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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
34
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
08.10.2015 1.657
 
Hallo ^.^
wie versprochen kommt heute das neue Kapitel und viel mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen glaube ich, ich will ja schließlich nichts verraten ;D
Außer vielleicht, dass es dieses Mal echt schwer war ein passendes Zitat für den Kapitelnamen zu finden >.<
So, dann wünsche ich euch jetzt einfach viel Spaß beim Lesen und an Laska:
Halte dein Schild schon mal bereit ^.^

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Wenn ich meine Augen schloss, begann alles sich zu drehen und selbst wenn ich sie öffnete sah ich nur die verschwommenen Umrisse der Bäume.
Plötzlich muste ich anfangen zu lachen. Irgendetwas war einfach zum Schreien komisch, also lief ich kichernd immer weiter in den Wald hinein.
Der Alkohol schien seine Wirkung ganz offensichtlich auf einmal rasend schnell zu entfalten – das Fest hatte ich jedenfalls schon so gut wie vergessen und auch, warum ich überhaupt hierher gekommen war.
Als ich schließlich bei einer der Mauern, die an den Wald grenzte, angekommen war, ließ ich mich mit dem Rücken erschöpft dagegen fallen.
Langsam rutschte ich die Mauer herunter und als ich auf dem Boden saß, versuchte ich darüber nachzudenken, warum ich überhaupt hier saß.
Doch ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, also beugte ich mich stattdessen vor und begann mit dem Finger Linien und Kreise in den Erdboden zu zeichnen.
Ich wusste nicht, wie lange ich schon dort saß, doch plötzlich hörte ich jemanden meinen Namen rufen und wenig später näherten sich schneller Schritte.
„Summer? Bist du da?“, wurde der Ruf wiederholt, gerade als die Person, der die Stimme gehörte, zwischen den Bäumen hervor gelaufen kam.
Erwartungsvoll schaute ich auf und konnte nicht verhindern, dass ich lächeln musste.
„Newt.“, sagte ich, während der erleichtert auf mich zu kam. „Oh Mann, Summer! Hier steckst du! Ich hab dich schon überall gesucht.“, erklärte Newt, nachdem er vor mir zum Stehen gekommen war.
Verwirrt blickte ich ihn an. „Wie ma-meinst du das?“, fragte ich und stellte dabei fest, dass sich meine Zunge beim Sprechen wie betäubt anfühlte. „Ich war doch nur fünf Minuten weg.“
Einen Moment lang starrte Newt mich sprachlos an, dann grinste er und fuhr sich erschöpft durch die Haare. „Du warst ungefähr seit zwei Stunden weg, Summer. Das Fest ist schon längst vorbei und niemand wusste, wo du bist. Ich bin echt froh, dass ich dich gefunden habe.“, erzählte er und hielt mir seine beiden Hände hin, um mich hochzuziehen.
„Du siehst übrigens furchtbar aus.“
„Danke.“, lallte ich. „Das hört man gerne.“
Newt lachte, während er mich zurück auf die Beine zog, wo ich sofort wieder ins Schwanken geriet. „Damit wollte ich sagen, dass du ziemlich müde und fertig aussiehst. Du bist trotzdem noch hübsch, keine Sorge.“
Überrascht schaute ich Newt an, der fragend eine Augenbraue hob. „Was ist?“
„Ich...ich muss dir was ganz ganz dringend sagen.“, erklärte ich.
„Okay, alles klar. Schieß los.“, meinte Newt, der mich jetzt erwartungsvoll anschaute.
„Also, ich...ich mag dich Newt und das weißt du, aber ich muss dir war ganz dringend sagen!“
Newt grinste. „Ja, das sagtest du bereits.“
„Dann unterbrich mich nicht!“
„Tu ich gar nicht.“
„Doch, tust du.“
„Okay, ich bin still.“
Ich seufzte und kniff die Augen einmal fest zusammen, weil das Schwindelgefühl plötzlich wieder schlimmer wurde.
