Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
20.10.2015 1.958
 
Hallo ^.^
heute kommt mal wieder ein neues Kapitel und ... naja ich will hier jetzt auch nicht länger herum reden, aber jetzt kommt endlich das Kapitel in dem Summer sich mit Jeff unterhält ;D
Ich hoffe es gefällt euch ^.^
Viel Spaß mit dem Kapitel! :>

---------------------------

„Ich mag dich nicht. Warum sollte ich dich auch mögen?“, fragt eine seltsam verzerrte Jungenstimme. Zwei dunkle Augen funkeln mich wütend an, mehr kann ich nicht erkennen.
Ich weiß weder wo ich bin, noch wer der Junge ist, der gerade unmittelbar vor mir steht und ziemlich gemein ist.
„Du bist doch nur wegen ihm hier!“, behauptete der Junge wütend. „Ich wette, dass sie dich deswegen bevorzugen!“
Mein jüngeres Ich schüttelt den Kopf. „Nein.“, höre ich meine eigene, deutlich höher klingende Stimme sagen. „Das tun sie nicht.“
Allerdings scheint der Junge mir nicht zu glauben, denn er lacht nur gehässig. „Das tun sie nicht?“, wiederholt er und lacht erneut auf. „Du bist ja so was von naiv!“



Erschrocken fuhr ich in dem Bett hoch und musste mich erstmal sammeln. Schon wieder hatte ich so einen seltsamen Traum gehabt, aus dem ich einfach nicht schlau wurde.
Wer war dieser Junge, war das alles wirklich passiert und wenn ja, was meinte der Typ mit dem „Du bist nur wegen ihm hier!“?
Wer war er und was war hier?
Mein Kopf begann schon wieder zu schmerzen, dieses Mal lag es allerdings an den vielen offenen Fragen, die vermutlich für immer unbeantwortet bleiben würden.
Zumindest fühlte es sich momentan so an.
Ich konnte nur hoffen, dass sie irgendwann in einem meiner Träume beantwortet werden würden und dass nicht ständig neue hinzukommen würden.
Als ich mich schließlich wieder beruhigt hatte und erschöpft zurück in die Kissen sank, fiel mir mein im Moment größtes Problem ein: Newt.
Hoffentlich konnte Jeff mir sagen, was vorgestern passiert war und hoffentlich würde Newt dann endlich wieder normal sein.
Gott sei Dank brauchte ich nicht lange auf Jeff warten. Wenig später nach meinem Erwachen hörte ich Schritte auf dem Gang, die zielstrebig auf das Krankenzimmer, in dem ich lag, zukamen, bis sie schließlich halt machten und ihr Eigentümer mit einem quietschenden Geräusch die Tür öffnete.
„Guten Morgen, liebe Summer!“, rief Jeff fröhlich, als er mich aufrecht im Bett sitzen sah.
„Wie geht es dir?“
„Ganz gut eigentlich.“, antwortete ich und musste mich dabei mächtig zurückhalten, um nicht sofort mit der Frage „Hast du nach dem Fest mit Newt geredet?“ herauszurücken.
„Das klingt doch schon mal besser als vor zwei Tagen!“, meinte Jeff grinsend.
Nachdem er mir noch einmal Medizin gegeben hatte, miss er meine Temperatur. „36,7 Grad! Herzlichen Glückwunsch, Summer! Das Fieber weg!“
Erleichtert atmete ich auf. „Das bedeutet doch, dass ich dann heute wieder arbeiten kann oder?“, fragte ich.
Jeff schürzte die Lippen und sagte schließlich: „Hm, besser nicht. Mir wäre es lieber, wenn du für heute noch hier liegen bleibst. Zum Mittagessen kannst du mal aufstehen und dich in die Küche setzen, aber mehr auch nicht. Ich will nicht, dass das Fieber wieder kommt.“
Enttäuscht blickte ich aus dem Fenster. Noch einen ganzen weiteren Tag hier verbringen.
Ich würde sterben. Ganz sicher.
Doch gerade, als Jeff wieder gehen wollte, fiel mir die Frage, die ich ihm unbedingt stellen wollte, wieder ein: „Hast du vorgestern nach dem Fest eigentlich mit Newt geredet?“
Jeff hielt einen Moment inne und sah mich an. „Mit Newt? Ja, ich denke schon. Er war da, als ich dich behandelt habe, aber nicht die ganze Zeit.“, erzählte er.
„Und hat er dir irgendwas bestimmtes erzählt, worüber Newt und ich vielleicht geredet haben?“, fragte ich weiter.
