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Game Over

von Relina123
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
Link OC (Own Character) Pit
22.01.2015
12.03.2016
36
81.748
7
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
16.12.2015 1.888
 
Game Over

Kapitelchen 33

Fast da (MK)


Willkommen zurück, bei der äußerst skurrilen Fanfiktion Game Over.~
Nachdem Kapitelchen 33 wird wohl klar sein, das hinter den Toren nicht etwa reines Zuckerschlecken erwartet! (Höhö, schlecken.) Wie Cilvi sich erinnern müsste, hatte ich ihr bereits den Anfang der ominösen Kampfszene geschickt!!!

Also, Cilvi, was denken Sie, wer gewinnen wird? Die drei mysteriösen Jungs mit den Primärfarbigen Haaren oder unser Nintendogrüppchen?

Cilvi: Ich würde auf die mysteriösen Buben tippen.

Ich: Oh, warum sind sie sich da denn so sicher?

Cilvi: Weil sie hässlich sind!
Hässlich = Nerd
Nerd = Gute Noten
Gute Noten = Guter Job
Guter Job = Rich
Rich = Frauenheld
FrauenHELD = Held
Held = gewinnen!

Deswegen sind unsere Tendohelden gar nicht in der Lage, zu siegen, weil sie gut aussehend sind!

Ich: Ah... Das ist wirklich eine ordentliche Erklärung, danke Cilvi.

Cilvi: Nicht die Rede wert. Ausserdem bin ich ein Mann!

//Grillenzirpen//

Ich: Öhm... Alles klar! Wir bedanken uns herzlichst bei der männlichen Cilvi!

//Applaus//

Sie wollen ihre Intuition ebenfalls äußern? Dann schreiben sie ihre Vermutung in den Kommis samt Begründung, wir sehen im nächsten Kapitel, ob sie recht behalten, und gewinnen tolle Preise!

(Interview wurde wirklich geführt und ja, ich habe imaginären Alkohol zu mir genommen.)

Wo wir gerade dabei sind:

WARNUNG: DAS NÄCHSTE KAPITEL WIRD SEHR LANG SEIN UND ICH ERLAUBE EUCH HIERMIT PERSÖNLICH, EINE HALBZEIT WÄHREND DES LESENS EINZULEGEN, DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!

... Und viel Spaß mit dem heutigen Mini-Kapitel, wünscht euch eure

Relina.~


=Relina's Sicht=

Wie eine Ewigkeit verspürte ich den Ritt auf der Stute. Zudem nahm ich die Wärme Link's als äußerst angenehm wahr, da mir sonst kein Halt zustand, was ich aber natürlich nie verbal gestehen würde, vorallem nicht in seiner Anwesenheit. Sukzessiv zwang mich die lautlose Hermine den Blick nach hinten zu richten, um mich zu vergewissern, ob diese nicht schon abgenippelt ist oder sich vom Pferd verabschiedet hat. Allerdings bin ich meiner Freundin sowie meinem Verehrer dankbar, das sie zurzeit äußerst lapidar waren. Diese kühle Brise und der vorbei rauschende Wald durch Epona's Gallop vergnügte mich ziemlich, samt der Ruhe. Nur war es sehr langweilig. Nach (gefühlten) 10 Jahren, sichteten wir auch schon die alte Burg auf einem gewaltigen hohen sowie steilen Berg, auf dem eine ebenso riesige Vegetation herscht! Als Nachbarn hausen manch' große Felsen. Sogar aus dieser Distanz musste ich meinen Kopf in den Nacken verlagern, um den gesamten Antlitz der Burg ersehen zu können. Eigentlich war es eine Burg, sowie sich jeder ein Gebäude aus dem Mittelalter vorstellt. Durch sandfarbenen Ziegeln war diese erbaut. Als Tor diente ebeneines aus Mandelfarbigem, massiven Holz. Die Vier Türme, die senkrecht aus der Burg ragen, waren offen, umgibt ein Kranz aus identischen Ziegeln und waren eindeutig Wachtürme früher gewesen. „Wo ist denn Pit?“ fragte uns Hermine konfus und brach somit die Stille. „Frage ich mich auch…“ besorgt fordert Link sein Tier via Zügel zum Stand auf und lässt sein Kopf durch die Umgebung schweifen. Er ruft seinen Namen, nur kam keine Antwort zurück. Inklusive berüchtigter Skepsis trabt der Hylianer das Pferd zum Schritt an. Selbst die Umgebung wirkt auf mich etwas beängstigend. Wie ein breiter Ring wuchert um den Berg nämlich rein gar nichts. Nicht einmal Gras! Verdammt dubios, wenn man bedenkt, das man um uns herum den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht. Wir hatten bereits den halben Kreis umrundet, während die trockene Erde unter Epona's Hufen grässlich knirscht und mir eine Gänsehaut verpasst. Sogar unter Links komplexer Kleidung konnte ich seine Muskeln unheilschwanger anspannen sehen. Noch immer hatten wir noch keinen Engel gefunden,  obwohl wir von dem Tier aus alles beinahe penibel abchecken … HA! Moment mal! Ich hatte definitiv gerade etwas gehört! Nur schlug meine Identifizierung, was es sein könnte, fehl, worauf ich lieber Link und Hermine darum informierte. „Du hast etwas gehört? Also, ich habe nichts verdächtiges vernommen…“ Der Volumen seiner Stimme verringert sich während dem Satz. „Aus welcher Richtung kam es?“ „Uuhm…“ äußerte ich mich geistreich, als Link mich ansprach, streckte meinen allerdings meinen Arm gen einer kurzen, lauen Hecke. Bedacht stieg Link
vom Sattel und näherte sich dem Gebüsch. „Khh… Sei bloß vorsichtig…!“ murmelte ich vor mich hin, im Klaren, das es Link nimmer hören würde. Ominös kaute ich auf meine Unterlippe und war gezwungen, die Handlung Link's passiv zu beobachten. Als er unnahbar das Gebüsch erreichte, bohrte ich unbewusst meine kurzen Fingernägel in Epona's braune Haut, die laut schnaubend protestierte. Umso erleichterter war ich, als Link in einem lachenden Singsang mit einem Armwink  „Entwarnung!“ verkündete. Seufzend schlich ich ebenfalls zu ihm, um mir die Wahrheit zu ermöglichen. Hurtig gab mir der Held das Zeichen, still zu sein. Erst wollte ich meckern, weil sich hier nun wirklich nichts aufhielt, ehe ich verräterische, weiße Federn durch das Geäst des langen Busches stechen sah, das am Hang des Berges lehnte. Scheinheilig breitet sich listig mein Grinsen über mein Gesicht aus, dabei offenbarte Link nun den Inhalt des Busches, indem er die Äste beiseite schob. Owwww, wie Süß. Wie erwartet schlief Pit in dem Busch wie in einer vegetarischen Hängematte. Er schnarchte leise. „AUFSTEHEN!“ brüllte Link mit einer Lautstärke, die das Trommelfell zum lähmen bringt, wie es bei meiner Freundin zu betrachten ist, als sie eintrudelte. Mit einem hohen Aufschrei wurde er aus den Träumen gerissen und zappelte wild mit seinen Extremitäten, worauf er tiefer in die Pflanze landete, wie ein Kleinkind in die Kloschüssel. „Na, gut geschlafen?“
Mit mühevoll geöffneten Lidern antwortete er Hermine mit einem Knurren. Anfällig stemmte er sich auf, doch wurden die Stöcker stetig belasten und beförderten Pit eine Stufe tiefer. Dementsprechend brummte er ein satiristisches „Haha“ auf unser Lachen. Weiterhin vom Lachen gezeichnet bot Link Pit seinen Arm an und entfernte ihn somit aus dem Gebüsch. „Also gut, warum hast du nochmal dort deinen Schlaf verbracht?“ Link zeigte so ruckartig mit dem Arm auf ebendieses Pflanzenwerk, so das sein Kettenhemd beiläufig musizierte. „Alter, ihr habt voll lange gebraucht!“ wetterte Pit trocken. „Laber nicht, das waren maximal anderthalb Stunden.“ entgegnete Link. „Ach, und das ist nicht viel?!“ „Ah, sei ruhig. Wir sollten uns lieber mal an den Anstieg wagen.“ „Zu Fuß?!“ entschlüpfte es mir ungläubig, während ich den Grünling anglotze. „Uhm… ja? Epona würde sich dort die Beine brechen! Ausserdem hätten wir unser Ziel längst erreicht, wenn wir uns mit meinem Pferd auf der Hälfte befinden.“ verkündete Link logisch, dabei salutierte er schon Epona entgegen, ehe er 'rum wirbelte. Will er mich verarschen?! Für diesen scheiß Berg ist sehr viel Ausdauer erforderlich, die ich nicht besitze! Melancholisch stöhnten wir im Chor, seitdem wir zu dritt ordentlich reihten. Like hungry baby Cats, weil wir partout keine Lust haben, diesen fucking Berg zu besteigen! Nur der Antlitz von Link auf diese Reaktion war beste. So eine richtige Was-ist-in-deinem-Leben-schief-gelaufen-Mimik. Soviel Kenntniss nahm er davon nicht, schüttelte belustigt den Kopf und fuhr den Weg fort. Boooah… Also gut, so schlimm kann es nicht sein… dachte ich mir zur Aufmunterung, aber mitnichten! Bei der Hälfte angelangt hatte ich schon die Ermunterung, zu krepieren. Nur war Pit wohl schlimmer dran als ich. Der Engel krallte sich an einen rauen Felsen, der aus dem Boden schoss. Energisch versucht er zwar, sich vollständig dran zu klammern, auf dem klamme Matsch fanden seine Sandalen aber keinen Halt und besprenkelte seine nackten Füße braun. Frustriert jaulte er hinauf: „Link! Meine Füße tun weh!“ Der Hylianer griff nach einem mickrigen Baum und richtet seine Iriden gen Pit. „Du hast doch Flügel!“ „Ja, aber die sind grad' auf Stand-by…“ beklagte sich der Engel und kuschelt sich an den Stein. „Meine Latschen Schmerzen aber ebenfalls!“ verkündete Hermine schon scheinheilig und hob den Arm explosionsartig. „Und meine erst!“ stieg ich in dem Gejammer mit ein. „Kommt schon. Es ist ja auch nicht mehr weit.“ ermutigte er uns beinahe resigniert. Jaja, nicht mehr weit. Wir sind gerade mal an der Hälfte! Aber weiter Beachtung zollte er nicht, sondern fuhr mit dem Bergsteigen fort. Bei ihm ist es ja angeeignete Normalität, da er unzählige Dungeons und Steppen durchstreifen musste. Aber bei uns… Der Grieche stieß nur einen kläglichen Laut aus, bevor er sich vom Felsen abstieß. „Ich kann euch ja schlecht alle tragen!“ rief Link zu uns hinunter, der schon solch' eine Entfernung zählte, das er mit der Pflanzenwelt beinahe verschmolz. Aah, aber du kannst doch wenigstens mich tragen, oder? … ARGH! Jetzt fange ich schon m wieder an, derartige Philosophien zu entwickeln! … Meeeeeh…