„Weißt du, du bist der tollste Mensch, den es gibt. Du warst seit meinem ersten Tag hier nett zu mir, du hast mich vor Gally beschützt, verhindert, dass Ben mich umgebracht hat und mich immer zum Lachen gebracht. Ich...mir fällt kein Grund ein, warum ich dich nicht lieben sollte.“
Augenblick fiel Newt alles aus dem Gesicht.
„Du tust was?“
Verunsichert schaute ich ihn an. „Dich lieben?“, wiederholte ich, obwohl es dieses Mal eher wie eine Frage klang.
„Summer...“, setzte Newt an, doch dann unterbrach er sich selbst.
„Liebst du mich etwa nicht zurück?“, fragte ich etwas beleidigt.
Newt starrte mich immer noch schockiert an. „Nein! Ich...ich meine ja, ich...“ Er seufzte auf und fuhr sich durch die Haare. „Summer, du...du bist betrunken, okay? Du weißt nicht, was du sagst.“
„Das weiß ich wohl.“, behauptete ich und verschränkte trotzig die Arme.
Newt seufzte erneut und legte dann seine Hände auf meine Schultern. „Summer, ich denke einfach, dass du dir das nur einbildest, okay? Du bist so betrunken wie nicht mal Bratpfanne es jemals war und das soll was heißen! Ich glaube einfach nicht, dass es dir im nüchternen Zustand auch so geht.“, erklärte er.
Traurig schaute ich ihn an. „Nein, das ist aber nicht so.“
Behutsam strich Newt mir über die Schultern und erst jetzt fiel mir auf, dass ich ziemlich doll frohr.
„Okay, Summer.“, sagte er schließlich. „Ich schlage vor ich bring dich jetzt erstmal ins Bett und morgen sehen wir weiter.“
Ich nickte stumm, doch konnte nicht umhin ihm einen beleidigten Blick zuzuwerfen.
Wie konnte er nur behaupten ich würde ihn anlügen? Außerdem war ich doch gar nicht so betrunken.
Ein Lächeln huschte über Newts Lippen und er nahm vorsichtig meine Hand. „Komm mit.“, sagte er liebevoll, doch gerade als ich etwas erwidern wollte, kippte Newt das Lächeln aus dem Gesicht und stattdessen trat Besorgnis an seine Stelle.
„Wa-was ist denn?“, stotterte ich verwirrt.
„Du bist heiß!“, hauchte Newt.
Ich warf ihm einen genervten Blick zu. „Ach, jetzt auf einmal willst du mit mir flirten oder was?“
Newt schüttelte den Kopf. „Nein, ich meinte dein Körper fühlt sich ganz heiß an, du glühst richtig.“, erklärte er und legte seine Hand an meine Stirn.
Ich hatte immer noch keine Ahnung, was Newt meinte, bis er schließlich sagte: „Oh Mann, Summer. Du hast Fieber.“
Er schaute mich vorwurfsvoll an. „Wie lange warst du schon hier draußen?“
Ich verschränkte bockig die Arme. „Gar nicht lange!“
Newt seufzte und blickte mich amüsiert an. „Ich glaub, ich bring dich am besten zu den Sanis.“, schlug er vor und ehe ich protestieren konnte, hatte er mich gepackt und sich über die Schulter geworfen.
„Hey! Lass mich runter, ich kann alleine gehen!“, rief ich empört, doch Newt ignoriete meinen Befehl und trug mich quer durch den Wald zurück zur Lichtung.


„Oh, heiliger...! Was hast du uns da denn angeschleppt?“, hörte ich Jeffs Stimme fragen, nachdem wir den Sanitäterraum betreten hatten.
Das Fest auf der Lichtung war tatsächlich schon vorbei gewesen und die meisten Lichter schliefen auch schon, doch Jeff war Gott sei Dank noch wach.
Vorsichtig setzte Newt mich auf dem Behandlungstisch ab und trat dann einen Schritt zurück.
„Ich hab sie im Wald gefunden.“, erklärte er.
Jeff näherte sich dem Tisch, schnupperte und bemerkte: „Wow, Summer! Du hast ja eine ganz schöne Fahne!“
Newt nickte. „Ja, und ich fürchte, sie hat Fieber. Kannst du ihr irgendwas geben? Ich würde nur kurz nach den anderen suchen und ihnen Bescheid sagen, dass ich Summer gefunden habe.“, erklärte er.
Jeff nickte. „Alles klar, ich komm schon zurecht.“
Newt lächelte ihn dankbar an und warf mir dann noch einen Blick zu. „Ich bin gleich wieder da.“, versprach er mir, bevor er aus dem Sanitäterraum verschwand.
Während Jeff mir einen nassen Lappen holte, den ich mir an die Stirn halten sollte und dann in einigen Schränken stöberte, fragte ich: „Wen meinte Newt eigentlich mit 'den anderen'?“
„Naja, die anderen halt, die auch nach dir gesucht haben. Minho, Chuck, Owen, Milan, Phil, Bratpfanne und Clint.“, zählte Jeff auf. „Wir waren alle total in Panik, als sich herausgestellt hat, dass du nicht da warst. Vor allem Newt, das hättest du mal sehen sollen.“
Ich seufzte auf und schaute den Boden an. „Kann ich mir nicht vorstellen.“, murmelte ich.
Jeff, der das richtige Arzneimittel gefunden zu haben schien, kam zurück an den Tisch getreten.
„Was meinst du?“
„Dass Newt besorgt war.“
Jeff lachte auf. „Das kannst du dir nicht vorstellen? Oh Mann, wo lebst du denn? Natürlich hat Newt sich Sorgen um dich gemacht! Wie kannst du denken, dass du ihm egal wärst?“
„Weil ich irgendwie gesagt habe, dass ich in ihn verliebt bin und er hat gesagt, ich würde lügen.“, erklärte ich.
„Oh, hm, das ist aber wahrscheinlich...“, doch bevor Jeff zu Ende sprechen konnte, öffnete sich die Tür und Newt kam herein.
„Ich hab die anderen gefunden und ihnen erzählz, dass du lebst. Chuck vollführt da draußen gerade einen Freudenstanz.“, sagte er und grinste. „Seid ihr hier fertig?“
„Jap.“, machte Jeff und drückte mir ein kleines Fläschchen in die Hand, auf dessen Deckel ein kleines Plastikbecherchen steckte.
„Den Becher da füllst du bis zum Rand mit diesem Zeug, das trinkst du und dann geht das Fieber runter.“
Ich nickte zum Zeichen, dass ich verstanden habe und rutschte vorsichtig vom Tisch herunter.
„Warte, ich nehme das.“, sagte Newt, nahm mir das Fläschchen ab und half mir dann beim Gehen, denn ich war immer noch ziemlich am Schwanken.
„Wo gehen wir hin?“, fragte ich, nachdem wir den Sanitäterraum verlassen hatten.
„Zu den Krankenzimmern.“, erklärte Newt. „Die sind im ersten Stock.“
Ich seufzte. „Na toll, dann muss ich ja die Treppen-“, doch weiter kam ich nicht, denn plötzlich hob Newt mich hoch und trug mich die Treppenstufen nach oben.
Im ersten Stock angekommen setzte er mich jedoch nicht sofort wieder ab, sondern ging noch weiter, bis er an eine Tür kam, die er etwas unelegant mit seinem Ellenbogen öffnete.
Dahinter lag ein kleines Zimmer mit einem „Fenster“ – es war einfach ein großes Loch in der Wand –, einem großen Bett und einem Sessel.
Vorsichtig legte Newt mich auf dem Bett ab, deckte mich mit der ziemlich weichen, weißen Decke zu und strich mir meine Haare aus dem Gesicht.
Nachdem er mir die Medizin in den Becher gefüllt und ich sie getrunken hatte, schaute Newt mich einen Moment an und erklärte dann: „Gute Nacht, Summer.“
„Gute Nacht, Newt.“, murmelte ich und schloss die Augen.
Während ich langsam wegdämmerte, fragte ich mich, ob Newt gegangen war und in seinem eigenen Bett schlief.
Dabei ertappte ich mich, wie ich hoffte, dass er das nicht getan hatte, sondern immer noch bei mir im Zimmer war, denn mit ihm fühlte ich mich irgendwie sicher.
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