Jeff blickte mich irritiert an. „Ähm, nein, ich-ich schätze nicht. Wieso willst du das denn wissen?“
Ich seufzte auf. „Okay, ich werde es dir sagen: gestern Morgen war Newt noch ganz normal, aber dann wollte er wissen, ob ich mich noch an die Sachen erinnere, die ich bei oder nach dem Fest gesagt habe. Ich habe 'nein' gesagt, weil ich wirklich gar nichts mehr weiß und dann war Newt plötzlich so komisch und hat Chuck aufgetragen, mir mein Essen zu bringen, anstatt es selber zu bringen und – warum schaust du jetzt so?“
Auf einmal hatte Jeff angefangen mich ganz seltsam anzusehen. So, als wüsste er etwas, was er mir nicht unbedingt erzählen wollte.
„Ähm.“, machte Jeff und lachte nervös auf. „Ich...ich schätze, ich muss dir jetzt auch etwas erzählen.“
Er machte eine Pause, in der ich ihn fragend anschaute.
Oh Gott, wollte ich wirklich wissen, was er mir sagen wollte? Vielleicht war es ja was Schlimmes?
„An diesem Abend nach dem Fest da...hat nicht Newt mir was erzählt, sondern du.“, setzte Jeff an, hörte dann aber sofort wieder auf.
„Und was hab ich gesagt?“, fragte ich ungeduldig nach.
Jeff, der so schaute, als fände er das einerseits irgendwie unangenehm, andererseits aber total amüsant, fuhr fort: „Naja, du meintest, du hättest...die drei magischen Wörter gesagt. Zu Newt.“
Verständnislos blickte ich Jeff an. „Die drei magischen Wörter?“, wiederholte ich verwirrt.
Was gab es denn für drei magische Wörter? 'Bitte und Danke sagen'? Nein, das waren vier.
„Naja, die...drei magischen Wörter halt, du weißt schon!“, sagte Jeff, was das ganze nicht sehr viel einleuchtender machte.
Als ich ihn immer noch ratlos anschaute, seufzte Jeff genervt auf. „Ach, komm schon! Lebst du hinterm Mond! Die drei magischen Wörter! Ich liebe dich!“
Erschrocken klappte mir die Kinnlade herunter, als ich Jeff wie vom Donner gerührt anstarrte.
„Das habe ich nicht...“, setzte ich an, doch Jeff unterbrach mich: „Doch, das hast du. Das hast du mir er... – hey, was machst du denn?“
Mitten in Jeffs Satz war ich einfach vom Bett aufgesprungen, auch wenn mir das eigentlich verboten war.
„Wie spät ist es?“, fragte ich hektisch.
„Irgendwas nach dem Frühstück, wieso?“, wollte Jeff wissen, doch ich antwortete ihm nicht.
Stattdessen rannte ich an ihm vorbei durch die Tür, die Treppenstufen hinunter, aus dem Gehöft und quer über die Lichtung.
Dabei setzten auf einmal wieder die Kopfschmerzen von gestern Morgen ein, doch ich ignorierte sie einfach.
Als ich endlich die Gärten erreicht hatte, war ich völlig außer Atem, doch auch das versuchte ich irgendwie auszublenden. Erschöpft lief ich zwischen den Gemüse- und Obstbäumen und -sträuchern hindurch und achtete dabei nicht auf Zart, der erstaunt meinen Namen rief.
Endlich hatte ich mein Ziel erreicht und blieb nach Atem ringend neben den Tomatensträuchern stehen.
Newt, der gerade dabei war mit einer Gartenschere die Tomaten zu ernten, sah mich überrascht an.
„Summer, was tust du denn hier?“, fragte er verblüfft.
„Ich...“, setzte ich an, doch ich war viel zu sehr mit Atmen beschäftigt, dass ich es nicht schaffte einen vollständigen Satz herauszubringen.
„Ist alles okay?“, wollte Newt wissen, der mich mit einem besorgten Blick bedachte.
„Ja, alles...okay! Ich... brauch nur eine...Minute!“, brachte ich keuchend hervor und konzentrierte mich dann völlig darauf meinen Atem wieder zu regulieren.
Als ich das endlich geschafft hatte, erklärte ich: „Ich muss mit dir reden.“
Newt nickte langsam und blickte mich dann fragend an. „Müsstest du nicht eigentlich noch im Krankenzimmer sein?“
Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ich bin völlig gesund.“, erklärte ich. Leider machte ein kleiner Hustenanfall kurz daraufhin meine Lüge wieder zunichte.
Newt grinste. „Stimmt. Kerngesund.“
Grimmig blickte ich ihn an. „Darum geht es doch jetzt gar nicht. Ich muss etwas Wichtiges mit dir besprechen!“, erklärte ich.
Etwas unsicher schaute Newt mich an, doch er nickte wieder. „Okay, was gibt’s?“
Ich seufzte. „Na gut, ich wollte mit dir über die Sache reden, die vorgestern...“, setzte ich an, doch irgendwie konnte ich keinen klaren Gedanken fassen, weil Newt immer noch die blöde Gartenschere auf mich gerichtet hatte, als wollte er mich jeden Moment damit abstechen. „Könntest du bitte die Gartenschere weglegen, während ich mit dir rede?“, fragte ich deswegen gereizt, woraufhin Newt zu grinsen begann.
