woraufhin sich das Lächeln in Newts Gesicht verstärkte.
„Eigentlich schon.“, meinte er.
„Können wir denn noch kurz reden?“
Newt nickte. „Klar.“
Ich räusperte mich und legte dann fragend den Kopf schief. „Was, ähm...was bedeutet das denn jetzt?“
„Du meinst...“, setzte Newt an und nickte in Richtung Gärten, wo wir uns vor ein paar Minuten geküsst hatten.
Ich nickte und war dabei furchtbar gespannt auf seine Antwort. Wollte er eine Beziehung? Wollte ich eine Beziehung? Konnte man hier überhaupt so etwas wie eine Beziehung führen?
Immerhin waren wir ja nicht zum Vergnügen hier – zumindest befürchtete ich das. Schließlich wusste ich ja nicht, warum wir hier waren.
„Ich finde, wir sollten...“, fing Newt an, wobei ich hoffte, dass er jetzt nicht so etwas wie 'es langsam angehen lassen' oder 'es den anderen nicht erzählen' sagen würde, denn so was war im Moment das Schlimmste, was ich mir aus seinem Mund vorstellen könnte.
„...es einfach machen.“, beendete Newt seinen Satz. „Ich finde die anderen sollen ruhig wissen, was ich für dich empfinde. Das vor ihnen geheim zu halten wäre so ziemlich die dümmste Idee, die wir haben könnten.“
Ich musste grinsen. „Weißt du, dass du echt toll bist?“
Newt grinste zurück. „Ja, weiß ich.“
„Und jetzt bist du echt bescheuert.“, meinte ich.
„Hab ich mir schon gedacht.“, entgegnete er und richtete sich langsam auf.
„Alles klar, ich muss jetzt leider wieder los, aber ich werde auf jeden Fall zum Mittagessen kommen! Darauf kannst du dich verlassen.“, versprach er mir.
Im ersten Moment dachte ich, er jetzt würde einfach gehen, doch dann beugte Newt sich noch einmal zu mir herunter und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
Dann lächelte er mich an und drehte sich um, blieb allerdings auf halbem Weg wieder stehen.
„Ach, was ich dir noch sagen wollte“, fing er an und hielt für einen kurzen Moment inne, sodass ich mich fragen konnte, was das wohl war.
„Ich liebe dich übrigens auch.“
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