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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
09.10.2015 967
 
Weil ich von den vielen Reviews so motiviert war, habe ich innerhalb eines Tages ein neues Kapitel geschrieben und es jetzt hochgeladen ^.^
Ich hoffe natürlich wie immer, dass es euch gefällt - auch wenn es ein bisschen kurz ist - und mehr weiß ich mal wieder nicht sagen :}
Also dann: viel Spaß mit dem neuen Kapitel :D

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Diese Kopfschmerzen waren die schlimmsten in meinem ganzen Leben, das soweit ich mich erinnern konnte zwar erst zwei Wochen lang war, doch trotzdem war ich mir sicher, dass mein Kopf noch nie zuvor so sehr gedröhnt hatte.
Es fühlte sich an, als würden in meinem Kopf eine Horde Elefanten einen Marathon laufen und dabei mit riesengroßen Steinen werfen.
Stöhnend richtete ich mich auf und realisierte da erst, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Ich lag in einem relativ großen Bett, war mit einer weißen Decke zugedeckt, die mir auf ziemlich unangenehme Weise am Körper klebte und links von mir befand sich ein Fenster, das nicht viel mehr als ein bloßes Loch in der Wand war.
Gerade, als ich aufstehen wollte, nahm ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Entsetzt wirbelte ich herum und konnte nicht verhindern, dass ich einen erschrockenen Schrei ausstieß.
Newt, der bis gerade eben noch in einer ziemlich ungemütlich wirkenden Position auf einem Sessel in der Ecke gesessen und geschlafen hatte, war wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und schaute mich jetzt erschrocken an, doch bevor er die offensichtliche Frage stellen konnte, erklärte ich hektisch: „Ich habe keine Ahnung, warum ich so geschrien habe!“
Einen Moment lang blieb Newt wortlos stehen, dann grinste er mich erleichtert an und näherte sich dem Bett. „Oh Mann, du hast mich total erschreckt.“, meinte er und versuchte mit den Fingern seine ziemlich unordentlichen Haare zu bändigen, was ihm jedoch kläglich misslang.
„Tut mir leid.“, sagte ich und lächelte ihn entschuldigend an. „Mir war nur gerade nicht klar, wo genau ich hier eigentlich bin. Dann hast du dich bewegt und irgendwie hab ich nicht damit gerechnet, dass noch jemand hier ist.“
Newt schien ebenfalls eingesehen zu haben, dass er ohne einen Kamm bei seinen Haaren nicht viel auszurichten hatte, denn er ließ seine Arme sinken, doch grinste mich immer noch an.
„Dann sollte ich mich wohl eher entschuldigen. Ich wollte dich gestern nur einfach nicht alleine lassen.“, erklärte er.
Ich schüttelte den Kopf, was eine ziemlich blöde Idee war, denn von der Bewegung wurde der Kopfschmerz nicht gerade besser. „Es muss dir nicht leid tun. Das ist echt lieb von dir, dass du hier bist, auch wenn ich nicht ganz genau weiß, warum genau ich überhaupt hier bin.“, sagte ich und hielt einen Moment inne. „Okay, das wird mit diesen Kopfschmerzen zu tun haben. Die bringen mich noch irgendwann um!“
Mit einem theatralischen Seufzen ließ ich mich so elegant wie möglich zurück in die Kissen fallen, doch Eleganz schien wohl nicht so meine Stärke zu sein, denn ich stieß mit einem lauten Knall gegen die Bettkante.
„Oh Gott, hast du dir weh getan?“, fragte Newt besorgt, doch als ich zu ihm aufschaute, sah ich, dass er sich das Grinsen kaum verkneifen konnte.
Doch nachdem ich ihm einen bösen Blick zugeworfen hatte, riss er sich zusammen und sagte: „Okay, ich hör auf zu lachen. Brauchst du irgendwas? Eis oder so?“
„Nein, geht schon.“, meinte ich grinsend. „Es fühlt sich nur so an, als wäre da ein Marathon in meinem Kopf.“
Newt blickte mich irritiert an. „Ein Marathon?“
„Ja, ich-ich meinte, wenn da Elefanten drin wären.“
„Ah ja.“, sagte Newt grinsend. „Ich verstehe, was du meinst.“
Ich musste lächeln, denn ich war mir ziemlich sicher, dass er den Vergleich mit den Elefanten nicht ganz nachvollziehen konnte. Doch gerade als ich noch etwas sagen wollte, fragte Newt plötzlich: „Wie meintest du das eigentlich, dass du nicht weißt, warum du hier bist? Kannst du dich...noch an gestern Abend erinnern?“
Ich dachte einen Moment nach. Verschwommene Bilder tauchten in meinem Kopf auf von dem Lagerfeuer, Chuck und – Gally. Wie schön.
„Gestern war diese Feier, richtig?“, fragte ich schließlich, denn das war das Ergebnis der Bilder, an die ich mich erinnert hatte.
Newt nickte. „Ja, genau. Weißt du auch noch, was du da gemacht hast, wo du hingegangen bist und was du...gesagt hast?“
Verwirrt blickte ich Newt an. „Was ich gesagt habe? Was meinst du? Irgendwas bestimmtes?“
Newt zuckte mit den Schultern. „Nein, nichts...bestimmtes.“
Ich nickte und versuchte mich erneut zu konzentrieren, doch es kam nichts. Verblüfft blickte ich zu Newt auf. „Oh Gott.“, sagte ich und lachte auf. „Das ist echt gruselig. Ich kann mich an gar nichts mehr erinnern!“
Doch Newt schien das nicht mal als ansatzweise so amüsierend zu empfinden wie ich.
„Oh.“, machte er, richtete seinen Blick auf den Boden und kratzte sich im Nacken.
Fragend schaute ich ihn an. „Newt? Ist alles okay?“
Newt schaute wieder hoch und wirkte plötzlich ganz verstreut. „Ähm, klar. Hey, du hast bestimmt Hunger. Ich hol dir was zu essen und sag Jeff, dass er nach dir schauen soll. Du hast dich gestern ziemlich erkältet und Fieber hast du vermutlich auch noch.“
Verwirrt begann ich zu nicken. „Ähm, ja. Essen klingt...gut.“, murmelte ich.
Newt schenkte mir ein wenig überzeugendes Lächeln und verschwand dann ohne ein weiteres Wort so schnell aus dem Zimmer, als würde er vor mir flüchten.
Vollkommen verwirrt schaute ich ihm nach.
Was war denn plötzlich mit ihm los? Hatte ich was falsches gesagt? Was war gestern bloß passiert und wo hatte ich mir überhaupt diese blöde Erkältung geholt?
Allerdings waren meine Kopfschmerzen und der Hustenreiz, der sich langsam in meinem Hals bemerkbar machte, nicht mein schlimmstes Problem.
Newt war irgendwie komisch drauf und das musste mit irgendetwas zusammenhängen, was gestern passiert war.
Doch leider wusste ich ja nicht mehr, was das war.
Gedächtnisverluste waren echt nicht lustig.
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