„Selbstverständlich.“, meinte er und legte die Gartenschere einfach auf den Boden. „Gut, jetzt kannst du weiter reden.“ – doch das konnte ich nicht.
Nicht sehr weit von uns entfernt arbeiteten zwei andere Gärtner an irgendwelchen Obststräuchern und ich wollte ungern, dass sie mit anhörten, wie ich Newt erklärte, dass ich jetzt wieder wusste, was ich am Abend der Feier zu ihm gesagt hatte und dass ich das irgendwie wirklich ernst meinte.
Ich seufzte auf, packte Newt am Ärmel und zog ihn hinter mir her hinter einige dicht wuchernde Brombeerranken, die uns von dem Rest der Lichtung abschirmten.
„Okay.“, sagte ich und atmete einmal tief ein und aus. „Also: du erinnerst dich vermutlich noch an den Abend nach dem Fest, als du mich im Wald aufgesammelt hast – ich mich aber nicht, oder sagen wir zumindest: ich erinnere mich nicht mehr wirklich.
Jedenfalls habe ich mich gestern die ganze Zeit gefragt, was ich falsch gemacht habe, als wir uns unterhalten haben und du dann gegangen und nicht wieder gekommen bist.“, „Du hast gar nichts falsch gemacht, ich war einfach nur...“, setzte Newt an, doch ich ließ ihn nicht ausreden.
„Unterbreche mich nicht!“, unterbrach ich ihn meinerseits, woraufhin Newt wirklich den Mund zuklappte und mich abwartend ansah.
„Naja, ich hab mich dann halt gefragt, ob irgendwas passiert ist, aber weder Chuck noch Clint wussten irgendwas. Heute Morgen kam dann Jeff zu mir und er hat mir erzählt, was...ich zu dir gesagt habe.“, erzählte ich weiter und machte an dieser Stelle eine kurze Pause, in der ich Newt nur ansah, um festzustellen, wie er reagierte: stumm schaute er mich einfach nur an.
„Und jetzt bist du hier, weil du mir sagen willst, dass du das nicht ernst gemeint hast.“, sagte Newt und seufzte. „Ich kann das schon verstehen, deswegen habe ich auch nichts dazu gesagt, weil ich dachte, sonst wird das nur unangenehm. Es ist schon okay.“
Für einen Moment starrte ich Newt nur an.
War das wirklich sein Ernst?
Er riss den Blick von mir los und starrte stattdessen auf den Boden, während ich spürte, dass ich vermutlich gleich einen kleinen Ausbruch haben würde.
„Nein, weißt du: es ist nicht okay!“, rief ich, woraufhin Newt wieder etwas überrascht zurück zu mir schaute.
„Ich bin nicht hier, weil ich dir sagen möchte, dass das ein Fehler war! Wenn ich das wollte, dann hätte ich gewartet und wäre nicht einfach so aus dem Krankenzimmer laufen, obwohl Jeff mir das verboten hat!
Ich bin hier, weil ich dir klar machen will, dass alles, was ich im Wald zu dir gesagt habe, stimmt. Ob du es glaubst oder nicht! Es tut mir auch nicht leid, dass ich dir das gesagt habe, auch wenn du es nicht erwiderst! Ich bin froh, dass du weißt, was ich für dich fühle, denn es ist nun mal so. Das wollte ich dir einfach nur sagen und jetzt geh deine blöden Tomaten mit dieser blöden Gartenschere ernten!“
Ich blieb noch einen Moment stehen und wollte mich eigentlich umdrehen, um wieder zurück ins Krankenzimmer zu laufen – obwohl, was sollte ich da überhaupt? –, doch bevor ich mich abwenden konnte, hielt Newt mich am Handgelenk fest.
Empört schaute ich erst auf seine Hand, die mich so festhielt, dass ich unmöglich fliehen konnte und dann zurück in sein Gesicht.
Einen Moment lang herrschte eine Stille, in der ich mich fragte, warum Newt mich überhaupt festgehalten hatte, bis er schließlich fragte: „Kann man sich bei einer Erkältung eigentlich anstecken?“
Fassungslos starrte ich Newt an.
Ich hatte ihm gerade meine Gefühle gestanden und er fragte mich, ob eine Erkältung ansteckend war?!
„Was ist das denn für eine Frage?! Natürlich ist eine Erkältung ansteckend! Was denkst du denn?!“, sagte ich und blickte Newt wütend an.
Der zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Na gut, damit werde ich wohl leben müssen.“
Bevor ich allerdings fragen konnte, was diese blöde Frage denn jetzt zu bedeuten hatte, beugte Newt sich einfach so zu mir herunter und küsste mich.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast