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I saved your life

von chrissy45
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
25.01.2015
10.01.2016
67
119.891
33
Alle Kapitel
244 Reviews
Dieses Kapitel
21 Reviews
 
 
25.01.2015 1.020
 
Hey meine Lieben :) ich bin seit heute neu hier und das ist meine erste Geschichte, ich hoffe sie gefällt euch :D
vorweg wollte ich noch sagen, dass ich noch absolut keine Ahnung habe, wie diese Geschichte enden wird :D das wird wahrscheinlich alles etwas spontan entstehen :D
ich hab mich auch noch nicht entschlossen, ob ich Thomas auf die Lichtung kommen lassen soll oder nicht :'D ich hab mich auf jeden fall schon gegen Teresa entschieden, ich weiß nicht, ich find sie irgendwie gruselig :D

... okay, es gibt leider ein Update! Ich hab mich gegen Teresa entschieden, als ich die Auserwählten in der Brandwüste gelesen habe und da fand ich sie echt schlimm, aber irgendwie ist sie auch nicht aus der Geschichte wegzudenken :/ Heißt also: sie und auch Thomas werden doch vorkommen, ich hoffe das findet ihr nicht schlimm ;D

Aber okay, ich hoffe euch gefällt die Geschichte, ich werde versuchen so häufig wie möglich zu updaten und ich würde mich echt über Kommentare freuen, viel Spaß mit dem ersten Kapitel :)

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Der Boden unter meinen Füßen wackelte. So stark, dass ich mich gegen die Wand fallen ließ, da ich das Gefühl hatte, sonst umkippen zu müssen. Es war stockduster; das einzige, was ich erkennen konnte, war, dass ich mich in einer Art Box befand, einem kleinen Raum, der nicht sehr breit und gerade mal so hoch war, dass ich aufrecht darin stehen könnte, doch in diesem Moment wollte ich mich so klein machen, wie möglich.
Langsam rutschte ich die Wand hinunter, bis ich auf dem Boden aufkam.
Ich umklammerte meine Knie so fest wie ich konnte und versuchte mich an etwas zu erinnern. An irgendwas, doch da war nichts. Ich wusste nicht, wie ich hier rein gekommen war, wo ich davor gewesen war, wer meine Eltern warum, wo ich herkam, was passiert war, warum ich hier war und vor allem: wer ich überhaupt war.
Die Tränen traten mir in die Augen. Mein ganzer Körper kam mir fremd vor. Ich kannte nicht einmal meinen Namen. Ich wusste nicht, wie ich aussah, wie meine Stimme klang, nichts.
Das durchdringende Surren der Box brannte sich in mein Gehirn ein. Es war so unerträglich, doch es hörte nicht auf. Die Box sauste stetig weiter nach oben – die Frage war nur: was war oben? Wo würde ich hingebracht werden?
Plötzlich hatte ich fürchterliche Angst davor, was mich erwarten würde, falls die Box irgendwann zum Stehen käme.
Wo würde ich dann sein und wieso?
Wer hatte mich bloß hier rein gesetzt?
Jetzt liefen mir die Tränen die Wangen herunter. Ich konnte sie nicht aufhalten und ich wollte es auch gar nicht. Ich war zu verzweifelt, um zu verhindern, dass ich einen Nervenzusammenbruch bekam.
Woher wusste ich so was überhaupt? Was ein Aufzug war, was ein Nervenzusammenbruch war, wie die Erde, auf der ich lebte – und mich hoffentlich noch befand – funktionierte?
Scheinbar hatte ich nicht alles vergessen. Wieso erinnerte ich mich dann an nichts mehr aus meinem Leben? Warum hatte ich alles vergessen?
Dass ich auf all diese Fragen keine Antwort wusste, machte mich verrückt und noch mehr Tränen liefen über meine Wangen und tropften auf den Boden der Box, die unaufhaltsam immer weiter nach oben fuhr.
Doch irgendwann blieb sie plötzlich stehen.
Erschrocken blickte ich mich in der Box um und spürte, dass mein Herz immer schneller und härter gegen meinen Brustkorb schlug.
Ängstlich wischte ich mir die Tränen von den Wangen.
Was passierte jetzt? War ich angekommen? Und wenn ja, wo?
Eine kurze Zeit lang passierte gar nichts. Ich saß nur mit angehaltenem Atem an die Wand gedrückt da und lauschte, ob ich irgendwelche Geräusche vernahm, doch ich hörte nichts.
Auf einmal erschien ein heller schmaler Streifen in der Mitte der Decke der Box, der immer breiter wurde und immer mehr Licht hinein ließ, das mich blendete.
Ich kniff mir die Augen zu, da das helle Licht ziemlich ungewohnt war, nachdem ich so lange in der dunklen Box saß.
Irgendwann war die Box komplett geöffnet, doch ich wagte mich nicht aufzustehen und zu schauen, wo ich war und wer die Box geöffnet hatte, deswegen saß ich weiter an die Wand gekauert da und wartete.
Plötzlich fiel ein Schatten in die Box und wenig später beugte sich das Gesicht eines Jungen über den Rand der Box.
Der Junge hatte aschblondes Haar, helle Haut, dunkle, braune Augen und einen ernsten Gesichtsausdruck, doch als er mich sah, wich der Ernst Überraschung und Entsetzen zugleich und der Junge rief erstaunt aus: „Heiliger...!“
Kurz nachdem sein Kopf verschwunden war, beugte sich ein anderer Junge über den Rand der Box.
Seine Haut war dunkel, seine schwarzen Haare kurz geschnitten und auch ihm stand das Entsetzen über meinen Anblick ins Gesicht geschrieben. „Ach du meine Güte!“, hörte ich ihn sagen.
Auch sein Kopf verschwand wieder und ich war völlig verwirrt. Was war los? Wer waren die beiden Jungen? Wo kamen sie her? Wieso waren sie hier und warum waren sie so überrascht über meinen Anblick?
Plötzlich ertönte leises Gemurmle und Geflüstere, woraus ich schloss, dass es da oben noch mehr Menschen außer den beiden Jungs gab. Ich versuchte angestrengt einige Wortfetzen aufzugreifen, doch die Stimmen waren zu leise und zu viele Leute sprachen durcheinander, sodass ich nichts von dem verstand, was sie sagten.
Schließlich unterbrach eine tiefe laute Stimme, die ich im Kopf dem dunkelhäutigen Jungen zuordnete, der mich als zweites gesehen hatte, das Durcheinander, indem er rief: „Haltet jetzt sofort alle eure Klappe!“
Die übrigen Stimmen verstummten sofort, nur einer hatte scheinbar keinen Respekt vor dem Dunkelhäutigen – wenn er es denn wirklich war, der gesprochen hatte. Mit einer seltsamen schnarrenden Stimme fragte jemand, der ebenfalls ein Junge zu sein schien: „Könnt ihr uns jetzt vielleicht mal verraten, was los ist?“
Sofort vernahm ich zustimmendes Gemurmel.
„Ich war doch gerade dabei! Unterbrich mich nicht, du Depp!“, sagte der Junge mit der tiefen Stimme. Er schwieg einen Moment, dann hörte ich ihn sagen: „Erzähl's ihnen.“
Scheinbar wandte er sich damit an den Jungen, den ich als erstes gesehen hatte. Den Jungen mit den aschblonden Haaren.
Als seine Stimme ertönte, überfiel mich eine Gänsehaut. „Es ist ein Mädchen.“, verkündete er.
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