~

Nachdem ich also gegen das Gefühl angekämpft hatte, das Link mich wirklich transportieren könnte und wir nun endlich das Flachland obenan auf dem Berg erreichten, durchströmte mich mehr als nur Erleichterung. Mir war so, als hätte ich bei einem 3000m Lauf gesiegt. Hermine ging es wohl Ähnlich, aber Pit zelebrierte das Erreichen des Zieles erheblich mehr.
Ebendieser warf sich nämlich auf die Knie und knutschte den feuchten Boden ab und jodelte enthusiastisch: „Oh, geheiligt seist du, Flachland!“ … Okaaa~y. Link kommentierte dies nur mit einem gemurmelten „Bei Farore…“ und kollidierte fast mit der Burg. Aus der Nähe konnte man erkennen, das viele Ziegel bereits zerfressen waren und schon bessere Tage gesehen hatten. Hier und da strauchelt eine grüne Kletterpflanze zwischen den Mauern empor. Und das Tor war um einiges RIESIGER als ich und versperrte mit massiven Holztüren die Sicht, wovon die Fläche von Schimmel schon eine hohe Zahl betrug. Auf halber Höhe waren Kreisrunde Goldgriffe befestigt und nun kann man munkeln: Welche Sau kommt da bitte dran?! Ausser einen Riesen niemand, die baumeln auf 5 Metern Höhe! „Darf ich die Tür öffnen?“ fragte ich innovativfreudig an Link. „Lady's first.“ antwortete er nur schmunzelt, jeher er das Tor betrachtet hatte. Speditiv bemerkte ich, dass das testen eh keinen Zweck hatte. Selbst wenn ich mit meinem ganzen Gewicht gegen drückte, sie bewegte sich keinen Zentimeter. Wie schwer ist die?! 10 Tonnen?! Und ich wiege schon 80kg! „Warte, ich habe noch eine Idee!“ krakelte Pit piepsig dazwischen. „Sesam, öffne dich!“ natürlich war dies auch nicht von Erfolg gekrönte und er seufzte einen resignierten Laut. Okay, Ich kapituliere! Weiße Flagge hoch! 1:0 für das Tor! „Soll' ich mal versuchen?“  generös erwartete er keine Antwort, positionierte seine Arme gegen das Holz und presste diese gegen das Holz. Das Quietschen seiner Sohlen und das Knarzen der Angeln gaben zusammen ein grauenvollen Hörspiel. Das es in seinen Ohren schmerzte, las man in seinem Ausdruck. Dennoch schaffte er es, die Tore in Bewegung zu setzten. „Die Tür ist offen...“ hauchte er mir noch aus sicherer Entfernung scheinheilig zu… Was… War das denn jetzt?! … Genau. Link ist in der Lage, das scheiß Tor zu öffnen. #YoLo. Okay, in Twili stemmt er auch einen Ultra-fetten-Goron... Aber das spielt keine Rolle! Öhm… Seine Stärke ansehen tut man diese zwar nur potential, aber wenn sich wieder diese Reminiszenzen von der Cutscene in Twilight Princess mit seinen Sixpack… Boooah, was war denn heute mit mir loooooos?!  In meiner peinlichen Malaise nahm ich nur wahr, wie Link die restlichen zu sich rief und den Weg gewährte. Eine finstere Intuition krallte sich an meine Aura, nachdem ich schief mein Augenlicht in den weiten Spalt wagte. Ausserdem erhielt ich Schmerzen… Bemüht, sie zu unterdrücken, folgte ich bedacht meinen Freunden. Aber die Pein steigerte sich beständig …
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